La daronne
Mi 2.12. 20:00
ABGESAGT!
La daronne
Eine Frau mit berauschenden Talenten
FR 2020 | 106 min | OmU | R: Jean-Paul Salomé
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
Frankreich 2020 | 106 min | OmU | Regie: Jean-Paul Salomé | Buch: Jean-Paul Salomé nach dem Buch von Hannelore Cayre | Kamera: Julien Kirsch | Schnitt: Valérie Deseine | Mit: Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani, Liliane Rovère, u.a.

Als Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt Patience abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt. Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Handlungsdruck. Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Patience entscheidet sich spontan gegen die Ehrlichkeit und sabotiert die Beschlagnahmung der Drogen. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Patience macht sich sofort fröhlich ans Werk und zeigt sich von ihrer besten Seite: Als begnadete Verkäuferin mischt sie den Pariser Drogenmarkt auf. Patience ist die neue Drogen-Autorität der Stadt und für die Polizei ein Phantom, das die Nerven ihrer ahnungslosen Kollegen sichtlich strapaziert. Doch die Drogendiva muss sich sputen, denn ausgerechnet ihr Verehrer Philippe, Leiter des Drogendezernats, hat einen Verdacht, wer hinter dem Phantom wirklich steckt…

„Yeah! Isabelle Huppert goes Breaking Bad. Die mittlerweile 67-jährige Schauspielerin zieht in dieser One-Woman-Show mal wieder alle Register und zeigt, warum sie eine Art Lebensversicherung ist für Produzenten mittelmässiger Filme. La daronne ist so weder besonders originell noch besonders spektakulär inszeniert, bietet aber 100 Minuten gute Unterhaltung mit einigen Schmunzlern. Eine Standard-Krimikomödie mit einer Nicht-Standard-Hauptdarstellerin.“ (Outnow.ch)

https://www.youtube.com/watch?v=lyb61VpthAY
Liebes:Leben
Do 3.12. 20:00
ABGESAGT!
Liebes:Leben
AT 2020 | 43 min | dt. Original | R: Carola Mair
Liebes:Leben
Liebes:Leben
Liebes:Leben
Österreich 2020 | 43 min | Doku | dt. Original | Regie und Buch: Carola Mair | Kamera und Schnitt: Erik Etschel | Ton: Armin Lehner | Musik: Achleitner & Zottter | Tanz: Tauschfühlung | Mit: Bianca Braunesberger, Ursula Beiler, Michaela Schausberger, Nora Kammerhofer, Samuel Bartuschek, Vita Vodivic, Claudia Henzler, u.a.

Liebes:Lebenist ein sehr persönlicher Film über drei starke Frauen, die aus der häuslichen Gewaltspirale herausgetreten sind und deren Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben. Ein Film über das Geheimnis von Mut, Resilienz und letztlich befreienden Lebensmodellen.

Wenn Gewalt an Frauen gesamtgesellschaftlich abgebaut und verhindert werden soll, sind wir alle gefordert, einen Beitrag für ein geschlechtergerechtes, respektvolles und damit gewaltfreies Zusammenleben zu leisten.

Liebes:Lebenist letztlich ein Film, der Gewalterfahrungen thematisiert und in die Tiefe geht, dennoch ist auch Leichtigkeit und Offenheit im Umgang damit spürbar. Ein Film über Mut, Engagement und Visionen in einer Zeit in der das Rollenbild der emanzipierten Frau ein subversives Ideal ist, nach dem es sich zu streben lohnt.

Nach dem Film findet eine Diskussion mit der Filmemacherin Carola Mair, Ulrike Furtenbach von der IFS Gewaltschutzstelle und Mario Enzinger von der ifs Gewaltberatung statt. Moderation: Tanja Kopf

Zum Redaktionsschluss können nur 50 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Eine Reservierung ist daher erbeten. Reservierungen bitte direkt an das Metro-Kino unter 05574 71843 oder info@metrokinobregenz.at.

In Kooperation mit „Gleichstellung fördern” (Land Vorarlberg), ifs Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=ZzZISim-2GI
Ema y Gastón
Mi 9.12. 20:00
Ema y Gastón
CL 2019 | 102 min | OmU | R: Pablo Larraín
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Chile 2019 | 102 min | OmU | Regie: Pablo Larraín | Buch: Pablo Larraín, Guillermo Calderón | Kamera: Sergio Armstrong | Schnitt: Sebastián Sepúlveda | Mit: Mariana Di Girolamo, Gael Garcia Bernal, Mariana Loyola, Paula Hofmann, Paola Giannini, Christian Suárez, u.a.

Ema y Gastónist ein Film, wie man ihn nicht alle Tage zu sehen bekommt, ein Körper-Trip aus dem chilenischen Valparaíso und ein Bewegungsspektakel. Ema ist die Frau von Gastón. Die beiden hatten Polo adoptiert, einen Knaben kolumbianischer Herkunft. Während 10 Monaten lebte er bei ihnen. Ema tanzt und Choreograf Gastón begleitet die experimentierfreudige Tanztruppe, die alle möglichen Orte der Stadt in Beschlag nimmt. Mit Polo waren Ema und Gastón überfordert. Am Ende auch mit einander. Sie haben den Buben der Adoptivbehörde zurückgegeben, und jetzt plagt Ema das Verlangen nach ihm.

„Ein heftiger Film, der an die frühen Melodramen von Pedro Almodóvar erinnert und sich kräftig ins Gedächtnis brennt.“ (Cineman)

Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten.

Filmfestspiele Venedig 2019, ARCA Pries der Jugendjury für den besten Film und Premi UNIMED | Filmfestival Ljublijana 2019, Art Cinema Network Award

In Kooperation mit Netzwerk Tanz, tangissimo, Tanz Ufer

https://www.youtube.com/watch?v=-tFtNnZ_zgM
I Am Greta
Do 10.12. 20:00
I Am Greta
DE2020 | 97 min | OmU | R: Nathan Grossman
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
Deutschland 2020 | 97 min | Doku | OmU | Regie, Buch und Kamera: Nathan Grossman | Schnitt: Hanna Lejonqvist, Charlotte Landelius | Musik: Jon Ekstrand und Rebekka Karjord | Mit: Mariana Di Girolamo, Gael Garcia Bernal, Mariana Loyola, Paula Hofmann, Paola Giannini, Christian Suárez, u.a.

Im August 2018 geht Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin in Schweden, in Schulstreik für das Klima. Ihre Frage an die Erwachsenen: „Wenn Sie sich nicht um meine Zukunft auf der Erde kümmern, warum sollte ich mich dann in der Schule um meine Zukunft kümmern?“ Innerhalb nur weniger Monate entwickelt sich ihr Streik zu einer globalen Bewegung. Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, wird eine weltberühmte Aktivistin und ein Vorbild für Millionen von Jugendlichen, Kindern aber auch Erwachsenen und der Ursprung für Fridays for Future.

Greta Thunberg wurde für ihren Einsatz gegen die Klimakrise bereits mit dem Menschenrechtspreis von Amnesty International sowie dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Kürzlich wurde sie als jüngste Persönlichkeit überhaupt vom Time Magazine zur Person des Jahres gekürt.

Das Team hinter I am Greta hat die junge Aktivistin von ihrem frühen Schulstreik in Stockholm bis zu massiven internationalen Protesten begleitet und ihre Mission dokumentiert, um der Welt die Dringlichkeit des Handelns buchstäblich vor Augen zu führen.

In Kooperation mit dem Verein Amazone, aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, Jugendservice Bregenz, Die Grünen Bregenz, Bodensee Akademie, Jugendbotschafter für UN-Kinderrechte & SDG (Caritas)

https://iamgreta-derfilm.com/
For Sama
Mi 16.12. 20:00
For Sama
Für Sama
SY 2019 | 95 min | OmU | R: Waad al-Kateab, Edward...
For Sama
For Sama
For Sama
For Sama
For Sama
Syrien 2019 | 95 min | OmU | Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts | Kamera: Waad al-Kateab | Schnitt: Chloé Lambourne | Musik: Nainita Desai | Mit: Waad al-Kateab, Hamza al-Kateab, Sama al-Kateab, u.a.

Für Samaist eine Liebeserklärung einer jungen Mutter an ihre Tochter. Der Film erzählt die Geschichte von Waad al-Kateabs Leben in Aleppo: angefangen von den Aufständen in der syrischen Stadt über die Liebe zu ihrem Mann, ihre Hochzeit bis hin zur Geburt ihrer Tochter Sama – und all das inmitten eines katastrophalen Krieges. Mit ihrer Kamera liefert Waad al-Kateab unfassbare Bilder über Verlust, Freude und Überleben – und über allem schwebt die Frage: Soll sie aus der Stadt fliehen, um das Leben ihrer Tochter zu beschützen? Auch wenn das Verlassen des geliebten Heimatlandes bedeuten würde, den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert hat. (filmladen.at)

„Eindrücklich, emotional und aufrüttelnd“ (Amnesty International)

„Ein Film, der unter die Haut geht. Ein packend-intensives Porträt über den täglichen Kampf ums Überleben und den Versuch, trotz unmenschlicher Zustände die Menschlichkeit nicht zu verlieren.“ (outnow)

Nominiert für den Oscar 2020 als bester Dokumentarfilm

BAFTA Awards 2020, Bester Dokumentarfilm

Amsterdam International Documentary Film Festival, Publikumspreis

Cannes Filmfestival 2019, Golden Eye

Der Film wurde bislang mit 61 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

https://www.youtube.com/watch?v=ISndpqMZJNk
Dive: Rituals In Water
Do 17.12. 20:00
Dive: Rituals In Water
Snorri und der Baby-Schwimmclub
IS 2019 | 73 min | OmU | R: E. Hansdóttir, A....
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Island 2019 | 73 min | OmU | Regie: Elín Hansdóttir, Anna Run Tryggvadóttir, Hanna Björk Valsdóttir | Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson | Schnitt: Andri Steinn Gudjópnsson | Musik: Björn Viktorsson | Mit: Snorri Magnússon, u.a.

Quietschvergnügte Babys, die freudig ins Wasser plumpsen und unter Wasser tauchen sowie Eltern, die stolz zusammen mit ihren Babys Lieder singen, während sie im Wasser planschen. Wir befinden uns in der Schwimmschule von Snorri Magnusson, einem Mann, der Wunder-
liches möglich macht und sowohl Babys als auch Eltern zum Staunen bringt. Snorri ist kein gewöhnlicher Schwimmlehrer: Er ist der „Babyflüsterer“.

Befreit von jeglichem falschen Ehrgeiz tritt Snorri den Kindern mit beachtenswerter Empathie und liebevoller Geduld entgegen. Jene Zugewandtheit hat Snorri nun schon vor mehr als 7.000 Säuglingen und ihren Eltern bewiesen – und nun lässt uns diese filmische Ode an das nasse Element selber daran teilhaben. Den drei isländischen Regisseurinnen ist es gelungen, den wundersamen Mikrokosmos, den Snorri mit so viel Hingabe Tag für Tag erschafft, in einnehmenden Bildern weiterzugeben.

„Mehr als ein Film über einen isländischen Schwimmlehrer. Ein Film über Kommunikation ohne Sprache und über die Grundlage unseres Menschseins. Die Message ist eindeutig, hört auf die wortlosen Zeichen eurer Kinder und schenkt ihnen Vertrauen.“ (WDR Westart)

https://www.youtube.com/watch?v=hMOAceGLU5g
The Assistant
Mi 23.12. 20:00
The Assistant
US2020 | 87 min | OmU | R: Kitty Green
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
USA 2020 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Kitty Green | Kamera: Michael Latham | Schnitt: Blair McClendon, Kitty Green | Musik: Tamar-kali | Mit: Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh, Kristine Froseth, Jon Orsini, u.a.

Die fleißige und diskrete Jane (die frischgebackene Emmy-Gewinnerin Julia Garner) ist die neue Assistentin eines mächtigen Filmproduzenten. Ohne eine Miene zu verziehen, reinigt sie das Sofa im Chefbüro, nachdem junge Schauspielerinnen zu einem „Meeting“ dort waren. Zu sehen bekommt sie ihren Boss praktisch nie, doch in der Firma ist die Angst vor ihm allgegenwärtig. Ihre männlichen Kollegen wälzen heikle Chef-Angelegenheiten gerne auf Janes Tisch ab. Doch allmählich erträgt sie das Schweigen über die fragwürdigen Vorkommnisse nicht mehr…

Ohne je den Namen Harvey Weinstein zu nennen, offenbart The Assistant, wie systematischer Machtmissbrauch funktioniert.

„Eine großartig aufspielende, zweifache Emmy-Gewinnerin Julia Garner. … und ein brillant umgesetzter Film.“ (Tagesanzeiger Zürich)

The Assistant lässt einem das Blut in den Adern gefrieren – und bringt es gleichzeitig zum Kochen. Ein unbequemer Film, der mit ruhigen Tönen einen ins Mark gehenden Knalleffekt erzeugt.“ (filmstarts.de)

Deauville Film Festival 2020, Louis Roederer Directing Prize

Heartland Film Festival 2020, Truly Moving Picture Award

https://www.youtube.com/watch?v=LvTOia7YC0w
Kiss Me Kosher
Mi 30.12. 20:00
Kiss Me Kosher
DE 2020 | 106 min | R: Shirel Peleg
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Deutschland 2020 | 106 min | Regie und Buch: Shirel Peleg | Kamera: Giora Bejach | Schnitt: Heike Parplies | Musik: Jasmin Reuter | Mit: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, John Carroll Lynch, Juliane Köhler, u.a.

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht.

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen! Ein witziger, temporeicher Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und verrückte Familien.

„Man kann rundherum Spaß haben an diesem Aufeinandertreffen der Kulturen und Dickschädel und den gar nicht „kosheren“ Sprüchen zum Thema Juden und Deutsche.“ (ndr)

https://www.youtube.com/watch?v=3uZm5Q8uD7A