Filmforum Archiv

Was hat uns bloß so ruiniert
16.11.2016
Was hat uns bloß so ruiniert
AT 2016 | 100 min | R: Marie Kreutzer
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Österreich 2016 | 100 min | Regie und Buch: Marie Kreutzer | Kamera: Leena Koppe | Schnitt: Ulrike Kofler | Mit: Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan u.a.

Drei befreundete Paare entscheiden sich, gleichzeitig Eltern zu werden. Sie sind mitteljung, beruflich erfolgreich, cool. Idealistisch und konsumgeil zugleich züchten sie am Balkon ihrer Innenstadtwohnung Bio-Tomaten, trinken lokal gerösteten Kaffee und Hugo, waren auch mal auf den Donnerstagsdemos und würden sich nie ein elektronisches Gerät ohne Apfel-Logo zulegen. Und sie sind sich sicher, dass man auch Kinder haben kann, ohne spießig zu werden.

Was hat uns bloß so ruinierthandelt von der Unvereinbarkeit von Elternschaft und Perfektionismus. Es ist der dritte Film von Marie Kreutzer: In ihrem Debüt Die Vaterlosen(2011) erzählte sie von den kaputten Kindern eines Kommunenpatriarchen, in der Literaturverfilmung Gruber geht(2015) schilderte sie die Einsamkeit eines egozentrischen Geldmenschen, und nun berichtet sie vom Scheitern einer harmonischen Familiengründung.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/was-hat-uns-bloss-so-ruiniert
Was uns nicht umbringt
18.4.2019
Was uns nicht umbringt
DE 2018 | 129 min | Regie und Buch: Sandra Nettelbeck
Was uns nicht umbringt
Was uns nicht umbringt
Was uns nicht umbringt
Was uns nicht umbringt
Was uns nicht umbringt
Deutschland 2018 | 129 min | Regie und Buch: Sandra Nettelbeck | Kamera: Michael Bertl | Musik: Volker Bertelmann | Mit: August Zirner, Christian Berkel, Mark Waschke, Deborah Kaufmann, Barbara Auer, Sophie Rois, Bjarne Mädel, Johanna ter Steege, Jenny Schily u.a.

Als Vater zweier jugendlicher Töchter – mit einer eigensinnigen Ex-Frau, die zugleich seine beste Freundin ist, einem schwermütigen Hund, den er sich gerade erst angeschafft hat, und seinen eigentümlichen Patienten – braucht Psychotherapeut Max wahrlich keine neue Herausforderung. Aber wenn Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, stets zu spät in seiner Praxis erscheint, gerät Max’ vertraute Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickungen. Und es passiert, was nicht passieren sollte: Der Therapeut verliebt sich in seine Patientin. Wie soll er ihr helfen, ohne sich einzumischen? Wie kann er sie lieben, ohne sie zu verlieren? Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, zwischen seiner Patientin und der Frau, die er liebt, muss Max zunächst dem alten Flugzeugleitsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen. (film.at)

„Der geschmeidige Ensemblefilm lotet als eine Art Kaleidoskop aus Trauer, Wut, Hoffnung und Zuversicht die Kraft gemeinsamen Redens aus, durch die sich manche Perspektive verrücken lässt. Glänzend besetzt und hervorragend gespielt.“ (filmdienst)

https://www.thimfilm.at/filmdetail/was-uns-nicht-umbringt
We Come as Friends
4.2.2015
We Come as Friends
FR, AT 2013 | 110 min | Doku | R u. B: Hubert Sauper
We Come as Friends
We Come as Friends
We Come as Friends
We Come as Friends
We Come as Friends
Frankreich, Österreich 2013 | 110 min | Doku | Regie und Buch: Hubert Sauper | Kamera: Hubert Sauper, Barney Broomfield | Musik: Veronika Hlawatsch

In jenem Moment, als der Sudan, das größte Land des Kontinents, in zwei Nationen geteilt wird, verfällt das Land erneut in alte Muster der „Zivilisierung“ – Kolonialismus, Kampf der Herrscher und neue blutige Kriege im Namen des Glaubens und im Namen der Territorien und Ressourcen.

Hubert Sauper, der Regisseur von Darwin’s Nightmare, nimmt uns mit in seinem kleinen, selbst entworfenen und gebauten Flugzeug aus Blech und Leinwand an die unwahrscheinlichsten Orte und tief in die Gedanken und Träume der Menschen. Chinesische Ölarbeiter, UN-Friedenstruppen, sudanesische Kriegsherren und amerikanische Evangelisten verweben ironisch Gemeinsamkeiten in diesem Film. Ein komplexes, tiefgreifendes und humorvolles filmisches Unterfangen. (film.at)

Sundance 2104 - World Cinema Documentary Special Jury Award

Berlinale 2014 - Friedensfilmpreis

Wiener Filmpreis 2014

http://www.wecomeasfriends.com/
We Need to Talk About Kevin
28.11.2012
We Need to Talk About Kevin
US, UK 2011 | 112 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
USA, Großbritannien 2011 | 112 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay | Kamera: Seamus McGarvey | Musik: Jonny Greenwood | Darsteller: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller, Jasper Newell, u.a.

Der deutsche Titel von We Need to Talk About Kevinlautet Mein Sohn, der Attentäter. Eva, gespielt von Tilda Swinton, ist die Mutter von Kevin, einem 17-jährigen Todesschützen. Er hat die Ausgänge seiner Schule blockiert und dann in eisiger Konzentration auf Kinder gezielt. Lynne Ramsay, die schottische Regisseurin, richtet die Kamera auf eine Kleinfamilie, Vater, Mutter, zwei Kinder. Sie stellt die Perspektive noch enger, auf Eva, die Mutter des Todesschützen, was naheliegend ist, sie ist die einzige Überlebende des Dramas, abgesehen von Kevin, der in Haft sitzt. Eva und Kevin bilden die Achse des Films, sie sind ineinander verschlungene Personen, Lebensgeberin, Todesengel.

Der Film folgt dem 2003 erschienenen Roman der amerikanischen Autorin Lionel Shriver. Die Besetzung der Eva mit Tilda Swinton, Schottin wie Lynne Ramsey übrigens, erscheint als Glücksfall. Das von Erschöpfung leere Gesicht. Die im Sturm der Ereignisse ausgezehrte Gestalt, die nur von einer brüchigen Hülle gehalten scheint. Und Kevin, den Ezra Miller als volllippigen weißhäutigen Krieger gibt, das Haar schwarz wie Rabengefieder. Über seine Augen senken sich die Lider, wenn er seine Mutter vorführt, attackiert, mit Präzision tief verletzt. Mein Sohn, der Feind.

Britscher Filmpreis 2011: Beste Regie und Beste Darstellerin,

London Film Festival 2011: Bester Film |  Europäischer Filmpreis: Beste Darstellerin

http://www.weneedtotalkaboutkevin.co.uk/
We Need to Talk About Kevin
5.2.2020
We Need to Talk About Kevin
US, UK 2011 | 112 min | OmU | R: Lynne Ramsay
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
USA, Großbritannien 2011 | 112 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay | Buch: Lynne Ramsay, Rory Stewart Kinnear | Kamera: Seamus McGarvey | Schnitt: Joe Bini | Musik: Jonny Greenwood | Mit: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller, Jasper Newell, Rock Duer, u.a.

Eva ist die Mutter von Kevin, einem 17-jährigen Todesschützen. Er hat die Ausgänge seiner Schule blockiert und dann in eisiger Konzentra-tion auf Kinder gezielt. Lynne Ramsay, die schottische Regisseurin, richtet die Kamera auf eine Kleinfamilie, Vater, Mutter, zwei Kinder. Eva und Kevin bilden die Achse des Films, sie sind ineinander verschlungene Personen, Lebensgeberin, Todesengel.

Der vielfach ausgezeichnete Film folgt dem 2003 erschienenen Roman der amerikanischen Autorin Lionel Shriver. Die Besetzung der Eva mit Tilda Swinton, erscheint als Glücksfall. Das von Erschöpfung leere Gesicht. Die im Sturm der Ereignisse ausgezehrte Gestalt, die nur von einer brüchigen Hülle gehalten scheint. Und Kevin, den Ezra Miller als volllippigen weißhäutigen Krieger gibt, das Haar schwarz wie Raben-gefieder.

Britscher Filmpreis 2011: Beste Regie | Europäischer Filmpreis 2011: Beste Schauspielerin Tilda Swinton | London Film Festival 2011: Bester Film | Europäischer Filmpreis: Beste Darstellerin

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz. In der Ausstellung der US-Künstlerin Bunny Rogers (*1990) setzt sie sich immer wieder mit dem Amoklauf auf die Columbine High School in Littleton auseinander und schafft düstere Stimmungsbühnen im Kunsthaus. Tipp! Freier Eintritt zur Ausstellung im KUB mit der Kinokarte, gültig vom 6.-13. Februar 2020.

Eine Kooperation mit:

Kunsthaus Bregenz

Ifs Gewaltberatung

https://www.youtube.com/watch?v=tZ4D_jGtKhE IMDB
Weapon of Choice
24.10.2018
Weapon of Choice
AT 2018 | 90 min | R: Fritz Ofner, Eva Hausberger
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Weapon of Choice
Österreich 2018 | 90 min | teilweise OmU | Doku | Regie: Fritz Ofner, Eva Hausberger | Drehkonzept: Fritz Ofner | Kamera: Fritz Ofner | Schnitt: Gerhard Daurer, Karina Ressler

Sie ist Kultobjekt, österreichische Erfindung und Bestseller in den USA: die Glock. Die halbautomatische Schnellfeuerwaffe ist einer der Exportschlager Österreichs, über ihre fragwürdige Bedeutung dringt nicht viel an die Öffentlichkeit. Fritz Ofner und Eva Hausberger gehen in ihrem beeindruckenden und präzis recherchierten Dokumentarfilm Weapon of Choice dem Mythos und der Geschichte der Glock nach - einer österreichischen Geschichte des Wegschauens.

Weapon of Choiceist ein dokumentarisches Essay, das sich mit der Faszination von Waffen auseinandersetzt. Warum üben bestimmte Waffen auf manche Menschen eine derartige Faszination aus? Der Film beleuchtet die Symbolik von Waffen in den USA – dem größten Waffenmarkt der Welt – in der Popkultur und geht auf die Träger und Besitzer von Waffen ein. Entlang dieses Weges begegnet der Film Männern und Frauen, Polizisten, Rappern und Militärs und versucht die Faszination und besondere Beziehung von Waffenträgern zu ihren Waffen herauszufiltern.

https://www.youtube.com/watch?v=0B0Lrd-rZMY IMDB
Weekend
10.10.2013
Weekend
UK 2011 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Andrew Haigh
Weekend
Weekend
Weekend
Weekend
Weekend
Großbritannien 2011 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Andrew Haigh | Kamera: Urszula Pontikos | Schnitt: Andrew Haigh | Mit: Tom Cullen, Chris New, Jonathan Race, Laura Freeman, Loreto Murray u.a.

Eigentlich sind sie Richard Linklaters „Erfindung“: diese federleichten Filme, die vorführen, wie zwei sich binnen weniger Stunden näher kommen und verlieben. Nun aber stellt Andrew Haigh einen ebensolchen Liebesfilm vor. Weekendspielt in London, handelt von zwei Männern und ist unter die Haut gehend packend. Eines Abends kreuzen sich in einem Club die Wege von Russell und Glen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Russell den Mann seines Lebens und die große Liebe sucht, kommt Glen aus einer langjährigen Beziehung und hat sich geschworen, Single zu bleiben. Die gemeinsam verbrachte Nacht sollte denn auch bloß ein One-Night-Stand sein. Doch dann beginnen Russ und Glen zu reden. Es sind achtundvierzig Stunden voll intensiver Gespräche, Zärtlichkeit, körperlicher Annährung, in denen der Film spielt und sich zwischen aufkeimenden Gefühlen und anders geplanten Lebensentwürfen eine mögliche neue Liebe ankündigt.

British Breakthrough Film-Maker (Andrew Haigh) – London Critics Circle Film Award

Grand Jury Prize, Best Actor (Tom Cullen) – Nashville FF

Best Achievement in Production, Most Promising Newcomer (Tom Cullen) – British Independent Film Awards

Best Reviewed Romance of the Year – Golden Tomato Awards

Publikumspreis – Crossing Europe FF

Sowie zahlreiche andere Filmpreise

http://www.weekend-film.com
Weihnachten in der Schustergasse
7.12.2024
KINDERKINO
Weihnachten in der Schustergasse
NO 2023 | 95 min | DF | R: Mikal Hovland
Weihnachten in der Schustergasse
Weihnachten in der Schustergasse
Weihnachten in der Schustergasse
Norwegen 2023 | 95 min | DF | Regie und Buch: Mikal Hovland | Mit: Kaya Ekerholt McCurley, Kåre Conradi, Kristoffer Olsen | FSK: 6 Jahre

Kurz vor Weihnachten trifft die zehnjährige Stine in einem kleinen, verschneiten Dorf ein. Auf der Suche nach einem warmen Platz zum Schlafen landet sie im Haus des Schuhmachers Andersen in der Schustergasse. Es dauert allerdings nicht lange, bis der mürrische Alte, der sein ruhiges Leben in Zurückgezogenheit schätzt, den ungebetenen Gast entdeckt. Mit ihrer aufgeschlossenen, frechen Art weiß Stine jedoch nicht nur den Schuster, sondern auch die anderen Dorfbewohner schnell für sich zu begeistern. Aber was macht das fremde Mädchen so kurz vor dem Weihnachtsfest eigentlich ganz allein hier?

„Ein liebenswerter, ausgesprochen schöner Film, der perfekt in die Weihnachtszeit passt.“ (Programmkino.de)

Medienpartner: Familienbund Vorarlberg, Vorarlberger Familienverband

https://www.youtube.com/watch?v=AJlVp4BLT2I
WEIT.
20.12.2017
WEIT.
Die Geschichte von einem Weg um die Welt
DE 2017 | 125 min |R: Patrick Allgaier, Gwendolin...
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
Deutschland 2017 | 125 min | Doku | Regie , Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser | Musik: Isaac Friesen und Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker | Mit: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Gilde-Filmpreis 2017 – Sonderpreis „Kinophänomen des Jahres“

http://www.weitumdiewelt.de/trailer
Welcome to Norway
21.12.2016
Welcome to Norway
NO 2016 | 91 min | OmU | R: Rune Denstad Langlo
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Welcome to Norway
Norwegen 2016 | 91 min | OmU | Regie und Buch: Rune Denstad Langlo | Kamera: Philip Øgaard | Musik: Ola Kvernberg | Schauspieler: Anders Baasmo Christiansen, Olivier Mukuta, Slimane Dazi, Henriette Steenstrup u.a

Primus ist ein Mann mit großen Visionen und noch größeren Niederlagen. Am größten aber ist bei ihm die Abneigung gegen alles Fremde. Die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm trotzdem gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden, denn sie können hier kostengünstig zwischengelagert werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse. Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmertüren, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus allerdings auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich, mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen. Und dann fordert die Ausländerbehörde auch noch Sprachkurse und einen Kooperationsrat, sonst gibt es kein Geld. Bald hat Primus, der verzweifelt versucht, die Kontrolle zu wahren, den Ruf eines Diktators, die Flüchtlinge bezeichnen ihr neues Zuhause als Guantanamo und die xenophoben Einheimischen winken mit den Fäusten. Heilloses Chaos scheint vorprogrammiert, dabei hat Primus längst etwas gewonnen, worauf er gar nicht aus war: einen Freund trotz aller Unterschiede. (film.at)

Massiv sehenswertes, großes Kino mit tollen Darstellern. (Outnow.ch)

Göteborg 2016, Best Nordic Film Audience Award

http://www.welcome-to-norway.de/
Welcome Venice
25.7.2024
Welcome Venice
IT 2022 | 103 min | OmU | R: Andrea Segre
Welcome Venice
Welcome Venice
Welcome Venice
Welcome Venice
Welcome Venice
Italien 2022 | 103 min | OmU | Regie: Andrea Segre | Drehbuch: Andrea Segre, Marco Pettenello | Mit: Paolo Pierobon, Andrea Pennacchi, Anna Bellato, Ottavia Piccolo

Die Brüder Pietro und Alvise gehören zu einer alten Fischerfamilie aus Giudecca, einer der Inseln, aus denen die Stadt Venedig besteht. Ihr Leben kollidiert mit dem Hintergrund des unaufhaltsamen Wandels, der die Realität und die Identität Venedigs und seiner Bewohner verändert: Der zunehmende Einfluss des globalen Tourismus verändert die Beziehungen zwischen der Stadt und ihren Bewohnern.

 Obwohl es anstrengend und einsam ist, möchte Pietro weiterhin „moeche“, die typischen Krebse der Lagune, fischen; Alvise hingegen sieht in seinem Elternhaus die Möglichkeit, neu anzufangen, indem er Beziehungen zur Immobilienelite aufnimmt, die die Stadt beherrscht. Der Konflikt greift schließlich auf die ganze Familie über und mündet in ein unvergessliches Finale.

Andrea Segres Filmschaffen kreist seit Jahren um seine faszinierende Heimatstadt Venedig. Auch in Welcome Venice zeigt er wieder berührend authentisch ein vor den Touristen verborgenes Venedig am Wendepunkt, wie man es sonst nie zu sehen bekommt. (Polyfilm)

Filmtournee Cinema Italia: Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=QCnyQNcrdzU
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
7.5.2026
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
AT 2025 | 87 min | OmU | R: Marie Luise Lehner
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Österreich 2025 | 87 min | OF mit erweiterten Untertiteln | Regie und Drehbuch: Marie Luise Lehner | Kamera: Simone Hard | Musik: Bipolar Feminin | Mit: Siena Popovic, Mariya Menner, Jessica Paar, Daniel Sea

Die zwölfjährige Anna wechselt von der Mittelschule ins Gymnasium. Hier ist einiges anders: Die Kinder in der neuen Schule kommen aus einer ganz anderen sozialen Schicht. Anna beginnt, sich für ihre Herkunft und ihre gehörlose Mutter zu schämen. Anna muss während der Skiwoche so tun, als ob sie krank sei. Das für den Skikurs zurückgelegte Geld wird für den Kauf eines Schlafsofas aufgewandt, das der Mutter eine sexuelle Beziehung, aber auch der Tochter etwas mehr Privatsphäre ermöglichen soll. Mara, eine Freundin in der Klasse, wird zu einer Verbündeten als sich herausstellt, dass auch sie ein Geheimnis verbirgt. (film.at)

„(…)eine wunderschön-unaufgeregt erzählte Mutter-Tochter- und Pubertätsgeschichte mit lebensnahen Figuren, die mit inspirierender Selbstverständlichkeit vorführt, wie wir leichter zueinander finden können. (…)“ (filmstarts.de)

Filmfestspiele Berlin 2025: Teddy – Jury Award, CICAE Award Forum

Pink Apple Film Festival Zürich 2025: Publikumspreis, Bester Film

Im Anschluss an den Film steht die Regisseurin Marie Luise Lehner für ein Gespräch und Publikumsfragen zur Verfügung. Leider konnte bis Redaktionsschluss kein:e Gebärdendolmetscher:in gefunden werden.

https://www.youtube.com/watch?v=BqqY0FQlwvI