Babyteeth
Mi 26.5. 20:00
Babyteeth
Milla Meets Moses
AU 2019 | 120 min | OmU | R: Shannon Murphy
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Australien 2019 | 120 min | OmU | Regie: Shannon Murphy | Buch: Rita Kalnejais | Kamera: Andrew Commis | Schnitt: Steve Evans | Musik: Amanda Brown | Mit: Eliza Scanien, Toby Wallace, Emiliy Barlcay, Eugene Gilfedder, Essie Davies, u.a.

Milla trifft Moses – vielmehr wird sie bei der ersten Begegnung buchstäblich von ihm umgehauen. Obwohl Moses sich als Herumtreiber und Gelegenheitsdealer entpuppt, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Anna und Henry – eine ehemalige Konzertpianistin und ein ziemlich entspannter Psychiater – sind alles andere als begeistert von Millas neuem Freund. Doch Millas Lebensfreude und ihre Sehnsucht, die Liebe und die Welt zu entdecken, stellen die Familie auf den Kopf. Als die Eltern merken, dass Moses ihrer krebskranken Tochter sichtlich guttut, nehmen sie ihn trotz ihrer Bedenken bei sich auf und werden dabei mit ihren eigenen Schwächen konfrontiert.

Voller Energie und ansteckender Lebenslust präsentiert sich das Regiedebüt der Australierin Shannon Murphy, als sehr heller und sehr komischer Film. Zärtlich und einfühlsam beobachtet die Regisseurin, wie diese seltsam neurotische Familie langsam zusammenkommt und gemeinsam Trost findet.

Filmfestspiele Brüssel 2020, Grand Prix du Fetival | Filmfestival Sao Paulo 2019, Best Film | Filmfestspiele Venedig 2019, Fanhart3 Award und Marcello Mastoianni Award für Toby Wallace, sowie weitere 9 internationale Filmpreise

In Kooperation mit dem Verein Amazone, aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, Jugendservice Bregenz

https://www.filmladen.at/film/milla-meets-moses/
Yalda
Do 27.5. 20:00
Yalda
FR, IR 2019 | 89 min | OmU (Farsi) | R: Massoud Bakhshi
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Frankreich, Iran 2019 | 89 min | OmU (Farsi) | Regie und Buch: Massoud Bakhshi | Kamera: Julian Atanassov | Schnitt: Jacques Comets | Mit: Sadaf Asgari, Gehnaz Jafari, Fereshte Sadre Orafaly, Forough Ghajabagli, u.a.

„Nehmen Sie per Textnachricht an unserem Gewinnspiel teil. Hat Maryam Komijani es verdient, dass man ihr vergibt und sie begnadigt wird? Senden Sie 1 für Ja, 2 für nein.”

Die Kameras und Scheinwerfer sind alle auf Position. Ein letzter Blick des Moderators auf seine Notizen. Die letzten Sekunden des Intros ziehen vorbei – 5, 4, 3, 2, 1 – dann wird die Fernseh-Show live geschaltet – ausgerechnet am Yalda-Feiertag, der persischen Wintersonnenwende. An diesem Abend ist Maryam zu Gast, eine zum Tode verurteilte junge Frau. Ihr gegenüber im Studio sitzt Mona, die immer wie eine große Schwester für sie war. Maryam hat mit Monas Vater in einer Zeitehe gelebt. Jetzt ist sie des Mordes an ihm angeklagt. Vor laufender Kamera und Millionen von Zuschauern, muss Maryam um Vergebung und um ihr Leben kämpfen.

In Anspielung auf eine beliebte Iranische Fernsehshow, inszeniert Massoud Bakhshi das TV-Studio als Bühne für ein dramatisches Kammerspiel, das hinter dem persönlichen Schicksal seiner Hauptfiguren auch die gesellschaftliche Dimension der Geschichte offenlegt.

Sundance Filmfestival 2020, Großer Preis der Jury, World Cinema Competition

Filmfestival Sofia 2020, Bestes Drehbuch

https://www.youtube.com/watch?v=n814Wq4tGTo
Ema y Gastón
Mi 2.6. 20:00
Ema y Gastón
CL 2019 | 102 min | OmU | R: Pablo Larraín
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Chile 2019 | 102 min | OmU | Regie: Pablo Larraín | Buch: Pablo Larraín, Guillermo Calderón | Kamera: Sergio Armstrong | Schnitt: Sebastián Sepúlveda | Mit: Mariana Di Girolamo, Gael Garcia Bernal, Mariana Loyola, Paula Hofmann, Paola Giannini, Christian Suárez, u.a.

Ema y Gastónist ein Film, wie man ihn nicht alle Tage zu sehen bekommt, ein Körper-Trip aus dem chilenischen Valparaíso und ein Bewegungsspektakel. Ema ist die Frau von Gastón. Die beiden hatten Polo adoptiert, einen Knaben kolumbianischer Herkunft. Während 10 Monaten lebte er bei ihnen. Ema tanzt und Choreograf Gastón begleitet die experimentierfreudige Tanztruppe, die alle möglichen Orte der Stadt in Beschlag nimmt. Mit Polo waren Ema und Gastón überfordert. Am Ende auch mit einander. Sie haben den Buben der Adoptivbehörde zurückgegeben, und jetzt plagt Ema das Verlangen nach ihm.

„Ein heftiger Film, der an die frühen Melodramen von Pedro Almodóvar erinnert und sich kräftig ins Gedächtnis brennt.“ (Cineman)

Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten.

Filmfestspiele Venedig 2019, ARCA Pries der Jugendjury für den besten Film und Premi UNIMED | Filmfestival Ljublijana 2019, Art Cinema Network Award

In Kooperation mit Netzwerk Tanz, tangissimo, Tanz Ufer

https://www.youtube.com/watch?v=-tFtNnZ_zgM
The Assistant
Do 3.6. 20:00
The Assistant
US 2020 | 87 min | OmU | R: Kitty Green
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
USA 2020 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Kitty Green | Kamera: Michael Latham | Schnitt: Blair McClendon, Kitty Green | Musik: Tamar-kali | Mit: Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh, Kristine Froseth, Jon Orsini, u.a.

Die fleißige und diskrete Jane (die frischgebackene Emmy-Gewinnerin Julia Garner) ist die neue Assistentin eines mächtigen Filmproduzenten. Ohne eine Miene zu verziehen, reinigt sie das Sofa im Chefbüro, nachdem junge Schauspielerinnen zu einem „Meeting“ dort waren. Zu sehen bekommt sie ihren Boss praktisch nie, doch in der Firma ist die Angst vor ihm allgegenwärtig. Ihre männlichen Kollegen wälzen heikle Chef-Angelegenheiten gerne auf Janes Tisch ab. Doch allmählich erträgt sie das Schweigen über die fragwürdigen Vorkommnisse nicht mehr…

Ohne je den Namen Harvey Weinstein zu nennen, offenbart The Assistant, wie systematischer Machtmissbrauch funktioniert.

„Eine großartig aufspielende, zweifache Emmy-Gewinnerin Julia Garner. … und ein brillant umgesetzter Film.“ (Tagesanzeiger Zürich)

The Assistant lässt einem das Blut in den Adern gefrieren – und bringt es gleichzeitig zum Kochen. Ein unbequemer Film, der mit ruhigen Tönen einen ins Mark gehenden Knalleffekt erzeugt.“ (filmstarts.de)

Deauville Film Festival 2020, Louis Roederer Directing Prize

Heartland Film Festival 2020, Truly Moving Picture Award

https://www.youtube.com/watch?v=LvTOia7YC0w
Kiss Me Kosher
Mi 9.6. 20:00
Kiss Me Kosher
DE 2020 | 106 min | R: Shirel Peleg
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Deutschland 2020 | 106 min | Regie und Buch: Shirel Peleg | Kamera: Giora Bejach | Schnitt: Heike Parplies | Musik: Jasmin Reuter | Mit: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, John Carroll Lynch, Juliane Köhler, u.a.

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht.

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen! Ein witziger, temporeicher Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und verrückte Familien.

„Man kann rundherum Spaß haben an diesem Aufeinandertreffen der Kulturen und Dickschädel und den gar nicht „kosheren“ Sprüchen zum Thema Juden und Deutsche.“ (ndr)

https://www.youtube.com/watch?v=3uZm5Q8uD7A