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LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
John Davidson wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder in der Schule, noch zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und Ausrufe als medizinische Symptome. Man reagiert mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John noch immer bei seiner Mutter und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen. (Filmstarts.de)
„Witzig, ehrlich und zutiefst menschlich, erzählt I Swear die inspirierende wahre Geschichte von John Davidson, einem Pionier, dessen Ehrlichkeit und Humor der Welt geholfen haben, besser zu verstehen, was es bedeutet, mit dem Tourette-Syndrom zu leben.“ (Jason Ryle, TIFF)
BAFTA Awards 2025: Bester Schauspieler, Bestes Casting
Derya und Aziz sind ein angesehenes Theaterpaar in Ankara und führen ein erfülltes Leben mit ihrer 13-jährigen Tochter. Nach der erfolgreichen Premiere ihres neuesten Stücks wird ihr Leben jedoch plötzlich von der Willkür des Staates auf den Kopf gestellt. Über Nacht verlieren sie ihre Arbeit und somit ihre Lebensgrundlage. Nun stehen sie vor der schwierigen Aufgabe, ihre Ideale und Überzeugungen mit den realen Notwendigkeiten des Lebens in Einklang zu bringen. Die plötzliche Arbeitslosigkeit stellt nicht nur ihre finanzielle Sicherheit, sondern auch ihre Ehe auf die Probe. Während sie gemeinsam nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Karrieren fortzusetzen, müssen sie sich mit den Konflikten zwischen ihren Idealvorstellungen und den praktischen Erfordernissen des Alltags auseinandersetzen. Der Druck von außen und die ständige Unsicherheit belasten ihre Beziehung zunehmend.
„Ilker Çatak“ (Das Lehrerzimmer) erzählt (...) vom (Über-)Leben in einer autokratischen Gesellschaft, aber nicht didaktisch oder moralisch, sondern schmerzhaft ehrlich.“ (filmstarts.de)
Berlinale 2026: Goldener Bär – Bester Film
In weiten, ruhigen Einstellungen lässt Geyrhalter diese faszinierenden weißen Landschaften wirken und für sich selbst sprechen. Er nimmt die Rolle des Beobachters ein und holt dabei jene Menschen vor die Kamera, die mit den Herausforderungen, der Wucht und der Schönheit des Schnees konfrontiert sind. Wo Geyrhalter hinkommt, erzählen seine Protagonist:innen vom Rückgang des Schnees, von schmelzenden Gletschern und zunehmenden Extremwetterlagen – davon, wie sie den Klimawandel bei der Arbeit und in ihrem Alltag zunehmend spüren.
Nikolaus Geyrhalter macht Dokumentarfilme für die Zukunft. Mit Melt, gefilmt in den Jahren 2021 bis 2025, hält er gewaltige Momentaufnahmen für die Archive von morgen fest und stellt damit die großen drängenden klimapolitischen Fragen der Gegenwart. (film.at)
„ (...) eine Dokumentation über das Verschwinden von Schnee- und Eislandschaften auf unserer Welt. Nikolaus Geyrhalter beobachtet und spricht mit Menschen, die auf diesen Landschaften leben oder arbeiten, und schafft so ein nachdenkliches, stilles Plädoyer zum Handeln gegen das rasche Voranschreiten des Klimawandels, der nicht nur diese Orte, sondern auch uns bedroht.“ (film-rezensionen.de)
Etwas unbeholfen spricht Charlie Emma Harwood in einem Bostoner Coffeeshop an. Zwei Jahre später steht ihre Hochzeit vor der Tür. Während das zukünftige Ehepaar zusammen mit Freunden letzte Vorbereitungen trifft, kommt es bei einem gemeinsamen Abendessen mit ihren designierten Trauzeugen zu einer unerwarteten Wendung, als alle vier betrunken die jeweils schlimmste Sache enthüllen, die sie je getan haben. Während die Geschichten der anderen schnell abgetan sind, erschüttert Emmas Geständnis ihre Brautjungfer Rachel zutiefst und auch Charlie muss sich fragen, ob er sich in seiner zukünftigen Ehefrau getäuscht hat.
„Wer sich The Drama anschaut, muss sich auf eine gewisse Angespanntheit im Kinosessel gefasst machen. Das ist nicht immer einfach, doch gehört der Film deshalb zu den intensivsten der letzten Monate - und zu denen, über den man noch einige Zeit diskutiert. (outnow.ch)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend – immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn.
Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur. (votivkino)
„Ein intimer, besinnlicher Film von erstaunlicher Kraft.“ (liberation)
„Ein Film zum Durchatmen.“ (outnow.ch)
César 2026: Bester Dokumentarfilm, Beste Musik
Lumiere Awards: Beste Musik
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee), Naturschutzbund
Am 3. Oktober 2023 steigt Wiebke Lühmann in Freiburg im Breisgau auf ihr bepacktes Fahrrad und fährt los. 20.150 Kilometer liegen vor ihr, 22 Länder und die vielleicht größte Frage von allen: Was passiert, wenn man alles Vertraute hinter sich lässt und einfach startet?
430 Tage später, am 5. Dezember 2024, steht sie am Kap der Guten Hoffnung. Dazwischen liegt nicht nur ein langer Weg, sondern eine Zeit voller Begegnungen, Weite, Zweifel und echter Veränderung.
Medienpartner: Verein Amazone
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.
Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde.
Sao Paulo Film Festival 2025: Publikumspreis | Tokyo Film Festival 2025: Grand Prix – Bester Film | Asian World Film Festival 2025: Special Jury Award | Casablanca Independent Film Festival 2025: Grand Prix Anfa D’or
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee), Friedensräume Villa Lindenhof
Chris und Lluis kennen sich schon lange. Bis vor zehn Jahren haben die beiden sogar zusammengewohnt. Doch seitdem haben sie sich und ihre Freundschaft etwas aus den Augen verloren. Um das wieder zu ändern, beschließen die beiden, sich auf einer ganzen 600 Kilometer langen Wanderung durch die Highlands von Schottland wieder einander zu nähern. Doch Chris ist mit dem Kopf erst stets woanders, nämlich bei Arbeit und Familie zu Hause. Lluis hingegen ist getrieben vom Leistungsdruck. Er will die 600 Kilometer unbedingt schaffen, um sich seiner eigenen Leistungsfähigkeit zu vergewissern. Die beiden müssen also nicht nur wieder zueinander, sondern auch zu sich selbst finden. (filmstarts.de)
„In großartiger Landschaft entwickelt der Niederländer Bart Schrijver einen aufregend unspektakulären, fast dokumentarischen Spielfilm, der auf alle Neben- und Hintergrundgeschichten verzichtet und sich ganz auf seine beiden Protagonisten und den Alltag des Wanderns konzentriert.“ (film-netz.com)
„ (...) prächtiges, punktuell therapeutisches Kino.“ (sennhausers filmblog)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar.
(Votiv Kino)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, Literaturhaus Vorarlberg
Der Film erzählt die Geschichte eines Paares, das sich getrennt hat, aber einander nicht entkommen kann: Die bildende Künstlerin Anna und der Fischer Magnus haben jung geheiratet und sich jetzt auseinandergelebt. Während er auf dem Fischtrawler seine Männlichkeit schwinden sieht, kümmert sie sich um die aufgeweckt-unverblümten Kinder sowie ihre Karriere, die nicht recht vorankommt.
Vor der atemberaubenden Landschaftskulisse Islands und mit viel Sinn für das Surreale erzählt Hlynur Pálmason von Gefühlen, die vergebliche Hoffnung sind, aber nicht vergehen. The Love That Remains ist sowohl existentialistisch als auch poetisch, vor allem aber geht er über konventionelle Erzählformen hinaus. (Viennale | Gerhard Midding)
„Erfüllt dein Herz bis zum Rand mit Glück“ (Far Out Magazine)
Cannes Film Festial 2025: Palm Dog für Panda
Ghent Film Festival 2025: Special Mention
National Board of Review 2025: Top Five International Films
Festival del Cine Europeo 2025: Beste Kamera, FIPRESCI Preis, Cineuropa Award
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf, in einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto, Regisseur der heurigen Seeaufführung La Traviata bei den Bregenzer Festspielen, verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten, der zu seiner Zeit unterschätzt wurde, mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
Barcelona Film Festival 2026: Beste Regie, Bester Schnitt
David di Donatello Awards 2026: Beste Musik, Bestes Kostüm
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
„Summer in the City“ … was macht man an einem drückend heißen Tag in Berlin, wenn man ein Teenie ohne Plan ist? – Im Prinzip hat man zwei Möglichkeiten: Abhängen und chillen, oder jede Menge Mumpitz machen, am besten alles, was einem so gerade durch den Kopf schießt.
Ramona und Nico, die Protagonistinnen von Sorina Gajewskis Coming-of-Age-Film Nulpen wählen die zweite Option, die sie auf eine Irrfahrt durch das vor Hitze förmlich glühende Berlin und zu jeder Menge schräger Begegnungen führt. Nulpen zeigt Berlin durch die Augen der „Generation Z“ und verweigert die Antwort auf jede Menge Fragen, die wir gar nicht gestellt haben. Kleiner Film – ganz groß, denn die Komödie ist extrem witzig, unterhaltsam und frisch. (programmkino.de)
„Ein witziges, wunderbar flirrendes Generationenporträt – und gleichzeitig ein ganz besonderer Berliner Sommerfilm.“ (filmstarts.de)
Medienpartner: Verein Amazone