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Weapon of Choice
24.10.2018
Weapon of Choice
AT 2018 | 90 min | R: Fritz Ofner, Eva Hausberger
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Österreich 2018 | 90 min | teilweise OmU | Doku | Regie: Fritz Ofner, Eva Hausberger | Drehkonzept: Fritz Ofner | Kamera: Fritz Ofner | Schnitt: Gerhard Daurer, Karina Ressler

Sie ist Kultobjekt, österreichische Erfindung und Bestseller in den USA: die Glock. Die halbautomatische Schnellfeuerwaffe ist einer der Exportschlager Österreichs, über ihre fragwürdige Bedeutung dringt nicht viel an die Öffentlichkeit. Fritz Ofner und Eva Hausberger gehen in ihrem beeindruckenden und präzis recherchierten Dokumentarfilm Weapon of Choice dem Mythos und der Geschichte der Glock nach - einer österreichischen Geschichte des Wegschauens.

Weapon of Choiceist ein dokumentarisches Essay, das sich mit der Faszination von Waffen auseinandersetzt. Warum üben bestimmte Waffen auf manche Menschen eine derartige Faszination aus? Der Film beleuchtet die Symbolik von Waffen in den USA – dem größten Waffenmarkt der Welt – in der Popkultur und geht auf die Träger und Besitzer von Waffen ein. Entlang dieses Weges begegnet der Film Männern und Frauen, Polizisten, Rappern und Militärs und versucht die Faszination und besondere Beziehung von Waffenträgern zu ihren Waffen herauszufiltern.

https://www.youtube.com/watch?v=0B0Lrd-rZMY IMDB
Weekend
10.10.2013
Weekend
UK 2011 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Andrew Haigh
Weekend
Weekend
Weekend
Weekend
Weekend
Großbritannien 2011 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Andrew Haigh | Kamera: Urszula Pontikos | Schnitt: Andrew Haigh | Mit: Tom Cullen, Chris New, Jonathan Race, Laura Freeman, Loreto Murray u.a.

Eigentlich sind sie Richard Linklaters „Erfindung“: diese federleichten Filme, die vorführen, wie zwei sich binnen weniger Stunden näher kommen und verlieben. Nun aber stellt Andrew Haigh einen ebensolchen Liebesfilm vor. Weekendspielt in London, handelt von zwei Männern und ist unter die Haut gehend packend. Eines Abends kreuzen sich in einem Club die Wege von Russell und Glen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Russell den Mann seines Lebens und die große Liebe sucht, kommt Glen aus einer langjährigen Beziehung und hat sich geschworen, Single zu bleiben. Die gemeinsam verbrachte Nacht sollte denn auch bloß ein One-Night-Stand sein. Doch dann beginnen Russ und Glen zu reden. Es sind achtundvierzig Stunden voll intensiver Gespräche, Zärtlichkeit, körperlicher Annährung, in denen der Film spielt und sich zwischen aufkeimenden Gefühlen und anders geplanten Lebensentwürfen eine mögliche neue Liebe ankündigt.

British Breakthrough Film-Maker (Andrew Haigh) – London Critics Circle Film Award

Grand Jury Prize, Best Actor (Tom Cullen) – Nashville FF

Best Achievement in Production, Most Promising Newcomer (Tom Cullen) – British Independent Film Awards

Best Reviewed Romance of the Year – Golden Tomato Awards

Publikumspreis – Crossing Europe FF

Sowie zahlreiche andere Filmpreise

http://www.weekend-film.com
WEIT.
20.12.2017
WEIT.
Die Geschichte von einem Weg um die Welt
DE 2017 | 125 min |R: Patrick Allgaier, Gwendolin...
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
Deutschland 2017 | 125 min | Doku | Regie , Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser | Musik: Isaac Friesen und Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker | Mit: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Gilde-Filmpreis 2017 – Sonderpreis „Kinophänomen des Jahres“

http://www.weitumdiewelt.de/trailer
Welcome to Norway
21.12.2016
Welcome to Norway
NO 2016 | 91 min | OmU | R: Rune Denstad Langlo
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Norwegen 2016 | 91 min | OmU | Regie und Buch: Rune Denstad Langlo | Kamera: Philip Øgaard | Musik: Ola Kvernberg | Schauspieler: Anders Baasmo Christiansen, Olivier Mukuta, Slimane Dazi, Henriette Steenstrup u.a

Primus ist ein Mann mit großen Visionen und noch größeren Niederlagen. Am größten aber ist bei ihm die Abneigung gegen alles Fremde. Die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm trotzdem gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden, denn sie können hier kostengünstig zwischengelagert werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse. Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmertüren, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus allerdings auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich, mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen. Und dann fordert die Ausländerbehörde auch noch Sprachkurse und einen Kooperationsrat, sonst gibt es kein Geld. Bald hat Primus, der verzweifelt versucht, die Kontrolle zu wahren, den Ruf eines Diktators, die Flüchtlinge bezeichnen ihr neues Zuhause als Guantanamo und die xenophoben Einheimischen winken mit den Fäusten. Heilloses Chaos scheint vorprogrammiert, dabei hat Primus längst etwas gewonnen, worauf er gar nicht aus war: einen Freund trotz aller Unterschiede. (film.at)

Massiv sehenswertes, großes Kino mit tollen Darstellern. (Outnow.ch)

Göteborg 2016, Best Nordic Film Audience Award

http://www.welcome-to-norway.de/
Wer wenn nicht wir
24.8.2011
Wer wenn nicht wir
DE 2010 | 124 min | DF | R: Andres Veiel
Wer wenn nicht wir
Wer wenn nicht wir
Wer wenn nicht wir
Wer wenn nicht wir
Deutschland 2010 | 124 min | DF | Regie: Andres Veiel | Kamera: Judith Kaufmann | Musik: Annette Focks | Darsteller: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling, Thomas Thieme, Imogen Kogge, Michael Wittenborn, Susanne Lothar

Deutschland in den frühen Sechzigern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.

„Eine Vorgeschichte zum deutschen Terrorismus, wie sie sie in derart biografischer Eindringlichkeit noch nicht erzählt wurde und noch dazu ein spannendes Lehrstück zur Identitätssuche junger Deutscher nach dem Krieg.“ Süddeutsche Zeitung


http://www.werwennnichtwir-film.de/
Wer wir waren
18.8.2021
Wer wir waren
DE 2021 | 114 min | Doku | R: Marc Bauder
Wer wir waren
Wer wir waren
Wer wir waren
Wer wir waren
Wer wir waren
Wer wir waren
Deutschland 2021 | 114 min | Doku | Regie und Buch: Marc Bauder | Kamera: Börres Weiffenbach | Schnitt: Stefan Stabenow | Mit: Alexander Gerst, Sylvia Earle, Dennis Snower, Matthieu Ricard, Felwine Sarr, Janina Loh, u.a.

„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“ (Roger Willemsen)

Wer wir waren ist ein intensives Treffen mit sechs bedeutenden DenkerInnen und WissenschaftlerInnen unserer Zeit: Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Mönch), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin).

Schriftsteller, Denker und Moderator Roger Willemsen (1955-2016) arbeitete bis kurz vor seinem Tod an einem neuem Buch. Es sollte Wer wir waren heißen und unsere Gegenwart betrachten – aus der Zukunft. Als Roger Willemsen im Sommer 2015 krank wurde, musste er die Arbeit an seinem Text einstellen. Zentrale Gedanken davon aber stecken in einer mitreißenden „Zukunftsrede“, die zu seinem letzten öffentlichen Auftritt wurde. Sie ist der leidenschaftliche Aufruf an die nächste Generation, sich nicht einverstanden zu erklären.

In Kooperation mit der bodensee akademie

https://www.youtube.com/watch?v=k4F9cEG2SZQ
Werk ohne Autor
3.4.2019
Werk ohne Autor
DE 2018 | 188 min | R: Florian Henckel von Donnersmarck
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Werk ohne Autor
Deutschland 2018 | 188 min | Regie und Buch: Florian Henckel von Donnersmarck | Kamera: Caleb Deschanel | Musik: Max Richter | Schnitt: Patricia Rommel | Mit: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Saskia Rosendahl, Oliver Masucci u.a.

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt Werk ohne Autor über drei Epochen deutscher Geschichte: von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt, seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband, dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt. (film.at)

Der Film ist angelehnt an das Leben des Malers Gerhard Richter. Antje Harries vom Format kinokinobezeichnete Werk ohne Autor als einen grandiosen Film. Sie führte aus: „Mit drei Stunden ein epischer Film, der aber keine Minute langweilt. Ein Panorama deutscher Geschichte in Kunst gebannt." Allerdings wird der Film sehr kontrovers diskutiert.

„Ein mitreißendes Werk” (Spiegel Online)

In Deutschland erhielt Sebastian Koch für seine Rolle den Bambi in der Kategorie Bester Schauspieler national. 2019 wurde der Film für den Oscar in den Kategorien Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera nominiert.

https://www.youtube.com/watch?v=y7ijlLNNC4k IMDB
Western
15.11.2017
Western
DE, BE, AT 2017 | 119 min | OmU | R: Valeska Grisebach
Western
Western
Western
Western
Western
Western
Deutschland, Belgien, Österreich 2017 | 119 min | OmU | Regie und Buch: Valeska Grisebach | Kamera: Bernhard Keller | Schnitt: Bettina Böhler | Mit: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letivof, Veneta Fragnova u.a.

Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent können weder Englisch noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard, der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, um genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen… Aber bald schon findet sich der schweigsame Ex-Soldat Meinhard zwischen den Fronten wieder.

Valeska Grisebach, deren letzter Spielfilm Sehnsucht2006 in die Kinos kam, meldet sich mit einem modernen Western zurück, der den Frontier-Mythos an die bulgarisch-griechische Grenze verlegt und bekannte Erzählmuster des Genres in die Moderne transportiert – aus Cowboys werden Bauarbeiter, aus Indianern die Bulgaren aus dem Nachbardorf. So taucht der Film wie nebenbei in die Entwicklungspolitik der Europäischen Union ab, während er kulturelle Missverständnisse offen zur Schau stellt.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Western
Westwood – Punk, Icon, Activist
13.6.2019
Westwood – Punk, Icon, Activist
UK 2017 | 84 min | OmU | R: Lorna Tucker
Westwood – Punk, Icon, Activist
Westwood – Punk, Icon, Activist
Westwood – Punk, Icon, Activist
Westwood – Punk, Icon, Activist
Westwood – Punk, Icon, Activist
Westwood – Punk, Icon, Activist
United Kingdom 2017 | 84 min | Doku | OmU | Regie: Lorna Tucker | Kamera: James Moritary | Musik: Dan Jones | Schnitt: Paul Carlin | Mit: Vivienne Westwood, Kate Moss, Christina Hendricks, André Leon Talley u.a.

Eigentlich hat sie ja gar keine Lust. Wozu soll das bloß gut sein? Langweilig ist das! So geht es los in Lorna Tuckers Dokumentarfilm „Westwood“, der sich mit der britischen Punk-Ikone, Modedesignerin und Umweltaktivistin Vivienne Westwood befasst. Die Porträtierte (Jahrgang 1941) sitzt in einem grauen Samtsessel, der farblich perfekt zu ihrem dunkelgrünen Kleid und ihren weißblonden Haaren passt, und bringt ihre Entnervung zum Ausdruck. Sie will nicht über die Stationen ihrer Vergangenheit reden – aber sie tut es dann trotzdem.

Tuckers Entscheidung, den vehementen Widerstand und Unwillen ihrer titelgebenden Protagonistin nicht auszublenden, sondern ihn dramaturgisch zu nutzen, erweist sich als richtig, da so von Anfang an deutlich wird, dass sich eine Persönlichkeit wie Westwood nicht in das Schema eines brav nacherzählenden biografischen Dokumentarfilms pressen lässt. Eine in sentimentalem Ton „von früher“ berichtende Westwood, die stolz ihre Kämpfe und Errungenschaften schildert? Kaum vorstellbar. (Andreas Köhnemann. www.kino-zeit.de)

„Eine herrlich exzentrische, einzigartige Person und ein Mode-Original.“ (The Guardian)

In Kooperation mit Kunst Vorarlberg, aha, Mädchenzentrum Amazone und dem Jugendservice Bregenz

https://www.viviennewestwoodfilm.com/
Wet Sand
3.8.2022
Wet Sand
GE 2021 | 115 min | OmU | Regie und Buch: Elene...
Wet Sand
Wet Sand
Wet Sand
Wet Sand
Georgien 2021 | 115 min | OmU | Regie und Buch: Elene Naveriani | Kamera: Agnes Pakozdi | Schnitt: Aurora Vögeli | Musik: Philippe Ciompi | Mit: Bebe Sesitashvili, Gia Agumava, Megi Kobaladze, Giorgi Tsereteli, Eka Chavleishvili, Zaal Gogudadze, u.a.

Der bittertraurig schöne Film nimmt uns mit in die karge Landschaft Georgiens. In einem Dorf am Schwarzen Meer spielen sich Dramen ab, innere wie äußere; streng kadrierte Bilder übersetzen uns die Gefühlslage der DorfbewohnerInnen. Eliko, „der Fremde“, hat sich erhängt. Seine Sexualität zwang ihn zu einem Leben im Verborgenen, die Intoleranz im Dorf führte zu einem komplizierten Netz aus Lügen und Verrat. Elikos Enkelin Moe und Fleshka – auch sie „Fremde“ – trotzen den Diskriminierungen der Männerwelt. Ein Film wie ein kathartischer Schrei, der den Ausgestoßenen eines ländlichen Patriarchats Stimme verleiht. (Maria Marchetta, Viennale)

„Der Film porträtiert einfache, eigensinnige Menschen. Kein Grashalm kann im Ort gebogen werden, ohne dass es nicht zu Dorftratsch, Gerüchten oder gar schlimmeren Konsequenzen kommt. Es braucht Zeit, um sich auf den langsamen Film einzulassen, die stoische Ruhe auszuhalten. Dann nämlich erhält man eine schöne Geschichte um sexuelle Emanzipation und Offenheit im Konflikt mit alteingesessenen Haltungen.“ (outnow.ch)

„Einer der stärksten Liebesfilme der Viennale 2021. “

Locarno Filmfestival 2021, Filmmakers of the Present – Best Actor

https://www.youtube.com/watch?v=7Y0nViEtyZs
What Happiness Is
25.4.2013
What Happiness Is
AT 2012 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Harald Friedl
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
Österreich 2012 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Harald Friedl | Kamera: Helmut Wimmer | Schnitt: Michaele Müllner, Harald Friedl

Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will seine Infrastruktur entwickeln und sich dem Westen öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Als Gradmesser der Entwicklung gilt „Gross National Happiness“, das Brutto-Nationalglück. In einem weltweit einzigartigen Projekt sind Beamte des Ministeriums für Glück acht Monate lang unterwegs, um anhand eines Fragebogens das Glück im Land zu ermitteln. Ein Roadmovie zum fernsten aller Ziele, dem Glück.

Harald Friedl, Filmemacher, Schriftsteller und Musiker, zeigte 2006 seine dokumentarische Zeitreise Aus der Zeit in den Kinos. Sein neuer Kinofilm What Happiness Is gibt Einblick in ein Land, das bisher für Filmaufnahmen weitgehend geschlossen war.

http://whathappinessis.at/
What Happiness Is
4.11.2015
Projekte der Hoffnung
What Happiness Is
Auf der Suche nach dem Glück
AT 2012 | 87 min | R: Harald Friedl
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
Österreich 2012 | 87 min | Dokumentation | Regie: Harald Friedl | Mit: Oliver Stritzel (Erzählstimme)

Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will sich der Welt öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Es will sich modernisieren, ohne seine Seele zu verkaufen. Maßstab für die Entwicklung ist „Gross National Happiness“, das Brutto-Nationalglück.

In einem weltweit einzigartigen Projekt sind Beamte und Beamtinnen des Ministeriums für Glück acht Monate lang unterwegs, um mit dicken Fragebögen das Glück im Land zu ermitteln. Ein Roadmovie zum fernsten aller Ziele, dem Glück.

Harald Friedl, Filmemacher, Schriftsteller und Musiker, zeigte 2006 seine dokumentarische Zeitreise Aus der Zeitin den Kinos. Sein neuer Kinofilm What Happiness Isgibt Einblick in ein Land, das Filmemachern weitgehend unzugänglich war.

Eine Zusammenarbeit mit Projekte der Hoffnung

http://www.whathappinessis.at/