Taste the Waste
Mi 29.9. 20:00
Taste the Waste
DE 2011 | 91 min | OmU | R: Valentin Thurn
Taste the Waste
Taste the Waste
Taste the Waste
Taste the Waste
Taste the Waste
Taste the Waste
Taste the Waste
Deutschland 2011 | 91 min | OmU | Regie und Buch: Valentin Thurn | Kamera: Roland Breitschuh | Schnitt: Birgit Köster | Mit: Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Felicitas Schnieder, Roger Waite, Roland Schüren, Jörn Franck, Martin Hofstetter, u.a.

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung.

Valentin Thurn findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen: die österreichischen „Mülltaucher“ Gerhard und Robert zum Beispiel, die Nahrungsmittel aus den Abfallcontainern der Supermärkte retten. Den französischen Supermarkt-Direktor Thomas Pocher, der seine Kunden dazu bringen will, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen. Den amerikanischen Anthropologen Timothy Jones, der Verbraucher und Landwirte zusammenbringt, und die Wiener Forscherin Felicitas Schneider, die Mülltonnen von Haushalten und Supermärkten auseinandernimmt und mit ihren Erkenntnissen Überzeugungsarbeit leistet.

Wir zeigen den Film zur Eröffnung des „Offenen Kühlschranks“ in Lochau, anlässlich des internationalen Tages gegen die Lebensmittelverschwendung. Eine Initiative des ehrenamtlichen Betreuungsteams und des Sozialausschusses der Gemeinde Lochau. Infos zu allen acht Standorten in Vorarlberg: www.offener-kuehlschrank.at

https://www.youtube.com/watch?v=kcgVRUNvpy0
Ballon
Do 30.9. 20:00
Ballon
DE 2018 | 125 min | DF | R: Michael Herbig
Ballon
Ballon
Ballon
Ballon
Ballon
Deutschland 2018 | 125 min | DF | Regie: Michael Herbig | Buch: Michael Herbig, Kit Hopkins | Kamera: Torsten Breuer | Schitt: Alexander Dittner | Mit: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, David Kross, Alicia von Rittberg, Thomas Kretschmann, Jonas Holdenrieder, u.a.

„Und wann haut ihr ab?“ Der Stasimann will nur wissen, wann seine Nachbarn in Urlaub fahren. Er kann nicht ahnen, dass die Strelzyks einen Heißluftballon gebastelt haben, um aus der DDR zu fliehen. In dieser Nacht wollen sie es wagen. Ihre Freunde, die Wetzels, kneifen in letzter Sekunde. Also müssen sie es allein tun.

Dieser spektakulären Thriller behandelt das Thema der gefährlichen Flucht aus der DDR in den „Westen“. Bis zur letzten Sekunde spannend wurde die wahre Geschichte der zwei Familien erneut von Michael Bully Herbig verfilmt.

Im Rahmen ihres Praxisteils für die Diplomarbeit veranstalten Lara Hutter und Sabrina Sutterlüti mit dem Filmforum Bregenz einen Kinoabend. Mit dem Film Ballon möchten wir das Thema „In Freiheit eingesperrt“ in dem Mittelpunkt des Abends rücken. In einer anschließenden, offenen Diskussion mit unserem Zeitzeugen Herrn Rainer Wilde und dem Publikum werden die Klischees des Films über die DDR angesprochen und diskutiert.

Washington DC Filmfest 2019, Publikumspreis

St. Louis International Film Festival 2019, TV5MONDE Award, Best International Film

https://www.youtube.com/watch?v=XaZmw3_5ulc
The Father
Mi 6.10. 20:00
The Father
GB 2020 | 97 min | OmU | R: Florian Zeller
The Father
The Father
The Father
The Father
The Father
The Father
GB 2020 | 97 min | OmU | Regie: Florian Zeller | Buch: Florian Zeller, Christopher Hampton | Kamera: Ben Smithard | Schnitt: Yorgos Lamprinos | Musik: Ludovico Einaudi | Mit: Anthony Hopkins, Olivia Colman, Olivia Williams, Mark Gatiiss, Imogen Poots, Rufus Sewell, u.a.

Anne hat sich jahrelang um ihren 80-jährigen Vater Anthony gekümmert, doch nun verliert sie zunehmend die Geduld mit ihm. Anthony muss in der großen und geschmackvoll eingerichteten Wohnung in London betreut werden, denn er ist hochgradig dement. Anne erzählt ihm, dass sie nach Paris zieht, um dort mit dem Mann zusammen zu leben, den sie liebt. Als die attraktive neue Betreuerin Laura ihren Dienst antritt, überschlägt sich Anthony mit Komplimenten, doch Anne warnt sie, dass der alte Mann nicht immer so charmant ist.

Die Oscar-Preisträger Anthony Hopkins und Olivia Colman zeigen in Florian Zellers meisterhaft inszeniertem Regiedebüt The Father ein Schauspiel von beeindruckender Echtheit, das den Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz versetzt.

Mit The Father gelingt Florian Zeller eine herausragende Adaption

seines eigenen Bühnenstücks. Ganz großes Kino! (filmstarts.de)

Oscar 2021: Bester Hauptdarsteller, Bestes adaptiertes Drehbuch

British Independent Film Awards 2021, Bestes Drehbuch, Bester Schauspieler, Bester Schnitt und über 20 weitere internationale Auszeichnungen

In Kooperation mit aktion Demenz

https://www.youtube.com/watch?v=mZehJ-L05Fs
Nebenan
Do 7.10. 20:00
Nebenan
DE 2021 | 92 min | R: Daniel Brühl
Nebenan
Nebenan
Nebenan
Nebenan
Nebenan
Nebenan
Nebenan
Deutschland 2021 | 92 min | teilweise OmU | Regie: Daniel Brühl | Buch: Daniel Kehlmann, Daniel Brühl | Kamera: Jens Harant | Schnitt: Marty Schenk | Mit: Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz, Gode Benedix, Vicky Krieps, u.a.

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auch der Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern: Daniel soll in London für einen amerikanischen Superheldenfilm vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in seiner Stammkneipe halt. Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Smalltalk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit jeder Minute dieses seltsamen Gesprächs wächst Daniels Verwunderung. Und seine Angst.

„Wie diese grundverschiedenen Männer da in der kleinen Kneipe, zwischen Tresen und Tisch miteinander ringen, wie mal einer die Oberhand gewinnt und dann wieder der andere, ist ein so konzentriertes, abgründiges Vergnügen, wie es der deutsche Film nicht oft hervorbringt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Ein kleiner, feiner Film, in dem Regiedebütant Daniel Brühl ohne falsche Eitelkeit mit seiner eigenen Biographie jongliert, um dem Publikum ein perfides Kneipenduell zweier großartig aufgelegter Schauspieler zu bieten.“ (filmstarts.de)

https://www.youtube.com/watch?v=ujRKKXXsofs
Tailor
Mi 13.10. 20:00
Tailor
Der Hochzeitschneider von Athen
GR 2020 | 97 min | OmU | R: Sonia Liza Kenterman
Tailor
Tailor
Tailor
Tailor
Tailor
Griechenland 2020 | 97 min | OmU | Regie: Sonia Liza Kenterman | Buch: Sonia Liza Kenterman, Tracy Sunderland | Kamera: George Michelis | Schnitt: Dimitris Peponis | Mit: Dimitris Imellos, Tamila Koulieva, Thanasis Papageorgieou, Stathis Stamoulakatos, u.a.

Nikos ist ein Schneider alter Schule, stets stilvoll und nach strenger Etikette gekleidet. Tag für Tag sorgt er dafür, dass seine Schneiderei in der Athener Innenstadt staubkörnchenfrei bleibt. Doch es gibt kaum noch Kunden, die Wert auf eine persönliche Bekanntschaft mit ihrem Schneider legen. Schließlich droht der Bankrott und Nikos muss sich etwas einfallen lassen, wie er mit seinem Handwerk überleben kann. Mit viel Phantasie baut er sich einen fahrbaren Stand, sichert sich einen guten Platz auf dem Markt und beginnt in der Not sogar, Brautkleider zu nähen.

Schon bald ist seine sonst so penibel aufgeräumte Schneiderei vor Tüll, Pailletten, Spitze und Satin nicht wiederzuerkennen. Die hübsche, aber verheiratete Nachbarin Olga berät ihn mit wachsender Leidenschaft bei der Hochzeitsmode. Nikos und Olga sind geborene Kleidermacher, die für ihr Handwerk leben. Nikos verliebt sich und der verwaiste Salon des introvertierten Herrenschneiders mit all den feinen Stoffen wird zum traumhaften Refugium für zwei, die auch ihre eigene Welt ein wenig schöner machen wollen.

Thessaloniki Film Festival 2020, ERT Award, Fipresci Preis, Preis der Jugendjury

In Kooperation mit Lunardi Cerimonia

https://www.youtube.com/watch?v=guS8ythTVq4
Paolo Conte – Via con me
Do 14.10. 20:00
Paolo Conte – Via con me
IT 2020 | 100 min | OmU | R: Giorgio Verdelli
Paolo Conte – Via con me
Paolo Conte – Via con me
Paolo Conte – Via con me
Paolo Conte – Via con me
Italien 2020 | 100 min | OmU | Regie und Buch: Giorgio Verdelli | Kamera: Federico Annicchiarico | Schnitt: Emiliano Portone | Musik: Paolo Conte | Mit: Paolo Conte, Roberto Benigni, Vinicio Capossela, Caterina Caselli, Luca Zingaretti, Isabella Rosselini, Lorenzo Jovanotti, Janie Birkin, u.a.

Paolo Conte – Anwalt, Pianist, Komponist, Sänger, Poet. Aus klug montierten Gesprächen mit Conte, seinen WeggefährtInnen, mit BewunderInnen und FreundInnen, Archivaufnahmen und Live-Mitschnitten diverser Konzerte der letzten dreißig Jahre schuf Regisseur Giorgio Verdelli ein hinreißendes Porträt des vielseitigen und einflussreichen Musikers. Isabella Rossellini bringt Contes Kunst auf den Punkt: Er strahlt jene Leichtigkeit aus, die die harte Arbeit dahinter vergessen lässt. Oder, wie ein überschwänglicher Roberto Benigni konstatiert: Paolo Conte ist ein Fürst, der seit Jahrzehnten nicht nur sein Publikum, sondern auch seine KollegInnen begeistert.

Man muss kein Paolo-Conte-Fan sein, um diesen distinguierten älteren Herren mit der Reibeisenstimme zu mögen, so wie man auch kein Jazz-Fan sein muss, um Contes Musik und die mitreißende Interpreta­tion durch seine Band zu genießen. Wer Augen und Ohren öffnet, wird einen Meister seines Faches kennen- und lieben lernen. Und wird vielleicht mit Wehmut feststellen, dass mit Paolo Conte einer der letzten Vertreter der Cantautori am Werke ist. Giorgio Verdelli gelingt es, den Künstler über seine Musik so zu zeichnen, dass man ihm nahe kommt, ohne ihm als Person zu nahe zu rücken. (filmladen)

https://www.youtube.com/watch?v=i2FfnC2WHH4
In the Mood for Love
Mi 20.10. 20:00
In the Mood for Love
HK 2000 | 98 min | OmU | R: Wong Kar-Wai
In the Mood for Love
In the Mood for Love
In the Mood for Love
In the Mood for Love
In the Mood for Love
In the Mood for Love
Hongkong 2000 | 98 min | OmU | Regie und Buch: Wong Kar-Wai | Kamera: Christopher Doyle, Pin Bing Lee | Schnitt: William Chang | Musik: Shigeru Umebayashi, Michael Galasso | Mit: Tony Leung, Maggie Cheung, Ping Lam Siu, Rebecca Pan, Kelly Lai Chen, Tung Cho Cheung, u.a.

Hongkong 1962. Der Zeitungsredakteur Chow bezieht mit seiner Ehefrau eine neue Wohnung in einem Haus der Shanghai-Community. Dort trifft er bald auf Li-zhen, eine wunderschöne junge Frau, die ebenfalls mit ihrem Mann gerade erst eingezogen ist. Während ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind, begegnen Chow und Li-zhen sich von nun an fast täglich. Und da ihre Vermieter miteinander befreundet sind, treffen sie sich oft zum Mahjong-Spielen oder um über den allerneuesten Klatsch zu reden. Chow und Li-zhen werden Freunde, aber eines Tages sind sie gezwungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen: ihre Ehepartner haben eine Affäre miteinander. Zwischen ihnen entwickelt sich ein gefährliches und verwirrendes Spiel, das ebenso zwischen Imagination und Wahrheit schwebt wie zwischen Erotik, Liebe und Verzweiflung.

In the Mood for Loveist ein melancholisch-poetisches Meisterwerk, mit dem Wong Kar-Wai ein weiteres Mal beweist, dass er über ein schier endloses Repertoire an künstlerischen Ausdrucksmitteln und Ideen verfügt.

„Die schönste Liebesgeschichte der Welt“ (FAZ)

„Atemberaubend wundervoll.“ (The New York Times)

„Eine sinnliche Erinnerung“ (Der Tagesspiegel)

Restauriert in 4K

Der Film von Wong Kar-Wai wurde mit 46 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

https://www.youtube.com/watch?v=yEkyYBRNWdw
Hochwald
Do 21.10. 20:00
Hochwald
AT 2020 | 108 min | R: Evi Romen
Hochwald
Hochwald
Hochwald
Hochwald
Hochwald
Hochwald
Österreich 2020 | 108 min | Regie und Buch: Evi Romen | Kamera: Martin Gschlacht, Jerzy Palacz | Schnitt: Karina Ressler | Mit: Thomas Prenn, Noah Saavedra, Josef Mohamed, Ursula Scribano-Ofner, Elisabeth Kanettis u.a.

Dieses großartig inszenierte Drama erzählt die Geschichte des schrägen und sensiblen Marios, dessen Leben allmählich aus den Fugen gerät als sein Jugendfreund Lenz wieder auftaucht. Mario und Lenz kennen einander seit Kindertagen. Nun sind sie 20 und auf dem Sprung, die Enge ihres Dorfes hinter sich zu lassen. Lenz, der Winzersohn, hat dafür eindeutig die besseren Lebenskarten in der Hand als der Träumer Mario. Doch plötzlich wird alles anders ...

Das Spielfilmdebüt der Autorin und Editorin Evi Romen schildert die Berg- und Talfahrt eines jungen Mannes, der völlig orientierungslos ist und dennoch spürt, dass es irgendwo auch für ihn einen Platz geben muss.

„Ein hochspannendes Drama um einen tanzenden Außenseiter, der seinen Platz im Leben sucht. Und ein moderner Antiheimatfilm über Sex, Religion, Tod und Befreiung.“ (orf.at)

Diagonale 2021, Großer Preis Bester Spielfilm

Drei Österreichsiche Filmpreise 2021

Goldenes Auge Zürich Film Festival 2020, Bester Film im Wettbewerb

Carl Mayer-Preis 2017 für das Bester Drehbuch

Filmfestival Bozen 2021, Bester Spielfilm

In Kooperation mit GoWest – Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queer

https://www.youtube.com/watch?v=VlxjiJe-r1w
Gli anni più belli
Mi 27.10. 20:00
Gli anni più belli
Auf alles was uns glücklich macht
IT 2020 | 135 min | OmU | R: Gabriele Muccino
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Gli anni più belli
Italien 2020 | 135 min | OmU | Regie: Gabriele Muccino | Buch: Gabriele Muccino, Paolo Costella | Kamera: Eloi Molí | Schnitt: Claudio Di Mauro, Raffaella Leone | Mit: Pierfrancesco Favino, Micaela Ramazotti, Kim Rossi Stuart, Claudio Santamaria, Nicoletta Romanoff, u.a.

Seine Hauptpersonen sind vier ganz normale Menschen, die er über einen Zeitraum von beinahe 40 Jahren auf ihrer Suche nach dem Glück begleitet. Gabriele Muccino ist ein wunderbar liebenswertes Filmepos gelungen, noch dazu mit einem hinreißenden Soundtrack – alles in der großen Tradition des italienischen Erzählkinos.

Der Film geht der Frage nach, was uns als Menschen wirklich ausmacht, wohin uns unsere Wege führen und welche Werte wir an unsere Kinder weitergeben. Eine wunderbare Erzählung über Freundschaft, Liebe und die Suche nach dem eigenen Lebensweg.

2020 gelang Gabriele Muccino mit Auf alles was uns glücklich macht ein kleines cineastisches Wunder: Rund 1 Mio. Zuschauer begeisterte die Komödie mit dem renommierten Cast rund um Pierfrancesco Favino, Claudio Santamaria, Kim Rossi Stuart und Micaela Ramazzotti vor und nach dem ersten Lockdown in Italien und zählte damit dort zu den besucherstärksten Filmen des vergangenen Jahres.

„Ein wunderbarer Film voll unbändiger Lebensfreude, der für außergewöhnlich gute Laune sorgt.“ (programmkino.de)

Nino Manfredi Award des National Syndicate of Film Journalists 2020

https://www.youtube.com/watch?v=0lDMFkTYorU
Nuevo Orden
Do 28.10. 20:00
Nuevo Orden
New Order
MX 2020 | 88 min | OmU | R: Michel Franco
Nuevo Orden
Nuevo Orden
Nuevo Orden
Nuevo Orden
Nuevo Orden
Nuevo Orden
Mexiko 2020 | 88 min | OmU | Regie und Buch: Michel Franco | Kamera: Yves Cape | Schnitt: Oscar Figueroa Jara | Mit: Dario Yazbek Bernal, Muhammad Ali, Javier Sepulveda, Monica del Carmen, u.a.

Auf den Straßen liefern sich Demonstranten immer wütendere Schlachten mit der Polizei, lange wird sie die Gewalt nicht mehr eindämmen können. In einem edlen Anwesen in einem Reichenviertel von Mexiko-Stadt will man von der eskalierenden Aggression draußen vor den Toren nichts wissen. Hier feiert die gehobene Gesellschaft ein rauschendes Fest, als gäbe es kein Morgen mehr: die Hochzeit von Marianne und ihrem Ehemann. Unterbrochen wird die ausgelassene Stimmung von einem getreuen Angestellten. Er bittet Marianne so verzweifelt um Hilfe, dass sie die eigene Feier verlässt und sich mit ihm mitten hinein begibt in das unberechenbare Chaos auf den Straßen. So erlebt sie nicht mit, wie die Hochzeitsparty mit ihren Gästen gestürmt wird. Jetzt entlädt sich der Zorn, eine schonungslose Treibjagd beginnt, das Militär schreitet ein. Niemand ist mehr sicher. Und Marianne steckt mittendrin.

Mit Nuevo Orden ist dem gefeierten mexikanischen Filmemacher Michel Franco ein schonungsloser und radikaler Endzeit-Thriller gelungen, der die Finger ebenso präzise wie konsequent in die Wunden der modernen Gesellschaft legt.

Filmfestival Venedig 2020, Leoncino d’Oro Agiscuola Award (Preis der Jugendjury) und Silberner Löwe (Preis der Jury)

Filmfestspiele Stockholm 2020, Impact Award

Online Film Critics Society Awards 2021, Best Non-U.S. Release

https://www.youtube.com/watch?v=IDUapNtwmEE