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20.000 especies de abejas
9.8.2023
20.000 especies de abejas
20.000 Bienenarten
ES 2023 | 125 min | OmU | R: Esibaliz Urresola...
20.000 especies de abejas
20.000 especies de abejas
20.000 especies de abejas
Spanien 2023 | 125 min | OmU | Regie und Buch: Esibaliz Urresola Solaguren | Kamera: Gina Ferrer Garcia | Schnitt: Raúl Barreras | Musik: Eva Valiño, Koldo Corella | Mit: Sofía Otero, Patricia López Arnaiz, Ane Gabarain, Itziar Lazkano, Sara Cózar, Martxelo Rubio, Miguel Garcés

Die 8-jährige Lucia leidet darunter, dass die Leute sie hartnäckig als Jungen betrachten und sie Aitor oder Cocó nennen. Aitor löst bei ihr Unbehagen aus, der Spitzname Cocó fühlt sich nicht ganz so verkehrt, aber auch nicht richtig an. Im Sommerurlaub im Baskenland vertraut das Kind seinen Kummer Verwandten und Freund*innen und Freunden an. Doch wie geht eine Mutter, die selbst noch mit ambivalenten elterlichen Altlasten ringt, mit der Identitätssuche ihres Kindes um?

Das Spielfilmdebüt der baskischen Regisseurin Estibaliz Urresola Solaguren ist ein sonniges, wunderbar einfühlsames Werk, getragen von Sofía Otero, die als kleines Mädchen auf der Suche nach dem richtigen Namen das erste Mal vor der Kamera steht, und Patricia López Arnaiz als problemgeplagte, liebevolle Mutter. (film.at)

„Ein feinfühliger, Coming-of-age-Film“ (The Hollywood Reporter)

Berlinale 2023 Silbernen Bär für Beste schauspielerische Leistung und Gildefilmpreis

Seattle Film Festival 2023, Grand Jury Prize

Malaga Film Festival 2023, Bester spanischer Film

Eine Medienpartnerschaft mit der Stadt Bregenz und GoWest - Verein für LGBTQIA+

https://www.youtube.com/watch?v=ZF7qvX-Tjos
20th Century Women
18.8.2017
20th Century Women
Jahrhundertfrauen
US 2016 | 118 min | OmU | R: Mike Mills
20th Century Women
20th Century Women
20th Century Women
20th Century Women
20th Century Women
20th Century Women
USA 2016 | 118 min | OmU | Regie und Buch: Mike Mills | Kamera: Sean Porter | Schnitt: Leslie Jones | Mit: Annette Bening, Elle Fanning, Greta Gerwig, Lucas Jade u.a.

Kalifornien, Ende der 70er Jahre: eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

„Mike Mills hat mit 20th Century Women einen wunderschönen Film gedreht über Frauen, deren Leben das vergangene Jahrhundert war. Im Mittelpunkt: seine eigene Mutter.“ (Die Zeit)

Der Film wurde mit 10 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

http://jahrhundertfrauen-film.de/
24 Wochen
13.10.2016
24 Wochen
DE 2016 | 103 min | R: Anne Zohra Berrached
24 Wochen
24 Wochen
24 Wochen
24 Wochen
24 Wochen
24 Wochen
Deutschland 2016 | 103 min | Regie: Anne Zohra Berrached | Buch: Carl Gerber, Anne Zohra Berrached | Kamera: Friede Clausz | Schnitt: Denys Darahan | Mit: Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Emilia Pieske, Johanna Gastdorf, Maria Dragus, Mila Bruk, Sabine Wolf, Karina Plachetka u.a.

Ein Film mit großer Strahlkraft und voll emotionaler Wucht: Die Geschichte von Astrid, die sich entscheiden muss, ob sie ein wahrscheinlich schwerbehindertes Kind zur Welt bringen will, ist nicht nur herausragend gespielt, sondern in der Verbindung von Spielfilm, Improvisation und Dokumentation ein extrem intensives Werk, das viele Fragen stellt und nur einige beantworten kann. Julia Jentsch und Bjarne Mädel spielen als Paar überragend natürlich und authentisch, jeder für sich und beide gemeinsam. Sie werden unterstützt von einer überaus beweglichen Kamera und von einer Regie, die mehr beobachtet als dirigiert. Weder tränenselig noch schnulzig, geht der Film absolut unter die Haut und ans Herz.

Filmfestspiele Berlin 2016: Preis der deutschen Programmkinos und Gilde-Filmpreis

http://www.filmladen.at/24.Wochen
25 km/h
11.4.2019
25 km/h
DE 2018 | 116 min | R: Markus Goller
25 km/h
25 km/h
25 km/h
25 km/h
25 km/h
25 km/h
25 km/h
Deutschland 2018 | 116 min | DF | Regie: Markus Goller | Buch: Oliver Ziegenbalg | Kamera: Frank Griebe | Schnitt: Matti Falkenberg | Mit: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Sandra Hüller, Jella Haase, Jördis Triebel, Wotan Wilke Möhring u.a.

Nach fast 30 Jahren treffen sich die Brüder Georg und Christian auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmals zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden. (epd-film)

„Lars Eidinger und Bjarne Mädel als ungleiches Brüderpaar machen dieses Roadmovie zum Ereignis. 25 km/hist wunderbares Wohlfühlkino, das den Zuschauer auf eine herrlich entschleunigte Reise durch Deutschland mitnimmt.“ (filmclicks.at)

Bjarne Mädel und Lars Eidinger erhielten für ihre Rollen in 25 km/h am 30. Januar 2019 den Ernst-Lubitsch-Preis.

https://www.youtube.com/watch?v=uKBSiGBF8IA IMDB
27 Storeys – Alterlaa Forever
21.6.2023
27 Storeys – Alterlaa Forever
AT, DE 2023 | 82 min | R: Bianca Gleissinger |
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
27 Storeys – Alterlaa Forever
Österreich, Deutschland 2023 | 82 min | Doku | Regie und Buch: Bianca Gleissinger | Kamera: Klemens Kocher

27 Stockwerke, 10.000 Menschen: Der weltberühmte Wohnpark Alterlaa in Wien gilt als ikonisches Monument sozialer Utopie. Vom größten sozialen Wohnpark Österreichs und seinem einstigen Glücksversprechen an seine Bewohner:innen handelt der humorvolle Debüt-Dokumentarfilm 27 Storeys von Bianca Gleissinger.

Die Regisseurin kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück und begegnet dort seinen verschrobenen wie liebenswürdigen Bewohner:innen – im Schießverein, im Freddy-Quinn-Museum oder am Pool auf dem Dach – und gewährt damit tiefen Einblick in ein soziales Biotop. “Wohnen wie die Reichen für alle“, das war 1970 die utopische Prämisse des Architekten mit dem klangvollen Namen Harry Glück. Aber was ist von jenem Pioniergeist übriggeblieben? (Poly)

Max Ophüls Preis 2023: nominiert in der Kategorie Bester Dokumentarfilm

Österreichpremiere: Diagonale 2023

Medienpartnerschaft mit dem Vorarlberger Architektur Institut

https://www.youtube.com/watch?v=L_myOgdX_I4
3 coeurs
4.6.2015
3 coeurs
Drei Herzen
FR 2014 | 106 min | OmU | R: Benoît Jacqout
3 coeurs
3 coeurs
3 coeurs
3 coeurs
3 coeurs
Frankreich 2014 | 106 min | OmU | Regie: Benoît Jacqout | Buch: Benoît Jacqout, Julien Boivent | Kamera: Julien Hirsch | Schnitt: Julia Gregory | Musik: Bruno Coulais | Mit: Benoît Poelvoorde, Charlotte Gainsbourg, Chiara Mastroianni, Catherine Deneuve, Andre Macon u.a.

Als Marc (Benoît Poelvoorde) seinen Zug nach Paris verpasst, begegnet er der geheimnisvollen Sylvie (Charlotte Gainsbourg) am Bahnsteig einer französischen Provinzstadt. Aufregend und doch harmonisch verbringen die beiden Fremden eine schlaflose Nacht, in der sie durch die Straßen streifen und über Gott und die Welt reden, nur nicht über sich selbst.

Bevor Marc in den ersten Zug nach Hause steigt, ringt er Sylvie das Versprechen ab, ihn ein paar Tage später in Paris zu treffen. Doch durch widrige Umstände verpasst Marc die schöne Unbekannte am vereinbarten Treffpunkt. Auf der Suche nach seiner Seelenver-wandten läuft er in die Arme einer anderen, ebenso faszinierenden Frau: Sophie (Chiara Mastroianni). Als Marc und Sylvie sich wiedersehen, stellt sich zwar die alte Vertrautheit ein, doch etwas trübt die Wiedersehensfreude: Marcs neue Freundin Sophie ist Sylvies Schwester ...

http://3herzen-film.de/
3 Tage in Quiberon
19.7.2018
3 Tage in Quiberon
DE, AT, FR 2017 | 115 min | R: Emily Atef
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
3 Tage in Quiberon
Deutschland, Österreich, Frankreich 2017 | 115 min | Regie und Buch: Emily Atef | Kamera: Thomas W. Kiennast | Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas | Mit: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek u.a.

Im Jahr 1981 ist Romy Schneider (Marie Bäumer) eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Um vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig zur Ruhe zu kommen, gönnt sie sich mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) drei Tage Auszeit in dem bretonischen Kurort Quiberon – das ist zumindest der Plan. Denn mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als sie trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse einem Interview mit dem Stern zustimmt. Schon bald treffen der Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und der Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) in Quiberon ein, und zwischen den vier Menschen entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell, das sich über die kompletten drei Tage hinzieht und für alle Beteiligten zu einer echten Belastungsprobe wird… (film.at)

„Ohne bekannte Stationen im Leben der Schauspielerin abzuhaken, ohne Aneinanderreihung von Künstlern, mit denen Schneider arbeitete, die sie liebte, gelingt Atef mit 3 Tage in Quibéron das Psychogramm einer sensiblen Frau, die ihre tiefsten Emotionen nie verbergen konnte.”(taz)

Deutscher Filmpreis 2018, Preis für den besten Film, die beste Regie und für die beste Haupt- und Nebendarstellerin für Marie Bäumer und Birgit Minichmayr

https://www.filmladen.at/film/3-tage-in-quiberon/
3 Zimmer/ Küche/ Bad
9.1.2013
3 Zimmer/ Küche/ Bad
DE 2012 | 118 min | Regie: Dietrich Brüggemann
3 Zimmer/ Küche/ Bad
3 Zimmer/ Küche/ Bad
3 Zimmer/ Küche/ Bad
3 Zimmer/ Küche/ Bad
3 Zimmer/ Küche/ Bad
Deutschland 2012 | 118 min | Regie: Dietrich Brüggemann | Buch: Dietrich und Anna Brüggemann | Kamera: Alexander Sass | Schnitt: Vincent Assmann | Mit: Jacob Matschenz, Katharina Spiering, Anna Brüggemann, Alexander Khuon, Robert Gwisdek, Alice Dwyer, Aylin Tezel, u.a.

Acht Freunde helfen sich gegenseitig beim Umzug. Immer wieder, über ein ganzes Jahr. Quer durch Berlin, aber auch kreuz und quer durch Deutschland. Beziehungen gehen kaputt, neue Liebe blüht auf, manchmal blüht die Liebe auch nur auf einer Seite, und manchmal wissen auch die Eltern nicht mehr, wo es eigentlich langgeht.

Doch auch wenn Familien zerfallen, das Alte zerbricht und etwas Neues mit unklarer Haltbarkeit anfängt – am Ende gibt es immer ein paar Leute, die einem nicht den Sinn des Lebens erklären, nicht die Sterne vom Himmel holen, aber helfen, die Kartons in den vierten Stock zu tragen. Denn das Leben besteht aus Umzügen, und dies ist der Film dazu. (filmz.de)

„Der Film lebt von seinem präzisen, wunderbaren Dialogwitz und dem perfekt aufspielenden Ensemble (...) Intelligent gemacht und unterhaltsam, so darf das junge deutsche Kino ruhig öfter sein!“ (BR Kino Kino)

„3 ZIMMER/KÜCHE/BAD ist ein überaus gelungener Film über die Dinge des Lebens: Liebe, Arbeit, Freunde, Sex, Eltern – und Umzüge.“ Programmkino.de

http://3zkb-film.de/ IMDB
303
5.9.2018
303
DE 2018 | 145 min | OmU | R: Hans Weingartner
303
303
303
303
303
303
Deutschland 2018 | 145 min | OmU | Regie: Hans Weingartner | Buch: Hans Weingartner und Silke Eggert | Kamera: Mario Krause und Sebastian Lempe | Musik: Michael Regner | Mit: Mala Emde, Anton Spieker, Thomas Schmuckert, Steven Lange, Hannah Ley, Arndt Schwehring-Sohnrey u.a.

Jule, Mitte zwanzig, hat ihre Prüfung vermasselt, außerdem ist sie ungewollt schwanger. Das Päckchen mit den Abtreibungspillen hat sie schon gekauft, aber erst will sie noch mit ihrem Freund reden, der in Portgal ist und nicht ahnt, dass er Vater werden könnte. Also fährt sie los mit dem Wohnmobil, einem alten Mercedes 303, an dessen Tür noch Fotos vom letzten Urlaub kleben. An einer Tankstelle kurz hinter Berlin gabelt sie Jan auf, den Politik-Studenten, der nach Spanien trampt. Vor den beiden liegen Hunderte von Kilometern und jede Menge Zeit zum Reden. Zu Beginn des Films ist man sich noch unschlüssig, wo denn das Ganze hingehen wird. Schon bald merkt man jedoch, dass Hans Weingartner (Die fetten Jahre sind vorbei) mit seinem Roadmovie 303 eine ganz große Kino-Romanze gelungen ist. (nach: tagesspiegel.de; uncut.at)

„Was die romantische Seite des Films besonders über andere Genre-Vertreter hebt, ist die unglaubliche Authentizität. Anstatt zwanghaft einen Plot zu konstruieren und die Protagonisten während ihrer Reise forcierte Wendungen durchleben zu lassen, hat Weingartner den Hauptfokus auf die zwischenmenschlichen Konversationen gesetzt. (uncut.at, leokino.at)

Wettbewerb Berlinale 2018

https://www.thimfilm.at/filmdetail/303
360
25.10.2012
360
GB, AT, FR, BR 2011 | 115 min | OmU | Regie: Fernando...
360
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GB, A, F, Brasilien 2011 | 115 min | OmU | Regie: Fernando Meireilles | Buch: Peter Morgan | Kamera: Adriano Goldman | Schnitt: Daniel Rezende Mit: Rachel Weisz, Jude Law, Anthony Hopkins, Ben Foster, Jamel Debbouze, Moritz Bleibtreu, Lucia Siposova, Gabriela Marcinkova, Johannes Krisch, Dinara Drukarova, Maria Flor, u.a.

360 verwebt Liebesgeschichten und Beziehungen von Menschen im Aufbruch aus unterschiedlichen Metropolen der Welt elegant und unterhaltsam zu einer einzigen romantischen Erzählung über die Liebe und das Leben im 21. Jahrhundert. Alle Protagonisten sind getrieben von Wünschen und Sehnsüchten; sie lieben, träumen, sind glücklich oder traurig, rastlos auf der Suche und voller Widersprüche; jeder lebt sein Leben, so gut er es vermag – und doch sind all diese Leben miteinander verbunden. Ein Blick auf die moderne Welt wie durch ein faszinierendes und mitreißendes Kaleidoskop, eine Liebeserklärung an das Leben. 

Mit einer respektvollen Verneigung vor dem Wiener Dramatiker Arthur Schnitzler und seinem berühmten Reigen nimmt 360 das Publikum mit auf eine Rundreise voll ansteckender Romantik und versammelt mit DarstellerInnen wie Anthony Hopkins, Rachel Weisz, Jude Law, Ben Foster, Moritz Bleibtreu, Jamel Debbouze, Marianne Jean-Baptiste und Johannes Krisch ein beeindruckendes internationales Star-Ensemble. (filmladen)

Toronto 2011: Special Presentation London Filmfestival 2011: Eröffnungsfilm

http://www.360-derfilm.at/
45 Years
5.11.2015
45 Years
UK 2014 | 93 min | OmU | R u B: Andrew Haigh
45 Years
45 Years
45 Years
45 Years
Großbritannien 2014 | 93 min | OmU | Regie und Buch: Andrew Haigh | Kamera: Lol Crawley | Schnitt: Jonathan Alberts | Mit: Charlotte Rampling, Tom Courtenay, Geraldine James, Dolly Wells, David Sibley

Kate und Geoff Mercer sind seit 45 Jahren verheiratet, kinderlos, fest verankert in der ländlichen Gegend von Norfolk. Sie stecken mitten in den Vorbereitungen zur Feier ihres 45. Hochzeitstages, als ein Brief aus der Schweiz eintrifft. Man hat die Leiche von Geoffs Jugendliebe Katya in den Alpen entdeckt, 50 Jahre nach ihrem Unfalltod, im Gletschereis konserviert. Mit einiger Sorge bemerkt Kate, dass die Nachricht Geoff mehr beschäftigt, als er eingestehen mag. Fast ohne es zu merken, geraten sie in einen Sog von Erinnerungen, von nicht gestellten Fragen und nie gegebenen Antworten. In das sichere Gefühl der so lange gemeinsam gelebten Liebe nistet sich der Zweifel ein. Die Auswahl der Songs, die Häppchen, die Tischordnung – inmitten der vielen kleinen Entscheidungen, die für die Feier des Hochzeitstags zu treffen sind, wird Kate und Geoff bewusst, dass sie unversehens vor einer großen Entscheidung angelangt sind. Wie vor 45 Jahren.

Der Film feierte 2015 im Wettbewerb der 65. Berlinale seine Weltpremiere.

Silberner Bär für Charlotte Rampling und Tom Courtenay


http://45yearsfilm.com/
7 dias en La Habana
4.9.2013
7 dias en La Habana
7 Tage in Havanna
FR, ES 2012 | 129 min | OmU | Regie: Laurent Cantet,...
7 dias en La Habana
7 dias en La Habana
7 dias en La Habana
7 dias en La Habana
7 dias en La Habana
Frankreich, Spanien 2012 | 129 min | OmU | Regie: Laurent Cantet, Benicio Del Toro, Julio Medem, Elia Suleiman, Juan Carlos Tabío, Pablo Trapero, Gaspar Noé | Buch: Leonardo Padura | Kamera: Daniel Aranyó, A.E.C, Diego Dussuel | Musik: Xavi Turull Mit: Josh Hutcherson, Daniel Brühl, Emir Kusturica, Elia Suleiman, Melissa Rivera, u.a.

7 Tage in Havannaist eine faszinierende Momentaufnahme dieser pulsierenden Stadt an 7 Tagen. Die 7 bekannten Regisseure Benicio del Toro, Pablo Trapero, Julio Medem, Elia Suleiman, Gaspar Noé, Juan Carlos Tabío und Laurent Cantet entführen den Zuschauer mit ihren lebendigen Geschichten in das Abenteuer Havanna. In 7 Tage in Havannalebt der unnachahmliche Rhythmus dieser Stadt auf, die leise Melancholie, das Rauschen des nahen Meeres, die Musik und der Tanz, die stets durch die verfallenen Gassen schwingen und diese Sehnsuchtsmomente in 7 packenden Episoden vereinen.

Der Film feierte letztes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes die Weltpremiere in der Sektion „Un Certain Regard“. Während der Schauspieler Benicio del Toro sein Leinwanddebüt als Kinoregisseur gibt, spielt Deutschlands Schauspiel-Export Daniel Brühl in Julio Medems Episode mit. Auch Regisseur Emir Kusturica gibt sich die Ehre – jedoch nicht hinter, sondern vor der Kamera. Wunderbar selbstironisch spielt er sich selbst als trinkfreudigen Regisseur.

Der Episodenfilm zeigt viele Facetten der verfallenden Metropole – nicht immer klischeefrei, aber voller Sympathie für ihre Bewohner, die aus Mangel und Chaos das Beste machen. (Kunst + Film)

http://www.7tageinhavanna.de/