Die Dohnal
Mi 28.10. 20:00
Die Dohnal
AT 2019 | 104 min | Doku | R: Sabine Derflinger
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Die Dohnal
Österreich 2019 | 104 min | Doku | Regie und Buch: Sabine Derflinger | Kamera: Christine A. Maier, Eva Testor | Schnitt: Niki Mosböck | Musik: Gerard Schuller | Mit: Annemarie Aufreiter, Ingrid Dohnal, Johanna-Helen Dohnal, Ferdinand Lacina, Alice Schwarzer, Bruno Kreisky, Franz Vranitzky, Elisabeth Rosenmayr, Christine Stromberger

Johanna Dohnal (14.2.1939 – 20.2.2010) war nicht nur eine Politikerin, die für Frauen und Mädchen in Österreichs konservativer Gesellschaft die gesetzlichen und sozialen Rahmenbedingungen grundlegend verbessert hat, sie war eine Feministin und Visionärin, die leider viel zu früh an der Umsetzung ihrer Visionen gehindert wurde. Anders auf den Punkt gebracht: „Johanna Dohnal war eine lesbisch-feministische Superheldin.“ (Katja Wiederspahn in: viennale.at)

„Sabine Derflinger hat in Die Dohnal der unermüdlichen Kämpferin und Wegbereiterin der Frauensache ein vielstimmiges Portrait gewidmet.“ (Karin Schiefer, AFC)

„Der Film ist genau das geworden, was ich mir gewünscht hatte: es sollte ein Film werden, in dem sich die Generationen begegnen, einer, der Johanna Dohnal lebendig werden lässt und ein Film, der Feminismus begreifbar macht, nämlich nicht als etwas, das man als Hobby betreibt, sondern etwas, das ein grundlegendes Menschenrecht darstellt, das sich absurderweise noch immer nicht durchgesetzt hat.“ (Sabine Derflinger)

Großer Diagonalepreis 2020, Bester Dokumentarfilm

In Kooperation mit dem Verein Amazone und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.youtube.com/watch?v=lEcpG3rHiVY
Ein bisschen bleiben wir noch
Do 29.10. 20:00
Ein bisschen bleiben wir noch
AT 2020 | 104 min | R: Arash T. Riahi
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Ein bisschen bleiben wir noch
Österreich 2020 | 104 min | Regie und Buch: Arash T. Riahi | Buch: basierend auf dem Roman von Monika Helfer Oskar und Lilli | Kamera: Enzo Brandner | Schnitt: Julia Drack | Mit: Leopold Paulla, Rosa Zant, Christine Ostermayer, Alexandra Nutz, u.a.

Der achtjährige Oskar und die dreizehnjährige Lilli sind zwei tschetschenische Flüchtlingskinder, die seit sechs Jahren mit ihrer Mutter in Österreich leben. Als die drei abgeschoben werden sollen, versucht sich die Mutter das Leben zu nehmen.

Der Suizidversuch bewirkt einen Aufschub der Abschiebung, aber auch die Trennung der Kinder, die in verschiedene Pflegefamilien kommen. Die Kinder beschließen dennoch ihre Mutter zu finden und gemeinsam zu fliehen.

„Regisseur Arash Riahi gelingt es, seine Geschichte einfühlsam und mit viel Humor zu erzählen. Eine ausgezeichneter Cast, eine gelungene Bildkomposition und viel Liebe zum Detail schaffen atmosphärisches und anrührendes Kino, das ehrlich und ohne Kitsch daherkommt.“ (sr.de)

Publikumspreis, Festival Max-Ophüls-Preis 2020

https://www.filmladen.at/film/ein-bisschen-bleiben-wir-noch/
Oeconomia
Mi 4.11. 20:00
Oeconomia
DE 2020 | 89 min | OmU | R: Carmen Losmann
Oeconomia
Oeconomia
Oeconomia
Oeconomia
Deutschland 2020 | 89 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Carmen Losmann | Kamera: Dirk Lüttner | Schnitt: Menk Drees | Mit: Matteo Lepore, Carmen Losmann, Angela Merkel, u.a.

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm Oeconomia legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich Oeconomia mit viel Scharfsinn daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle.

Mit Oeconomia, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzt Carmen Losmann ihre eindringlichen Recherchen zu den Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems.

„Ein hochrelevanter Dokumentarfilm über die Schattenseiten des Kapitalismus.“ (film-rezensionen.de)

In Kooperation mit der Bodensee Akademie und den Grünen Bregenz

http://oeconomia-film.de/
Tenet
Do 5.11. 20:00
Tenet
GB, US 2020 | 151 min | OmU | R: Christopher Nolan
Tenet
Tenet
Tenet
Tenet
Tenet
Tenet
Tenet
Großbritannien, USA 2020 | 151 min | OmU | Regie: Christopher Nolan | Buch: Christopher Nolan | Kamera: Hoyte van Hoytema | Schnitt: Jennifer Lame | Musik: Ludwig Göransson | Mit: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Kenneth Brannagh, Michael Caine, Aaron Taylor-Johnson, u.a.

Für den zielstrebigen Rookie eröffnet sich nach einer lebensgefährlichen Mission eine neue Tür. Im Krankenhausbett erwachend, wird ihm bescheinigt, einen Test bestanden zu haben. Er ist nun Teil des „Jenseits“. Die Welt, die ihn jetzt erwartet, ist nicht weniger gefährlich. Ganz im Gegenteil: Zeitparadoxien, lebensgefährliche Verfolgungsjagden und Aufträge in luftiger Höhe erwarten ihn. Als Teil eines Teams soll er an einer streng geheimen Mission arbeiten, über dessen wahren Hintergründe nur wenige Bescheid wissen. Angeblich geht es darum, den Dritten Weltkrieg zu verhindern, hinter dem sich jedoch nicht der nukleare Holocaust verbirgt, sondern ein weitaus schlimmeres Schicksal für die Menschheit.

Von seinem Auftraggeber erhält er ein Wort, das die Puzzlestücke zusammenfügen soll: „Tenet“. Mit dessen Hilfe verschafft sich der Rookie Zugang zu den mächtigsten wie gefährlichsten Männern der Welt. Dank der Ehefrau des russischen Geschäftsmanns Alexei Sator soll er hinter ein Geheimnis kommen, dass den Lauf der Zeit verändern wird. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, der seine menschliche Vorstellungskraft herausfordert.

„Ein visuell rauschhaftes und konzeptionell bahnbrechendes Science-Fiction-Action-Meisterwerk – auf einem Level mit Inception!“ (filmstarts.de)

https://www.youtube.com/watch?v=jfEQ0BdeQJQ
Le jeune Ahmet
Mi 11.11. 20:00
Le jeune Ahmet
BE, FR 2019 | 84 min | OmU | R: Jean-Pierre und Luc...
Le jeune Ahmet
Le jeune Ahmet
Le jeune Ahmet
Le jeune Ahmet
Le jeune Ahmet
Belgien, Frankreich 2019 | 84 min | OmU | Regie und Buch: Jean-Pierre und Luc Dardenne | Kamera: Benoit Dervaux | Schnitt: Marie-Hélène Dozo | Mit: Idir Ben Addi, Olivier Bonnaud, Myriem Akheddiou, Victoria Bluck, Claire Bodson, Othmane Moumen, u.a.

Packendes Porträt des 13-jährigen Ahmeds, eines guten und gewissenhaften Schülers, der sich unter dem Einfluss eines Mentors innert kurzer Zeit zum religiösen Fundamentalisten wandelt. Angestiftet von dessen Verschwörungstheorien begeht Ahmed an seiner Lehrerin eine Gewalttat und landet im Gefängnis. Sein verstocktes Verhalten isoliert ihn zunehmend von seinen Nächsten. Überfordert von den Konsequenzen seiner Handlungen und den Herausforderungen der Adoleszenz, sucht Ahmed verzweifelt einen Ausweg aus seiner vertrackten Situation.

Erneut erzielen die Brüder Dardenne mit ebenso sparsamen wie präzisen Mitteln großse Wirkung. In ihrem zutiefst humanistischen Drama legen sie den Fokus ganz auf ihre junge Hauptfigur, der sie Verantwortungsbewusstsein und Entwicklungsfähigkeit zugestehen.

Filmfestival Cannes 2019, Beste Regie und 4 weitere internationale Filmpreise

https://www.youtube.com/watch?v=50dvriiC7Bw
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Do 12.11. 20:00
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
DE 2020 | 84 min | OmU | R: Bettina Böhler
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
Deutschland 2020 | 84 min | OmU | Regie, Buch und Schnitt: Bettina Böhler | Kamera: Benoit Dervaux | Schnitt: Marie-Hélène Dozo | Mit: Christoph Schlingensief, Tilda Swinton, Corinna Harfouch, Margit Carstensen, Irm Hermann, Volker Spengler, Alfred Edel, Udo Kier, Sophie Rois, Kerstin Grassmann, Helge Schneider, u.a.

Mit seinen „Heimatfilmen“, seinen Aktionen und Interventionen in Theater, Fernsehen, Oper und Kunst hat der Regisseur Christoph Schlingensief über zwei Jahrzehnte den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler unternimmt in ihrem virtuos montierten und ungemein unterhaltsamen Regiedebüt den Versuch, den Ausnahmekünstler in seiner ganzen Bandbreite zu zeigen. Im Fokus steht der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert. Der Film durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs: vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth bis hin zum Bestsellerautor, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Dabei überträgt sich die ungebändigte Energie des Proträtierten unwillkürlich auf die Zuschauer. In seinem zweifachen Jubiläumsjahr ist es an der Zeit, Christoph Schlingensief endlich (wieder) zu entdecken. (stadtkino)

In Kooperation mit Kunst Vorarlberg, KOLLEKTIV – Verein zur Förderung und Vernetzung unabhängiger Kunst- und Kulturschaffender, Kunsthaus Bregenz, Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs

https://www.youtube.com/watch?v=BL4joSuJT6Q
Guest of Honour
Mi 18.11. 20:00
Guest of Honour
CA 2019 | 105 min | OmU | R: Atom Egoyan
Guest of Honour
Guest of Honour
Guest of Honour
Guest of Honour
Guest of Honour
Guest of Honour
Kanada 2019 | 105 min | OmU | Regie und Buch: Atom Egoyan | Kamera: Paul Sarossy | Schnitt: Susan Shipton | Musik: Mychael Danna | Mit: David Thewlis, Laysla de Oliveira, Rossif Sutherland, Luke Wilson, Tamara Podemski, u.a.

Jim und seine Tochter Veronica, eine junge Musiklehrerin an der Highschool, versuchen, ihre komplizierte Geschichte und ihre verschlungenen Geheimnisse zu entschlüsseln. Nachdem ein Schwindel sehr schief gegangen ist, wird Jims Tochter fälschlicherweise verurteilt, weil sie ihre Autoritätsposition über den 17-jährigen Clive missbraucht hat. Veronica ist dennoch überzeugt, dass sie es verdient, bestraft zu werden, aber für viel frühere Verbrechen. Verwirrt und frustriert von Veronicas Unnachgiebigkeit, beginnt Jims Angst seinen Job als Lebensmittelinspektor zu beeinträchtigen. Er übt große Macht über kleine Familienrestaurants aus; eine Macht, die er ohne zu zögern nutzt.

„Ein raffiniert konstruiertes, spannendes Drama, das auf mehreren Ebenen mit dem Motiv der Fremdheit und des Unverständnisses zwischen Menschen arbeitet.“ (Filmdienst)

Der Film lief im Wettbewerb der renommierten Filmfestspiele in Venedig und Toronto.

https://www.filmladen.at/film/guest-of-honour/
Yalda
Do 19.11. 20:00
Yalda
FR, IR 2019 | 89 min | OmU (Farsi) | R: Massoud Bakhshi
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Yalda
Frankreich, Iran 2019 | 89 min | OmU (Farsi) | Regie und Buch: Massoud Bakhshi | Kamera: Julian Atanassov | Schnitt: Jacques Comets | Mit: Sadaf Asgari, Gehnaz Jafari, Fereshte Sadre Orafaly, Forough Ghajabagli, u.a.

„Nehmen Sie per Textnachricht an unserem Gewinnspiel teil. Hat Maryam Komijani es verdient, dass man ihr vergibt und sie begnadigt wird? Senden Sie 1 für Ja, 2 für nein.”

Die Kameras und Scheinwerfer sind alle auf Position. Ein letzter Blick des Moderators auf seine Notizen. Die letzten Sekunden des Intros ziehen vorbei – 5, 4, 3, 2, 1 – dann wird die Fernseh-Show live geschaltet – ausgerechnet am Yalda-Feiertag, der persischen Wintersonnenwende. An diesem Abend ist Maryam zu Gast, eine zum Tode verurteilte junge Frau. Ihr gegenüber im Studio sitzt Mona, die immer wie eine große Schwester für sie war. Maryam hat mit Monas Vater in einer Zeitehe gelebt. Jetzt ist sie des Mordes an ihm angeklagt. Vor laufender Kamera und Millionen von Zuschauern, muss Maryam um Vergebung und um ihr Leben kämpfen.

In Anspielung auf eine beliebte Iranische Fernsehshow, inszeniert Massoud Bakhshi das TV-Studio als Bühne für ein dramatisches Kammerspiel, das hinter dem persönlichen Schicksal seiner Hauptfiguren auch die gesellschaftliche Dimension der Geschichte offenlegt.

Sundance Filmfestival 2020, Großer Preis der Jury, World Cinema Competition

Filmfestival Sofia 2020, Bestes Drehbuch

https://www.youtube.com/watch?v=n814Wq4tGTo
Babyteeth
Mi 25.11. 20:00
Babyteeth
Milla Meets Moses
AU 2019 | 120 min | OmU | R: Shannon Murphy
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Babyteeth
Australien 2019 | 120 min | OmU | Regie: Shannon Murphy | Buch: Rita Kalnejais | Kamera: Andrew Commis | Schnitt: Steve Evans | Musik: Amanda Brown | Mit: Eliza Scanien, Toby Wallace, Emiliy Barlcay, Eugene Gilfedder, Essie Davies, u.a.

Milla trifft Moses – vielmehr wird sie bei der ersten Begegnung buchstäblich von ihm umgehauen. Obwohl Moses sich als Herumtreiber und Gelegenheitsdealer entpuppt, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Anna und Henry – eine ehemalige Konzertpianistin und ein ziemlich entspannter Psychiater – sind alles andere als begeistert von Millas neuem Freund. Doch Millas Lebensfreude und ihre Sehnsucht, die Liebe und die Welt zu entdecken, stellen die Familie auf den Kopf. Als die Eltern merken, dass Moses ihrer krebskranken Tochter sichtlich guttut, nehmen sie ihn trotz ihrer Bedenken bei sich auf und werden dabei mit ihren eigenen Schwächen konfrontiert.

Voller Energie und ansteckender Lebenslust präsentiert sich das Regiedebüt der Australierin Shannon Murphy, als sehr heller und sehr komischer Film. Zärtlich und einfühlsam beobachtet die Regisseurin, wie diese seltsam neurotische Familie langsam zusammenkommt und gemeinsam Trost findet.

Filmfestspiele Brüssel 2020, Grand Prix du Fetival | Filmfestival Sao Paulo 2019, Best Film | Filmfestspiele Venedig 2019, Fanhart3 Award und Marcello Mastoianni Award für Toby Wallace, sowie weitere 9 internationale Filmpreise

In Kooperation mit dem Verein Amazone, aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, Jugendservice Bregenz

https://www.filmladen.at/film/milla-meets-moses/
Das Fieber
Do 26.11. 20:00
Das Fieber
AT 2019 | 99 min | Doku | OmU | R: Katharina...
Das Fieber
Das Fieber
Das Fieber
Das Fieber
Das Fieber
Das Fieber
Das Fieber
Österreich 2019 | 99 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Katharina Weingartner | Kamera: Siri Klug | Schnitt: Andrea Wagner | Mit: Toby Cornish; Mitwirkende: Richard Mukabana, Paul Mwamu, Rehema Namyalo, Tu Youyou u.a.

Der Kampf will nicht enden. Noch immer regiert Malaria weite Teile Afrikas. Alle 60 Sekunden stirbt südlich der Sahara ein Kind an diesem Parasiten. Insgesamt ist sie der Grund für rund eine halbe Million Todesfälle im Jahr. Aber warum gelingt es einfach nicht, die Krankheit erfolgreich zu bezwingen, obwohl seit etlichen Jahren unzählige internationale Hilfsorganisationen an einer Lösung arbeiten?

Natürlich liegt das am Geld, an globalen Interessenskonflikten, an der mächtigen Pharmaindustrie. Das ist nichts Neues. Doch der österreichischen Filmemacherin Katharina Weingartner ist nun ein spannender dokumentarischer Thriller gelungen, der in das leidlich bekannte große Bild Verbindungslinien einzeichnet: zwischen dem Parasiten und der Pharmaindustrie, zwischen Selbstbestimmung in Ostafrika und dem reichsten Mann der Welt. Im Fokus stehen drei mutige Menschen in Uganda und Kenia, die vor Ort gegen die Krankheit kämpfen und oft mit alternativen Methoden weiterkommen, als das die westliche Medizin gerne hätte. Denn eine eigene Lösung, ohne fremde Hilfe und Technologien, ohne die merkantilen oder öffentlichkeitswirksam philanthropischen Interessen der Helfenden, würde ja Unabhängigkeit bedeuten. (Julia Weigl, dok Leipzig)

Nach dem Film wird die Regisseurin Katharina Weingartner für ein Publikumsgespräch im Kino zur Verfügung stehen.

https://www.dasfieber.com/
La daronne
Mi 2.12. 20:00
La daronne
Eine Frau mit berauschenden Talenten
FR 2020 | 106 min | OmU | R: Jean-Paul Salomé
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
La daronne
Frankreich 2020 | 106 min | OmU | Regie: Jean-Paul Salomé | Buch: Jean-Paul Salomé nach dem Buch von Hannelore Cayre | Kamera: Julien Kirsch | Schnitt: Valérie Deseine | Mit: Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani, Liliane Rovère, u.a.

Als Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt Patience abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt. Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Handlungsdruck. Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Patience entscheidet sich spontan gegen die Ehrlichkeit und sabotiert die Beschlagnahmung der Drogen. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Patience macht sich sofort fröhlich ans Werk und zeigt sich von ihrer besten Seite: Als begnadete Verkäuferin mischt sie den Pariser Drogenmarkt auf. Patience ist die neue Drogen-Autorität der Stadt und für die Polizei ein Phantom, das die Nerven ihrer ahnungslosen Kollegen sichtlich strapaziert. Doch die Drogendiva muss sich sputen, denn ausgerechnet ihr Verehrer Philippe, Leiter des Drogendezernats, hat einen Verdacht, wer hinter dem Phantom wirklich steckt…

„Yeah! Isabelle Huppert goes Breaking Bad. Die mittlerweile 67-jährige Schauspielerin zieht in dieser One-Woman-Show mal wieder alle Register und zeigt, warum sie eine Art Lebensversicherung ist für Produzenten mittelmässiger Filme. La daronne ist so weder besonders originell noch besonders spektakulär inszeniert, bietet aber 100 Minuten gute Unterhaltung mit einigen Schmunzlern. Eine Standard-Krimikomödie mit einer Nicht-Standard-Hauptdarstellerin.“ (Outnow.ch)

https://www.youtube.com/watch?v=lyb61VpthAY
Liebes:Leben
Do 3.12. 20:00
Liebes:Leben
AT 2020 | 43 min | dt. Original | R: Carola Mair
Liebes:Leben
Liebes:Leben
Liebes:Leben
Österreich 2020 | 43 min | Doku | dt. Original | Regie und Buch: Carola Mair | Kamera und Schnitt: Erik Etschel | Ton: Armin Lehner | Musik: Achleitner & Zottter | Tanz: Tauschfühlung | Mit: Bianca Braunesberger, Ursula Beiler, Michaela Schausberger, Nora Kammerhofer, Samuel Bartuschek, Vita Vodivic, Claudia Henzler, u.a.

Liebes:Lebenist ein sehr persönlicher Film über drei starke Frauen, die aus der häuslichen Gewaltspirale herausgetreten sind und deren Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben. Ein Film über das Geheimnis von Mut, Resilienz und letztlich befreienden Lebensmodellen.

Wenn Gewalt an Frauen gesamtgesellschaftlich abgebaut und verhindert werden soll, sind wir alle gefordert, einen Beitrag für ein geschlechtergerechtes, respektvolles und damit gewaltfreies Zusammenleben zu leisten.

Liebes:Lebenist letztlich ein Film, der Gewalterfahrungen thematisiert und in die Tiefe geht, dennoch ist auch Leichtigkeit und Offenheit im Umgang damit spürbar. Ein Film über Mut, Engagement und Visionen in einer Zeit in der das Rollenbild der emanzipierten Frau ein subversives Ideal ist, nach dem es sich zu streben lohnt.

Nach dem Film findet eine Diskussion mit der Filmemacherin Carola Mair, Ulrike Furtenbach von der IFS Gewaltschutzstelle und Mario Enzinger von der ifs Gewaltberatung statt. Moderation: Tanja Kopf

Zum Redaktionsschluss können nur 50 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Eine Reservierung ist daher erbeten. Reservierungen bitte direkt an das Metro-Kino unter 05574 71843 oder info@metrokinobregenz.at.

In Kooperation mit „Gleichstellung fördern” (Land Vorarlberg), ifs Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=ZzZISim-2GI
Ema y Gastón
Mi 9.12. 20:00
Ema y Gastón
CL 2019 | 102 min | OmU | R: Pablo Larraín
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Ema y Gastón
Chile 2019 | 102 min | OmU | Regie: Pablo Larraín | Buch: Pablo Larraín, Guillermo Calderón | Kamera: Sergio Armstrong | Schnitt: Sebastián Sepúlveda | Mit: Mariana Di Girolamo, Gael Garcia Bernal, Mariana Loyola, Paula Hofmann, Paola Giannini, Christian Suárez, u.a.

Ema y Gastónist ein Film, wie man ihn nicht alle Tage zu sehen bekommt, ein Körper-Trip aus dem chilenischen Valparaíso und ein Bewegungsspektakel. Ema ist die Frau von Gastón. Die beiden hatten Polo adoptiert, einen Knaben kolumbianischer Herkunft. Während 10 Monaten lebte er bei ihnen. Ema tanzt und Choreograf Gastón begleitet die experimentierfreudige Tanztruppe, die alle möglichen Orte der Stadt in Beschlag nimmt. Mit Polo waren Ema und Gastón überfordert. Am Ende auch mit einander. Sie haben den Buben der Adoptivbehörde zurückgegeben, und jetzt plagt Ema das Verlangen nach ihm.

„Ein heftiger Film, der an die frühen Melodramen von Pedro Almodóvar erinnert und sich kräftig ins Gedächtnis brennt.“ (Cineman)

Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten.

Filmfestspiele Venedig 2019, ARCA Pries der Jugendjury für den besten Film und Premi UNIMED | Filmfestival Ljublijana 2019, Art Cinema Network Award

In Kooperation mit Netzwerk Tanz, tangissimo, Tanz Ufer

https://www.youtube.com/watch?v=-tFtNnZ_zgM
I Am Greta
Do 10.12. 20:00
I Am Greta
DE2020 | 97 min | OmU | R: Nathan Grossman
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
I Am Greta
Deutschland 2020 | 97 min | Doku | OmU | Regie, Buch und Kamera: Nathan Grossman | Schnitt: Hanna Lejonqvist, Charlotte Landelius | Musik: Jon Ekstrand und Rebekka Karjord | Mit: Mariana Di Girolamo, Gael Garcia Bernal, Mariana Loyola, Paula Hofmann, Paola Giannini, Christian Suárez, u.a.

Im August 2018 geht Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin in Schweden, in Schulstreik für das Klima. Ihre Frage an die Erwachsenen: „Wenn Sie sich nicht um meine Zukunft auf der Erde kümmern, warum sollte ich mich dann in der Schule um meine Zukunft kümmern?“ Innerhalb nur weniger Monate entwickelt sich ihr Streik zu einer globalen Bewegung. Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, wird eine weltberühmte Aktivistin und ein Vorbild für Millionen von Jugendlichen, Kindern aber auch Erwachsenen und der Ursprung für Fridays for Future.

Greta Thunberg wurde für ihren Einsatz gegen die Klimakrise bereits mit dem Menschenrechtspreis von Amnesty International sowie dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Kürzlich wurde sie als jüngste Persönlichkeit überhaupt vom Time Magazine zur Person des Jahres gekürt.

Das Team hinter I am Greta hat die junge Aktivistin von ihrem frühen Schulstreik in Stockholm bis zu massiven internationalen Protesten begleitet und ihre Mission dokumentiert, um der Welt die Dringlichkeit des Handelns buchstäblich vor Augen zu führen.

In Kooperation mit dem Verein Amazone, aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, Jugendservice Bregenz, Die Grünen Bregenz, Bodensee Akademie, Jugendbotschafter für UN-Kinderrechte & SDG (Caritas)

https://iamgreta-derfilm.com/
For Sama
Mi 16.12. 20:00
For Sama
Für Sama
SY 2019 | 95 min | OmU | R: Waad al-Kateab, Edward...
For Sama
For Sama
For Sama
For Sama
For Sama
Syrien 2019 | 95 min | OmU | Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts | Kamera: Waad al-Kateab | Schnitt: Chloé Lambourne | Musik: Nainita Desai | Mit: Waad al-Kateab, Hamza al-Kateab, Sama al-Kateab, u.a.

Für Samaist eine Liebeserklärung einer jungen Mutter an ihre Tochter. Der Film erzählt die Geschichte von Waad al-Kateabs Leben in Aleppo: angefangen von den Aufständen in der syrischen Stadt über die Liebe zu ihrem Mann, ihre Hochzeit bis hin zur Geburt ihrer Tochter Sama – und all das inmitten eines katastrophalen Krieges. Mit ihrer Kamera liefert Waad al-Kateab unfassbare Bilder über Verlust, Freude und Überleben – und über allem schwebt die Frage: Soll sie aus der Stadt fliehen, um das Leben ihrer Tochter zu beschützen? Auch wenn das Verlassen des geliebten Heimatlandes bedeuten würde, den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert hat. (filmladen.at)

„Eindrücklich, emotional und aufrüttelnd“ (Amnesty International)

„Ein Film, der unter die Haut geht. Ein packend-intensives Porträt über den täglichen Kampf ums Überleben und den Versuch, trotz unmenschlicher Zustände die Menschlichkeit nicht zu verlieren.“ (outnow)

Nominiert für den Oscar 2020 als bester Dokumentarfilm

BAFTA Awards 2020, Bester Dokumentarfilm

Amsterdam International Documentary Film Festival, Publikumspreis

Cannes Filmfestival 2019, Golden Eye

Der Film wurde bislang mit 61 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

https://www.youtube.com/watch?v=ISndpqMZJNk
Dive: Rituals In Water
Do 17.12. 20:00
Dive: Rituals In Water
Snorri und der Baby-Schwimmclub
IS 2019 | 73 min | OmU | R: E. Hansdóttir, A....
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Island 2019 | 73 min | OmU | Regie: Elín Hansdóttir, Anna Run Tryggvadóttir, Hanna Björk Valsdóttir | Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson | Schnitt: Andri Steinn Gudjópnsson | Musik: Björn Viktorsson | Mit: Snorri Magnússon, u.a.

Quietschvergnügte Babys, die freudig ins Wasser plumpsen und unter Wasser tauchen sowie Eltern, die stolz zusammen mit ihren Babys Lieder singen, während sie im Wasser planschen. Wir befinden uns in der Schwimmschule von Snorri Magnusson, einem Mann, der Wunder-
liches möglich macht und sowohl Babys als auch Eltern zum Staunen bringt. Snorri ist kein gewöhnlicher Schwimmlehrer: Er ist der „Babyflüsterer“.

Befreit von jeglichem falschen Ehrgeiz tritt Snorri den Kindern mit beachtenswerter Empathie und liebevoller Geduld entgegen. Jene Zugewandtheit hat Snorri nun schon vor mehr als 7.000 Säuglingen und ihren Eltern bewiesen – und nun lässt uns diese filmische Ode an das nasse Element selber daran teilhaben. Den drei isländischen Regisseurinnen ist es gelungen, den wundersamen Mikrokosmos, den Snorri mit so viel Hingabe Tag für Tag erschafft, in einnehmenden Bildern weiterzugeben.

„Mehr als ein Film über einen isländischen Schwimmlehrer. Ein Film über Kommunikation ohne Sprache und über die Grundlage unseres Menschseins. Die Message ist eindeutig, hört auf die wortlosen Zeichen eurer Kinder und schenkt ihnen Vertrauen.“ (WDR Westart)

https://www.youtube.com/watch?v=hMOAceGLU5g
The Assistant
Mi 23.12. 20:00
The Assistant
US2020 | 87 min | OmU | R: Kitty Green
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
The Assistant
USA 2020 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Kitty Green | Kamera: Michael Latham | Schnitt: Blair McClendon, Kitty Green | Musik: Tamar-kali | Mit: Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh, Kristine Froseth, Jon Orsini, u.a.

Die fleißige und diskrete Jane (die frischgebackene Emmy-Gewinnerin Julia Garner) ist die neue Assistentin eines mächtigen Filmproduzenten. Ohne eine Miene zu verziehen, reinigt sie das Sofa im Chefbüro, nachdem junge Schauspielerinnen zu einem „Meeting“ dort waren. Zu sehen bekommt sie ihren Boss praktisch nie, doch in der Firma ist die Angst vor ihm allgegenwärtig. Ihre männlichen Kollegen wälzen heikle Chef-Angelegenheiten gerne auf Janes Tisch ab. Doch allmählich erträgt sie das Schweigen über die fragwürdigen Vorkommnisse nicht mehr…

Ohne je den Namen Harvey Weinstein zu nennen, offenbart The Assistant, wie systematischer Machtmissbrauch funktioniert.

„Eine großartig aufspielende, zweifache Emmy-Gewinnerin Julia Garner. … und ein brillant umgesetzter Film.“ (Tagesanzeiger Zürich)

The Assistant lässt einem das Blut in den Adern gefrieren – und bringt es gleichzeitig zum Kochen. Ein unbequemer Film, der mit ruhigen Tönen einen ins Mark gehenden Knalleffekt erzeugt.“ (filmstarts.de)

Deauville Film Festival 2020, Louis Roederer Directing Prize

Heartland Film Festival 2020, Truly Moving Picture Award

https://www.youtube.com/watch?v=LvTOia7YC0w
Kiss Me Kosher
Mi 30.12. 20:00
Kiss Me Kosher
DE 2020 | 106 min | R: Shirel Peleg
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Kiss Me Kosher
Deutschland 2020 | 106 min | Regie und Buch: Shirel Peleg | Kamera: Giora Bejach | Schnitt: Heike Parplies | Musik: Jasmin Reuter | Mit: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, John Carroll Lynch, Juliane Köhler, u.a.

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht.

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen! Ein witziger, temporeicher Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und verrückte Familien.

„Man kann rundherum Spaß haben an diesem Aufeinandertreffen der Kulturen und Dickschädel und den gar nicht „kosheren“ Sprüchen zum Thema Juden und Deutsche.“ (ndr)

https://www.youtube.com/watch?v=3uZm5Q8uD7A