Filmforum Archiv

Die dritte Option
14.2.2018
Die dritte Option
AT 2017 | 78 min | DF | R: Thomas Fürhapter
Die dritte Option
Die dritte Option
Die dritte Option
Österreich 2017 | 78 min | DF | Doku | Regie und Buch: Thomas Fürhapter | Kamera: Judith Benedikt, Manuel Zauner | Schnitt: Dieter Pichler

Was tun, wenn man erfährt, dass man ein behindertes Kind erwartet? Ausgehend von dieser Frage entwickelt Thomas Fürhapter seinen komplexen filmischen Essay: Die dritte Option setzt Einzelschicksale im Zeitalter von Pränataldiagnostik und Biopolitik in einen radikal gegenwärtigen und gesellschaftspolitischen Zusammenhang. Schicht um Schicht wird der Blick freigeräumt auf grundsätzliche Fragen zu Geburt, Ethik und Norm – so wird das, was nur wenige betrifft, zu etwas, das alle angeht.

„Mutig und unbequem.“ Der Falter

„Ein faszinierender, gespenstischer Kino-Essay zur Pränataldiagnostik.“ profil

http://diedritteoption.at/
Die dunkle Seite des Mondes
24.3.2016
Die dunkle Seite des Mondes
DE, LU 2015 | 97 min | R: Stephan Rick
Die dunkle Seite des Mondes
Die dunkle Seite des Mondes
Die dunkle Seite des Mondes
Die dunkle Seite des Mondes
Die dunkle Seite des Mondes
Die dunkle Seite des Mondes
Deutschland, Luxemburg 2015 | 97 min | Regie: Stephan Rick | Buch: Stephan Rick, Catharina Junk nach dem Roman von Martin Suter | Kamera: Felix Cramer | Schnitt: Florian Drechsler | Mit: Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow, Nora von Waldstätten, Doris Schretzmayer u.a.

Wirtschaftsanwalt Urs Blank ist der unangefochtene Star auf seinem Gebiet. Er ist erfolgreich, hat Geld und die für ihn perfekte Frau. Der Selbstmord eines Geschäftskollegen wirft Urs jedoch aus der Bahn. Er fängt an, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen. Vielleicht auch deshalb fühlt er sich so zu Lucille hingezogen, die ihm mit ihrem alternativen Lebensstil eine ganz neue Welt eröffnet – und ihn zu einem Trip mit halluzinogenen Pilzen verführt. Mit Folgen für Blank, denn nach dem Trip verändert sich seine Persönlichkeit und bringt seine dunkle Seite zum Vorschein.

Mit fiebriger Spannung nimmt der Film den Zuschauer mit auf den Psychotrip eines Mannes, der das Gleichgewicht verliert auf dem schmalen Grat zwischen Normalität und Wahnsinn, zwischen dem ganz alltäglichen Leben und dem unkontrollierten Durchbrechen verborgener Instinkte. Mit einer fesselnden darstellerischen Tour de Force begeistert Moritz Bleibtreu in der Rolle des Urs Blank. Ein schauspielerisches Duell der Sonderklasse liefert er sich dabei mit Jürgen Prochnow, der mit kühler Bösartigkeit Blanks Widersacher Pius Ott spielt.

„Ein ungeheuer dichter, spannungsgeladener Thriller. Das ist richtig tolles Kino!“ (Programmkino.de)

http://www.dsdm-film.de/
Die göttliche Ordnung
14.9.2017
Die göttliche Ordnung
CH 2017 | 96 min | OmU | R: Petra Biondina Volpe
Die göttliche Ordnung
Die göttliche Ordnung
Die göttliche Ordnung
Die göttliche Ordnung
Die göttliche Ordnung
Schweiz 2017 | 96 min | OmU | Regie und Buch: Petra Biondina Volpe | Kamera: Judith Kaufmann | Schnitt: Hansjörg Weißbrich | Mit: Marie Leuenberger, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Therese Affolter, Maximilian Simonischek, Nicholas Ofczarek u.a.

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann ihr die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken...

In der charmanten und warmherzigen Komödie über den Kampf um Gleichberechtigung und die Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander.

„Gehen Sie ins Kino und schauen Sie Die göttliche Ordnung an.“
(Die Zeit)

Schweizer Filmpreis 2017: Beste Darstellerin, Beste Nebendarstellerin, Bestes Drehbuch

Tribeca Filmfestival 2017: Publikumspreis, Preis der Jury für die beste Schauspielerin

http://www.thimfilm.at/filmdetail/die-goettliche-ordnung
Die kommenden Tage
26.1.2011
Die kommenden Tage
DE 2010 | 129 min | Regie: Lars Kraume
Die kommenden Tage
Die kommenden Tage
Die kommenden Tage
Die kommenden Tage
Die kommenden Tage
Die kommenden Tage
Deutschland 2010 | 129 min | Regie: Lars Kraume | Kamera: Sonja Rom | Musik: Christoph Kaiser, Julian Maas | Darsteller: Bernadette Heerwagen, Daniel Brühl, Johanna Wokalek, August Diehl, Susanne Lothar, Ernst Stötzner u.a.

Laura Kuper (Bernadette Heerwagen) muss sich am Ende ihres Studiums zwischen ihrem Wunsch nach Kindern und Hans (Daniel Brühl), der großen Liebe ihres Lebens, entscheiden. Ihre Schwester Cecilia (Johanna Wokalek) treibt die unerfüllte Liebe zu Konstantin (August Diehl) in die Abgründe eines neu aufkommenden Terrorismus. Und Philip, das jüngste Kind der Familie, zieht für Deutschland in einen hoffnungslosen Krieg um die letzten Ölfelder Asiens. Mit Ängsten und Hoffnungen begegnet eine zerrüttete Familie einer von Wirtschaftkrise, Klimawandel und politischen Verschiebungen gebeutelten zukünftigen Welt, in der nichts mehr sicher ist - und nichts, wie es einmal war.

Für Autor und Regisseur Lars Kraume („Keine Lieder über Liebe“) ist dies sein bisher persönlichstes und gleichzeitig aufwändigstes Projekt. Eine Zeitreise in die Zukunft, vor allem aber auch ein brillant gespieltes, intensives Bild eines Lebensgefühls vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft und radikaler politischer Verwerfungen.

http://www.die-kommenden-tage.de/
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
30.1.2013
SPOTLIGHT
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Hur många lingon finns det i världen?
SE 2011, 101 min, DF | Regie: Lena Koppel
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Schweden 2011, 101 min, DF | Regie: Lena Koppel | Buch: Trine Piil Christensen, Lena Koppel | Kamera: Rozbeh Ganjali | Schnitt: Patrick Austen | Mit: Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg, Mitglieder des Glada Hudik Theaters u.a.

"Diese intelligente, fröhliche Komödie aus Schweden zeigt wieder einmal, dass eine gute Geschichte ganz ohne knallige Effekte und Starrummel auskommen kann: Der verkrachte Schauspieler Alex sorgt mit frischen, neuen Ideen für Aufruhr in einer Einrichtung für Menschen mit Handycap. Während seine Schützlinge ihn unterstützen und begeistert Eigeninitiative entwickeln, muss Alex gegen konservative Sozialarbeiter und bürokratische Hürden kämpfen. Alex und seine außergewöhnliche Gesangsgruppe bringen Spaß auf die Leinwand und Wärme in die Herzen. Gute Laune garantiert!" (Programmkino.de)

Eine wahre Geschichte, inspiriert vom berühmten Ensemble des Behinderten-Theaters „Glada Hudik“, das 1996 vom damaligen Behindertenbetreuer Pär Johansson gegründet wurde.

Der Sommerhit im schwedischen Kino 2011 (mehr als 400.000 Besucher in einem Land mit 8 Mio. Einwohnern und Platz 1 der Charts in den ersten drei Spielwochen). Eine tief bewegende Komödie mit viel Herz…

http://www.filmstarts.de/kritiken/197525.html IMDB

Die drei Vereine Integration Vorarlberg, Füranand und Reiz Selbstbestimmt Leben machen Programm im rollstuhlgerechten Saal 1

Die Legende vom hässlichen König
17.1.2019
Die Legende vom hässlichen König
DE, AT 2018 | 122 min | OmU | R: Hüseyin Tabak
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Die Legende vom hässlichen König
Deutschland, Österreich 2018 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Hüseyin Tabak | Kamera: Lukas Gnaiger | Schnitt: Christoph Loidl, Andrew Bird | Musik: Judit Varga | Mit: Yilmaz Güney, Michael Haneke, Costa Gavras, Tahir Yüksel, Gilles Jacob, Jack Lang, Elif Gündey Pütün u.a.

Es ist ein wunderbar vielschichtiges Porträt des kurdischen Regisseurs, Drehbuchautors und Schauspielers Yilmaz Güney, das Hüseyin Tabak nach mehrjähriger Recherche gefertigt hat.

Der hässliche Königwar einer der 114 (!) Filmrollen, in denen Güney im türkischen Kino der 1960er- und 1970er-Jahre zu sehen war – Filme, die am Fließband entstanden und Güneys Popularität festigten. Doch Güney wollte mehr, er wandte sich vom herrschenden Kino ab und dem sozialkritischen Kino zu und schuf mit Sürü – Die Herde und Yol – Der Weg zwei bahnbrechende und international Aufsehen erregende Werke, zumal beide Filme während eines 13-jährigen Gefängnisaufenthalts entstanden. Doch Die Legende vom hässlichen König zeigt auch andere Seiten des gefeierten Regisseurs – seine schonungslose Arbeit am Set, deren Kompromisslosigkeit auch vor Kindern nicht Halt machte; sein kompliziertes Privatleben; und Hüseyin Tabak differenziert auch das im Westen gerne verbreitete Bild des „politischen Häftlings“ Güney. So formuliert Tabaks brillanter Filmessay mehrere Antworten auf mögliche Fragen nach dem Leben und Werk Yilmaz Güneys.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der Liste Gemeinsam.

Hofer Filmtage 2017: GRANIT Bester deutscher Dokumentarfilm

https://www.filmladen.at/lvhk
Die letzte Sau
14.12.2016
Die letzte Sau
DE 2016 | 86 min | Regie: Aron Lehmann
Die letzte Sau
Die letzte Sau
Die letzte Sau
Die letzte Sau
Die letzte Sau
Die letzte Sau
Deutschland 2016 | 86 min | Regie: Aron Lehmann | Buch: Stephan Irmscher, Aron Lehmann | Schauspieler: Golo Euler, Rosalie Thomass, Thorsten Merten, Bernd Stegemann, Heinz-Josef Braun, Christoph Maria Herbst, Heiko Pinkowski u.a.

Es sind schwarze Tage für den Schweinebauern Huber. Sein Hof ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist nicht länger gegenüber den Agrarfabriken konkurrenzfähig. Und als schließlich vom Himmel ein Meteorit fällt und Hubers Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr – außer einer letzten Sau.

Zusammen mit diesem Schwein verlässt Huber die Ruine, welche einmal sein Hof war, und beginnt ein Leben als Heimatloser, als Vagabund und Indianer. Huber findet Gefallen an diesem Leben. Er ist jetzt ein Rebell und begegnet auf seiner Reise Menschen, denen es ähnlich erging wie ihm. Kleine, die von den Großen kaputt gemacht wurden. Für diese Kleinen erhebt sich Huber zum Widerstand und wird zum Symbol für Unruhe und Freiheit. Huber tut, was er für richtig hält. Denn in einer Welt, in der ein gesunder, fleißiger und ehrlicher Mensch nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann etwas nicht stimmen. Seine Botschaft: So geht´s nicht weiter! Und Recht hat er. (film.at)

Lehmann gelingt das Kunststück, sowohl authentischen anarchistischen Geist durch seinen Film wehen zu lassen als auch eine Atmosphäre beständigen Staunens zu generieren, ein Staunen über diese Welt, in der nichts mehr stimmt, eine Welt, die wieder geradegerückt werden muss. (kino-zeit.de)

http://www.thimfilm.at/filmdetail/die-letzte-sau
Die Migrantigen
12.7.2017
Die Migrantigen
AT 2017 | 98 min | R: Arman T. Riahi
Die Migrantigen
Die Migrantigen
Die Migrantigen
Die Migrantigen
Die Migrantigen
Österreich 2017 | 98 min | Regie: Arman T. Riahi | Buch: Arman T. Riahi, Aleksandar Petrovi, Faris Rahoma | Musik: Karwan Marouf | Kamera: Mario Minichmayr | Schnitt: Cordula Werner | Mit: Faris Rahoma, Aleksandar Petrović, Doris Schretzmayer, Zijak Sokolovic, Daniela Zacherl u.a.

Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshinter-grund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden – wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

Damit ihre Lüge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite Identität, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und während die beiden durch die Erfüllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander – auch mit ihren

eigenen… (diemigrantigen.at)

„In Die Migrantigenspielt Regisseur Arman T. Rihani absolut gekonnt mit Klischees und Vorurteilen über Migranten. Zum Schreien komisch!” (Carla Sommer, www.sr.de)

Nashville Film Festival 2017, Audience Choice Award

Publikumspreis beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis.

http://diemigrantigen.at/
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
15.10.2020
Die Rattenlinie (AUSVERKAUFT)
IT 2015 | 45 min | Doku | R: Karin Duregger
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Die Rattenlinie  (AUSVERKAUFT)
Italien 2015 | 45 min | Doku | Regie und Buch: Karin Duregger | Kamera: Jochen Unrterhofer | Schnitt: Michael Schubert

Die ORF-Dokumentation Die Rattenlinie begibt sich auf die Spuren führender Nazi-Größen des Dritten Reichs. Am Ende des Zweiten Weltkriegs stand bei vielen dieser Nazis vor allem eine Region auf ihrem Fluchtplan: Südtirol.

Ebenso wie Adolf Eichmann, Cheforganisator des Holocaust oder Martin Bormann, engster Vertrauter Adolf Hitlers, wählten viele NS-Funktionäre den Weg über die Dolomiten. Es war die sog. Rattenlinie.

Der Film greift neue Forschungsergebnisse auf und begleitet die Urenkelin von Martin Bormann bei ihrer Spurensuche. Die Gestalterin Karin Duregger hat ein halbes Dutzend Zeitzeugen ausfindig machen können und begibt sich mit ihnen zu den alten Schauplätzen.

Johannes Spiess von erinnern.at moderiert nach dem Film ein Publikumsgespräch mit Harald Walser.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at, dem ÖGB und der Johann-August-Malin-Gesellschaft

https://www.youtube.com/watch?v=GxZyyEJ5GKE
Die Summe meiner einzelnen Teile
2.5.2012
Die Summe meiner einzelnen Teile
DE 2011 | 120 min | Regie: Hans Weingartner
Die Summe meiner einzelnen Teile
Die Summe meiner einzelnen Teile
Die Summe meiner einzelnen Teile
Die Summe meiner einzelnen Teile
Die Summe meiner einzelnen Teile
Deutschland 2011 | 120 min | Regie: Hans Weingartner | Buch: Hans Weingartner, Cüneyt Kaya | Kamera: Henner Besuch | Mit: Peter Schneider, Henrike von Kuick, Timur Massold, Andreas Leupold, Julia Jentsch, Eleonore Weisgerber, Robert Schupp, u.a.

Martins einzige Sicherheit sind die Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit war er ein genialer Mathematiker auf Karrierekurs in einem großen Unternehmen, verdiente gut, hatte eine Freundin. Ein geordnetes Leben. Er arbeitete bis zur Erschöpfung – bis er zusammenbrach und die Welt in tausend Einzelteile zerfiel.

Nach der Entlassung aus der Psychiatrie verliert Martin seine Stelle, holt seine Sachen von der Exfreundin ab und isoliert sich. Er fühlt sich verfolgt und es fällt ihm immer schwerer, die Wirklichkeit mit seinen Zahlen zu bändigen.

Jenseits der Zahlenkolonnen, am Rande der Stadt trifft er auf einen geheimnisvollen Jungen, der nur russisch spricht. Gemeinsam flüchten sie in den Wald. Fern von den Zwängen des Alltags beginnen sie ein neues Leben, bauen eine Hütte, werden Freunde. Sie streifen durch den Wald, über Wiesen und am Seeufer entlang, erleben die in Millionen Farben glitzernde Wildnis. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Martin auch dort finden wird ...

Regisseur Hans Weingartner (Die fetten Jahre sind vorbei) zieht in seinem neuen Film alle Register des Psychodramas und wirft einen berauschend schönen, klaren Blick in den Grund des Aufbegehrens. (Wild Bunch)

http://www.summemeinerteile.de/
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
17.2.2011
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
AT 2010 | 90 min | Regie: Andreas Prochaska
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Österreich 2010 | 90 min | Regie: Andreas Prochaska | Buch: Uwe Lubrich, Alfred Schwarzenberger, Michael Ostrowski | Kamera: Heinz Wehsling | Musik: Heinz Ditsch Mit: Elfriede Ott, Angelika Niedetzky, Thomas Mraz, Monica Reyes u.a.

Horst kassiert seit zwei Jahren die Pension der verstorbenen Oma; kein Problem, bis sich ein Lokalpolitiker ansagt, um offiziell zum Geburtstag zu gratulieren. Kurz entschlossen "borgt" sich Freund Toni eine alte Dame aus dem Krankenhaus aus. Dass er dabei unbeabsichtigt die Frau Kammerschauspielerin Ott erwischt, ist der Beginn zahlreicher Verwicklungen und Verstrickungen.

"Der Film beinhaltet all die Ingredienzien, die man für eine klassisch-flotte Komödie braucht: Schnelle Dialoge, flinke Schnitte, ein starker Zug zum finalen Tor. Aber wir haben uns dazu entschieden, an einigen Stellen ungewöhnlich abzubiegen und das Genre von innen her zu bearbeiten… (Michael Ostrowski)

http://www.ott-derfilm.at
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
27.8.2011
Open Air Kino
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Jugendgästehaus Benger-Areal | Eintritt frei | Nur bei guter Witterung | Wetterhandy: 0650 - 9923321
AT 2010 | 90 min | R: Andreas Prochaska
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
Österreich 2010 | 90 min | Regie: Andreas Prochaska | Buch: Uwe Lubrich, Alfred Schwarzenberger, Michael Ostrowski | Kamera: Heinz Wehsling | Musik: Heinz Ditsch Mit: Elfriede Ott, Angelika Niedetzky, Thomas Mraz, Monica Reyes u.a.

Horst kassiert seit zwei Jahren die Pension der verstorbenen Oma; kein Problem, bis sich ein Lokalpolitiker ansagt, um offiziell zum Geburtstag zu gratulieren. Kurz entschlossen "borgt" sich Freund Toni eine alte Dame aus dem Krankenhaus aus. Dass er dabei unbeabsichtigt die Frau Kammerschauspielerin Ott erwischt, ist der Beginn zahlreicher Verwicklungen und Verstrickungen.

"Der Film beinhaltet all die Ingredienzien, die man für eine klassisch-flotte Komödie braucht: Schnelle Dialoge, flinke Schnitte, ein starker Zug zum finalen Tor. Aber wir haben uns dazu entschieden, an einigen Stellen ungewöhnlich abzubiegen und das Genre von innen her zu bearbeiten." Michael Ostrowski

In Kooperation mit dem Jugendservice Bregenz

http://www.ott-derfilm.at/