Parktheater Lindau

Det Andet Offer
Do 4.6. 19:30
Det Andet Offer
Nachbeben
DK 2025 | 92 min | OmU | R: Zinnini Elkington
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Dänemark 2025 | 92 min | OmU | Regie und Drehbuch: Zinnini Elkington | Kamera: Mia Mai Dengsö Graabäk | Schnitt: Ania de Sá | Musik: Jenny Rossander | Mit: Özlem Saglanmak, Trine Dyrholm, Olaf Johannessen, Iman Meskini, Anders Matthesen, Morten Hee Andersen, Mathilde Arcel Fock, u.a.

Die Neurologin Alexandra stellt sich den Herausforderungen auf der unterbesetzten Station. Als erfahrene Ärztin in einem dänischen Krankenhaus trifft sie routiniert Entscheidungen im Minutentakt. Doch ihr Selbstvertrauen wird erschüttert, als sich ein Fall zu einer Tragödie entwickelt. Schuldzuweisungen machen sich breit – und Alexandra muss sich sowohl ihren eigenen Zweifeln stellen als auch der Verzweiflung der Angehörigen. (film.at)

Nachbebenist ein unglaublich spannender, intensiver und tief menschlicher Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Vor allem begeistert der Film durch das sensationelle Zusammenspiel von Hauptdarstellerin Özlem Saglanmak und Dänemarks weiblichem Superstar Trine Dyrholm. (lighthouse)

Danish Film Awards 2026; Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Schauspielerin, Bester Schnitt

Filmfest Hamburg 2025: Preis der Filmkritik

Nordische Filmtage Lübeck 2025: NDR-Filmpreis

https://www.youtube.com/watch?v=Ji7HWTwBQXE
Architecton
Mo 8.6. 20:00
POP-UP KINO
Architecton
CampusVäre, Dornbirn, Eintritt: EUR 12,-
DE, FR 2024 | 94 min | OmU | R: Victor Kossakovsky
Architecton
Architecton
Architecton
Architecton
Architecton
Architecton
Deutschland, Frankreich 2024 | 94 min | OmU | Regie, Buch und Schnitt: Victor Kossakovsky | Kamera: Ben Bernhard | Schnitte: Anaara Vera | Musik: Evgueni Galperine | Mit: Michele de Lucchi

Der Architekt Michele De Lucchi ist ein Idealist seiner Profession – in seinen Gebäuden manifestiert er einen unkaputtbaren Glauben an das Gute im Menschen. Mittlerweile ist er gezwungen, kunstlose Wolkenkratzer zu entwerfen. Dabei ist die aus Beton gegossene Architektur nicht nur hässlich und umweltverschmutzend. Ihre Lebensdauer beträgt im Durchschnitt auch nicht mehr als 40 Jahre.

Der russische Dokumentarfilmemacher Victor Kossakovsky (Gunda) porträtiert in Architecton einen desillusionierten Repräsentanten unserer Gegenwart und seinen Versuch, dem rücksichtslosen Krieg des Menschen gegen die Natur zu trotzen. In überwältigenden Naturaufnahmen folgen wir dem Lebenszyklus von Steinen, der in der Natur beginnt und auf der Müllhalde endet.

Was werden die Menschen der nächsten Zivilisation von unserer Zeit wiederfinden? Victor Kossakovsky stellt diese Frage und verdichtet mögliche Antworten darauf zu einem intensiven, visuell schlicht überwältigenden Kinoerlebnis, das uns die fragiler gewordenen Strukturen der Welt hautnah spüren lässt.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der CampusVäre.

WO
Das Kino findet in der Rampe der CampusVäre statt:
CampusVäre Spinnergasse 1 6850 DornbirnWO
Das Kino findet in der Rampe der CampusVäre statt:
CampusVäre Spinnergasse 1 6850 Dornbirn

ANREISE
per Bus: Haltestelle Sägerbrücke/Campus V Linien: 160, 161, 177, 180, 202, 203, 207
mit dem Auto: Ihr könnt den öffentlichen Parkplatz direkt neben uns oder die Tiefgarage bei der Postgarage nutzen.

Abstellplätze für Fahrräder gibt es genug und kostenlos :)

ICH PACKE IN MEINE TASCHE...
Das Kino findet in der Rampe statt. Dabei sind wir wind- und regengeschützt aber mit Außentemperatur, wir empfehlen daher sich eine Jacke mitzunehmen.WO
Das Kino findet in der Rampe der CampusVäre statt:
CampusVäre Spinnergasse 1 6850 Dornbirn


 

https://www.youtube.com/watch?v=w7uQFMMPF3s
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
Mi 10.6. 19:30
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
BE, BG, IT 2024 | 122 min | OmU | R: Andrea Segre
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione
Belgien, Bulgarien, Italien 2024 | 122 min | OmU | Regie: Andrea Segre | Drehbuch: Andrea Segre, Marco Pettenello | Kamera: Benoît Dervaux | Schnitt: Jacopo Quadri | Musik: Alessandro Palmerini, Diego De Santis, Marco Affinito | Mit: Elio Germano, Paolo Pierobon, Roberto Citran, Stefano Abbati, Francesco Acquaroli, Paolo Calabresi, u.a.

Als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens will sich Enrico Berlinguer mit den bestehenden Verhältnissen nicht zufriedengeben. Sein großes Ziel ist es, in seinem Heimatland in Regierungsverantwortung zu kommen und innerhalb eines demokratischen Rahmens sozialistische Politik zu betreiben. Sein Kampf ist jedoch nicht nur ein politischer, sondern auch immer wieder einer gegen Leben und Tod. 1973 entkommt er einem Anschlag des bulgarischen Geheimdienstes. Fünf Jahre später wird mit Aldo Moro sein wichtigster Verbündeter ermordet. Berlinguers Arbeit führt ihn auch bis nach Moskau und auf das Cover des berühmten Time-Magazines. Doch sein Ziel bleibt unerreicht... (Filmstarts.de)

Der von Elio Germano meisterhaft gespielte Berlinguer beeindruckt noch heute durch seine politische Weitsicht und seine persönliche Opferbereitschaft. Ergänzt mit eindrucksvollen Archivbildern überzeugt Berlinguer. La grande ambizione von Andrea Segre nicht nur als berührendes Drama des Kampfes eines Mannes für eine gerechtere Gesellschaft, sondern auch als grossartiges Porträt einer von Hoffnungen und Enttäuschungen geprägten Epoche. (votivkino)

Filmfest Rom 2024: Bester Schauspieler

https://www.youtube.com/watch?v=XEyHBJWDXrQ
Wuthering Heights
Do 11.6. 19:30
Wuthering Heights
Sturmhöhe
US, GB 2026 | 136 min | OmU | R: Emerald Fennell
Wuthering Heights
Wuthering Heights
Wuthering Heights
Wuthering Heights
Wuthering Heights
USA, Großbritannien 2026 | 136 min | OmU | Regie und Drehbuch: Emerald Fennell nach dem Roman von Emily Brontë | Kamera: Linus Sandgren | Schnitt: Victoria Boydell | Musik: Anthony B. Willis, Charli XCX | Mit: Margot Robbie, Jacob Elordi, Hong Chau, Alison Oliver, Shazad Latif, Owen Cooper, Vy Nguyen, u.a.

Der wohlhabende Mr. Earnshaw nimmt das Waisenkind Heathcliff in seine Familie auf. Dieser wächst von nun an auf dem abgelegenen Anwesen Sturmhöhe auf und wird zwar geduldet, aber nicht akzeptiert. Nur zu Cathy der Tochter des Hauses, kann er eine emotionale Beziehung aufbauen. Als Jahre später die erwachsene Cathy sich schließlich aus gesellschaftlichem Kalkül dazu entschließt, den wohlhabenden Edgar Linton zu heiraten, zerbricht für Heathcliff die Welt. Er lässt Sturmhöhe hinter sich zurück – und kehrt Jahre später zurück, innerlich verhärtet und getrieben von einem Racheplan, den er über lange Zeit mit eiskalter Konsequenz verfolgt.

Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Emily Brontë aus dem Jahr 1847.

„Emerald Fennell zeichnet hier für ein formalästhetisch wuchtiges, stark gespieltes und von großen Emotionen regelrecht überschäumendes Melodrama verantwortlich, das nicht zuletzt die Kraft des Kinos beschwört.“ (filmstarts.de)

https://www.youtube.com/watch?v=hukXGu4F0oA
Rose
Mi 17.6. 19:30
Rose
AT, DE 2026 | 94 min | OF | R: Markus Schleinzer
Rose
Rose
Rose
Österreich, Deutschland 2026 | 94 min | OF | Regie: Markus Schleinzer | Drehbuch: Markus Schleizer, Alexander Brom | Kamera: Gerald Kerkletz | Schnitt: Hansjörg Weißbrich | Musik: Tara Nome Doyle | Mit: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, u.a.

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. (filmladen)

„Markus Schleinzer gelingt mit seinem Film ein vielschichtiges Meisterwerk. Rose rekonstruiert das 17. Jahrhundert nicht als museales Period Piece, sondern als ein queeres, schmerzhaftes und tiefmenschliches Drama. Es ist ein bis ins Detail perfektionierter Film über die Unbeugsamkeit einer Frau - spannend im doppelten Sinne und getragen von einer phänomenalen Sandra Hüller.“ (outnow.ch)

Berlinale 2025: Silberner Bär – Beste Schauspielerin

Diagonale Graz 2026 – Beste Filmmusik

https://www.youtube.com/watch?v=K13ue2Y8VPo
I Swear
Do 18.6. 19:30
I Swear
Verflucht noch mal
GB, IR 2025 | 120 min | OmU | R: Kirk Jones
I Swear
I Swear
I Swear
I Swear
Großbritannien, Irland 2025 | 120 min | OmU | Regie und Drehbuch: Kirk Jones | Kamera: James Blann | Schnitt: Sam Sneade | Musik: Stephen Rennicks, Simon Hayes | Mit: Robert Aramayo, Maxine Peake, Shirley Henderson, Peter Mullan, Scott Ellis Watson, Sanjeev Kohli, u.a.

John Davidson wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder in der Schule, noch zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und Ausrufe als medizinische Symptome. Man reagiert mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John noch immer bei seiner Mutter und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen. (Filmstarts.de)

„Witzig, ehrlich und zutiefst menschlich, erzählt I Swear die inspirierende wahre Geschichte von John Davidson, einem Pionier, dessen Ehrlichkeit und Humor der Welt geholfen haben, besser zu verstehen, was es bedeutet, mit dem Tourette-Syndrom zu leben.“ (Jason Ryle, TIFF)

BAFTA Awards 2025: Bester Schauspieler, Bestes Casting

https://www.youtube.com/watch?v=Mrw73l6-VFM
Sari Zarflar
Mi 24.6. 19:30
Sari Zarflar
Gelbe Briefe
FR, DE, TR 2026 | 128 min | OmU | R: Ilker Çatak
Sari Zarflar
Sari Zarflar
Sari Zarflar
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Frankreich, Deutschland, Türkei 2026 | 128 min | OmU | Regie: Ilker Çatak | Drehbuch: Enis Köstepen, Ayda Meryem Çatak, Ilker Çatak | Kamera: Judith Kaufmann | Schnitt: Gesa Jäger | Musik: Marvin Miller | Mit: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas, Siir Eloglu, Eray Egilmez, Marco Kühn, Yusuf Akgün, u.a.

Derya und Aziz  sind ein angesehenes Theaterpaar in Ankara und führen ein erfülltes Leben mit ihrer 13-jährigen Tochter. Nach der erfolgreichen Premiere ihres neuesten Stücks wird ihr Leben jedoch plötzlich von der Willkür des Staates auf den Kopf gestellt. Über Nacht verlieren sie ihre Arbeit und somit ihre Lebensgrundlage. Nun stehen sie vor der schwierigen Aufgabe, ihre Ideale und Überzeugungen mit den realen Notwendigkeiten des Lebens in Einklang zu bringen. Die plötzliche Arbeitslosigkeit stellt nicht nur ihre finanzielle Sicherheit, sondern auch ihre Ehe auf die Probe. Während sie gemeinsam nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Karrieren fortzusetzen, müssen sie sich mit den Konflikten zwischen ihren Idealvorstellungen und den praktischen Erfordernissen des Alltags auseinandersetzen. Der Druck von außen und die ständige Unsicherheit belasten ihre Beziehung zunehmend.

„Ilker Çatak“ (Das Lehrerzimmer) erzählt (...) vom (Über-)Leben in einer autokratischen Gesellschaft, aber nicht didaktisch oder moralisch, sondern schmerzhaft ehrlich.“ (filmstarts.de)

Berlinale 2026: Goldener Bär – Bester Film

https://www.youtube.com/watch?v=plf8H8loBWQ
Melt
Do 25.6. 19:30
Melt
AT 2025 | 127 min | OF | R: Nikolaus Geyrhalter
Melt
Melt
Melt
Melt
Melt
Österreich 2025 | 127 min | OF | Regie, Drehbuch und Kamera: Nikolaus Geyrhalter | Schnitt: Gernot Grassl | Ton: Ariane Pellini, Eva Hausberger, Hjalti Bager-Jonathansson, Sergey Martynyuk, u.a.

In weiten, ruhigen Einstellungen lässt Geyrhalter diese faszinierenden weißen Landschaften wirken und für sich selbst sprechen. Er nimmt die Rolle des Beobachters ein und holt dabei jene Menschen vor die Kamera, die mit den Herausforderungen, der Wucht und der Schönheit des Schnees konfrontiert sind. Wo Geyrhalter hinkommt, erzählen seine Protagonist:innen vom Rückgang des Schnees, von schmelzenden Gletschern und zunehmenden Extremwetterlagen – davon, wie sie den Klimawandel bei der Arbeit und in ihrem Alltag zunehmend spüren.

Nikolaus Geyrhalter macht Dokumentarfilme für die Zukunft. Mit Melt, gefilmt in den Jahren 2021 bis 2025, hält er gewaltige Momentaufnahmen für die Archive von morgen fest und stellt damit die großen drängenden klimapolitischen Fragen der Gegenwart. (film.at)

„ (...) eine Dokumentation über das Verschwinden von Schnee- und Eislandschaften auf unserer Welt. Nikolaus Geyrhalter beobachtet und spricht mit Menschen, die auf diesen Landschaften leben oder arbeiten, und schafft so ein nachdenkliches, stilles Plädoyer zum Handeln gegen das rasche Voranschreiten des Klimawandels, der nicht nur diese Orte, sondern auch uns bedroht.“ (film-rezensionen.de)

https://www.youtube.com/watch?v=REg5Iuv0TV4