Filmforum Archiv

More Than Honey
7.6.2013
Open Air Kino
More Than Honey
Alte Fähre Lochau Eintritt frei! Bei jedem Wetter
DE, AT, CH 2012 | 91 min | Regie: Markus Imhoof
More Than Honey
More Than Honey
More Than Honey
More Than Honey
More Than Honey
Deutschland, Österreich, Schweiz 2012 | 91 min | Regie: Markus Imhoof | Buch: Markus Imhoof, Kerstin Hoppenhaus | Kamera: Jörg Jeshel, Attila Boa | Schnitt: Anne Fabini

Der Physiker Albert Einstein soll einmal gesagt haben: "Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus."

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. Der Film entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Im Dokumentarfilm More than Honey geht der renommierte Schweizer Regisseur und Sohn einer Imkerfamilie Markus Imhoof (Die Reise, Oscar-Nominierung für Das Boot ist voll) dem rätselhaften Bienensterben auf den Grund.

http://www.morethanhoney-derfilm.at/
Moscas
3.12.2026
Moscas
Fliegen und andere Gäste
MX 2026 | 102 min | OmU | R: Fernando Eimbcke
Moscas
Moscas
Moscas
Moscas
Moscas
Moscas
Mexico 2026 | 102 min | OmU | Regie: Fernando Eimbcke | Buch: Fernando Eimbcke, Vanesa Garnica | Kamera: Hannes Schulze | Schnitt: Salvador Reyes Zúniga | Mit: Hugo Ramírez, Teresita Sánchez, Manuel Carillo, Bastian Escobar, Janeth Cruz, u.a.

Cristian, ein aufgeweckter Neunjähriger aus Mexiko, liebt den Weltraum, seinen Vater Tulio und die Mutter, die zurzeit aber schwerkrank im Spital liegt. Um sie zu besuchen, kommt Cristian deshalb mit seinem Papa in die Stadt. Die beiden beziehen ein Zimmer in Krankenhausnähe, das von Olga untervermietet wird. Das Geld ist knapp, weshalb Tulio vorerst verheimlicht, dass da auch noch ein Kind einzieht.

Olga ist eine eher mürrische Dame, die am liebsten den ganzen Tag Sudokus am Computer löst - mit Oropax im Gehörgang, damit sie auch ja nicht von den nachbarschaftlichen Geräuschen gestört wird. Es reicht, wenn ihr die Fliegen in der Stube den letzten Nerv rauben. So ein Kind im Haus hat ihr also gerade noch gefehlt. Als Tulio aus finanziellen Gründen einen temporären Job annehmen muss, bleiben Cristian und Olga auf sich allein gestellt.

„Eine geradlinige Geschichte über Elternliebe, Trauerverarbeitung und den Spaß am Zocken mit einem ‚Odd Couple‘ aus Alt und Jung im Zentrum.“ (outnow.ch)

Berlinale 2026: Preis der Ökumenischen Jury, Berliner Morgenpost Jury Award

https://www.youtube.com/watch?v=WosOsSiVqhs
Mother of George
7.5.2026
POP-UP KINO
Mother of George
S-MAK, Lustenau, Eintritt: EUR 5,-
NG 2013 | 107 min | OmenglUT | R: Andre Dosunmu
Mother of George
Mother of George
Mother of George
Mother of George
Nigeria 2013 | 107 min | OmenglUT | Regie: Andre Dosunmu | Buch: Darci Picoult | Kamera: Bradford Young | Schnitt: Oriana Soddu | Mit: Danai Gurira, Isaach De Bankolé, Anthony Okungbowa, Bukky Ajayi, Yaya DaCosta, u.a.

Die frisch verheirateten Adenike (Danai Gurira) und Ayodele (Isaach De Bankolé) leben in Brooklyn und führen eine glückliche Ehe. Ayodele stört es nicht besonders, dass Adenike nach einem Jahr noch kein Kind bekommen hat aber seine Mutter (Bukky Ajayi) sieht das als Beleidigung der Familienehre und beginnt Druck auf sie auszuüben. Anfangs möchte sie Adenike mit harmlosen Mitteln helfen, doch als auch speziell hergestellter Tee oder ein Bauchband bestehend aus Perlen nicht helfen wollen, behauptet die Mutter, dass die Unfruchtbarkeit ein angeborener Makel ist, der geheilt werden muss. Adenike ist diesem Druck nicht gewachsen und beginnt unter ihm einzubrechen.

„Stunning is an understatement. Great direction, beautiful cinematography, brilliant story – the best motion picture I’ve seen this year.” (Indiewire)

Sundance Filmfestival 2013: Cinematography Award Dramatic

NBR Award 2013: Top Ten Independent Films

Black Reels Awards 2014: Black Reel – Outstanding Actress

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem S-MAK Lustenau

https://www.youtube.com/watch?v=EF7IPYNElKA
mother!
9.11.2017
mother!
US 2017 | 122 min | OmU | R: Darren Aronofsky
mother!
mother!
mother!
mother!
USA 2017 | 122 min | OmU | FSK 16 Jahre | Regie und Buch: Darren Aronofsky | Kamera: Matthew Libatique | Schnitt; Andrew Weisblum | Mit: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Michelle Pfeiffer, Ed Harris, Domhnall Gleeson u.a.

Ein namenloses Paar lebt in einem abgeschieden gelegenen Landhaus. Er ist Dichter und leidet an einer Schreibblockade, sie gestaltet und restauriert liebevoll das gemeinsame Heim. Plötzlich steht ein Fremder vor der Tür, tags darauf dessen Frau.

Der Dichter lädt die beiden trotz der Bedenken seiner jungen Frau ein, länger zu bleiben. Tatsächlich zeigen sich die Gäste aufdringlich und rücksichtslos. Als auch noch ihre beiden Söhne auftauchen, kommt es zu einem blutigen Streit. Doch diese Invasion ist nur der Anfang einer albtraumhaften Eskalationsspirale.

„Dunkles Pulsieren in den Wänden, ein zugemauerter Keller, der vielleicht Geheimnisse birgt, ein Loch im Parkett, das zur schwärenden, blutenden Wunde wird - kein Muster des Spukhaus-Films bleibt hier ausgespart.“ (…) Aronofskys Sicht auf Beziehungsglück, Mutterschaft, Dichterruhm, ja die Welt überhaupt könnte schließlich düsterer kaum sein – wer bereit ist, sich berühren zu lassen, wird grausam bestraft. (…) Der Film ist eine Zumutung, von der man im Nachhinein das Gefühl nicht los wird, sie könnte sich absolut gelohnt haben."

Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung

https://www.youtube.com/watch?v=lztIPUb_ER8 IMDB
Mother’s Baby
26.2.2026
Mother’s Baby
AT 2025 | 108 min | OF | R: Johanna Moder
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Österreich 2025 | 108 min | OF | FSK: ab 14 Jahren | Regie: Johanna Moder | Buch: Arne Kohlweyer, Johanna Moder | Kamera: Robert Paul Oberrainer | Schnitt: Karin Hammer | Mit: Marie Leuenberger, Julia Franz Richter, Hans Löw, Claes Bang, u.a.

Julia, 40, eine erfolgreiche Dirigentin und ihr Partner Georg, 44, sehnen sich nach einem Kind, als der Arzt ihnen Hoffnung gibt. Nach der erfolgreichen Behandlung in seiner Klinik wird Julia schwanger. Doch die Geburt verläuft anders als erwartet, und der Säugling wird sofort weggebracht. Julia wird im Unklaren darüber gelassen, was passiert ist. Als sie das Kind schließlich erhält, fühlt sie sich merkwürdig distanziert. Sie zweifelt sogar, ob es wirklich ihr Kind ist.

Mother’s Babyerzählt von einer verborgenen Welt, den gesellschaftlichen Erwartungen an die Mutterrolle und der Herausforderung, sich dabei nicht selbst zu verlieren. Der Film ist kein gewöhnliches Drama, sondern ein psychologischer Thriller, der mit visueller Düsternis und dem Kontrast von Schönheit und Schmerz spielt. Julias Welt verschwimmt, die Frage nach der Realität bleibt.

Durch die Wahl des Thriller-Genres wird das Publikum unweigerlich emotional hineingezogen, weshalb wir schwangeren Frauen vom Besuch des Films abraten.

Biberach Film Festival 2025: Goldener Biber, Bester Spielfilm

Fünf Seen Film Festival 2025: Großer Preis für die beste Regie

Medienpartner: ig geburtskultur a—z

https://www.youtube.com/watch?v=-JP9oWPK-u8
Mountain
12.1.2018
Mountain
AU 2017 | 74 min | OmU | R: Jennifer Peedom
Mountain
Mountain
Mountain
Mountain
Mountain
Mountain
Australien 2017 | 74 min | OmU | Doku | Regie: Jennifer Peedom | Buch: Robert Macfarlane, Jennifer Peedom | Kamera: Renan Ozturk | Musik: Richard Tognetti | Erzählstimme: Willem Dafoe

Mountainist eine Dokumentation über die Faszination der höchsten Berge der Welt, gesprochen von Willem Dafoe und untermalt von den Streichern des Australian Chamber Orchestra.

Berge faszinieren die Menschheit seit Jahrtausenden. Furcht, Erhabenheit und Freiheit sind Begriffe, die wir im Lauf der Zeit mit ihnen zu assoziieren gelernt haben. Auf den Spuren des atemberaubenden Höhenrauschs und des schmalen Grats zwischen respektvoller Bewunderung und Lebensgefahr zeichnet Dokumentarfilmerin Jennifer Peedom (Sherpa, Trouble on Everest) ein Porträt der Gipfel der Erde. Dabei geht sie auch auf die Anfänge des Bergsteigens ein und berichtet von der spirituellen, geographischen und militärischen Bedeutung der Gebirge, spart aber auch die drohende Zerstörung durch Tourismus und Kommerzialisierung sowie die entscheidende Rolle im Ökosystem der Erde nicht aus. Der Film zeigt die Berge rund um die Welt: aus dem Himalaya, der Antarktis und dem Hindukusch, aber auch aus Japan, Hawaii oder Papua-Neuguinea. filmstarts.de; kino.de

https://www.youtube.com/watch?v=K5y_EnxsBZE IMDB
Mr. Turner
12.2.2015
Mr. Turner
Mr. Turner - Meister des Lichts
UK, FR, DE 2014 | 150 min | OmU | R u. B: Mike Leigh
Mr. Turner
Mr. Turner
Mr. Turner
Mr. Turner
Mr. Turner
Großbritannien, Frankreich, Deutschland 2014 | 150 min | OmU | Regie und Buch: Mike Leigh | Kamera: Dick Pope | Musik: Gary Yershon | Mit: Timothy Spall, Paul Jesson, Dorothy Atkinson, Marion Bailey u.a.

Joseph Mallord William Turner (1775–1851): Meister des Lichts, ein Gigant unter den Künstlern, zielstrebig und kompromisslos, außerordentlich produktiv, revolutionär in seinem Ansatz, vollendet in

seinem Handwerk, vorausschauend in seiner Vision. Der Mensch Turner jedoch: exzentrisch, anarchisch, verletzlich, unberechenbar und gelegentlich ungehobelt. Er konnte bösartig und zugleich sanftmütig sein, und er war zu großer Leidenschaft und Poesie fähig.

Mr. Turner – Meister des Lichtserzählt von diesen Spannungen und Gegensätzen, dem zeitlosen Genie zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke im England des 19. Jahrhunderts, und zeichnet so ein einzig-artiges Gesellschaftsporträt dieser turbulenten Epoche, die durch die dramatischen Veränderungen der Industriellen Revolution geprägt war. (film.at)

„Das Biografie-Drama (...) ist ein höchst innovatives, so elegantes wie sprödes Meisterwerk. Der siebenfach oscarnominierte Mike Leigh überwindet die Grenze zwischen Gemälde und Film und zeichnet ein Künstlerporträt, bei dem Form und Inhalt auf zwingende Weise eins werden.” (Carsten Baumgart, filmstarts.de)

http://www.turner-derfilm.de/
Murer
2.5.2018
Murer
Anatomie eines Prozesses
AT, LU 2017 | 137 min | R: Christian Frosch
Murer
Murer
Murer
Murer
Murer
Österreich, Luxemburg 2017 | 137 min | Regie und Buch: Christian Frosch | Kamera: Frank Amann | Musik: Anselme Pau | Mit: Karl Fischer, Karl Markovics, Alexander E. Fennon, Roland Jaeger, Mathias Forberg u.a.

Graz 1963. Der angesehene Lokalpolitiker und Großbauer Franz Murer steht wegen schwerer Kriegsverbrechen, begangen in seiner Zeit als Leiter des Ghettos von Vilnius 1941-43, vor Gericht. Die Beweislage ist erdrückend. Aber in den Zentren der Macht will man die dunklen Kapitel der eigenen Geschichte endgültig abschließen.

 

Murer – Anatomie eines Prozesses rekonstruiert, basierend auf den originalen Gerichtsprotokollen, den Prozess gegen den bestens beleumundeten Franz Murer.

 

„Die Bewohner des Ghettos von Vilnius gaben ihm den Beinamen „Der Schlächter von Wilna“. Nur 600 von 80.000 Juden überlebten die dortige NS Herrschaft. Das Gerichtsverfahren, zu dem Überlebende aus der ganzen Welt anreisten, deren Zeugenaussagen kaum Zweifel an Murers Schuld zuließen, zählt zu einem der größten Justizskandale der Zweiten Republik.“ (film.at)

 

„Christian Froschs Drama ist ein mutiges Statement und eine klare Botschaft gegen die Vergessens- und Verdrängungskultur wie sie tief in der österreichischen Seele verwurzelt ist und skizziert eine Welt, in der Gerechtigkeit und Genugtuung nicht existent sind.“ (uncut.at)

 

Großer Diagonale Spielfilmpreis 2018

https://www.filmladen.at/murer
Mustang
30.3.2016
Mustang
TR, FR, DE 2015 | 97 min | OmU | R: Deniz Gamze Ergüven
Mustang
Mustang
Mustang
Mustang
Mustang
Türkei, Frankreich, Deutschland 2015 | 97 min | OmU | Regie: Deniz Gamze Ergüven | Buch: Deniz Gamze Ergüven, Alice Winocour | Kamera: David Chizallet, Ersin Gok | Schnitt: Mathilde Van de Moortel | Musik: Warren Ellis | Mit: Günes Nezihe Sensoy, Doga Zeynep Doguslu, Elit Iscan u.a.

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen.

Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern geprägten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen. Mit lichtdurchfluteten Bildern trotzt der Film dem dramatischen Geschehen und setzt der Brutalität zarte Sinnlichkeit und jugendliches Aufbegehren entgegen.

„In betörenden und kraftvollen Bildern fängt der Film den Geist von Freiheit und Rebellion ein, der in einer Generation junger Frauen nistet, die sich gegen das System der Zwangsehe auflehnen.“ (epd-film)

Europäischer Filmpreis 2015, Entdeckung des Jahres | Vielfach ausgezeichnet in Cannes, Hamburg Odessa, Palm Springs, Philadelphia, Sarajevo

http://cohenmedia.net/films/mustang
My Life without Me
12.5.2016
Make no Noise
My Life without Me
Mein Leben ohne mich
CA, ES 2003 | 102 min | OmU | R u B: Isabel Coixet
My Life without Me
My Life without Me
My Life without Me
My Life without Me
My Life without Me
My Life without Me
Kanada, Spanien 2003 | 102 min | OmU | Regie und Buch: Isabel Coixet | Kamera: Jean Claude Larrieu | Musik: Alfonso De Vilallonga | Mit: Sarah Polley, Scott Speedman, Mark Ruffalo, Amanda Plummer, Deborah Harry, Alfred Molina

Die 23-jährige todkranke Ann beschließt, ihr verbleibendes Leben ganz bewusst zu genießen und heimlich und leise für ihre Familie die Zeit nach ihrem Tod vorzubereiten.

Trotz des herausfordernden Themas kein Melodram, sondern das Porträt einer Frau, die in einer ausweglosen Situation nicht den Lebensmut verliert und die antizipierte Trauer ihrer Umgebung über die eigene Verzweiflung stellt. Ein ernster, emotionaler Film, der letztlich Fragen nach den Grundlagen des Lebens stellt. Tragisch, tröstlich und keine Spur pathetisch: die einfühlsame Geschichte eines leisen Abschieds.

„Produziert von Pedro Almodóvar, war My Life without Meder Überraschungsfilm der Berlinale 2003. Einfühlsam erzählt Isabel Coixet von der Zerbrechlichkeit der Träume, dem Zurückgeworfensein auf sich selbst, aber auch von der Kraft der Liebe." (moviemento.at)

Barcelona Film Awards 2004: Bester Film, Beste Regie

Goyas 2004: Bestes Drehbuch, Bester Original Song

https://www.youtube.com/watch?v=ZI5-8Tjzbs8 IMDB
My Name is Salt
16.4.2015
My Name is Salt
IN, CH 2013 | 92 min | Doku | OmU| R u B: Farida Pacha
My Name is Salt
My Name is Salt
My Name is Salt
My Name is Salt
My Name is Salt
Indien, Schweiz 2013 | 92 min | Doku | Original Gujarati mit deutschen Untertiteln | Regie und Buch: Farida Pacha | Kamera: Lutz Konermann | Schnitt: Katharina Fiedler | Musik: Marcel Vaid

Die Wüste dehnt sich endlos aus – flach, grau, unerbittlich. Kein Baum, kein Grashalm, kein Stein. Eines aber gibt es im Überfluss: Salz, und zwar unter der ausgetrockneten, rissigen Erdoberfläche. Der Kleine Rann of Kutch ist eine 5.000 km² Salzwüste in der nordindischen Wüstenregion. Seit Generationen kommen die Salzbauern jährlich für acht Monate hierher, um das Salz mühevoll aus dem glühenden Boden zu ziehen. Diese schwere Arbeit hat die in Zürich lebende indische Regisseurin Farida Pacha mit ruhigen Einstellungen und leuchtenden Bildern dokumentiert.
In der gleißenden Einöde wird zu Beginn eine Gruppe von Männern, Frauen und Kindern abgesetzt. Sie beziehen eine dürftige Unterkunft und machen sich unverzüglich an die Arbeit. Unter schwierigsten Bedingungen wird das Salz gewonnen. Dabei müssen alle mithelfen, auch die Kleinsten.

Die mit ruhiger Kamera aufgenommenen Bilder sind von bestechender Klarheit, Einfachheit und Reinheit. Nachts sieht man den reinen Sternenhimmel, tags hört man das monotone Tuckern des Dieselmotors der Wasserpumpe für die Bewässerung der Salzfelder. Die Bilder werden nicht kommentiert, stattdessen hört man die Gespräche der Familienmitglieder oder die Anweisungen an Mitarbeiter und versteht die Situation.
Farida Pacha hat den gesamten schweißtreibenden Prozess der Salzgewinnung dokumentiert, von der Ankunft und dem Instandsetzen der Ausrüstung über den Abtransport auf die Fahrzeuge der Händler bis zum Vergraben der Maschinen und der Abfahrt. Ein beeindruckender filmischer Kreislauf. (nach: nzz.ch; cineman.ch)

„Die ergreifend schönen, aber nicht beschönigenden Bilder von Lutz Konermann machen Kommentare überflüssig. Wir sehen, wie Familien in einem in der Regenzeit zum Sumpf werdenden Gebiet das Salz aus dem Boden holen, wo tuckernde Dieselmotoren und vorzeitliche Hand- respektive Fußarbeit ineinander gehen und die Arbeit die Menschen ganz selbstverständlich restlos vereinnahmt. Und doch ziehen sich die Leute ihre besten Sachen an, weil nun die Kamera auf sie schaut, und man sieht mit Hoffnung, dass sie sich nicht abgeschrieben haben.“ (Stuttgarter Zeitung)

Der Film wurde vielfach bei Filmfestivals ausgezeichnet, darunter mit dem Firebird Award bei den Filmfestspielen von Hongkong 2014.

http://mynameissalt.com/
My Week with Marilyn
22.8.2012
My Week with Marilyn
GB, US, 2011 | 99 min | OmU | Regie: Simon Curtis
My Week with Marilyn
My Week with Marilyn
My Week with Marilyn
My Week with Marilyn
My Week with Marilyn
Großbritannien, USA 2011 | 99 min | OmU | Regie: Simon Curtis | Autor: Adrian Hodges, Colin Clark | Kamera: Ben Smithard | Musik: Conrad Pope | Mit: Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh, Emma Watson, Dominic Cooper, Judi Dench u.a.

Im Sommer 1956 will der junge Oxford-Abgänger Colin Clark (Eddie Redmayne) in das Filmbusiness einsteigen und ergattert einen Job auf dem Set von „The Prince and the Showgirl“ mit Marilyn Monroe (Michelle Williams). Der Film basiert auf den Tagebüchern des Filmemachers Colin Clark, welche 40 Jahre nach den Ereignissen veröffentlicht wurden. In der ersten Fassung dieser Autobiografie fehlte eine Woche. Die Geschichte dieser Woche wurde später unter dem Titel My Week with Marilyn publiziert und nun endlich verfilmt.

Der Erstlingsfilm des britischen Regisseurs Simon Curtis bescherte Hauptdarstellerin Michelle Williams einen Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung.

http://www.myweekwithmarilyn.de/