Filmforum Archiv

Die Vaterlosen
3.8.2011
Die Vaterlosen
AT 2010 | 105 min | Regie und Buch: Marie Kreutzer
Die Vaterlosen
Die Vaterlosen
Die Vaterlosen
Die Vaterlosen
Österreich 2010 | 105 min | Regie und Buch: Marie Kreutzer | Kamera: Leena Koppe | Schnitt: Ulrike Kofler | Mit: Johannes Krisch, Andreas Kiendl, Emily Cox, Philipp Hochmair, Marion Mitterhammer, Andrea Wenzel, Sami Loris, u.a.

Geboren in einer alternativen Hippiekommune, treffen sich vier Geschwister nach über zwanzig Jahren anlässlich des Todes ihres Vaters wieder. Mit einer Schwester haben sie nicht gerechnet: Kyra, die nach Auflösung der alternativen Wohngemeinschaft plötzlich verschwand. Als Kyra erfährt, dass ihre Existenz der damals neugeborenen Halbschwester Mizzi bis heute verschwiegen wurde, beginnen die Geschwister alten Geheimnissen nachzuspüren.

Auf zwei Zeitebenen erzählt, entwirft Die Vaterlosen das Bild einer zerfaserten Familienstruktur und kreist um die Frage, wie Zugehörigkeit zu definieren ist, wenn Familie kein festgeschriebener Begriff ist; es geht um das Hin- und Hergerissen sein zwischen Nähe und Distanz, Verbindlichkeit und Loslösung. Der Film feierte seine Welturaufführung auf der Berlinale im Panorama Special (Lobende Erwähnung) und wurde auf der Diagonale 2011 mit einem wahren Preisregen (Bester Film, Bester Darsteller, Beste Bildgestaltung) bedacht.

 „Ein brillantes Ensemble“ profil

http://www.dievaterlosen.at/
Die Vermessung der Welt
14.11.2012
Die Vermessung der Welt
3 Euro Aufpreis für 3D- Vorführung
DE, AT 2012 | 3D | 100 min | Regie: Detlev Buck
Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt
Deutschland, Österreich 2012 | 3D | 100 min | Regie: Detlev Buck | Drehbuch: Detlev Buck, Daniel Kehlmann, nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann | Kamera: Slawomir Idziak | Musik: Enis Rotthoff | Mit: Florian David Fitz, Albrecht Abraham Schuch, Jérémy Kapone, Sunnyi Melles, Karl Markovics, Katharina Talbach, u.a.

Zwei herausragende Wissenschaftler machen sich Anfang des 19. Jahrhunderts auf, die Welt zu entdecken: Der Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrecht Abraham Schuch) zieht aus, sie zu vermessen, der Mathematiker Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) zieht es vor, zu Hause zu bleiben und sie zu berechnen. Was die beiden verbindet, ist die Neugier und die Wissenschaft, was sie trennt, sind ihre Lebensumstände und die Art, die Welt zu erfahren und zu verstehen. Die Widrigkeiten ihrer ersten Begegnung im hohen Alter stellen sie auf eine harte Probe. Die späte Freundschaft versöhnt Gegensätze und erweckt die Neugier auf Entdeckung.

Bis heute gilt Alexander von Humboldt als der "wissenschaftliche Entdecker Amerikas", nach Simon Bolivar ist er die meist genannte Persönlichkeit für ein unabhängiges Südamerika. Sein interdisziplinäres Denken und sein stets auf das Ganze gerichteter Blick machen ihn zum ersten weltweiten Netzwerker der Naturwissenschaften.

Die Entdeckungen von Carl Friedrich Gauß revolutionierten die Mathematik und Geometrie, die bis dahin auf Euklid fußten. Sie bilden die Grundlage für die mehrdimensionale Geometrie, welche Voraussetzung für die Einsteinsche Relativitätstheorie ist. Die Gaußsche Glockenkurve dient bis heute u.a. der Versicherungswelt als Grundlage ihrer Berechnung.

http://wwws.warnerbros.de/dievermessungderwelt/
Die Wand
19.12.2012
Die Wand
AT, DE 2011 | 108 min | Regie und Buch: Julian Roman...
Die Wand
Die Wand
Die Wand
Die Wand
Die Wand
Die Wand
Österreich, Deutschland 2011 | 108 min | Regie und Buch: Julian Roman Pölser | Kamera: J.R.P. Altmann | Schnitt: Bettina Mazakarini | Mit: Martina Gedeck, Karl Heinz Hackl, Ulrike Beimpold, Hans Michael Rehberg, u.a.

Eine Frau schreibt in einer einsamen Jagdhütte ihre Geschichte auf. Als das befreundete Ehepaar, das mit ihr zusammen auf der Hütte ist, von einem Spaziergang ins Dorf nicht zurückkehrt, macht sie sich auf den Weg ins Tal und stößt gegen eine unsichtbare Wand, ist vom Rest der Welt getrennt und in einer feindlichen Natur auf sich gestellt. Nur einige Tiere leisten ihr Gesellschaft. Zwischen Einsamkeit, Angst und Resignation versucht sie zu überleben und stellt sich den Grundfragen menschlicher Existenz.

„Eine brillant aufspielende Martina Gedeck stellt sich in der Verfilmung des berühmten Romans von Marlen Haushofer den Grundfragen menschlicher Existenz.“ (kino.de)

62. Filmfestspiele von Berlin: Preis der Ökumenischen Jury

http://www.diewand-derfilm.at/
Die Wunderübung
28.2.2018
Die Wunderübung
AT 2017 | 90 min | DF | Regie: Michael Kreihsl
Die Wunderübung
Die Wunderübung
Die Wunderübung
Österreich 2017 | 90 min | DF | Regie: Michael Kreihsl | Buch: Michael Kreihsl, nach dem Erfolgsstück von Daniel Glattauer | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Ulli Kofler | Mit: Aglaia Szyszkowitz, Devid Striesow, Erwin Steinhauer

Joana und Valentin Dorek sind Vertreter der bürgerlichen Mittelschicht, er ist technischer Leiter in der Flugzeugindustrie, sie Historikerin. Sie haben zwei beinahe erwachsene Kinder. Kennengelernt haben sie sich vor 17 Jahren beim Tauchen, in perfekter, wortloser, stiller Unterwasserharmonie. Seitdem ist viel Zeit vergangen und ihre Ehe ist in der Krise. Wegen andauernder gegenseitiger Vorwürfe, unendlicher Konfliktthemen, nicht verarbeiteter Kränkungen und lautstarker Streitigkeiten besuchen sie eine Probestunde bei einem Paartherapeuten. Dort liefern sie sich die schon ewig eintrainierte Zimmerschlacht. Sie hört nicht auf, er hört nicht zu. Die gestörte Kommunikation der beiden bringt den Therapeuten fast an den Rand seiner Kunst, bis sein Handy klingelt und eine überraschende Nachricht im Raum steht, die die Therapiestunde komplett durcheinanderbringt.

Nach dem Erfolgsstück von Daniel Glattauer.

https://www.film.at/die-wunderuebung
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
17.5.2017
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
AT 2017 | 85 min | R:Distelberger, Mayr, Schweiger,...
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf
Österreich 2017 | 85 min | Doku | Regie: Teresa Distelberger, Niko Mayr, Gabi Schweiger, Nicole Scherg | Kamera: Sebastian Arlamovsky u.a. | Musik: Federspiel | Mit: Anna Heringer, Walter Ötsch, Andreas Renoldner, Andrea Roschek, Judith Schachinger, Rita Trattnigg

Die Zukunft ist besser als ihr Ruf– ein Film über Menschen, die etwas bewegen. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Essen und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit.

Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Die Zukunft ist besser als ihr Rufmacht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der Grünen Bildungswerktstatt, dem ökomenischen Bildungswerk, dem Renner Institut, der Tankstelle, Pax Christi und dem Büro für Zukunftsfragen.

Nach der Vorführung am Mittwoch findet eine Diskussion mit der Ko-Regisseurin Teresa Distelberger und der Protagonistin Anna Heringer statt.

http://www.diezukunftistbesseralsihrruf.at/
Dior and I
29.10.2015
Dior and I
Dior und ich
FR 2014 | 89 min | Doku | OmU | R: Frédéric Tcheng
Dior and I
Dior and I
Dior and I
Dior and I
Dior and I
Frankreich 2014 | 89 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Frédéric Tcheng | Kamera: Gilles Piquard | Schnitt: Julio Perez IV | Mit: Grace Goddington, Marion, Cotilard, Isabelle Huppert, Donatella Versace, Sharon Stone, Marc Jacobs, u.a.

Diese Fashion Dokumentation gewährt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen während der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute Couture Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons (auch mehrere Jahre Lehrender an der Angewandten in Wien) – eine wahre Herzensarbeit und das Ergebnis des perfekten Zusammenspiels eines leidenschaftlichen Teams. Regisseur Frédéric Tcheng kommt dem scheuen Genie ungewöhnlich nah und stellt eine überraschende Parallele zu Christian Dior her.

„Einfach der beste Film über Mode“ (Elle)

„Atemberaubend“ (Variety)

Seattle International Film Festival 2014, Bester Dokumentarfilm

http://dior-und-ich-derfilm.de/
Dive: Rituals In Water
17.12.2020
Dive: Rituals In Water
Snorri und der Baby-Schwimmclub
IS 2019 | 73 min | OmU | R: E. Hansdóttir, A....
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Dive: Rituals In Water
Island 2019 | 73 min | OmU | Regie: Elín Hansdóttir, Anna Run Tryggvadóttir, Hanna Björk Valsdóttir | Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson | Schnitt: Andri Steinn Gudjópnsson | Musik: Björn Viktorsson | Mit: Snorri Magnússon, u.a.

Quietschvergnügte Babys, die freudig ins Wasser plumpsen und unter Wasser tauchen sowie Eltern, die stolz zusammen mit ihren Babys Lieder singen, während sie im Wasser planschen. Wir befinden uns in der Schwimmschule von Snorri Magnusson, einem Mann, der Wunder-
liches möglich macht und sowohl Babys als auch Eltern zum Staunen bringt. Snorri ist kein gewöhnlicher Schwimmlehrer: Er ist der „Babyflüsterer“.

Befreit von jeglichem falschen Ehrgeiz tritt Snorri den Kindern mit beachtenswerter Empathie und liebevoller Geduld entgegen. Jene Zugewandtheit hat Snorri nun schon vor mehr als 7.000 Säuglingen und ihren Eltern bewiesen – und nun lässt uns diese filmische Ode an das nasse Element selber daran teilhaben. Den drei isländischen Regisseurinnen ist es gelungen, den wundersamen Mikrokosmos, den Snorri mit so viel Hingabe Tag für Tag erschafft, in einnehmenden Bildern weiterzugeben.

„Mehr als ein Film über einen isländischen Schwimmlehrer. Ein Film über Kommunikation ohne Sprache und über die Grundlage unseres Menschseins. Die Message ist eindeutig, hört auf die wortlosen Zeichen eurer Kinder und schenkt ihnen Vertrauen.“ (WDR Westart)

https://www.youtube.com/watch?v=hMOAceGLU5g
Django
4.5.2018
Django
Ein Leben für die Musik
FR 2016 | 115 min | OmU | R: Étienne Comar
Django
Django
Django
Django
Django
Frankreich 2016 | 115 min | OmU | Regie: Étienne Comar | Buch: Étienne Comar, Alexis Salatko | Kamera: Christophe Beaucarne | Musik: Warren Ellis | Mit: Reda Kateb, Cécile de France, Bea Palya, Bimbam Merstein, Gabriel Mireté u.a.

Frankreich 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolgs. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen. (film.at)

Eröffnungsfilm der Berlinale 2017

https://www.filmladen.at/film/django-ein-leben-fuer-die-musik/
Dogman
28.11.2018
Dogman
IT 2017 | 102 min | OmU | R: Matteo Garrone
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Italien 2017 | 102 min | OmU | Regie: Matteo Garrone | Buch: Ugo Chiti, Massimo Gaudioso, Matteo Garrone, Mauricio Raucci | Kamera: Nicolai Brüel | Schnitt: Marco Spoletini | Mit: Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Nuzcia Schiano, Adamo Dionisi, Alida Baldari, Gianluca Gobbi u.a.

In einem heruntergekommenen Vorort von Neapel schlägt sich Marcello mit seinem Hundesalon Dogman durch und verdient sich nebenbei mit dem Verticken von Kokain etwas hinzu. Schließlich muss er für seine kleine Tochter Alida sorgen, auch wenn die meistens bei der Mutter lebt. Mit seinen Nachbarn versteht sich der freundliche Marcelo bestens. Als der berüchtigte Schläger Simone wieder einmal kräftig ausrastet und jemanden scheinbar grundlos zusammenschlägt, wollen sich die Ladenbesitzer der Gegend zusammenschließen und einen Profikiller engagieren, der Simone aus dem Weg räumt. Marcello möchte mit der Aktion nichts zu tun haben und hilft dem Schläger stattdessen, als er tatsächlich angeschossen wird.

Zwischen beeindruckenden Panoramaaufnahmen des früher einmal glamourösen Ortes und Einstellungen, bei denen die Kamera immer wieder lange auf dem sehr eigentümlichen Gesicht Marcello Fontes verbleibt, hat Matteo Garrone eine präzise Charakterstudie in Form eines leisen Thrillers inszeniert, die den Filmemacher zurück an die Anfänge seines Schaffens führt. (leokino.at)

Cannes 2018 Bester Schauspieler – Marcello Fonte, Palm Dog

8 Auszeichnungen beim Preis der italienischen Filmjournalisten

Jerusalem Filmfestival, Bester Film

https://www.thimfilm.at/filmdetail/dogman
Dolmetscher
1.8.2018
Dolmetscher
AT, CZ, SK 2018 | 113 min | OmU | Regie: Martin Sulik
Dolmetscher
Dolmetscher
Dolmetscher
Dolmetscher
Österreich, Tschechien, Slowakei 2018 | 113 min | OmU | Regie: Martin Sulik | Buch: Marek Lescák, Martin Sulík | Kamera: Martin Strba | Musik: Vladimír Godár | Mit: Jirí Menzel, Peter Simonischek, Zuzana Mauréry, Attila Mokos u.a.

Als ihn ein überraschender Fund mit der Nazi-Vergangenheit konfrontiert, beschließt der 80-jährige Ali Ungàr, nach Wien zu reisen und den mutmaßlichen Mörder seiner Eltern zur Rede zu stellen. Statt diesem findet er jedoch nur dessen Sohn vor, Georg Graubner. Obwohl Georg sich sein Leben lang nicht mit seinem Vater oder dessen Vergangenheit beschäftigen wollte, weckt Ali doch sein Interesse, und die Beiden begeben sich auf Spurensuche in die Slowakei. Was sie dabei über das Land, die Vergangenheit und sich selbst herausfinden, bringt die Männer, die absolut nichts gemeinsam zu haben scheinen, nicht nur einander sondern auch sich selbst näher. (film.at)

Ein zwischen Komik und Tragik changierendes Roadmovie über zwei alte Männer, die schwer an den ungelösten Konflikten in ihrer Biografie tragen und versuchen, sich von der drückenden Last zu befreien. (filmladen)

„Šulíks Dolmetscher findet anfangs durchaus eine eigene Sprache – vor allem dank Peter Simonischeks komödiantischem Spiel als charmanter Kotzbrocken, der auch auf ernster Mission noch den frauenfreudigen Filou rauskehrt. (...) Menzel bleibt demgegenüber meist schlagfertig schmallippig. Er weiß, ein Kind der Täter trägt keine Schuld am eigenen Überleben. Das Weiterleben ist eher ein Problem der Opferfamilien.” (tagesspiegel.de)

https://www.filmladen.at/dolmetscher
Dolor y gloria
28.8.2019
Dolor y gloria
Leid und Herrlichkeit
ES 2019 | 113 min | OmU | R: Pedro Almodóvar
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Spanien 2019 | 113 min | OmU | Regie und Buch: Pedro Almodóvar | Kamera: José Luis Alcaine | Schnitt: Teresa Font | Musik: Alberto Iglesias | Mit: Penélope Cruz, Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Nora Navas, Leonardo Sbaraglia, u.a.

Regisseur Salvador Mallo entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen in einem Dorf im Valencia der 1960er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 1980er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf seine prägenden Jahre zurück, in denen er Begehren und Liebe erfuhr, aber auch schmerzliche Verluste hinnehmen musste, und in denen er zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben….

Mit dolor y gloriagelingt Regisseur Pedro Almodóvar ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Superstar Antonio Banderas spielt diesen einst vor Lebenslust und Kreativität sprühenden Mann mit glühender Intensität. Penélope Cruz glänzt in der Rolle von Jacinta, Mallos Mutter.

Cannes 2019, Antonio Banderas – Bester Schauspieler, Alberto Iglesias – Bester Komponist | ICS Cannes Award 2019, Preis der Jury und Bester Schauspieler

https://www.constantinfilm.at/kino/leid-und-herrlichkeit.html
Don Jon
26.2.2014
Don Jon
US 2013 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Joseph Gordon...
Don Jon
Don Jon
Don Jon
Don Jon
USA 2013 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Joseph Gordon-Levitt | Kamera: Thomas Kloss | Schnitt: Lauren Zuckerman | Mit: Scarlett Johansson, Joseph Gordon-Levitt, Julianne Moore, Tony Danza, Italia Ricci, u.a.

Jon Martello ist ein Frauenschwarm. Wenn er am Wochenende in seinem Stammclub auf die Jagd geht, bekommt er garantiert die schönste Lady ins Bett. Seine Freunde nennen ihn ehrfurchtsvoll Don Jon, in Anlehnung an Don Juan, den größten Frauenheld der Literatur. Doch selbst die heißesten Affären können ihn nicht so sehr befriedigen wie die Pornos, die er im Internet schaut.

Unverhofft gerät die Routine aus schnellem Sex und heißen Clips gewaltig durcheinander, als Jon zwei äußerst gegensätzliche Frauen kennenlernt Die verführerische Barbara und die ältere Esther bringen dem jungen Casanova so manche Lektion über das Leben, die Liebe und die Leidenschaft bei.

"Ich wollte erzählen, wie Menschen sich gegenseitig zu Objekten degradieren", sagt Joseph Gordon-Levitt über den Ursprung seines Regiedebüts Don Jon, das sämtliche Hollywoodklischees von Romantik mit Genuss auf den Kopf stellt. Das Ergebnis ist kein "respektabler Erstling", wie gerne oft freundlich formuliert wird, sondern viel mehr als das: saukomisches, sexy, tabufreies, schlaues und herzerwärmendes Unterhaltungskino, mit Witz und Verve gespielt und inszeniert. Gefilmt übrigens vom Wiener Kameramann Thomas Kloss. (skip)

http://donjon.derfilm.at/