Filmforum Archiv

D.U.D.A!
15.5.2014
D.U.D.A!
Werner Pirchner
AT 2014, 84 min | Buch & Regie: Malte Ludin
D.U.D.A!
D.U.D.A!
D.U.D.A!
D.U.D.A!
Österreich 2014, 84 min | Buch & Regie: Malte Ludin | Kamera: Victor Kössl | Schnitt: Julia Drack | Mitwirkende: Christian Berger, Erwin Steinhauer, Elfriede Pirchner, Julia & Tobias Moretti, André Heller, Josef Hader, Felix Mitterer u.a.

Musiker, Komponist, Dichter, Zeichner - Werner Pirchner war alles und doch viel mehr. Der "Frank Zappa von Tirol" begann seine Karriere als Vibraphonist, gründete in Innsbruck einen legendären Jazzclub und erregte die konservativen Gemüter seiner Landsleute mit dem Kurzfilm Der Untergang des Alpenlandes. Sein Halbes Doppelalbumrechnete mit den heiligen Kühen des "heiligen Landes" ab - und ist heute ein begehrtes Sammlerstück. Nach gemeinsamen Jazz-Projekten mit Harry Pepl (Jazzzwio) widmete sich Pirchner Mitte der 1980er Jahre fast ausschließlich seiner kompositorischen Arbeit. Unter anderem war er für das heute noch zu hörende Signation-Konzept von Ö1 verantwortlich.

http://www.duda-derfilm.at/
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
20.5.2015
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
AT 2014 | Doku | 93 min | R: Ulrich Schwendinger
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
Daheim – Unsere Zeit im Pflegeheim
Österreich 2014 | Doku | 93 min | Regie, Kamera, Schnitt, Filmmusik: Ulrich Schwendinger | Unterstützung Dreharbeiten: Stationsleitung Elisabeth Strini & Team | Reflexion Schnitt: Claudia Mang | Mit: Antonia Kraner, Barbara Wrulich, Fridolin Huber, Hubert Gutgsell, Hildegard Kaufmann, Sophie Böhler, Rosemarie Hagen u.a.

Der Soziologe und Filmemacher Ulrich Schwendinger hat sich im Jahr 2010 zwei Monate lang im ersten Stock des Pflegeheims in der Höchsterstraße in Dornbirn aufgehalten, um einen Dokumentarfilm zu drehen. In seinem Film lässt er vor allem Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort kommen, um damit den öffentlichen Diskurs über das Leben im Pflegeheim zu ergänzen, der von den verschiedensten Gruppen geführt wird, selten aber von unmittelbar Betroffenen. Sein ursprüngliches Anliegen war es, die Menschen im Pflegeheim wieder zurück in die Öffentlichkeit zu bringen bzw. der Öffentlichkeit einen Einblick in eine Lebensform zu ermöglichen, die sich in der Regel kaum jemand wünscht.

Eine zentrale Aussage des Films liegt darin, dass diese Suche für beide Seiten belebend wirken kann. In diesem Sinne ist der Dokumentarfilm naturgemäß kein Werbefilm für das Pflegeheim, vielleicht aber ein Werbefilm für das Leben.

„Der Erfolg des Filmes liegt zum einen darin, dass die vermittelte Wirklichkeit die Zustimmung jener erhält, die in ihrem Alltag täglich mit der Realität im Pflegeheim befasst sind. Zum anderen hat der Film das Potential, jung und alt im Kinosaal zu versammeln.“

(Ulrich Schwendinger)

Der Regisseur steht nach der Vorführung für Gespräche zur Verfügung.

https://www.youtube.com/watch?v=4duCgh-D0yY
Dalida
6.12.2017
Dalida
FR 2017 | 124 min | OmU | R: Lisa Azuelos
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Frankreich 2017 | 124 min | OmU | Regie und Buch: Lisa Azuelos | Kamera: Antoine Sanier | Schnitt: Thomas Fernandez | Mit: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio. Jean-Paul Rouve u.a.

1933 wurde sie in Kairo geboren, 1987 starb sie einen tragischen Tod. Dazwischen lebte Dalida ein filmreifes Leben, das ihr erstes Konzert im legendären Olympia in Paris 1953 ebenso umfasste wie die Ehe mit Lucien Morisse, dem Leiter des damals neu gegründeten Privatradiosenders Europe 1, den Beginn der Disco-Ära, ihre spirituelle Entdeckungsreise nach Indien oder den weltweiten Erfolg von "Gigi l'amoroso" 1974. Dalida war eine unkonventionelle Frau in konventionellen Zeiten, deren einzigartiges Talent und unvergleichliche Ausstrahlung bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben.

Lisa Azuelos zeichnet ein intimes Portrait einer komplexen, modernen Frau: Mit über 130 Millionen verkauften Schallplatten weltweit gehört Dalida zu den berühmtesten Sängerinnen unserer Zeit.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/dalida
Dallas Buyers Club
12.6.2014
Dallas Buyers Club
US 2013 | 117 min | OmU | R: Jean-Marc Vallée
Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club
USA 2013 | 117 min | OmU | Regie: Jean-Marc Vallée | Buch: Craig Borten, Melisa Wallack | Kamera: Yves Bélanger | Mit: Matthew McConaughey, Jennifer Garner, Jared Leto u.a.

Dallas, 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer Schlägerei im Krankenhaus landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch dreißig Tage zu leben hat. Die Welt des homophoben Texaners bricht zusammen...

"Dallas Buyers Clubist ein Aids-Drama, welches sein Thema ernst nimmt, aber immer wieder herrlichen Humor einzustreuen weiß. Getragen von den sensationell aufspielenden McConaughey und Leto wird die wahre Geschichte des Cowboys Woodroof aufgearbeitet, ohne die Zuschauer dabei zu sehr zu manipulieren. Yee-haw!”

(outnow.ch)

"Einer der packendsten und inspirierendsten Filme des Jahres."

(New York Observer)

Golden Globe und Critics' Choice Movie Awards 2014: Bester Hauptdarsteller,

Bester Nebendarsteller

Oscar 2014: Bester Hauptdarsteller für Matthew McConaughey, Bester Nebendarsteller und 4 weitere Nominierungen

http://dallasbuyersclub.de/
Dancing Arabs
22.7.2015
Dancing Arabs
Mein Herz tanzt
IS 2014 | 105 min | OmU | R: Eran Riklis
Dancing Arabs
Dancing Arabs
Dancing Arabs
Dancing Arabs
Dancing Arabs
Israel 2014 | 105 min | OmU | Regie: Eran Riklis | Buch: Sayed Kashua | Kamera: Michael Wiesweg | Schnitt: Richard Marizy | Mit: Tawfeek Barhom, RaziGabareen, Ali Suliman, Yaël Abecassis, Marlene Bajali u.a.

Dancing Arabs ist die Geschichte von Eyad (Tawfeek Barhom), der als bislang erster und einziger Palästinenser an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. Eyad ist sehr bemüht, sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazu gehören.

Sein Leben nimmt eine neue Wendung, als sich die schöne Naomi in Eyad verliebt. Eine Liebe, die gegenüber Familie und Freunden geheim bleiben muss. Naomi möchte gegen alle Widerstände zu Eyad stehen und auch Eyad ist bereit, alles für Naomi zu tun. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit muss er schließlich erkennen, dass er eine Entscheidung fällen muss, die sein Leben für immer verändern wird…

Basierend auf dem halbautobiografischen Roman des Haaretz-Kolumnisten Sayed Kashua entwirft der israelische Regisseur Eran Riklis (Die syrische Braut, Lemon Tree) das Schicksal eines Palästinensers, der zwischen den Identitäten „tanzt“, auf der Flucht vor sich selbst und den Erwartungen anderer keine Heimat findet. Ein witziges und gleichzeitig tragisches Plädoyer für Menschlichkeit und das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit

mit dem Filmforum Bregenz

Publikumspreis Filmfestival Locarno 2014

http://www.meinherztanzt-derfilm.de/
Dancing Beethoven
14.6.2017
Dancing Beethoven
CH, ES 2016 | 80 min | OmU | R: Arantxa Aguirre
Dancing Beethoven
Dancing Beethoven
Dancing Beethoven
Dancing Beethoven
Dancing Beethoven
Dancing Beethoven
Schweiz, Spanien 2016 | 80 min | OmU | Doku | Regie und Buch: Arantxa Aguirre | Kamera: Rafael Reparaz | Mit: Malya Roman, Julien Favreau, Zubin Mehta, Elisabeth Ros u.a.

Alle Menschen werden Brüder, heißt es in Schillers Ode an die Freude, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte. In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballett und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballett Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzerinnen und Tänzern, Choreografinnen und Choreografen, Musikerinnen und Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert.

Ein bildgewaltiger Dokumentarfilm, der die große Geste mit der Arbeit am Detail verknüpft. Fernab der bloßen Klassikerverehrung arbeitet Regisseurin Arantxa Aguirre die aktuellen Bezüge von Musik, Tanz und den Idealen der deutschen Klassik heraus.

https://www.youtube.com/watch?v=TFSgiHZKq-Y IMDB
Dancing in Jaffa
4.6.2014
Dancing in Jaffa
US 2013 | 100 min | Doku | OmU | R: Hilla Medalia
Dancing in Jaffa
Dancing in Jaffa
Dancing in Jaffa
Dancing in Jaffa
Dancing in Jaffa
USA 2013 | 100 min | Doku | OmU | Regie: Hilla Medalia | Buch: Hilla Medalia, Philip Shane | Kamera: Daniel Kedem | Schnitt: Bob Eisenhardt | Mit: Yvonne Marceau, Pierre Dulaine, Noor Gabai, Alaa Bubali, Lois Dana, Rachel Gueta u.a.

Die israelische Stadt Jaffa ist ein Ort der unterschiedlichen Religionen und Kulturen. Der international erfolgreiche Tänzer Pierre Dulaine kommt in seinen Heimatort, um ein lange erträumtes Projekt zu verwirklichen: Er will in einer Schule sowohl israelisch-palästinensische als auch israelisch-jüdische Kinder das Tanzen lehren. Die unterschiedlichen Religionen angehörenden Bewohner Jaffas teilen sich zwar die Stadt, haben aber wenig Umgang miteinander. Das will der Tanzstar ändern, indem er ihren Kindern den Gesellschaftstanz beibringt.

Pierre Dulaine hat 10 Wochen Zeit, um zu versuchen, den 84 Jungen und Mädchen tief sitzende Vorurteile auszutreiben und ein Team zu formen, das wettbewerbsfähig ist. Die Dokumentation legt dabei den Fokus auf die drei Kinder Noor, Alaa und Lois sowie ihre Lehrerin Ms. Rachel. (moviepilot.de)

Ein positiver Film, der sein Publikum hoffnungsvoll und optimistisch entlässt, und ein Plädoyer dafür, dass Annäherungsversuche in gespaltenen Kulturen immer einen Sinn ergeben. (Kino.de)

http://www.dancinginjaffa.com/
Dancing Pina
29.9.2022
Dancing Pina
DE 2022 | 111 min | Doku | R: Florian Heinzen-Ziob
Dancing Pina
Dancing Pina
Dancing Pina
Dancing Pina
Dancing Pina
Dancing Pina
Deutschland 2022 | 111 min | Doku | Regie, Schnitt und Buch: Florian Heinzen-Ziob Kamera: Igor Novic Mit: Malou Airaudo, Clémentine Deluy, Josephine Ann Endicott, Jorge Puerta Armenta, Sangeun Lee u.a.

Zwei spektakuläre Tanzprojekte zeigen, wie eine junge Generation Tänzer:innen aus aller Welt Pina Bauschs Choreographien neu entdeckt: Die Ballettkompanie der Semperoper in Dresden probt Pinas Tanz-Oper Iphigenie auf Tauris. Und an der École des Sables im Senegal proben Tänzer:innen aus ganz Afrika Pinas Ballett Le Sacre du Printemps.

Eine faszinierende Metamorphose: Während die Tänzer:innen, vom Streetdance, vom klassischen Ballett, von traditionellen und modernen afrikanischen Tänzen herkommend, Pinas Werk verändern, verändert Pinas Choreographie die Tänzer:innen. Pina lebt.

Dancing Pina– eine bildgewaltige, emotionale Reise in die Welt des modernen Tanzes und darüber hinaus.

„Großartig. Man will gar nicht, dass es aufhört.“(kino-zeit.de)

„Beeindruckend.“ (Süddeutsche Zeitung)

Eine Kooperation mit netzwerkTanz, tangissimo und Tanz Ufer

https://www.youtube.com/watch?v=m3lUTQPNEoA
Dans la Maison
23.1.2013
Dans la Maison
In Ihrem Haus
FR 2012 | 105 min | OmU | Regie und Buch: François
Dans la Maison
Dans la Maison
Dans la Maison
Dans la Maison
Dans la Maison
Dans la Maison
Frankreich 2012 | 105 min | OmU | Regie und Buch: François Ozon | Kamera: Jérôme Alméras | Schnitt: Laure Gardette | Mit: Fabrice Luchini, Ernst Umhauer, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Seigner u.a.

Der Literaturlehrer Germain (Fabrice Luchini), Typ zerbeulte Cordhose und Hemd unter dem Strickpullover, kehrt nach den großen Ferien an das Lycée Gustave Flaubert und damit an den Hort des Durchschleusens immer austauschbarer und desinteressierter werdender SchülerInnen zurück. Während er sich den Sommer mit Schopenhauer-Lektüre versüßen konnte, blickt er nun leicht verwirrt und ein wenig lebensfremd hinter seiner Woody-Allen-Brille hervor und sagt Sätze wie "Wir machen uns Gedanken über das Unglück in der Welt, die wahren Barbaren sitzen in unseren Klassen." Die geistige Entrücktheit der Figur Germains, die sich in einer Mischung aus Unbeholfenheit und Überheblichkeit niederschlägt, scheint dabei wie maßgeschneidert für Luchini, einen der zurzeit gefragtesten Schauspieler Frankreichs.

Die Jugend ist am Verblöden, der Lehrer der Literatur hat das Recht, das so zu sehen. Seit Jahren unterrichtet er die Poetik und sitzt doch, wenn ein neues Schuljahr beginnt, immer wieder einem Haufen von Nichtsnutzen gegenüber. Nur allzu selten sieht sich Germain in seinem Lehreralltag einem stinkbegabten Schüler gegenüber. Noch seltener konfrontiert er sich mit seinem eigenen Wunsch, einst stinkbegabt gewesen zu sein. Als Claude in seiner Klasse sitzt, muss Germain sich mit beidem auseinandersetzen. 

„Solch geist- und trickreiche Unterhaltung mit doppeltem und dreifachem Boden, wie sie Ozon hier präsentiert, ist selten geworden – in der Literatur ebenso wie im Kino. Und im Leben sowieso.“(kino-zeit.de)

http://www.cineman.ch/movie/2012/DansLaMaison/ IMDB
Danton
15.5.2011
Französische Revolution
Danton
Im Anschluss an den Film gibt es ein Buffet!
D 1930/31, 92 min, R: Hans Behrendt
Danton
Deutschland 1930/31, 92 min, Regie: Hans Behrendt, Drehbuch: Heinz Goldberg, Hans-Josef Rehfisch, Kamera: Nicolas Farkas. Mit: Fritz Kortner, Gustav Gründgens, Alexander Granach, Lucie Mannheim u.a.

Großes Schauspielerkino aus der Urzeit des Tonfilms und ein Bekenntnis zur Republik und gegen die Diktatur. Georg Büchners „Danton“ hat Generationen von Filmregisseuren beschäftigt: Die Revolution frisst ihre Kinder und der Konflikt zwischen Dogma und Leben findet im Drama zwischen Danton und Robespierre auf drastische Weise Gestalt. Der König wird hingerichtet, doch dann steht auch Danton vor dem Tribunal...

Als Hans Behrendt den „Danton“ 1930 mit Fritz Kortner als Danton, Gustav Gründgens als Robespierre und Alexander Granach als Marat auf die Leinwand bringt, hat der Film gerade Sprechen gelernt. Und die deutsche Gesellschaft lernte bald das Brüllen. Gründgens machte Karriere im Nationalsozialismus. Kortner, Granach und Behrendt mussten als Juden aus Deutschland fliehen. Kortner und Granach überlebten im Exil. Regisseur Hans Behrendt wurde von Frankreich nach Auschwitz deportiert und ermordet. Sein „Danton“ wird heute als Kostbarkeit der Filmgeschichte im Archiv bewahrt. Nun gibt es die seltene Gelegenheit, ihn zu sehen.

„Keine Piscator-Bühne, kein großes Schauspielhaus kann diesen Massen-Eindruck in seiner Totalstärke geben. Die Kamera reißt da Vergangenheit zu Gegenwart. ... Eine Geräusch- und Schrei-Eroica, aus der sich die Hymne der Revolution reckt.“

Film-Kurier, 23. Januar 1931

„Fritz Kortners Danton ist eine schauspielerische Leistung, wie sie uns der große Künstler lange nicht schenkte.“

Lichtbild-Bühne, 23. Januar 1931

Dao
16.9.2026
Dao
GW, SN, FR 2026 | 185 min | OmU | R: Alain Gomis
Dao
Dao
Dao
Dao
Guinea-Bissau, Senegal, Frankreich 2026 | 185 min | OmU | Regie und Buch: Alain Gomis | Kamera: Céline Bozon | Schnitt: Fabrice Rouaud | Musik: Gaspard Gomis | Mit: Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etinne, Nicholas Gomis, u.a.

Eine Hochzeit in Frankreich und eine Gedenkfeier in Guinea-Bissau: Auf zwei Festen verweben sich die Lebensfäden zwischen den Generationen einer Familie, die in beiden Welten zu Hause ist und zwischen ihnen hin- und herreist. (Berlinale)

In freier Form und dennoch formaler Strenge dreht Dao Kreise um Menschen. Ohne große Zuspitzungen beobachtet der hybridische Drama- und Dokumentarfilm Lebensfreude. Im Fokus des Films: Béa, ihre Tochter Nour und die Wiedervereinigung mit ihrer Familie.

„Mit seiner 185-minütigen Laufzeit und seinem gemächlichen Erzähl­tempo ist Dao sicherlich eine filmische Herausforderung. Doch das Hin und Her zwischen den verschiedenen Erzähl- bzw. Filmebenen, kombiniert mit den ekstatischen Feierszenen, kreiert einen Rhythmus, der sich in ein packendes Filmerlebnis übersetzt.“ (critic.de)

Wettbewerb Belinale 2026

Wettbewerb Sydney Film Festival 2026

https://www.youtube.com/watch?v=DkESMPWa9nw
Dark Star
7.8.2015
Dark Star
Hr Gigers Welt
CH 2014 | 95 min | R u B: Belinda Sallin
Dark Star
Dark Star
Dark Star
Dark Star
Dark Star
Dark Star
Schweiz 2014 | 95 min | Regie und Buch: Belinda Sallin | Kamera: Eric Stitzel | Musik: Peter Scherer

Was wir fliehen, ist sein zu Hause, was wir fürchten, ist sein Lebensraum. Was wir verdrängen, bringt er an die Oberfläche. Zeit seines Lebens hat sich HR Giger im Unheimlichen eingerichtet, in einer dunklen Welt voller Abgründe. Er kreierte diese Welt nicht, weil sie ihm so gut gefiel, sondern weil er gar nicht anders konnte. Nur so hielt dieser liebenswerte, bescheidene und humorvolle Mann seine eigenen Ängste im Zaum. Giger war nur der Überbringer der dunklen Botschaften, er kartographierte unsere Albträume, zeichnete Landkarten des Unterbewussten und modellierte unsere Ur-Ängste.

(film.at)

http://www.darkstar-movie.com/