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LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
Die 80-jährige Marie hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts! Den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch im letzten Moment verlässt sie der Mut, und sie rettet sich in die Notlüge von einer angeblichen Erbschaft, die in der Schweiz auf sie wartet. Doch irgendwann nähert sich die kleine Truppe ihrem Reiseziel, und Marie steht vor einer Entscheidung … (24 bilder)
Regisseurin Enya Baroux inszeniert in Bon Voyage eine dramatische Komödie, die mit Sensibilität tiefgründige Themen wie familiäre Beziehungen und das Recht, sein Lebensende selbst zu bestimmen, anspricht und das mit spritzigen Dialogen, kuriosen Figuren und viel Situationskomik verbindet.
„Über ein so ernstes Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine wirklich vergnügliche Komödie zu inszenieren, erfordert viel Mut und Einfühlungsvermögen. Das gelingt Enya Baroux mit leichter Hand – dank einer wunderbaren Hauptdarstellerin und einem originellen Drehbuch.“ (filmstarts.de)
Medienpartner: Sozialstation Lindau, Volkshochschule Lindau
Regisseurin Ale und Schauspieler Alex beschließen nach 15 Jahren Beziehung, getrennte Wege zu gehen. Das muss gefeiert werden – zumindest, wenn man einem alten Spruch von Ales Vater Glauben schenkt. Der hatte immer behauptet, dass Trennungen und nicht Hochzeiten ein Grund zum Feiern wären. Das enge Umfeld hält die Nachricht allerdings für einen schlechten Scherz. Umso entschlossener ist das Ex-Paar, mit einer Abschiedsparty alle vom Ende ihrer Beziehung zu überzeugen. Vor allem sich selbst.
„(...) in der Umsetzung charmant, in der Konzeption raffiniert und, dank seinen vielen cinephilen Nebensträngen sowie dem Charisma der Darsteller trotz seines endlos repetierten deklaratorisch-singulären „Running Gags“, erfreulich unterhaltsam.“ (Sennhausersfilmblog)
„ (...) eine der schönsten und wahrhaftigsten Beziehungskomödien der letzten Jahre.“ (filmstarts.de)
Cannes Film Festival 2024: Gewinner Label Europa Cinemas
Online Film Critics Society Awards 2025: Bester ausländischer Film
Medienpartner: Volkshochschule Lindau
Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang?
Ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt der Film mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Bei den Filmfestspielen von Cannes begeisterte Sentimental Value Publikum wie Kritiker gleichermaßen und wurde schließlich mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
„Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen“ (taz)
Filmfestspiele Cannes 2025: Großer Preis der Jury
Filmfestival München 2025: Internationaler Publikumspreis
In 6 Kategorien nominiert für den Europäischen Filmpreis 2026
Fiore Miolädt den Zuschauer zu einer meditativen Reise durch atemberaubende alpine Landschaften ein. In Begleitung seines unzertrennlichen Hundes Laki kehrt der Schriftsteller Paolo Cognetti an den Schauplatz von Acht Berge zurück, um einen Dokumentarfilm zu drehen, der eine Liebeserklärung an „seinen“ Monte Rosa ist, und um Menschen zu treffen, die in den Bergen nicht nur eine Heimat, sondern auch einen wahren „Ort der Gefühle“ gefunden haben.
Im Sommer 2022, als Italien unter einer Dürre leidet, wird Cognetti zum ersten Mal Zeuge des Versiegens der Quelle in der Nähe seines Hauses in Estoul, einem kleinen Dorf am Fuße des Monte Rosa. Dies ist der Anstoß für eine Reise durch die Berge, die ihm lieb und teuer sind, und erzählt eine kollektive und doch intime und zutiefst menschliche Geschichte über Landschaften, die dazu bestimmt sind, zu verschwinden oder sich für immer zu verändern.
„Ein poetischer Dokumentarfilm über Natur und Menschen mit großartigen Bildern … ein beglückendes Erlebnis.“ (film-netz.com)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg, Volkshochschule Lindau, Naturschutzbund
Julia, 40, eine erfolgreiche Dirigentin und ihr Partner Georg, 44, sehnen sich nach einem Kind, als der Arzt ihnen Hoffnung gibt. Nach der erfolgreichen Behandlung in seiner Klinik wird Julia schwanger. Doch die Geburt verläuft anders als erwartet, und der Säugling wird sofort weggebracht. Julia wird im Unklaren darüber gelassen, was passiert ist. Als sie das Kind schließlich erhält, fühlt sie sich merkwürdig distanziert. Sie zweifelt sogar, ob es wirklich ihr Kind ist.
Mother’s Babyerzählt von einer verborgenen Welt, den gesellschaftlichen Erwartungen an die Mutterrolle und der Herausforderung, sich dabei nicht selbst zu verlieren. Der Film ist kein gewöhnliches Drama, sondern ein psychologischer Thriller, der mit visueller Düsternis und dem Kontrast von Schönheit und Schmerz spielt. Julias Welt verschwimmt, die Frage nach der Realität bleibt.
Durch die Wahl des Thriller-Genres wird das Publikum unweigerlich emotional hineingezogen, weshalb wir schwangeren Frauen vom Besuch des Films abraten.
Biberach Film Festival 2025: Goldener Biber, Bester Spielfilm
Fünf Seen Film Festival 2025: Großer Preis für die beste Regie
Medienpartner: ig geburtskultur a—z
Eigentlich wollten Carey (Kyle Marvin) und Ashley (Adria Arjona) nur schnellen Sex im Auto haben, als sie mitansehen, wie ein anderes Paar einen Unfall baut. Zwar versucht Ashley die Frau mittels Herzdruckmassage am Leben zu halten, doch der Versuch schlägt fehl, kurze Zeit später wird sie für tot erklärt. Aufgelöst gesteht Ashley ihrem Mann daraufhin, ihn betrogen zu haben und die Scheidung zu wollen. Carey ist deswegen entsetzt und sucht Zuflucht bei seinem besten Freund Paul (Michael Angelo Covino) und dessen Frau Julie (Dakota Johnson). Doch dort wartet bereits der nächste Schock, als er erfährt, dass die beiden eine offene Beziehung führen … (film-rezensionen.de)
„... ein Feuerwerk an Pointen, teilweise derb, teilweise geistreich, aber niemals langweilig. Unbedingt anschauen!“ (Outnow.ch)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
In Mein neues altes Ich begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt sprechen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.
Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.
Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu
ergründen. Mein neues altes Ich bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht. (Polyfilm)
Wir zeigen den Film anlässlich des Weltfrauentags als Preview mit dem Integrationsausschuss und der Gleichbehandlungsbeauftragten vom Landkreis Lindau sowie der Gesundheitsregion plus. Im Anschluss an den Film gibt es einen Austausch mit Fachleuten und Raum für Fragen.
Medienpartnerin: Amazone
Die introvertierte 16-jährige Lucija tritt dem Mädchenchor ihrer katholischen Schule bei und schließt dort Freundschaft mit der beliebten und leichtherzigen Ana Maria. Als der Chor für ein intensives Probenwochenende in ein Kloster auf dem Land fährt, weckt ein vor Ort tätiger Restaurator Lucijas Interesse und sie ist bereit, die Freundschaft mit Ana Maria und den anderen Mädchen aufs Spiel zu setzen. Angesichts der ungewohnten Umgebung und ihrer erwachenden Sexualität beginnt Lucija, ihren Glauben und ihre Werte infrage zu stellen. Neue Triebe brechen sich Bahn. Die Harmonie im Chor zerbricht. (filmladen)
„Das Coming-of-Age-Drama ist einfühlsam und ruhig erzählt, schön bebildert und nutzt den Chor als stimmiges Bild für die innere Unruhe.“ (film-rezensionen.de)
Berlinale 2025, FIPRESCI Preis Perspektiven
Jerusalem Filmfestival 2025, Bestes Debut
gleich 5 nationale Filmpreise in Slowenien
Medienpartnerin: Verein Amazone
Eric Schirl und Christian Kogler untersuchen Zwangsstörungen (OCD) als Bewältigungsmechanismus und erforschen das menschliche Dilemma der Ungewissheit. In vier Kapiteln und im Gespräch mit Menschen in verschiedenen Regionen der Erde beleuchtet ihr Dokumentarfilm die Psyche und unterschiedliche Strategien, um – zumindest vermeintliche – Sicherheit zu erlangen. Wir erhalten Einblicke in persönliche und kollektive Mechanismen zur Risikominimierung, spirituelle Deutungen und mögliche Auswege.
Die Weltpremiere fand bei der heurigen Ausgabe des Crossing Europe Film Festivals in Linz statt. Ein Auszug aus dem Programmheft: „In ruhigen, reflektierenden Bildern eröffnet der Film einen Raum für tiefgehende Betrachtungen über das Zusammenspiel von internen Welten und externen Einflüssen und schärft so das Bewusstsein darüber.“ (Ines Ingerle, Crossing Europe Film Festival)
Der Regisseur Christian Kogler wird bei der Veranstaltung anwesend sein.
Der Film erzählt die Geschichte von Agnes und William Shakespeare, die den frühen Tod ihres elfjährigen Sohnes Hamnet verarbeiten müssen. Ein persönliches Drama, aus dem schließlich die Idee vom wohl größten Bühnenwerk des Dichters entstand: Hamlet. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer Hamlet zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.
„Hochemotional und kunstvoll erzählt Chloé Zhao von der magischen Kraft der Kunst. Und Jessie Buckley erschafft eine Kinofigur für die Ewigkeit …ein Kinomeisterwerk.“ (epd-film)
Golden Globes 2026: Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Jessie Buckley) | 50. Toronto International Film Festival (TIFF 2025): Publikumspreis – Bester Film sowie über 50 weitere Auszeichnungen auf internationalen Festivals.
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen.
Trotz seines langjährigen Berufsverbots ist es Jafar Panahi erneut gelungen, einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten. Sein Gewinn der Goldenen Palme ist nicht nur ein künstlerischer Triumph, sondern auch ein bedeutender Sieg für die Meinungs- und Redefreiheit. Panahi hat in diesem Film auch seine eigene Haft-Erfahrung verarbeitet.
„Eine Erzählung von enormer politischer Wucht“ (Die Zeit)
Oscars 2026: Auf der Shortlist für Bester Internationaler Film | Golden Globes 2026: Nominierungen für Bester Film – Drama, Bester fremdsprachiger Film, Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Drehbuch (Jafar Panahi) | Cannes 2025: Goldene Palme (Bester Film) |
European Film Awards: Nominierungen für Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Lux Publikumspreis | Gotham Awards 2025: Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Originaldrehbuch (Jafar Panahi), Bester internationaler Film | u.a.
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Matthias, Inhaber der Agentur My Companion, ist ein Meister seines Fachs. Benötigen Sie einen „kultivierten Freund“, um ihre Bekannten zu beeindrucken? Einen „perfekten Sohn“ zum Herzeigen bei der 60er-Party? Oder vielleicht einfach einen Sparringspartner, um einen Ehekrach zu proben? Matthias ist ihr Mann! Obwohl er sich darin auszeichnet, täglich jemand anderes zu sein, besteht die wahre Herausforderung für ihn darin, einfach er selbst zu sein.
Als seine Freundin Sophie ihn wegen allumfassender Gefühllosigkeit allein im stylischen Domizil zurücklässt, muss Mathias in die Gänge kommen – und löst auf dem Weg zur Selbsterkenntnis eine Kettenreaktion von zunehmend absurdem Ausmaß aus.
„Eine gelungene Mischung aus Gesellschafts-Satire und Tragikomödie, die hier am Lido von der internationalen Kritik gefeiert wurde.“ (ORF ZIB)
Filmfestival Venedig 2024: Settimana della Critica, Preis der Filmkritik für Beste Regie
Stockholm Film Festival 2024: Bester Debütfilm | Les Arcs Filmfestival 2024: Publikumspreis
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit „Höchste Zeit“ in der alten Stuhlfabrik in Höchst.
Kaum hat sich die kleine schwarze Katze den Schlaf aus den Augen gerieben, muss sie erschrocken feststellen, dass eine gewaltige Flut die alte Welt unter sich begräbt. Gerade noch so rettet sie sich auf ein Segelboot, wo nach und nach auch ein diebisches Äffchen, ein gutmütiger Labrador, ein schläfriges Wasserschwein und ein stolzer Sekretärvogel Zuflucht finden. Schon bald wird klar: Ihre Verschiedenheit ist ihre Stärke und gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen der neuen Welt.
„Flow trifft voll ins Herz, ist abenteuerlich, lustig, aber lässt dem Publikum auch den Atem stocken.“ (outnow.ch)
„Einer der bahnbrechendsten Animationsfilme über die Natur seit ‚Bambi‘ und einer der bewegendsten der jüngeren Zeit“ (Indiewire)
Oscar 2025: Bester Animationsfilm | Golden Globe 2025: Bester Animationsfilm
Europäischer Filmpreis 2025: Bester Animationsfilm und über 50 weitere internationale Filmpreise
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit „Höchste Zeit“ in der alten Stuhlfabrik in Höchst.
Man-su hat alles richtig gemacht: Haus, Familie, geregeltes Leben – und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als eine KI seinen Job ersetzt, gerät seine Existenz ins Wanken. Während seine Familie auf mehr und mehr Annehmlichkeiten verzichten muss, stellt sich Man-sus Jobsuche als unmöglich dar. Doch schon bald erkennt er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern.
Park Chan-wook (Oldboy, Die Taschendiebin) liefert eine bitterböse, brillant inszenierte Satire, die schwarzen Humor mit schonungsloser Gesellschaftskritik verbindet – präzise, abgründig und unvorhersehbar.
„Ein schonungsloser, formal virtuoser und zugleich ironisch-zynischer Blick auf die Zerbrechlichkeit von Identität und gesellschaftlichem Status im Angesicht ökonomischer Umbrüche. Eingerahmt durch eine brillante Inszenierung liefert Park Chan-wook eine so überzeichnete wie tiefgreifende Gesellschaftskritik, welche trotz ihres Unterhaltungswerts zu intensiver Reflexion einlädt.“ (film-rezensionen.de)
Der Film wurde bislang mit 19 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. Darunter der FIPRESCI Preis des Stockholm Filmfestivals 2025, der Publikumspreis beim Toronto Filmfestival 2025 oder die Blue Dragon Awards 2025 für den Besten Film, Beste Regie
und Beste Hauptdarstellerin.
Giovanni, ein bekannter italienischer Filmemacher, steht kurz vor den Dreharbeiten zu seinem neuesten Film. Aber zwischen seiner kriselnden Ehe, seinem Koproduzenten am Rande des Bankrotts und der sich schnell verändernden Filmindustrie scheint alles gegen ihn und sein Vorhaben zu arbeiten. Vielleicht ist es für Giovanni an der Zeit, seine strenge Vorgehensweise zu überdenken. Moretti verwischt spielerisch die Grenzen zwischen dem Leben, den Filmen seiner Filmfigur sowie seiner eigenen Filmografie und Neurosen und lädt das Publikum ein innezuhalten und die wahre Freude und Magie des Kinos aufs Neue zu entdecken.
Der Film wurde in Cannes uraufgeführt und wurde in Österreich bei der Viennale gezeigt.
„So wie Giovanni noch einmal die Kurve kriegt, so schafft das auch Nanni Moretti mit seinem Film, der immer leichter und witziger wird. Ein paar Gesangs- und Tanzeinlagen sind ebenfalls dabei und wirken beinahe so kathartisch wie ein Regenguss nach einem langen, viel zu heißen Sommertag in Rom.“ (filmstarts.de)
Medienpartnerschaft: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Grace und ihr Partner Jackson haben beschlossen, ihr Leben im hektischen New York City hinter sich zu lassen und aufs Land nach Montana zu ziehen. Dort hat Jackson nämlich ein altes Haus von seinem verstorbenen Onkel geerbt. Das ist zwar arg renovierungsbedürftig, aber das stört die beiden nicht. Denn das ist der Ort, an dem sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen wollen. Grace ist nämlich schwanger. Doch die Geburt ihres Sohnes überschneidet sich mit Jacksons Job, der ihn mehrere Tage pro Woche nicht zu Hause sein lässt. Grace ist also oft alleine mit ihrem Baby und gerät schließlich zunehmend in einen emotionalen Ausnahmezustand zwischen Zärtlichkeit und innerer Zerrissenheit. Während sie zunehmend in ein Wechselspiel aus Liebe und psychischer Überforderung gerät, scheint Jackson jedoch die wachsende Distanz zwischen ihnen und ihre immer labiler werdende Verfassung kaum wahrzunehmen. (filmstarts.de)
„Lynne Ramsays Filme sind stockdunkel wie die tiefste Nacht. Und gleichzeitig visuell, schauspielerisch und inhaltlich dermaßen faszinierend, dass man ihnen nur zu Füßen liegen kann.“ (FM4)