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LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
Die quirlige Alyssa und der zurückhaltende Mehdi, beide um die zwanzig, sind beste Freunde mit grossen Träumen: Sie will im Ausland durchstarten, er als Zeichner in Tunesien Fuss fassen. Als sie von einem Kunstwettbewerb auf Djerba erfahren, beginnt ein Roadtrip, der ihr Leben verändern könnte. Erfrischend und voller charmanter Details erzählt Amel Guellaty von einer Generation zwischen Aufbruch und Ernüchterung, die sich nach dem Arabischen Frühling neu erfindet.
„Ein frischer, frecher und farbenfroher Erstling über die Träume der tunesischen Jugend, der die Probleme des Landes nicht ausblendet, ihnen jedoch ganz viel Herz, Witz, Einfallsreichtum und rebellischen Tatendrang entgegensetzt.“ (film-rezensionen.de)
Sundance Film Festival 2025
Galway Film Fleadh 2025: Generation Jury Award
El Gouna Film Festival 2025: Golden Star, Bester arabischer Film
Maditerrane Film Festival 2025: Golde Bee Award, Bester Spielfilm, Beste Schauspielerin
Medienpartner: Verein Amazone
Astrid Carlson möchte einen lang gehegten Wunsch ihres verstorbenen Vaters realisieren, indem sie für ein Konzert vier Stradivari-Instrumente zusammenbringt. Für das Streichquartett werden die beiden Geiger George Massaro und Peter Nicolescu, die Bratschistin Apolline Dessartre und die Cellistin Lise Carvalho ausgewählt. Die Zusammenarbeit gestaltet sich allerdings aufgrund persönlicher Eitelkeiten schwierig, künstlerische Differenzen lassen die Proben auf einem abgeschiedenen Château immer wieder scheitern. Weil sich keine Einigung abzeichnet, sucht Astrid Hilfe bei Charlie Beaumont, dem Komponisten des Werkes, der die Leitung der Proben übernimmt.
Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. Der Film ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben. (Weltkino)
Film Club’s The Lost Weekend 2025: Bester fremdsprachiger Film, Bester Soundtrack, Bestes Schauspielerensemble | Malaga French Film Festival 2025: Beste Regie
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Eine vierköpfige Familie samt Hund, Kind und Kegel macht sich in einem Leihwagen auf eine scheinbar ziellose Reise durch die wunderschöne, gebirgige Landschaft des iranischen Nordens. Popsongs werden gesungen, Geschichten erzählt, Zwischenstopps eingelegt. Alle lieben sie sich. Alle sind sie am Rande des Nervenzusammenbruchs. Je länger die Fahrt andauert, desto greifbarer wird die Anspannung, schließlich hat diese Reise einen ganz bestimmten Grund. Regisseur Panah Panahi, Sohn vom Filmemacher Jafar Panahi, beweist in diesem aufsehenerregenden Debüt ein feines Gespür für absurde Situationskomik genauso wie für dramatische Momente.
„Humorvoll und berührend zugleich: Hit the Road nimmt das Publikum mit auf eine ungewisse Reise durch die zauberhafte und zugleich beängstigende Landschaft des Iran. Witzige Dialoge und humorvolle Ereignisse wechseln sich ab mit Momenten meditativer Stille, in denen das riskante Vorhaben der Familie umso deutlicher zum Ausdruck kommt.“ (outnow.ch)
London Film Festival 2021: Bester Film | Bukarest Film Festival 2022: Beste Regie |
San Francisco Film Festival 2022: Golden Gate Award und 13 weitere Auszeichnungen
bei internationalen Festivals
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz.
Ein Regisseur versammelt seine liebsten Schauspielerinnen – die, mit denen er bereits gearbeitet hat, und die, die er geliebt hat. Er möchte einen Film über Frauen machen, erzählt ihnen jedoch nicht viel darüber. Stattdessen beobachtet er sie, lässt sich von ihnen inspirieren, bis seine Fantasie sie in eine andere Zeit katapultiert: in eine Vergangenheit, in der das Dröhnen der Nähmaschinen einen von Frauen bestimmten Arbeitsplatz erfüllt, in der Männer nur Nebenrollen spielen und das Kino eine neue Sichtweise bekommt – nämlich die der Kostüme.
Zwischen Einsamkeit, Leidenschaft, Sehnsüchten, schmerzlicher Abwesenheit und unerschütterlichen Bindungen vermischen sich Realität und Fiktion. Die Leben der Schauspielerinnen und ihrer Figuren, Konkurrenz und Solidarität, Sichtbares und Unsichtbares gehen ineinander über. (polyfilm)
David di Donatello Awards 2025: Publikumspreis
Italian National Syndicate of Film Journalists 2025: Film des Jahres
Golden Ciak Award 2024: Beste Schauspielerin: Luisa Ranieri, Beste Regie
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken. (filmcasino)
„Ein warmherziger, bittersüßer Film über kollektive Trauer und Neu-anfang – erzählt mit feinem Humor und zutiefst menschlich.“ (El País)
„Das triumphale und bewegende Comeback von Daniel Sánchez Arévalo (Dunkelblaufastschwarz).“ (Fotograms)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Unter all den Gegenden in Island, auf die das Wort „abgelegen“ zutrifft, sind die Westfjorde nochmal eine ganz eigene Nummer. Schwierige Geografie, kaum Infrastruktur, schlechte Straßenanbindung, dünne Besiedlung. Genau dort lebt Jón im Jahre 1980 mit seiner Mutter und seinem Hund auf einem kleinen Hof, beide vertreiben sich ihre Zeit, indem sie still nebeneinander Pullover stricken und diese an den einen Kerl verkaufen, der alle paar Tage mit dem Ruderboot anlandet. Der hat dann auch immer ein paar Kassetten mit halbwegs aktuellen Nachrichten und veralteten Wetterberichten im Gepäck. So vergehen die Tage. Jóns Mutter sieht ihr baldiges Ende kommen. Für den Fall ihres Todes hat sie zwei Wünsche: Sie will in ihrem Geburtsdorf Eyrarbakki im Südwesten Islands begraben werden und Jón soll nicht allein hier in den Westfjorden zurückbleiben. Der gealterte Bartträger nimmt das wie alles stoisch und grummelnd hin.
„ (...) Zwischen skurriler schwarzer Komödie und tiefem Drama, zwischen bodenständigem Reisefilm und psychologischer Charakterstudie, was im Zusammenspiel mit der unaufgeregten Inszenierung eine ganz und gar einnehmende, ungewöhnliche Atmosphäre schafft.“ (kino-zeit.de)
Edda Awards 2024: Bester Film, Bester Schauspieler, Bestes Drehbuch, Beste Kamera
Tallinn Black Nights Film Festival 2022: Grand Prix Bester Film
Eine Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz
Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
Ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
„Vielleicht noch spannender als die ganz eigene, ruhige Erzählkunst im Film selbst sind die Reaktionen, die er auslöst.“ (FAZ)
Dok.fest München 2026
Medienpartner: Naturschutzbund, Verein Bodenfreiheit, Haus am Katzenturm
Allegro Pastellerzählt die Geschichte einer nahezu makellosen, aber letztlich scheiternden Fernbeziehung. Im Zentrum steht die Wahrnehmung zweier verwöhnter Freiberufler, denen es meistens gut gegangen ist und die scheinbar alles unter Kontrolle haben.
Tanja ist 33, wurde in Marseille geboren und lebt als aufstrebende Schriftstellerin in unmittelbarer Nähe zur Hasenheide in Berlin. Jerome ist 35, arbeitet als vielgefragter Webdesigner und ist in sein hessisches Heimatdorf Maintal bei Frankfurt am Main zurückgekehrt, in den Bungalow, den seine Eltern hinter sich gelassen haben.
Das Paar besucht sich gegenseitig mit den Schnellzügen der Deutschen Bahn und bleibt über Text- und Fotonachrichten stets miteinander verbunden. Eine Webseite für Tanja, die Jerome seiner Freundin zum 34. Geburtstag schenken möchte, führt wider Erwarten zu einem ersten Bruch in der Beziehung. Die beiden Liebenden verlieren sich, nähern sich wieder an, verlieren sich erneut.
Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit. (filmladen)
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall. (eksystent filmverleih)
„Ein mysteriös-zärtliches Kinowunder, das bis zu seiner letzten Einstellung einfach nicht aufhört, sein Publikum immer und immer wieder zu überraschen.“ (filmstarts.de – fünf von fünf Sternen)
Cannes Film Festival 2026: Un Certain Regard Award
Eigentlich hat Barberie Bichette nicht groß zu klagen. Die Mittfünfzigerin ist gesund, verdient gut Geld, hat zwei Kinder großgezogen, hat ein funktionierendes Umfeld. Und doch, irgendwie reicht das alles nicht. Hatte sie sich nicht mehr erhofft? So ganz erklären kann sie das alles aber nicht, weder ihrem Therapeuten, noch Tochter Rose und Sohn Junior. Während sie Antworten sucht und darüber nachdenken muss, wer sie ist und was sie tun will, begegnet sie einem Mann, der sie wohl von früher kennt. Zumindest behauptet er das. Nur kann sie sich beim besten Willen nicht an ihn erinnern. Und auch sonst klappt in ihrem Kopf nicht alles so, wie es soll …
„Ein phantastisches Werk voller verrückter Melancholie“ (Le monde)
Cannes Film Festival 2024: SACD Preis – Directors’ Fortnight
Alec, ein sanftmütiger und introvertierter Teenager, hat das Leben stets durch die Brille der Pornofilmproduktion betrachtet, die er gemeinsam mit seinem Vater Dylan von zu Hause aus betreibt. Er dreht und schneidet die Filme, in denen sein Vater die Hauptrolle spielt. Als die beiden aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage von London in eine verschlafene Küstenstadt ziehen, hofft Alec auf einen Neuanfang und versucht, Freunde zu finden, ohne seinen unkonventionellen Lebensalltag preiszugeben. Alles ändert sich, als er bei einem Schulprojekt die unabhängige Nina kennenlernt, die ihm einen neuen Blickwinkel auf die Welt vermittelt. Je enger das Band zwischen ihnen wird, desto mehr erfährt Alec eine Nähe und Verletzlichkeit, die es vor der Kamera nicht gibt – und begreift allmählich, was es eigentlich bedeutet, wirklich nackt zu sein und gesehen zu werden. (capelight pictures)
„Ein gewagtes Spielfilmdebüt. Die sensible Coming-of-Age-Romanze ist im Kern berührend und nimmt durch das Spiel der jungen Darsteller:innen ein.“ (Falter)
„Der Film bewertet nicht, er beleuchtet die verschiedenen Lebensrealitäten aus einer dezidiert weiblichen Perspektive, er entlarvt gesellschaftliche Heuchelei und erzählt zugleich eine wunderschöne Coming-of-Age-Geschichte.“ (ORF, ZIB)
Ein dunkelbraun gefiedertes Huhn, das für den Suppentopf bestimmt ist, nimmt Reißaus und findet Zuflucht in einem abgelegenen Bauernhof an der griechischen Küste. Während es die ständigen Übergriffe des weiß gefiederten Hahns über sich ergehen lassen muss, gehen die Bewohner des kleinen Hofs illegalen Geschäften nach...
Zu behaupten, dass Pálfi Györgys Film ungewöhnlich sei, dürfte leicht untertrieben sein. Tatsächlich versteckt sich in seinem exzellent fotografierten Film der wohl ungewöhnlichste Film seit langer Zeit! Was anfangs noch eine ziemlich lustige Geschichte ist, entwickelt sich immer mehr zu einem tragisch-drastischen Film, in dem es etliche Todesopfer geben wird. Aus der Perspektive des Huhns geht es dabei um sehr menschliche Fragen: Wer darf leben? Wer besitzt wen? Was bedeutet Freiheit? Und wie viel Tier steckt im Menschen? (wolframhannemann.de)
„Ein eigenwilliger, einzigartig fesselnder Film.“ (Film New Europe)
Istanbul Film Festival 2026: Golden Tulip Competition – Special Mention
Toronto Film Festival 2025: Platform Award – Honourable Mention
Eine Hochzeit in Frankreich und eine Gedenkfeier in Guinea-Bissau: Auf zwei Festen verweben sich die Lebensfäden zwischen den Generationen einer Familie, die in beiden Welten zu Hause ist und zwischen ihnen hin- und herreist. (Berlinale)
In freier Form und dennoch formaler Strenge dreht Dao Kreise um Menschen. Ohne große Zuspitzungen beobachtet der hybridische Drama- und Dokumentarfilm Lebensfreude. Im Fokus des Films: Béa, ihre Tochter Nour und die Wiedervereinigung mit ihrer Familie.
„Mit seiner 185-minütigen Laufzeit und seinem gemächlichen Erzähltempo ist Dao sicherlich eine filmische Herausforderung. Doch das Hin und Her zwischen den verschiedenen Erzähl- bzw. Filmebenen, kombiniert mit den ekstatischen Feierszenen, kreiert einen Rhythmus, der sich in ein packendes Filmerlebnis übersetzt.“ (critic.de)
Wettbewerb Belinale 2026
Wettbewerb Sydney Film Festival 2026
Partys, Freunde, große Freiheit – die Sommerferien eines typischen Teenagers. Aber nicht für die eigenbrötlerische Ivy, die sich nach ihrer überstandenen Krebserkrankung lieber zurückzieht. Aus diesem Grund melden ihre überfürsorglichen Eltern die 17-Jährige für einen vierwöchigen Aufenthalt im Children Run Free Camp für krebskranke Jugendliche an. Überzeugt, dass ihr die schlimmste Zeit ihres Lebens bevorsteht, bezieht Ivy ihre Unterkunft im „Chemo-Camp“ und findet unerwartet Gleichgesinnte in einer Gruppe von Außenseiterinnen und Außenseitern, aus denen schnell ein Freundeskreis wird. Gemeinsam feiern sie das Leben und einen Sommer, den sie nie
vergessen werden. (Poly)
„I-Tüpfelchen obendrauf ist das wunderbare Ensemble, aus dem Last of Us-Star Bella Ramsey mit beeindruckender Verwundbarkeit heraussticht. Und darüber hinaus die wahrscheinlich jetzt schon tollste Tanzroutine des Kinojahres beinhaltet. Eine schöne Entdeckung.“ (uncut.at)
Berlinale 2026: Special Mention AG-Kino
Emden International Film Festival 2026: Bester Film Emden Film Award
Der Künstler Richard kann sich seine britische Heimat nicht mehr leisten und lebt in Tanger. Mit seiner Hilfe schafft der junge Marokkaner Malik es zu seinem Sehnsuchtsort Europa. Dort soll ausgerechnet die konservative Politikerin Mathilda ihn verstecken. Mathildas Assistentin, die Juristin Amina, die ihre marokkanischen Wurzeln endlich hinter sich lassen will, wird als „kulturelle Vermittlerin“ eingeschaltet und soll das Problem lösen. Doch Malik hat eigene Pläne. Auf sich allein gestellt, tritt er unabsichtlich eine Lawine los. (farbfilm)
„Ein Thriller über persönliche Gefühle in einer hoch politischen Dimension. Erzählt aus verschiedenen Perspektiven, leuchtet dieser Film auf großartige Weise aus, wie komplex die sogenannte Flüchtlingsfrage in Wahrheit ist.“ (filmportal.de)
Eine Veranstaltung im Rahmen der „Interkulturellen Wochen des Landkreises Lindau vom 20.9.-10.10.2026 in Kooperation mit Integrationsbeirat des Landkreises Lindau, VHS Lindau und VHS Lindenberg-Westallgäu, MGH-Treffunkt Zech e.V.
Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
„Mit seinem neuen Film schafft Pedro Almodóvar das Kunststück, eine Kopie von sich selbst so zu inszenieren, dass sie zum Original wird.“ (epd-film)
Cannes Film Festival 2026: Wettbewerb um die Golde Palme
Albert Serras Portrait des Star-Toreros Andrés Roca Rey blickt in berauschenden Bildern auf die alte wie umstrittene Tradition des Stierkampfes und findet Schönheit in der Brutalität, Brutalität in der Schönheit. Serras Kameras begleiten Rey, einen Jüngling mit Engelsgesicht, beim rituellen Ankleiden, bei Autofahrten vor und nach seinen ‚Auftritten‘ und natürlich im Moment der Konfrontation mit dem Stier, wo Tanz und Archaik verschmelzen - in Aufnahmen, die weder verklären noch verteufeln, die uns Zuschauenden zeigen, statt zu werten.
„Ein fast halluzinatorisches Filmkunstwerk“ (Süddeutsche)
„Tardes de Soledad ist kein Film pro oder contra Stierkampf. Er gibt dem Torero, aber auch den Tieren Raum.“
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Pavian.
Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt.
Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher, der Oscar©-prämierte Regisseur von Nawalny, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässt uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman.
„(...) eine clever inszenierte, warmherzig amüsante Krimi-Lovestory mit exzellenter Besetzung.“ (programmkino.de)
„Ein exzellenter Cast um The White Lotus-Star Leo Woodall und die Leinwandlegende Dustin Hoffman zieht uns tief hinein in diesen ebenso originellen wie emotionalen Mix aus Neo-Noir-Thriller, Charakterkomödie und Liebesdrama. Ein waschechter Feel-Good-Film, der einen rundherum wohlgestimmt aus dem Kinosaal entlässt.“ (filmstarts.de)
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet Vaterland den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem großartigen Ensemble. Ausgezeichnet für die Beste Regie in Cannes 2026. (Votiv-Kino)
Cannes Film Festival 2026: Beste Regie
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der CampusVäre, Spinnergasse 1, Dornbirn im Rahmen des FEZ (Festival zur Eröffnung der Zukunft) 2026.
Der Senegal wird zur Kulisse einer umstrittenen neuen Verfilmung der Medea-Sage. Maja spielt die Hauptrolle, aber von geregelten Dreharbeiten kann sie vor Ort eigentlich nur träumen. Inmitten des Chaos beginnt sie eine Affäre mit ihrem Schauspielkollegen Nourou die jedoch nicht über die Dreharbeiten hinaus Bestand hat. Sie sehen sich erst bei der Premiere des Films in Berlin wieder, wobei auch die alten Gefühle wieder in Wallung geraten. Doch unter einem guten Stern steht sollen das Wiedersehen und die Premierenfeier nicht gerade stehen, denn zwischen Nourour und einer Sicherheitskraft kommt es zu einem rassistischen Zwischenfall, auf den alle richtig reagieren wollen. Nur können sie das auch?
„Eine dicht gewobene sowohl intellektuelle als auch unterhaltsame Satire, die sich einfachen Antworten verweigert.“ (film-netz.com)
Eine Veranstaltung im Rahmen der „Interkulturellen Wochen des Landkreises Lindau vom 20.9.-10.10.2026 in Kooperation mit Integrationsbeirat des Landkreises Lindau, VHS Lindau und VHS Lindenberg-Westallgäu, MGH-Treffunkt Zech e.V.
Die Konzertpianistin Lucy zieht mit ihrem Mann Philip und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?
Der neue Film von Marie Kreutzer (Corsage) – großartig besetzt mit Hochkarätern wie Léa Seydoux und Jella Haase sowie der Grande Dame des französischen Kinos, Catherine Deneuve.
„Der Film ist ein Erlebnis, weil er ein Reizthema bei den Hörnern packt und bei aller berechtigter Wut umsichtig und empathisch bleibt.“ (The Spot)
„Léa Seydoux ist einfach überragend.“ (3 Sat Kulturzeit)
Cannes Film Festival 2026: Wettbewerb Goldene Palme
Sydney Film Festival 2026: Wettbewerb Sydney Film Preis
Der Film hat den Fluchtweg der deutschen Emigration in Frankreich 1940/41 zum Thema. Er beschreibt eine Recherche vor dem Hintergrund von Landschaften und Städten, die einmal Schauplatz der Verfolgung gewesen sind. Das Leitmotiv der Reise ist der Roman Transit (1941) von Anna Seghers. Prinzip des Fortschreitens und Entdeckens sind die bewegte und auch sprechende Photographie, sowie der sparsame, eigenständige, nicht interpretierende Ton. Bilder und Töne im Film - trotz der Einbindung in einen Zusammenhang - entwickeln eine Kraft zuallererst für sich zu gelten und damit auch die Neugierde, die Ruhe zu entfalten, für unvorhergesehene Details, und den Reichtum des jeweils Dargestellten - auch im historischen Zusammenhang.
Am Mittwoch dem 11.11.2026 wird der andere Teil dieses Films im Parktheater gezeigt. Nach der Projektion gibt es ein Gespräch mit Karlheinz Roesch, der im Film die Tonspur verantwortete. Markus Breitwieser wird zum historischen Background das Buch von Uwe Wittstock Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur vorstellen. Moderation: Klaus Amann vom Filmforum Bregenz.
Die Deutsche Kinemathek, Berlin, das Goetheinstitut sowie das Filmmuseum München haben diesen Film zuletzt mit einer Restaurierung und Digitalisierung sehr gewürdigt.
Bunt, lebendig und spektakulär: Teddy, Sun und Xyza haben die Voguing- und Ballroom-Kultur, die sich einst in New York entwickelte, nach Südostasien gebracht. Ihre „Houses“ sind mehr als nur sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transphobie und anderweitiger Diskriminierung: Es sind die Familien, nach denen sie sich immer gesehnt haben.
Feinfühlig und präzise gewährt die singapurische Regieperson Sze-Wei Chan in The Beauty of Ballroom intime Einblicke in das Leben dreier außergewöhnlicher Performer*innen aus Thailand, Malaysia und den Philippinen. Der energetische Dokumentarfilm, der immer wieder als „die südostasiatische Antwort auf Paris is Burning beschrieben wird, feierte beim Busan International Film Festival mit überwältigendem Erfolg Premiere. (Filmcasino)
Piazza Garraffello
1999 – 2018 | 14 min
Palermo Report
2007 | 6 min
Riesi Sindaco
2008 | 6 min
Sicilian Dog
Porn Pavilion | 53 Biennale di Venezia 2009 | 12 min
AC/DC greetings from Palerma
Coca Fanta 2011 | 14 min
Uwe Jäntsch ist bei der Projektion anwesend. Das Verhör führt Judith Reichart.
Piazza Garraffello
1999 – 2018 | 14 min
Palermo Report
2007 | 6 min
Riesi Sindaco
2008 | 6 min
Sicilian Dog
Porn Pavilion | 53 Biennale di Venezia 2009 | 12 min
AC/DC greetings from Palerma
Coca Fanta 2011 | 14 min
Uwe Jäntsch ist bei der Projektion anwesend. Das Verhör führt Judith Reichart.
Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus? (Stadtkino)
„Diese feministische Coming-of-Age-Geschichte ist eine fesselnde und auf subtile Weise subversive Mischung aus Persönlichem und Politischem. Der Film entfaltet sich fast wie eine dokumentarische Version von Richard Linklaters sich über ein Jahrzehnt erstreckende Familiensaga Boyhood“ (The Film Verdict)
„Ein einzigartiges und bewegendes Werk“ (Cinema Austriaco)
Hongkong Film Festival 2026: Wettbewerb Dokumentarfilm
IDFA 2025: Wettbewerb
Hoch oben in einer abgelegenen Gemeinde in den Anden erlernt die junge Clara die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Adoptivmutter Ana. Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen der Dörfer. Auch die alt überlieferten Quechua-Gesänge, die die Geburten begleiten, übernimmt sie. Dabei ist sie für ihre wunderschöne Stimme bekannt.
Insgeheim träumt Clara davon, in der Stadt als Folkloresängerin berühmt zu werden. Hin- und hergerissen, zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und ihren eigenen Träumen, zieht sie schließlich in die Stadt. Am Heimatort hinterlässt sie eine schmerzhafte Lücke. (polyfilm)
„Atemberaubende Bilder: weite Berglandschaften, ein Himmel, der grenzenlos wirkt […] Regisseur Álvaro Olmos Torrico wertet nicht, sondern beobachtet genau – mit Respekt und einer spürbaren Zuneigung für die Welt, die er porträtiert.“ (SRF Kultur)
Guadalajara Film Festival 2026: Bester Film
Málaga Spanis Film Festival 2026: Bester Nebenrolle, Beste Music
Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Nun steht die Menschheit kurz vor dem Aus, die Welt versinkt im Chaos, alle bereiten sich schon auf die kurz bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (John Goodman) von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen.
Während die Schrecken des Ersten Weltkriegs über ihnen prangern, begeben sich die beiden jungen Männer Lionel und David auf eine Reise durch das ländliche Neuengland, um die Stimmen und Volkslieder ihrer amerikanischen Landsleute aufzunehmen. Was als ethnografisches Projekt beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden emotionalen Verbindung zwischen den beiden. Auf ihrer gemeinsamen Reise erkunden die beiden Identität, Liebe und die persönlichen und gesellschaftlichen Nachwirkungen des Krieges.
(filmcasino.at)
„Der berührendste Film des Jahres …etabliert Hermanus als Filmemacher von unheimlicher Eleganz und Mescal und O’Connor als zwei der besten jungen Stars Hollywoods.“ (The Daily Beast)
„(…) ein atmosphärisch dichtes und bewegendes Meisterwerk des Gefühlskino, das wie die Songs selbst in künstlerische Form gegossene Emotion ist und von den großartigen Hauptdarstellern Paul Mescal und Josh O´ Connor getragen wird.“ (film-netz.com)