Filmforum Archiv

The Look of Love
14.11.2013
The Look of Love
UK, US 2013 | OmU | 100 min | Regie: Michael...
The Look of Love
The Look of Love
The Look of Love
The Look of Love
Großbritannien, USA 2013 | OmU | 100 min | Regie: Michael Winterbottom | Buch: Matt Greenhalgh | Kamera: Hubert Taczanowski | Schnitt: Mags Arnold | Mit: Steve Coogan, Anna Friel, Imogen Poots, Tamsin Egerton, Stephen Fry

Paul Raymond beginnt seine Karriere als Betreiber eines Nightclubs, dessen Darbietungen so heiß sein sollen, dass kein "wirklicher Kerl" ihnen widerstehen kann. Von den ersten Ersparnissen kauft Raymond eine Immobilie, später ganze Straßenzüge des Londoner Bezirks Soho. Zu seinem ständig wachsenden Imperium gehören Erotikmagazine und Showbühnen. Sein Bankkonto weist schließlich ein Guthaben von 650 Millionen Pfund aus - aber er verliert dabei fast alle Menschen, die ihm nahestehen.

In The Look of Love spielt Steve Coogan die Lebensgeschichte des legendären Londoner Porno-Barons und Immobilien-Millionärs Paul Raymond (1925 – 2008) nach.

Der fiebrige Wellengang von Rausch und Ernüchterung prägt Michael Winterbottoms Filme: Ein Rhythmus aus Exzess und Melancholie, seismographisch registriert mit dem Anspruch, den Nerv der Zeit zu treffen. sueddeutsche.de

http://www.thelookoflove-film.de/
The Lost Daugther
2.2.2022
The Lost Daugther
Frau im Dunkeln
US, GR 2021 | 121 min | OmU | R: Maggie Gyllenhaal
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
USA, Griechenland 2021 | 121 min | OmU | Regie: Maggie Gyllenhaal | Kamera: Hélène Louvart | Mit: Olivia Colman, Jessie Buckley, Dakota Johnson, Peter Sarsgaard, Ed Harris, u.a.

“Leda ist eine Frau mittleren Alters, zweifache Mutter, geschieden und ganz ihrer Arbeit als Professorin verpflichtet. Um ein paar unbesorgte Tage am Strand zu verbringen, ist sie nach Süditalien geflogen. Doch trotz perfekter Ferienwohnung und einwandfreiem Service fühlt sich Leda nicht so ganz wohl. Ist es die Begegnung mit der jungen Mutter Nina, die sie durcheinanderbringt? Je obsessiver sich Leda mit der Strandbekanntschaft und deren kleinen Tochter beschäftigt, desto mehr wird sie von den Geistern der eigenen Vergangenheit heimgesucht – und verliert langsam, aber sicher die Kontrolle.” (Zürich Film Festival)

„Frau im Dunkeln" ist das Regiedebüt der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal. Ihr in Venedig mit einem Filmpreis ausgezeichnetes Drehbuch ist eine Adaption von Elena Ferrantes gleichnamigen Roman.

„Die Bestsellerautorin Elena Ferrante hat der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal einen ihrer komplexen Romane anvertraut. Die macht aus "Frau im Dunkeln" ein subtiles und genaues Regiedebüt.“ (Süddeutsche Zeitung)

Gotham Awards 2021, Breakthrough Director Award, Bester Film und Bestes Drehbuch sowie Auszeichnungen für Olivia Colman und Jessie Buckley

New York Film Critics, Online 2021: Bester Film

Filmfestspiele Venedig 2021, Bestes Drehbuch

https://www.youtube.com/watch?v=_zsyq9VOri4
The Lost Leonardo
3.2.2022
The Lost Leonardo
DK, FR, SE 2021 | 96 min | OmU | R: Andreas Koefoed
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
Dänemark, Frankreich, Schweden 2021 | 96 min | OmU | Regie: Andreas Koefoed | Autoren: Mark Monroe, Andreas Dalsgaard, Andreas Koefoed | Kamera: Adam Jandrup | Mit: Martin Kemp, Robert K. Wittman, Jerry Saltz, Dianne Dwyer Modestini, Robert Simon, Yves Bouvier, Antoine Harari, Georgina Adam, Warren Adelson, Luke Syson, Alison Cole, Ashok Roy, Prince Mohammed bin Salman al Saud, Leonardo DiCaprio, u.a.

Von dem Moment an, als es von einem zwielichtigen Auktionshaus in New Orleans erworben wurde und seine Käufer unter der billigen Restaurierung meisterhafte Pinselstriche entdeckten, wurde das Schicksal des Bildes von einem unersättlichen Streben nach Ruhm, Geld und Macht bestimmt. Doch je höher der Preis des Gemäldes stieg, desto dringlicher stellte sich die Frage nach seiner Echtheit.

„The Lost Leonardo“ lässt die wichtigsten beteiligten Personen zu Wort kommen und enthüllt so die verborgenen Pläne der reichsten Männer der Welt und einflussreicher Kunstinstitutionen. Der Film zeigt, wie Eigeninteressen die Wahrheit auf den zweiten Platz verweisen. Regisseur Andreas Koefoed ist mit „The Lost Leonardo“ ein wahrhaftiger Thriller gelungen, der nicht nur die Welt der Kunst und des Geldes entlarvt, sondern auch ihren Einfluss auf die höchsten Ränge der Politik. Gleichzeitig lässt er den Zuschauer die spannende Geschichte dieses einzigartigen Gemäldes erleben. Der erhellende, aufschlussreiche Film feierte in diesem Jahr seine Uraufführung auf dem Tribeca Filmfestival und begeisterte Publikum und Kritiker. (Polyfilm)

„Ein Catch me if you can in der Welt der Kunst«“ (Screen International)
„Spannend, brisant und provokativ.“ (The Times)
»Eine Geschichte über Zynismus, Macht, Verehrung und Gier.« – The Guardian
„Selten war ein Crashkurs über den Kunstmarkt unterhaltsamer: tolle Szenen, tolle Typen, tolle Sätze, viele Sticheleien.“ (Der Spiegel)
„The Lost Leonardo gerät zur packenden Fabel über das Verhältnis unserer Epoche zur Wahrheit, zum Geld und zur Macht.«“ (ORF)

 

 

Ein Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=oV84HbrR7vk
The Lunchbox
23.1.2014
The Lunchbox
IN, FR, DE, US 2013 | 105 min | OmU | Regie: Ritesh...
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
Indien, Frankreich, Deutschland, USA 2013 | 105 min | OmU | Regie: Ritesh Batra | Kamera: Michael Simmonds | Musik: Max Richter | Mit: Irrfan Khan, Nimrat Kaur, Nawazuddin Siddiqui

Ila (Nimrat Kaur) möchte ihrer Ehe wieder mehr Würze verleihen. Mit ihren Kochkünsten will sie ihren Mann zurück gewinnen, denn die Hausfrau in der indischen Millionenstadt Mumbai fühlt sich seit geraumer Zeit vernachlässigt. Doch die ganz besondere Lunchbox, die sie ihm für die Mittagspause vorbereitet, gerät über die Dabbawallas – Lieferanten, die tagtäglich Tausende von Mumbaier Ehemännern mit den Köstlichkeiten ihrer Frauen beliefern – irrtümlich zu Saajan (Irrfan Khan), einem Büroangestellten, der kurz vor dem Ende seines Berufslebens steht und genau wie Ila eine einsame Großstadtseele ist. Als ihr Mann nicht reagiert, legt die verwunderte Ila am folgenden Tag eine Nachricht in die nächste Lunchbox – und erhält eine Antwort von Saajan. Ila wiederum antwortet ihm, und so beginnen sie sich regelmäßig Botschaften zu schicken, in denen sie sich dem anderen immer mehr offenbaren. Sie gestehen sich ihre Einsamkeit und ihre Ängste, ihre Erinnerungen und ihre kleinen Freuden. Und spenden einander Trost und geben sich Halt in einer Stadt, die schon so viele Träume und Hoffnungen ihrer Bewohner unter sich begraben hat. Sie haben sich noch nie gesehen, doch mit ihren Botschaften beginnen sie, sich in die realen Leben des anderen zu schleichen…

http://www.lunchbox-derfilm.de/
The Lunchbox
13.8.2014
The Lunchbox
IN, FR, DE, US 2013 | 105 min | OmU | R: Ritesh Batra
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
The Lunchbox
Indien, Frankreich, Deutschland, USA 2013 | 105 min | OmU | Regie: Ritesh Batra | Kamera: Michael Simmonds | Musik: Max Richter | Mit: Irrfan Khan, Nimrat Kaur, Nawazuddin Siddiqui

Ila (Nimrat Kaur) möchte ihrer Ehe wieder mehr Würze verleihen. Mit ihren Kochkünsten will sie ihren Mann zurück gewinnen, denn die Hausfrau in der indischen Millionenstadt Mumbai fühlt sich seit geraumer Zeit vernachlässigt. Doch die ganz besondere Lunchbox, die sie ihm für die Mittagspause vorbereitet, gerät über die Dabbawallas – Lieferanten, die tagtäglich Tausende von Mumbaier Ehemännern mit den Köstlichkeiten ihrer Frauen beliefern – irrtümlich zu Saajan (Irrfan Khan), einem Büroangestellten, der kurz vor dem Ende seines Berufslebens steht und genau wie Ila eine einsame Großstadtseele ist. Als ihr Mann nicht reagiert, legt die verwunderte Ila am folgenden Tag eine Nachricht in die nächste Lunchbox – und erhält eine Antwort von Saajan. Ila wiederum antwortet ihm, und so beginnen sie sich regelmäßig Botschaften zu schicken, in denen sie sich dem anderen immer mehr offenbaren. Sie gestehen sich ihre Einsamkeit und ihre Ängste, ihre Erinnerungen und ihre kleinen Freuden. Und spenden einander Trost und geben sich Halt in einer Stadt, die schon so viele Träume und Hoffnungen ihrer Bewohner unter sich begraben hat. Sie haben sich noch nie gesehen, doch mit ihren Botschaften beginnen sie, sich in die realen Leben des anderen zu schleichen…


http://www.lunchbox-derfilm.de/
The Man Who Killed Don Quixote
17.10.2018
The Man Who Killed Don Quixote
ES, BE, PT, FR 2018 | 132 min | R: Terry Gilliam
The Man Who Killed Don Quixote
The Man Who Killed Don Quixote
The Man Who Killed Don Quixote
The Man Who Killed Don Quixote
Spanien, Belgien, Portugal, Frankreich 2018 | 132 min | OmU | Regie: Terry Gilliam | Buch: Terry Gilliam, Tony Grisoni | Kamera: Nicola Pecorini | Schnitt: Teresa Font, Lesley Walker | Mit: Adam Driver, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård, Olga Kurylenko u.a.

Der zynische Werbefilmer Toby trifft auf einen alten spanischen Schuhmacher, der sich für Don Quixote hält. Die beiden erleben eine Reihe absurder Abenteuer, in deren Verlauf Toby sich den tragischen Auswirkungen eines Films stellen muss, den er in seiner Jugend gedreht hat – ein Film, der die Hoffnungen und Träume eines kleinen spanischen Dorfes für immer verändert hat. Kann Toby das Getane je wieder gut machen und so zu seiner Menschlichkeit zurückfinden? Kann Don Quixote seinen Wahn bezwingen und seinen nahenden Tod verhindern? Oder wird etwa die Liebe alle Grenzen überwinden?

Eine klassisch fantastische Abenteuergeschichte, inspiriert vom legendären Protagonisten aus Miguel de Cervantes' Romanklassiker.

https://www.filmladen.at/film/the-man-who-killed-don-quixote/
The Men Who Stare at Goats
25.8.2011
Open Air Kino
The Men Who Stare at Goats
Männer, die auf Ziegenstarren
Jugendgästehaus Benger-Areal | Eintritt frei | Nur bei guter Witterung | Wetterhandy: 0650 - 9923321
US, GB 2009 | 93 min | R: Grant Heslov
The Men Who Stare at Goats
The Men Who Stare at Goats
The Men Who Stare at Goats
The Men Who Stare at Goats
USA, GB 2009 | 93 min | Regie: Grant Heslov | Kamera: Robert Elswit | Schnitt: Tatiana S. Riegel | Musik: Rolfe Kent | Mit: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Stephen Lang, Robert Patrick, WaleedZuaiter, Stephen Root, Glenn Morshower, Nick Offerman, Tim Griffin, Rebecca Mader, u. a.

Der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton stößt durch LynCassady (George Clooney) auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten "Jedi-Krieger" übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django experimentieren sie sogar mit bewusstseins- erweiternden Drogen. Doch Lyns übersinnliche Kräfte wecken den Neid seines Kameraden Larry Hooper. Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die Wüste.

Männer die auf Ziegen starrenbasiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des britischen Journalisten Jon Ronson. Der Bestseller bringt geheime Anstrengungen der US-Armee ans Licht, Soldaten mit paranormalen Fähigkeiten auszubilden. Drehbuchautor Peter Straughan verpackt Ronsons aberwitzige Enthüllungen in eine unglaubliche – zu großen Teilen aber auf Fakten beruhende – herrlich ironische Geschichte. Damit trifft er genau den Humor des Star-Ensembles: George Clooney, Jeff Bridges, Ewan McGregor und Kevin Spacey schlüpfen mit sichtlichem Vergnügen in ihre schrägen Rollen.

In Kooperation mit dem Jugendservice Bregenz

http://ziegen.kinowelt.de/
The Music of Strangers
5.1.2017
The Music of Strangers
Yo-Yo Ma & The Silk Road Ensemble
US 2015 | 96 min | OmU | Doku | R: Morgan Neville
The Music of Strangers
The Music of Strangers
USA 2015 | 96 min | OmU | Doku | Regie: Morgan Neville | Kamera: Graham Willoughby | Mit: Yo-Yo Ma, Wu Man, Kinan Azmeh, Keyhan Kalhor, Cristina Pato u.a.

Der neue Film des Regisseurs Morgan Neville – bekannt durch seinen Oscarpreisgekrönten Dokumentarfilm 20 Feet from Stardom- erzählt die außergewöhnliche Geschichte des renommierten internationalen Musikensembles des legendären Cellisten Yo-Yo Ma.

In einer Mischung aus Bühnenmitschnitten, persönlichen Interviews und Archivmaterial stellen Morgan Neville und Produzentin Caitrin Rogers die individuellen Wege einer kleinen Gruppe von Kernmitgliedern des Silk Road Ensemblesin den Mittelpunkt. Es entsteht eine sehr persönliche Chronik ihrer Leidenschaft, ihres Talents und der Opfer, die sie dafür bringen mussten. In diesen bewegenden Einzelschicksalen schaffen die Filmemacher ein lebendiges Porträt eines mutigen musikalischen Experiments und einer globalen Suche nach dem, was uns verbindet. (film.at)

„Eine begeisternde Entdeckungsreise durch viele Facetten der Weltmusik." (programmkino.de)

„Die Musik-Dokumentation The Music of Strangers: Yo-Yo Ma and the Silk Road Ensembleist toll anzusehen, aber noch schöner anzuhören." (New York Times)

Biografilm Festival 2016: Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=LsaKBlrC6g4 IMDB
The Party
5.10.2017
The Party
GB 2017 | 71 min | OmU | R: Sally Potter
The Party
The Party
The Party
The Party
The Party
The Party
The Party
Großbritannien 2017 | 71 min | OmU | Regie und Buch: Sally Potter | Kamera: Alexey Rodionov | Schnitt: Anders Refn, Emilie Orsini | Mit: Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones, Kristin Scott Thomas, Emily Mortimer, Timothy Spall u.a.

Janet ist gerade zur Ministerin im Schattenkabinett ernannt worden – die Krönung ihrer politischen Laufbahn. Mit ihrem Mann Bill und ein paar engen Freunden soll das gefeiert werden. Die Gäste treffen in ihrem Londoner Haus ein, doch die Party nimmt einen anderen Verlauf als erwartet. Bill platzt mit gleich zwei explosiven Enthüllungen heraus, die nicht nur Janets Existenz in den Grundfesten erschüttern. Liebe, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe stehen zur Disposition. Unter der kultivierten linksliberalen Oberfläche brodelt es, und in der Auseinandersetzung werden schließlich scharfe Geschütze aufgefahren – durchaus im Wortsinn.

In ihrem achten Kinofilm lädt Regisseurin Sally Potter namhafte Akteure zur Party. Was als Komödie mit hintersinnigem Witz und scharfen Dialogen beginnt, kippt in die Tragödie. Wenn dem Leben mit Argumenten nicht mehr beizukommen ist, wird um den Fortbestand der nur scheinbar gefestigten Existenzen gerungen. (nach: Berlinale)

„In strengem Schwarz-Weiß und mit schillernder Besetzung zündet Sally Potter die vergnüglich-bösen Funken einer Gesellschaftskomödie, die im Schnelldurchlauf Reizthemen wie die Krise des Gesundheits-wesens, der Demokratie und der Banken, den Stand des Feminismus und hippe New-Age-Ablenkungen durchdekliniert.“ (epd-film)

Berlinale 2017, Gildefilmpreis

https://www.filmladen.at/film/the-party/
The Perfect Candidate
23.7.2020
The Perfect Candidate
Die perfekte Kandidatin
SA, DE 2019 | 101 min | OmU | R: Haifaa Al-Mansour
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
Saudi-Arabien, Deutschland 2019 | 101 min | OmU | Regie: Haifaa Al-Mansour | Drehbuch: Haifaa Al-Mansour, Brad Niemann | Kamera: Patrick Orth | Schnitt: Andreas Wodraschke | Musik: Volker Bertelmann | Mit: Mila Al Zahrani, Nora Al Awadh, Dae Al Hilali, Khalid Abdulraheem, Shafi Alharthy, Tareq Al Khaldi, Khadeeja Mua’th

Weil ihr Cousin, von dem sie sich Hilfe verspricht, nur Kandidaten für die Stadtrats-Wahl empfängt, erklärt sich die saudi-arabische Ärztin kurzerhand zur Kandidatin. Hinter der bürokratischen Willkür entdeckt Maryam die große Chance, Probleme bei der Arbeit selbst in die Hand nehmen zu können. Und trotz der überall lauernden Restriktionen werden ihre Auftritte mutiger und ihre Forderungen radikaler.

Regisseurin Haifaa al Mansour (Das Mädchen Wadjda) erzählt in Die perfekte Kandidatin mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

In Kooperation mit dem Verein Amazone und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.filmladen.at/film/die-perfekte-kandidatin/
The Perks of Being a Wallflower
17.1.2013
The Perks of Being a Wallflower
Vielleicht lieber morgen
US 2012 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Stephen...
The Perks of Being a Wallflower
The Perks of Being a Wallflower
The Perks of Being a Wallflower
The Perks of Being a Wallflower
The Perks of Being a Wallflower
USA 2012 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Stephen Chbosky (nach seinem gleichnamigen Roman) | Kamera: Andrew Dunn | Schnitt: Mary Jo Markey | Mit: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller u.a.

Charlie ist gerade auf die High School gekommen und schlägt sich mit alterstypischen Problemen herum. Als er die lebenslustigen Geschwister Sam und Patrick kennenlernt und bisher unbekannte Gefühle für Sam entwickelt, ist die Verwirrung komplett. Aber selbst die erste große Liebe, wilde Parties, Drogen und Stress innerhalb der Familie trüben seinen Blick auf die Welt nicht – er beobachtet sein Umfeld genau, macht sich Gedanken über seine Mitmenschen und versucht, seine eigene Rolle zu finden in dem, was wir Leben nennen.
In Briefen an einen „Freund“, die so berührend wie erhellend, so komisch wie traurig sind, erzählt Charlie von einem Jahr, das sein Leben für immer prägen wird. Und von einem Geheimnis, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er ist… Eine tief berührende Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Frage, was das alles eigentlich zu bedeuten hat.

„Vielleicht lieber morgen“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Briefromans, der auch unter dem Titel „Das also ist mein Leben“ bekannt ist. Autor Stephen Chbosky übernahm für den Film selbst die Regie und vereint vor der Kamera Logan Lerman, Ezra Miller („We Need to Talk about Kevin“) und „Harry Potter“-Star Emma Watson. Produziert wurde der Film von Mr. Mudd, der Produktionsfirma hinter „Juno“.

„sympathisch zeitlos“ (der Standard)

„Emma Watson wirbelt die Gefühle und Hormone eines sensiblen Schülers mit traumatischer Vergangenheit durcheinander. Erwachsenwerden war schon lange nicht mehr so charmant.“ (Stern)

http://perks-of-being-a-wallflower.com/ IMDB
The Place Beyond the Pines
2.10.2013
The Place Beyond the Pines
US 2012 | 140 min | OmU | Regie: Derek Cianfrance
The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines
The Place Beyond the Pines
USA 2012 | 140 min | OmU | Regie: Derek Cianfrance | Buch: Derek Cianfrance, Ben Coccio, Darius Marder | Kamera: Sean Bobbitt | Musik: Mike Patton | Mit: Ryan Gosling, Eva Mendes, Ben Mendelsohn, Bradley Cooper u.a.

Luke ist Motorradstuntman und ein wortkarger Einzelgänger. Seinen Lebensunterhalt verdient er auf einem Jahrmarkt, mit dem er von Stadt zu Stadt zieht. Avery Cross ist ein ehrgeiziger Kleinstadtpolizist, der versucht, sich durch einen rasanten Aufstieg auf der Karriereleiter von seinen familiären Probleme abzulenken – koste es, was es wolle.

Als Luke eines Tages seinen One-Night-Stand Romina wieder trifft, erfährt er, dass er Vater geworden ist. Luke beschließt, Verantwortung für seinen Sohn zu übernehmen – auf seine Art: Mit Hilfe des Hinterwäldler-Mechanikers Robin beginnt er Banken auszurauben und setzt dabei auf sein fahrerisches Können. Bei den Überfällen geht er immer dreister vor, bis eines Tages ein Coup schief läuft und Luke sich in ein Haus flüchten muss, in dem er von Avery Cross gestellt wird...

"… zwischen dem Mainstreamkino der Attraktionen und der Sparsamkeit des Arthousefilms steuert Cianfrance einen angenehm unorthodoxen visuellen Kurs. Da gibt es gleich zu Anfang eine spektakuläre, lange Einstellung, die quer über den Jahrmarkt und dort in eine krachende Motorradshow führt. Da finden Verfolgungsjagden in dampfenden Wäldern statt, flackern bedrohliche Szenen in hektischer, durchlöcherter Montage über die Leinwand." (Die Zeit)

http://www.theplacebeyondthepines.de