Om det oändliga
Mi 30.9. 20:00
Om det oändliga
Über die Unendlichkeit
SE 2019 | 73 min | OmU | R: Roy Andersson
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Schweden 2019 | 73 min | OmU | Regie und Buch: Roy Andersson | Kamera: Gergely Pálos | Mit: Lesley Leichtweis Bernardi, Ania Nova, Gloria Ormadlaky, tatiana Delaunay, Martin Serner, u.a.

Anderssons neuer Film lässt uns in anekdotenhaften kurzen Episoden traumgleich umherschweifen: vom Alltäglichsten zur absoluten Ausnahmesituation. Mit jedem Schnitt eröffnet Über die Unendlichkeit ein Fenster in eine elegische Welt, eine hyperreale Version der unseren. Ihre Bewohner sehen aus, als hätten sie nie die Sonne gesehen. Sie wirken abgekämpft, schäbig und traurig, die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Paar beobachtet vorbeiziehende Vögel. Ein Kellner überfüllt ein Weinglas. Ein Ehestreit eskaliert auf offener Straße. Ein Mann wird im Bus von einer Existenzkrise überwältigt, ein anderer hingerichtet. Ein Liebespaar schwebt über einer ausgebrannten Stadt. Ein Mädchen gießt eine Topfpflanze.

Der schwedische Regisseur bleibt seinen Markenzeichen treu: geisterhaft weißgeschminkte Männer, historische Referenzen, präzise gestaltete Tableaus, größtmögliche Reduktion. Manchmal werfen die einzelnen Situationen philosophische Fragen auf. Manchmal sind die Dinge, von denen berichtet wird, grotesk lustig, so wie der Zahnarzt, der frustriert von seinem Patienten mitten in der Behandlung aufsteht und lieber zum Trinken in die Kneipe geht. (leokino)

Silberner Löwe für die Beste Regie beim 76. Filmfestival Venedig

In Kooperation mit Kunst Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=9CoCCSxSllk
Tommaso
Do 1.10. 20:00
Tommaso
Tommaso und der Tanz der Geister
IT 2019 | 115 min | OmU | R: Abel Ferrara
Tommaso
Tommaso
Tommaso
Tommaso
Italien 2019 | 115 min | OmU | Regie und Buch: Abel Ferrara | Kamera: Peter Zeitlinger | Schnitt: Fabio Nenziata | Mit: Willem Dafoe, Cristina Chiriac, Anna Ferrara, Alessandro Foschetti, Stelle Mastrantonio, u.a.

Um an seinem neuen Film zu arbeiten und endlich Ruhe in sein Leben zu bringen, ist der US-Regisseur Tommaso mit seiner Frau Nikki nach Rom gezogen. Neben einem guten Arbeitsrhythmus hat sich Tommaso zudem eine Routine aufgebaut, nimmt sich Zeit für seine Familie, nimmt Sprachunterricht in Italienisch und gibt Schauspielkurse. Darüber hinaus besucht er regelmäßig Treffen der anonymen Alkoholiker aufgrund seiner Sucht, spricht dort über seine vergangenen Entgleisungen und findet Halt darin, dass die anderen ihm zuhören. Trotz allem bemerkt Tommaso eine wachsende Unruhe in sich selbst. Was zunächst nur scheinbar harmlose Streitigkeiten über Banales sind, gerät zunehmend außer Kontrolle und beginnt seine Ehe ernsthaft zu gefährden.

Tommaso ist ein schwieriger, weil ambivalenter Film über das Zusammenspiel von Kunst und Leben, das Ego des Künstlers und dessen Stellung innerhalb einer Beziehung, einer Familie und einer Gemeinschaft. Sensibel gespielt und inszeniert wird der Film ohne Zweifel seine Bewunderer finden, aber auch viele Fragen im Kopf des Zuschauers zurücklassen, auf die scheinbar auch sein Macher keine Antworten weiß. Aber vielleicht ist es auch nicht Abel Ferraras Aufgabe, diese zu liefern.“ (film-rezensionen.de)

Filmfest Köln 2019, Hollywood Reporter Award

Lissabon Film Festival 2019, Grand Jury Prize

https://www.youtube.com/watch?v=5R9gM_g7cTg
La cordillera de los sueños
Mi 7.10. 20:00
La cordillera de los sueños
Die Kordillere der Träume
CL 2019 | 85 min | Doku | OmU | R: Patricio Guzmán
La cordillera de los sueños
La cordillera de los sueños
La cordillera de los sueños
La cordillera de los sueños
La cordillera de los sueños
Chile 2019 | 85 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Patricio Guzmán | Kamera: Samuel Lahu | Schnitt: Emmanuelle Joly | Musik: Miranda y Tobar | Mit: Franciso Gazitúa, Vicente Gajardo, Pablo Salas, Jorge Baradit, u.a.

Der Chilene Patricio Guzmán beschließt seine „topografische Trilogie“ über seine Heimat mit einem Erinnerungspanorama und Plädoyer gegen das Vergessen, in dem die Kordilleren (Anden) eine symbolträchtige Rolle spielen. Sie werden zu stummen Zeugen einer Leidensgeschichte, die Chile unter der Militärdiktatur Pinochets von 1973 bis 1988 erfahren musste. Ein Bildwerk über ein Kapitel schmerzhafter Zeitgeschichte. (cineman.ch)

„Die Bilder aus den Anden sind atemberaubend schön. Ein preisgekrönter Film, dank dem man begreift, warum Chilenen heute auf die Strasse gehen.“ (Züritipp)

Cannes 2019, Golden Eye, Bester Dokumentarfilm

https://www.youtube.com/watch?v=izV3eO1Q-G4
And Then We Danced
Do 8.10. 20:00
And Then We Danced
Als wir tanzten
GE, SE 2019 | 105 min | OmU | R: Levan Akin
And Then We Danced
And Then We Danced
And Then We Danced
And Then We Danced
And Then We Danced
Georgien, Schweden 2019 | 105 min | OmU | Regie, Buch und Schnitt: Levan Akin | Kamera: Lisabi Fridell | Musik: Zviad Mgebry, Ben Wheeler | Mit: Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Tserreteli, Tamr Bukhnikashvili, u.a.

Merab trainiert seit jungen Jahren mit seiner Tanzpartnerin im nationalen georgischen Staatsballett. Als der charismatische und ungezwungene Irakli auftaucht, wird Merabs Welt unversehens auf den Kopf gestellt. Der Neue wird zu seinem größten Rivalen und zu seiner größten Leidenschaft. Wird Merab alles riskieren?

Diese berührende, universell gültige Emanzipationsgeschichte transportiert das Bewusstsein einer jungen Generation im Korsett strenger Riten und Traditionen, gegen die sich Merab stellvertretend mit den Waffen eines Tänzers auflehnt.

Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting-Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert. (polyfilm)

„In diesem Film sieht man das reine Glück.“ (Süddeutsche Zeitung)

Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Levan Gelbakhian), Bestes Drehbuch (Levan Akin), Beste Kamera (Lisabi Fridell) – Schwedischer Filmpreis

Bester Film, Bester Schauspieler (Levan Gelbakhian) und Grand Prix – Odessa IFF (Ukraine)

Publikumspreis – Gent FF (Belgien)

Publikumspreis Bester fremdsprachiger Film – Chicago IFF (USA) und viele weitere Filmpreise

In Kooperation mit Netzwerk Tanz, tangissimo, Tanz Ufer

https://www.youtube.com/watch?v=hgPuh2nI-Pc
RBG
Mi 14.10. 20:00
RBG
RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit
Der ursprüngliche geplante Film "Der See der wilden Gänse" ist nicht lieferbar
US 2018 | 98 min | OmU | Betsy West & Julie Cohen
RBG
USA 2018 | 98 min | OmU | Betsy West & Julie Cohen | Kamera: Claudia Raschke | Mu­sik: Miriam Cutler | Schnitt: Carla Gutierrez| Mitwirkende: Ruth Bader Gins­burg, Jane Ginsburg, James Steven Ginsburg, Nina Totenberg, Clara Spe­ra, Gloria Steinem u.a.

Ruth Bader Ginsburg (RBG) hat die Welt für amerikanische Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellte ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Die beiden Re­gisseurinnen Betsy West und Julie Cohen zeigen in RBG – EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT den außergewöhnlichen Aufstieg der stillen, aber unnachgiebigen Kämpferin, die längst auch als Pop­kul­tur-Phänomen Kult ist. Betsy West und Julie Cohen schaffen mit diesem mitreißenden Dokumentarfilm ein längst verdientes Denkmal, das die amerikanischen Kinos im Sturm erobert hat und so ein Zeichen für alternative Politik in den USA setzen konnte.
Ihre Laufbahn begann Ginsburg als eine von nur neun Studentin­nen an der Harvard Law School und als eine der ersten Jura-Pro­fes­sorinnen der USA. In den 70er Jahren erkämpfte sie bahnbrechende Gerichtsurteile zur Gleichstellung der Geschlechter, die sie zu einer Heldin der Frauenrechtsbewegung machten. Inzwischen bekannt als „Notorious RBG” entschied sich die Demokratin nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump gegen Rückzug und Ruhe­stand. Bis heute sorgt sie mit ihrer engagierten Agenda für Schlag­zeilen.
(aus: gew.de; film.at)
„Dieses agile Loblied für Ruth Bader Ginsburg enthüllt, dass sie we­der ein Monster noch ein Haudrauf ist, sondern eine ausgeglichene, ruhige Vermittlerin.” (Variety)

Der Film wurde mit 13 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

(Text LEOKINO)

https://www.youtube.com/watch?v=UITzxoBdj1M
Die Rattenlinie
Do 15.10. 20:00
Die Rattenlinie
IT 2015 | 45 min | Doku | R: Karin Duregger
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Italien 2015 | 45 min | Doku | Regie und Buch: Karin Duregger | Kamera: Jochen Unrterhofer | Schnitt: Michael Schubert

Die ORF-Dokumentation Die Rattenlinie begibt sich auf die Spuren führender Nazi-Größen des Dritten Reichs. Am Ende des Zweiten Weltkriegs stand bei vielen dieser Nazis vor allem eine Region auf ihrem Fluchtplan: Südtirol.

Ebenso wie Adolf Eichmann, Cheforganisator des Holocaust oder Martin Bormann, engster Vertrauter Adolf Hitlers, wählten viele NS-Funktionäre den Weg über die Dolomiten. Es war die sog. Rattenlinie.

Der Film greift neue Forschungsergebnisse auf und begleitet die Urenkelin von Martin Bormann bei ihrer Spurensuche. Die Gestalterin Karin Duregger hat ein halbes Dutzend Zeitzeugen ausfindig machen können und begibt sich mit ihnen zu den alten Schauplätzen.

Johannes Spiess von erinnern.at moderiert nach dem Film ein Publikumsgespräch mit Harald Walser.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at, dem ÖGB und der Johann-August-Malin-Gesellschaft

https://www.youtube.com/watch?v=GxZyyEJ5GKE
Sibyl
Mi 21.10. 20:00
Sibyl
FR 2019 | 100 min | OmU | R: Justine Triet
Sibyl
Sibyl
Sibyl
Sibyl
Sibyl
Sibyl
Sibyl
Frankreich 2019 | 100 min | OmU | Regie: Justine Triet | Buch: Justine Triet, Arthur Harari | Kamera: Simon Beaufils | Schitt: Laurent Sénéchal | Mit: Virginie Efira, Adèle Exarchopoulos, Gaspard Ulliel, Sandra Hüller, Niels Schneider, u.a.

Die Psychotherapeutin Sibyl beschließt, sich wieder ihrer eigentlichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Inspiration findet sie bei ihrer neuen Patientin Margot, einer jungen Schauspielerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sibyl taucht immer tiefer in Margots turbulentes Leben ein, bricht alle professionellen Regeln und reißt dabei ihre eigenen Wunden wieder auf. (filmladen)

Virginie Efira spielt nach Victoria abermals die Hauptrolle in einem Film der französischen Regisseurin Justine Triet. Dieser Film verbindet auf sehr originelle Weise Drama und schwarzhumorige Komödie. Zum hochkarätigen Cast gehören auch Adèle Exarchopoulos, Gaspard Ulliel und Sandra Hüller. Premiere feierte der Film bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2019, wo er im Wettbewerb lief.

Sevilla Film Festival 2019, Asecan Award – Bester Film

International Cinephile Society Awards 2019 und Faro Film Festival 2020, Beste Schauspielerin

https://www.filmladen.at/film/sibyl-therapie-zwecklos/
The Climb
Do 22.10. 20:00
The Climb
US 2019 | 104 min | OmU | R: Michael Angelo Covino
The Climb
The Climb
The Climb
The Climb
USA 2019 | 104 min | OmU | Regie: Michael Angelo Covino | Buch: Michael Angelo Covino, Kyle Marvin | Kamera: Zach Kuperstein | Mit: Michael Angelo Covino, Kyle Marvin, Gayle Rankin, Judith Godrèche, Talia Balsam, George Wendt, u.a.

Kyle und Mike sind beste Freunde, die sich überaus nahestehen –
bis Mike mit Kyles Verlobter schläft. Und das kurz vor der geplanten Hochzeit... Eine zum Brüllen komische, zugleich nachdenkliche Nabelschau, die von den (fehlenden) Grenzen echter Freundschaft handelt.

The Climbist ein etwas anderes Buddy-Movie und zugleich auch die Geschichte seiner beiden Drehbuchautoren und Hauptdarsteller Michael Angelo Covino und Kyle Marvin: Zwei beste Freunde im echten Leben, die aus ihrer reichen Erfahrung heraus einen bewegenden und unglaublich komischen Film geschaffen haben. Im vergangenen Jahr feierte der Film im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes in der renommierten Nebenreihe »Un Certain Regard« seine Uraufführung. Dort wurde der Film mit dem von der Jury vergebenen „Prix Coup de coeur“ ausgezeichnet.

Nach seiner erfolgreichen Festivalpremiere überzeugte die Komödie auch die Besucher des Sundance Festival sowie die Zuschauer in Telluride, Toronto, München und Wien mit ihrem Wortwitz und ganz speziellen Charme.

Cannes Film Festival 2019, Un Certain Regard – Jury Coup de Coeur

Deauville Film Festival 2019 – Preis der Jury

https://www.youtube.com/watch?v=RzIc3kiC43s
Die Dohnal
Mi 28.10. 20:00
Die Dohnal
AT 2019 | 104 min | Doku | R: Sabine Derflinger
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Österreich 2019 | 104 min | Doku | Regie und Buch: Sabine Derflinger | Kamera: Christine A. Maier, Eva Testor | Schnitt: Niki Mosböck | Musik: Gerard Schuller | Mit: Annemarie Aufreiter, Ingrid Dohnal, Johanna-Helen Dohnal, Ferdinand Lacina, Alice Schwarzer, Bruno Kreisky, Franz Vranitzky, Elisabeth Rosenmayr, Christine Stromberger

Johanna Dohnal (14.2.1939 – 20.2.2010) war nicht nur eine Politikerin, die für Frauen und Mädchen in Österreichs konservativer Gesellschaft die gesetzlichen und sozialen Rahmenbedingungen grundlegend verbessert hat, sie war eine Feministin und Visionärin, die leider viel zu früh an der Umsetzung ihrer Visionen gehindert wurde. Anders auf den Punkt gebracht: „Johanna Dohnal war eine lesbisch-feministische Superheldin.“ (Katja Wiederspahn in: viennale.at)

„Sabine Derflinger hat in Die Dohnal der unermüdlichen Kämpferin und Wegbereiterin der Frauensache ein vielstimmiges Portrait gewidmet.“ (Karin Schiefer, AFC)

„Der Film ist genau das geworden, was ich mir gewünscht hatte: es sollte ein Film werden, in dem sich die Generationen begegnen, einer, der Johanna Dohnal lebendig werden lässt und ein Film, der Feminismus begreifbar macht, nämlich nicht als etwas, das man als Hobby betreibt, sondern etwas, das ein grundlegendes Menschenrecht darstellt, das sich absurderweise noch immer nicht durchgesetzt hat.“ (Sabine Derflinger)

Großer Diagonalepreis 2020, Bester Dokumentarfilm

In Kooperation mit dem Verein Amazone und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.youtube.com/watch?v=lEcpG3rHiVY
Ein bisschen bleiben wir noch
Do 29.10. 20:00
Ein bisschen bleiben wir noch
AT 2020 | 104 min | R: Arash T. Riahi
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Österreich 2020 | 104 min | Regie und Buch: Arash T. Riahi | Buch: basierend auf dem Roman von Monika Helfer Oskar und Lilli | Kamera: Enzo Brandner | Schnitt: Julia Drack | Mit: Leopold Paulla, Rosa Zant, Christine Ostermayer, Alexandra Nutz, u.a.

Der achtjährige Oskar und die dreizehnjährige Lilli sind zwei tschetschenische Flüchtlingskinder, die seit sechs Jahren mit ihrer Mutter in Österreich leben. Als die drei abgeschoben werden sollen, versucht sich die Mutter das Leben zu nehmen.

Der Suizidversuch bewirkt einen Aufschub der Abschiebung, aber auch die Trennung der Kinder, die in verschiedene Pflegefamilien kommen. Die Kinder beschließen dennoch ihre Mutter zu finden und gemeinsam zu fliehen.

„Regisseur Arash Riahi gelingt es, seine Geschichte einfühlsam und mit viel Humor zu erzählen. Eine ausgezeichneter Cast, eine gelungene Bildkomposition und viel Liebe zum Detail schaffen atmosphärisches und anrührendes Kino, das ehrlich und ohne Kitsch daherkommt.“ (sr.de)

Publikumspreis, Festival Max-Ophüls-Preis 2020

https://www.filmladen.at/film/ein-bisschen-bleiben-wir-noch/