Woman
Do 17.6. 20:00
Woman
FR 2020 | 104 min |OmU | R: Anastastia Mikova, Yann...
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Frankreich 2020 | 104 min | Doku | OmU | Regie: Anastastia Mikova, Yann Arthus-Bertrand | Schnitt: Jules Beautemp, Flora Jaubert | Mit: Norma Bastidas, Gabriela Melgoza, Shantel Nasir, Alksandra Orbeck-Nilssen, Virginie Raisson, u.v.a.

Das weltweite Projekt WOMAN bietet zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern einen Ort für ihre Stimme. Das Ergebnis ist ein intimes Porträt derjenigen, die die Hälfte der Menschheit ausmachen. All die Ungerechtigkeiten, denen Frauen auf der ganzen Welt ausgesetzt sind, werden ans Licht gebracht. Was WOMAN aber am meisten unterstreicht, ist die ungemeine Stärke der Frauen. Diese Stärke und ihre Fähigkeit, die Welt trotz aller Hindernisse und Ungerechtigkeiten zum Besseren zu verändern, berührt, inspiriert und macht Mut. In dieser neuen Ära, in der Frauenstimmen immer lauter werden, ist das Ziel des Films, nicht nur Rechte zu fordern oder sich auf die Probleme zu konzentrieren, sondern den Stimmen der Frauen endlich Gehör zu schenken, Lösungen zu finden und dafür zu sorgen, dass Frauen nie wieder als „schwächeres Geschlecht“ gesehen werden.

In WOMAN erzählen Frauen ihre rührenden, bemerkenswerten und anregenden Geschichten, sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe oder finanzieller Unabhängigkeit und über tabuisierte Themen wie Menstruation und häusliche Gewalt. Hunderte Geschichten kommen so zusammen, von Staatschefinnen und Bäuerinnen, von Schönheitsköniginnen und Busfahrerinnen, Geschichten von Frauen aus den abgeschiedensten Regionen der Welt und aus den modernsten Metropolen. WOMAN ist es so gelungen, ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, was es in der heutigen Welt bedeutet, eine Frau zu sein. So hat man Frauen noch nie gehört.

„Überwältigend, ergreifend.“ (Le Parisien)

„Ein Abenteuer im Zeichen der Vielfalt und der Gefühle.“ (Elle) 

In Kooperation mit dem Verein Amazone

http://www.woman-themovie.org/en/
Kajillionaire
Mi 23.6. 20:00
Kajillionaire
US2020 | 104 min | OmU | R: Miranda July
Kajillionaire
Kajillionaire
Kajillionaire
Kajillionaire
Kajillionaire
Kajillionaire
USA 2020 | 104 min | OmU | Regie und Buch: Miranda July | Kamera: Sebastian Winters Schnitt: Jennifer Vecchiarello | Musik: Emile Mosseri | Mit: Richard Jenkins, Debra Winger, Evan Rachel Wood, Patricia Belcher, Kim Estes, u.a.

In „Kajillionaire“ entwirft die vielseitige Performance-Künstlerin, Schauspielerin, Schriftstellerin und Regisseurin Miranda July erneut eine kunstvolle, in sich geschlossene Welt. In schmeichelnden Pastellfarben erkundet sie mit dem ihr eigenen, versponnenen Sinn für die Magie des Alltags die Dynamik einer amüsant dysfunktionalen Familie.
Der dritte Spielfilm der renommierten Performancekünstlerin und Autorenregisseurin Miranda July ist eine ebenso originelle wie sehr bewegende Komödie über eine Familie gewitzter Schwindler. Die Trickbetrüger Theresa und Robert haben ihre einzige Tochter Old Dolio 26 Jahre lang darauf trainiert, jede Gelegenheit zum Betrügen und Stehlen zu nutzen. Der perfekt durchgeplante Alltag der Lebenskünstler und sehr speziellen Familie gerät aus den Fugen, als die Eltern für einen geplanten Coup die unbekannte Melanie ins Team holen. Mit ihrem temperamentvollen und liebenswerten Wesen wirbelt Melanie Old Dolios von ihren Eltern stark geprägtes Familien- und Weltbild durcheinander. Während sich die emotional vernachlässigte Old Dolio nach der Wärme einer traditionellen Familie sehnt, genießt die behütete Melanie die prickelnde Aufregung des Schwindleralltags. Mit dem verspielten Esprit von Miranda July entfaltet „Kajillionaire“ eine ganz besondere Coming-of-Age-Geschichte.

„Die Familien-Tragikomödie ist derart bizarr, dass es einen am Ende tatsächlich überrascht, wie sehr das Schicksal der superskurrilen Figuren trotzdem berührt.“ (filmstarts.de)

„Es bebt unter der quietschbunten Fassade dieses kleinen Juwels – manchmal buchstäblich, wenn ein Erdbeben die Figuren in die Schockstarre zwingt. Aber aus den Trümmern kann, befreit vom konsumistischen Ballast, vielleicht auch Neues wachsen.“ (Der Standard)

L’Etrange Festival, Paris 2020, Publikumspreis bester Spielfilm

Kansas City Film Critics Circle Award 2021

https://www.youtube.com/watch?v=nEpv0VH9lwE
Oeconomia
Do 24.6. 20:00
Oeconomia
DE 2020 | 89 min | OmU | R: Carmen Losmann
Oeconomia
Oeconomia
Oeconomia
Oeconomia
Deutschland 2020 | 89 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Carmen Losmann | Kamera: Dirk Lüttner | Schnitt: Menk Drees | Mit: Matteo Lepore, Carmen Losmann, Angela Merkel, u.a.

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm Oeconomia legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich Oeconomia mit viel Scharfsinn daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle.

Mit Oeconomia, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzt Carmen Losmann ihre eindringlichen Recherchen zu den Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems.

„Ein hochrelevanter Dokumentarfilm über die Schattenseiten des Kapitalismus.“ (film-rezensionen.de)

In Kooperation mit der Bodensee Akademie und den Grünen Bregenz

http://oeconomia-film.de/
LOVECUT
Mi 30.6. 20:00
LOVECUT
AT 2020 | 94 min | R: Iliana Estanol, Johanna Lietha
LOVECUT
LOVECUT
LOVECUT
LOVECUT
LOVECUT
Österreich 2020 | 94 min | Regie und Buch: Iliana Estanol, Johanna Lietha | Kamera: Georg Geutebrück, Steven Heyse | Schnitt: Lisa Geretschläger | Darsteller: Sara Toth, Kerem Abdelhamed, Max Kuess, Doris Schretzmayer, Marcel Mohab, u.a.

Mit ihrem gemeinsamen Regie-Debüt ist Iliana Estañol und Johanna Lietha ein glaubwürdiges Abbild der heutigen Jugend gelungen. In lose miteinander verwobenen Episoden erzählen die Regisseurinnen von sechs Jugendlichen, die sich im digitalen Zeitalter damit herumplagen, ihre eigene Identität zu entdecken oder dieser freien Lauf zu lassen. Es sind Liebes- und Beziehungsgeschichten, Geschichten vom Suchen und Finden, vom Verlieren, von Ängsten, Wünschen und Sehnsüchten, von einer Zeit des Ausprobierens und dem einen oder anderen Irrweg.

Ben schlägt sich mit dem Klauen von Motorrädern durch, als er die selbstbewusste Luka kennenlernt, die zwar gern mit ihm zusammen ist, aber keine Beziehung will. Lukas Freundin Momo chattet mit Alex, die beiden werden virtuell intim. Sie sehnt sich nach einem realen Treffen, und fürchtet es zugleich, denn Alex sitzt im Rollstuhl. Dessen Stiefbruder Jakob ist verliebt in Anna. Sie haben wenig Hemmungen, ihre Sexualität im Netz zu teilen. Anna ist der Idee gegenüber, damit Geld zu verdienen, immer aufgeschlossener.

Großer Respekt gebührt den weitgehend unerfahrenen Darsteller*innen, die dem Publikum ihre Welt mit großer Offenheit und viel Mut zeigen. Sie bringen eine Frische und Authentizität in diesen Film, der rundherum überzeugt und hochsensible Themen mit viel Energie auf die Leinwand bringt. (leokino.at)

„Ein einfühlsam erzähltes und die meiste Zeit über angenehm authentisch aufbereitetes Portrait einer jungen Generation, die nach außen hin frech und wild ist, innerlich aber auch mit eigenen Dämonen zu kämpfen hat.“ (uncut.at)

Bestes Drehbuch, Max-Ophüls-Preis 2020

In Kooperation mit aha-Jugendinfo und Jugendservice Bregenz

https://lovecut-film.com/
Fuchs im Bau
Do 1.7. 20:00
Fuchs im Bau
AT 2020 | 103 min |R: Arman T. Riahi
Fuchs im Bau
Fuchs im Bau
Fuchs im Bau
Fuchs im Bau
Fuchs im Bau
Österreich 2020 | 103 min | deutsch teilweise OmU | Regie und Buch: Arman T. Riahi | Kamera: Mario Minichmayr | Schnitt: Karina Ressler | Musik: Emile Mosseri | Mit: Aleksander Petrovic, Maria Hofstätter, Luna Jordan, Andreas Lust, Sibel Kikelli u.a.

Seine neue Stelle führt den Mittelschullehrer Hannes Fuchs an einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz – die Gefängnisschule im Jugendtrakt einer großen Wiener Haftanstalt. Dort trifft Fuchs die eigenwillige Kollegin Elisabeth Berger, deren Kunstunterricht der Anstaltsleitung ein Dorn im Auge ist. Während es bald zu Konflikten zwischen Fuchs und Berger, die niemanden an ihrer Seite duldet, kommt, gelingt es Fuchs, eine Vertrauensbasis zur in sich gekehrten Samira zu entwickeln, deren künstlerisches Talent er erkennt und fördert. Aber auch zwischen den beiden so unterschiedlichen Lehrpersonen kommt es zu einer Annäherung. Dann erfährt Fuchs vom Anstaltsleiter, warum er an die Gefängnisschule berufen wurde. Ein Suizidversuch seines Schützlings Samira schließlich reißt alte Wunden bei Fuchs auf, und er begreift, dass die Stelle als Gefängnislehrer mehr als ein Job für ihn ist.

Regisseur Arman T. Riahi wurde 1981 im Iran geboren, aufgewachsen ist er in Wien. Er studierte Medientechnik und hat als Grafik- und Screendesigner in London und Wien gearbeitet. Seit 2005 ist er als freischaffender Regisseur und Drehbuchautor tätig und unterrichtet seit 2015 Pilotentwicklung an der Masterklasse Film & TV der FH St. Pölten. Sein Film DIE MIGRANTIGEN gewann u.a. den Publikumspreis des Filmfestival Max Ophüls Preis 2017 sowie eine Romy für das Beste Drehbuch Kinofilm.

Max Ophühls-Preis 2021, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Preis der Jugendjury

Eröffnungsfilm der Diagonale

https://www.filmladen.at/film/fuchs-im-bau/