Zu ebener Erde
Mi 14.11. 20:00
Zu ebener Erde
AT 2018 | 91 min | R: Birgit Bergmann, Steffi Franz,...
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Österreich 2018 | 91 min | Doku | Dt. Fassung | Regie: Birgit Bergmann, Steffi Franz, Oliver Werani | Buch: Steffi Franz | Kamera: Oliver Werani | Schnitt: Birgit Bergmann | Originalton und Sounddesign: Sergey Martynyuk, Florian Rabl

Man sieht sie und gleichzeitig sieht man sie nicht: Wohnungslose Menschen sind oft unsichtbar für den Rest der Welt. In der dokumentarischen Langzeitbeobachtung Zu ebener Erde werden einige von ihnen aus nächster Nähe porträtiert und ihr nahezu ungeschütztes Leben auf den Straßen Wiens erfahrbar gemacht. (kino-zeit.de)

Der im Kollektiv erarbeitete Dokumentarfilm begleitet Frauen und Männer in Wien, die ohne Obdach leben. Zwischen sensibler Nähe und respektvoller Distanz erzählen die eindringlichen Porträts von zwischenmenschlichen Beziehungen, von reduzierten Bedürfnissen, von Abhängigkeitsgeflechten und von Grenzen, die selbstgesteckt oder fremdbestimmt sind. Zu ebener Erde ist ein entwaffnend ehrlicher Film über Lebensrealitäten zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. (Diagonale 2018, Katalogtext von Jana Koch)

Diagonale 2018: Preis für Bestes Sounddesign Dokumentarfilm

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Verein Dowas in Bregenz. Nach dem Film steht die Regisseurin Birgit Bergmann und Michael Diettrich vom Verein Dowas für ein Publikumgsgespräch zur Verfügung.

http://zuebenererde.at/
Der Trafikant
Do 15.11. 20:00
Der Trafikant
AT, DE 2018 | 113 min | DF | R: Nikolaus Leytner
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Österreich, Deutschland 2018 | 113 min | DF | Regie: Nikolaus Leytner | Buch: Klaus Richter, Nikolaus Leytner, nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler | Musik: Matthias Weber | Kamera: Hermann Dunzendorfer | Schnitt: Bettina Mazakarini | Mit: Simon Morzé, Bruno Ganz, Emma Drogunova, Johannes Krisch u.a.

Wien 1937: Der siebzehnjährige Franz Huchel kommt in die Stadt, um eine Lehrstelle in einer Trafik bei einem Jugendfreund der Mutter anzutreten. Huchel ist naiv, verträumt und behütet auf dem Land aufgewachsen. Die Großstadt überfordert den Jungen. Durch die Zeitungen lernt er die Welt kennen, am Prater die Liebe, als er auf Tänzerin Anezka trifft. Doch Wien im Jahr 1937 steht kurz vor einem brutalen Umschwung. (…) In der Trafik lernt Huchel zufälligerweise den schon damals berühmten Sigmund Freud kennen. Huchel erhofft sich einen guten Rat in Liebesdingen, denn Anezka betrachtet den Burschen bloß als Affäre. Dummerweise ist auch Freud in Sachen Frauen überfragt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine eigenwillige Freundschaft. Dann wird Österreich ans Reich angeschlossen und Wien ändert seine Farben. (kino.de)

Vor dem Hintergrund des „Anschlusses” Österreichs an Deutschland entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem jungen Franz und dem 82-jährigen Freud, der Österreich am 4. Juni 1938 verlässt und nach London emigriert. Franz wird zum Zeitzeugen des Hitler-Faschismus in Wien. (Wiki)

https://www.constantinfilm.at/kino/der-trafikant.html
Zu ebener Erde
Fr 16.11. 22:00
Zu ebener Erde
AT 2018 | 91 min | R: Birgit Bergmann, Steffi Franz,...
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Zu ebener Erde
Österreich 2018 | 91 min | Doku | Dt. Fassung | Regie: Birgit Bergmann, Steffi Franz, Oliver Werani | Buch: Steffi Franz | Kamera: Oliver Werani | Schnitt: Birgit Bergmann | Originalton und Sounddesign: Sergey Martynyuk, Florian Rabl

Man sieht sie und gleichzeitig sieht man sie nicht: Wohnungslose Menschen sind oft unsichtbar für den Rest der Welt. In der dokumentarischen Langzeitbeobachtung Zu ebener Erde werden einige von ihnen aus nächster Nähe porträtiert und ihr nahezu ungeschütztes Leben auf den Straßen Wiens erfahrbar gemacht. (kino-zeit.de)

Der im Kollektiv erarbeitete Dokumentarfilm begleitet Frauen und Männer in Wien, die ohne Obdach leben. Zwischen sensibler Nähe und respektvoller Distanz erzählen die eindringlichen Porträts von zwischenmenschlichen Beziehungen, von reduzierten Bedürfnissen, von Abhängigkeitsgeflechten und von Grenzen, die selbstgesteckt oder fremdbestimmt sind. Zu ebener Erde ist ein entwaffnend ehrlicher Film über Lebensrealitäten zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. (Diagonale 2018, Katalogtext von Jana Koch)

Diagonale 2018: Preis für Bestes Sounddesign Dokumentarfilm

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Verein Dowas in Bregenz. Nach dem Film steht die Regisseurin Birgit Bergmann und Michael Diettrich vom Verein Dowas für ein Publikumgsgespräch zur Verfügung.

http://zuebenererde.at/
Der Trafikant
Sa 17.11. 22:00
Der Trafikant
AT, DE 2018 | 113 min | DF | R: Nikolaus Leytner
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Der Trafikant
Österreich, Deutschland 2018 | 113 min | DF | Regie: Nikolaus Leytner | Buch: Klaus Richter, Nikolaus Leytner, nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler | Musik: Matthias Weber | Kamera: Hermann Dunzendorfer | Schnitt: Bettina Mazakarini | Mit: Simon Morzé, Bruno Ganz, Emma Drogunova, Johannes Krisch u.a.

Wien 1937: Der siebzehnjährige Franz Huchel kommt in die Stadt, um eine Lehrstelle in einer Trafik bei einem Jugendfreund der Mutter anzutreten. Huchel ist naiv, verträumt und behütet auf dem Land aufgewachsen. Die Großstadt überfordert den Jungen. Durch die Zeitungen lernt er die Welt kennen, am Prater die Liebe, als er auf Tänzerin Anezka trifft. Doch Wien im Jahr 1937 steht kurz vor einem brutalen Umschwung. (…) In der Trafik lernt Huchel zufälligerweise den schon damals berühmten Sigmund Freud kennen. Huchel erhofft sich einen guten Rat in Liebesdingen, denn Anezka betrachtet den Burschen bloß als Affäre. Dummerweise ist auch Freud in Sachen Frauen überfragt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine eigenwillige Freundschaft. Dann wird Österreich ans Reich angeschlossen und Wien ändert seine Farben. (kino.de)

Vor dem Hintergrund des „Anschlusses” Österreichs an Deutschland entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem jungen Franz und dem 82-jährigen Freud, der Österreich am 4. Juni 1938 verlässt und nach London emigriert. Franz wird zum Zeitzeugen des Hitler-Faschismus in Wien. (Wiki)

https://www.constantinfilm.at/kino/der-trafikant.html
Den Skyldige
Mi 21.11. 20:00
Den Skyldige
The Guilty
DK 2018 | 85 min | OmU | R: Gustav Möller
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Dänemark 2018 | 85 min | OmU | Regie: Gustav Möller | Buch: Gustav Möller, Emil Nygaard Albertsen | Kamera: Jasper J. Spanning | Schnitt: Carla Luffe Heintzelmann | Musik: Carl Coleman, Caspar Hesselager | Mit: Jakob Cedergren, Jessica Dinnage, Omar Shargawi u.a.

Der dänische Thriller The Guiltylässt einen Polizisten am Telefon nach einem Entführungsopfer fahnden, das ihn hilfesuchend angerufen hat. Der Polizist Asger Holm erhält in der Notrufzentrale einen Anruf von einer entführten Frau. Als die Verbindung plötzlich abbricht, beginnt die Suche nach der Anruferin und ihrem Entführer. Asgars einzige Waffe ist das Telefon, mit dem er ein noch größeres Verbrechen aufdeckt als zunächst angenommen. (moviepilot.de)

Eine Handlung, die sich in Echtzeit und lediglich in den beengten Räumen der Notrufzentrale abspielt, eine Hauptdarstellerin, die nicht zu sehen, sondern lediglich zu hören ist — das Spielfilmdebüt von Regisseur und Drehbuchautor Gustav Möller ist sicherlich High-Konzept und unheimlich packend. Getragen wird die Spannung von Hauptdarsteller Jakob Cedergren und dem wendungsreichen Skript, das immer tiefer in die Psyche der Figuren abtaucht.

Sundance Film Festival 2018: Publikumspreis und Großer Preis der Jury

Filmfestival Rotterdam 2018, Publikumspreis

Filmfestival Seattle 2018, Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=WidRDYH87hk IMDB
Waldheims Walzer
Do 22.11. 20:00
Waldheims Walzer
AT 2018 | 93 min | R: Ruth Beckermann
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Österreich 2018 | 93 min | dt. frz. engl. Doku | Regie, Buch und Kamera: Ruth Beckermann | Schnitt: Dieter Pichler | Sounddesign: Manuel Grandpierre, Rudolf Pototschnig | Mit: Kurt, Elisabeth und Gerhard Waldheim, Josef Aichholzer, Josef Broukal, Hubertus Czernin, Fred Sinowatz, Peter Turrini u.a.

Es ist lange her, dass die Affäre um die verleugnete NS-Vergangenheit des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim weltweit für Aufsehen sorgte. Sie kam im Jahr 1986 ins Rollen, während des Wahlkampfs für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten, mit dem Waldheim seine Bilderbuchkarriere als Nachkriegspolitiker zu krönen beabsichtigte. Anhand von klug ausgewähltem, internationalem TV-Archivmaterial rekonstruiert dieser dokumentarische Essay den Verlauf der hitzigen Debatte bis zum zweiten Wahlgang im Juni 1986. (Berlinale, Archiv)

Beckermann hatte die ersten Bilder ihres Films bereits 2016 bei der Diagonale in Graz vorgestellt, damals wollte sie den Film noch Waldheim oder The Art of Forgetting nennen. Damals sagte sie: „Als Figur ist Waldheim ziemlich uninteressant (…) Weder war er ein wirklicher Nazi, noch war er ein Kriegsverbrecher, mehr so ein Prototyp des feigen österreichischen Beamten.“ (Wiki)

Berlinale 2018: Glashütte Original Dokumentarfilmpreis
DocAviv 2018, Bester Inter-nationaler Film
Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis
Österreichischer Kandidat für den besten fremdsprachigen Film für die Oscarverleihung 2019

http://www.waldheimswalzer.at/de/
Den Skyldige
Fr 23.11. 22:00
Den Skyldige
The Guilty
DK 2018 | 85 min | OmU | R: Gustav Möller
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Den Skyldige
Dänemark 2018 | 85 min | OmU | Regie: Gustav Möller | Buch: Gustav Möller, Emil Nygaard Albertsen | Kamera: Jasper J. Spanning | Schnitt: Carla Luffe Heintzelmann | Musik: Carl Coleman, Caspar Hesselager | Mit: Jakob Cedergren, Jessica Dinnage, Omar Shargawi u.a.

Der dänische Thriller The Guiltylässt einen Polizisten am Telefon nach einem Entführungsopfer fahnden, das ihn hilfesuchend angerufen hat. Der Polizist Asger Holm erhält in der Notrufzentrale einen Anruf von einer entführten Frau. Als die Verbindung plötzlich abbricht, beginnt die Suche nach der Anruferin und ihrem Entführer. Asgars einzige Waffe ist das Telefon, mit dem er ein noch größeres Verbrechen aufdeckt als zunächst angenommen. (moviepilot.de)

Eine Handlung, die sich in Echtzeit und lediglich in den beengten Räumen der Notrufzentrale abspielt, eine Hauptdarstellerin, die nicht zu sehen, sondern lediglich zu hören ist — das Spielfilmdebüt von Regisseur und Drehbuchautor Gustav Möller ist sicherlich High-Konzept und unheimlich packend. Getragen wird die Spannung von Hauptdarsteller Jakob Cedergren und dem wendungsreichen Skript, das immer tiefer in die Psyche der Figuren abtaucht.

Sundance Film Festival 2018: Publikumspreis und Großer Preis der Jury

Filmfestival Rotterdam 2018, Publikumspreis

Filmfestival Seattle 2018, Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=WidRDYH87hk IMDB
Waldheims Walzer
Sa 24.11. 22:00
Waldheims Walzer
AT 2018 | 93 min | R: Ruth Beckermann
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Österreich 2018 | 93 min | dt. frz. engl. Doku | Regie, Buch und Kamera: Ruth Beckermann | Schnitt: Dieter Pichler | Sounddesign: Manuel Grandpierre, Rudolf Pototschnig | Mit: Kurt, Elisabeth und Gerhard Waldheim, Josef Aichholzer, Josef Broukal, Hubertus Czernin, Fred Sinowatz, Peter Turrini u.a.

Es ist lange her, dass die Affäre um die verleugnete NS-Vergangenheit des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim weltweit für Aufsehen sorgte. Sie kam im Jahr 1986 ins Rollen, während des Wahlkampfs für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten, mit dem Waldheim seine Bilderbuchkarriere als Nachkriegspolitiker zu krönen beabsichtigte. Anhand von klug ausgewähltem, internationalem TV-Archivmaterial rekonstruiert dieser dokumentarische Essay den Verlauf der hitzigen Debatte bis zum zweiten Wahlgang im Juni 1986. (Berlinale, Archiv)

Beckermann hatte die ersten Bilder ihres Films bereits 2016 bei der Diagonale in Graz vorgestellt, damals wollte sie den Film noch Waldheim oder The Art of Forgetting nennen. Damals sagte sie: „Als Figur ist Waldheim ziemlich uninteressant (…) Weder war er ein wirklicher Nazi, noch war er ein Kriegsverbrecher, mehr so ein Prototyp des feigen österreichischen Beamten.“ (Wiki)

Berlinale 2018: Glashütte Original Dokumentarfilmpreis
DocAviv 2018, Bester Inter-nationaler Film
Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis
Österreichischer Kandidat für den besten fremdsprachigen Film für die Oscarverleihung 2019

http://www.waldheimswalzer.at/de/
Dogman
Mi 28.11. 20:00
Dogman
IT 2017 | 102 min | OmU | R: Matteo Garrone
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Italien 2017 | 102 min | OmU | Regie: Matteo Garrone | Buch: Ugo Chiti, Massimo Gaudioso, Matteo Garrone, Mauricio Raucci | Kamera: Nicolai Brüel | Schnitt: Marco Spoletini | Mit: Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Nuzcia Schiano, Adamo Dionisi, Alida Baldari, Gianluca Gobbi u.a.

In einem heruntergekommenen Vorort von Neapel schlägt sich Marcello mit seinem Hundesalon Dogman durch und verdient sich nebenbei mit dem Verticken von Kokain etwas hinzu. Schließlich muss er für seine kleine Tochter Alida sorgen, auch wenn die meistens bei der Mutter lebt. Mit seinen Nachbarn versteht sich der freundliche Marcelo bestens. Als der berüchtigte Schläger Simone wieder einmal kräftig ausrastet und jemanden scheinbar grundlos zusammenschlägt, wollen sich die Ladenbesitzer der Gegend zusammenschließen und einen Profikiller engagieren, der Simone aus dem Weg räumt. Marcello möchte mit der Aktion nichts zu tun haben und hilft dem Schläger stattdessen, als er tatsächlich angeschossen wird.

Zwischen beeindruckenden Panoramaaufnahmen des früher einmal glamourösen Ortes und Einstellungen, bei denen die Kamera immer wieder lange auf dem sehr eigentümlichen Gesicht Marcello Fontes verbleibt, hat Matteo Garrone eine präzise Charakterstudie in Form eines leisen Thrillers inszeniert, die den Filmemacher zurück an die Anfänge seines Schaffens führt. (leokino.at)

Cannes 2018 Bester Schauspieler – Marcello Fonte, Palm Dog

8 Auszeichnungen beim Preis der italienischen Filmjournalisten

Jerusalem Filmfestival, Bester Film

https://www.thimfilm.at/filmdetail/dogman
Place Publique
Do 29.11. 20:00
Place Publique
Champagner und Macarons
FR 2018 | 98 min | OmU | R: Agnès Jaoui
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Frankreich 2018 | 98 min | OmU | Regie: Agnès Jaoui | Buch: Jean-Pierre Bacri, Agnès Jaoui | Kamera: Yves Angelo | Mit: Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri, Léa Drucker, Kévin Azaïs, Nina Meurisse, Sarah Suco u.a.

Nathalie, die vielbeschäftigte Fernsehproduzentin, lädt zur großen Einweihungsparty in ihre Villa vor den Toren Paris‘ – mit einer illustren Gästeliste: Ihr Schwager Castro hat seine besten Jahre als Star-Moderator im Fernsehen hinter sich. Hélène, Castros Ex-Frau und Schwester von Nathalie, macht wieder einmal nur Werbung für ihr neuestes Flüchtlingsprojekt. Ihre Tochter Nina ist kurz davor, ihren zweiten Roman zu veröffentlichen, in dem ihre Eltern nicht gerade gut wegkommen. Unaufhaltsam füllt sich der Garten mit Menschen aller Art, aus der Stadt und vom Land, Möchtegern-Stars, Hipster und Lebenskünstler, YouTuber und Influencer, Musiker und mittendrin die hoffnungslos verknallte Kellnerin Samantha, die nur eines will – ein Selfie mit Castro.

Man bewundert und verachtet sich, tanzt und singt, fühlt sich cool und lebendig – und vielleicht ein bisschen einsam auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Als die Champagnerkorken knallen und die Party in vollem Gange ist, fallen unaufhaltsam die zivilisierten Masken und geben den Blick frei auf ein unberechenbares Pulverfass der Emotionen …

https://www.youtube.com/watch?v=nkb9F9oO1Zw IMDB
Dogman
Fr 30.11. 22:00
Dogman
IT 2017 | 102 min | OmU | R: Matteo Garrone
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Dogman
Italien 2017 | 102 min | OmU | Regie: Matteo Garrone | Buch: Ugo Chiti, Massimo Gaudioso, Matteo Garrone, Mauricio Raucci | Kamera: Nicolai Brüel | Schnitt: Marco Spoletini | Mit: Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Nuzcia Schiano, Adamo Dionisi, Alida Baldari, Gianluca Gobbi u.a.

In einem heruntergekommenen Vorort von Neapel schlägt sich Marcello mit seinem Hundesalon Dogman durch und verdient sich nebenbei mit dem Verticken von Kokain etwas hinzu. Schließlich muss er für seine kleine Tochter Alida sorgen, auch wenn die meistens bei der Mutter lebt. Mit seinen Nachbarn versteht sich der freundliche Marcelo bestens. Als der berüchtigte Schläger Simone wieder einmal kräftig ausrastet und jemanden scheinbar grundlos zusammenschlägt, wollen sich die Ladenbesitzer der Gegend zusammenschließen und einen Profikiller engagieren, der Simone aus dem Weg räumt. Marcello möchte mit der Aktion nichts zu tun haben und hilft dem Schläger stattdessen, als er tatsächlich angeschossen wird.

Zwischen beeindruckenden Panoramaaufnahmen des früher einmal glamourösen Ortes und Einstellungen, bei denen die Kamera immer wieder lange auf dem sehr eigentümlichen Gesicht Marcello Fontes verbleibt, hat Matteo Garrone eine präzise Charakterstudie in Form eines leisen Thrillers inszeniert, die den Filmemacher zurück an die Anfänge seines Schaffens führt. (leokino.at)

Cannes 2018 Bester Schauspieler – Marcello Fonte, Palm Dog

8 Auszeichnungen beim Preis der italienischen Filmjournalisten

Jerusalem Filmfestival, Bester Film

https://www.thimfilm.at/filmdetail/dogman
Place Publique
Sa 1.12. 22:00
Place Publique
Champagner und Macarons
FR 2018 | 98 min | OmU | R: Agnès Jaoui
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Place Publique
Frankreich 2018 | 98 min | OmU | Regie: Agnès Jaoui | Buch: Jean-Pierre Bacri, Agnès Jaoui | Kamera: Yves Angelo | Mit: Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri, Léa Drucker, Kévin Azaïs, Nina Meurisse, Sarah Suco u.a.

Nathalie, die vielbeschäftigte Fernsehproduzentin, lädt zur großen Einweihungsparty in ihre Villa vor den Toren Paris‘ – mit einer illustren Gästeliste: Ihr Schwager Castro hat seine besten Jahre als Star-Moderator im Fernsehen hinter sich. Hélène, Castros Ex-Frau und Schwester von Nathalie, macht wieder einmal nur Werbung für ihr neuestes Flüchtlingsprojekt. Ihre Tochter Nina ist kurz davor, ihren zweiten Roman zu veröffentlichen, in dem ihre Eltern nicht gerade gut wegkommen. Unaufhaltsam füllt sich der Garten mit Menschen aller Art, aus der Stadt und vom Land, Möchtegern-Stars, Hipster und Lebenskünstler, YouTuber und Influencer, Musiker und mittendrin die hoffnungslos verknallte Kellnerin Samantha, die nur eines will – ein Selfie mit Castro.

Man bewundert und verachtet sich, tanzt und singt, fühlt sich cool und lebendig – und vielleicht ein bisschen einsam auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Als die Champagnerkorken knallen und die Party in vollem Gange ist, fallen unaufhaltsam die zivilisierten Masken und geben den Blick frei auf ein unberechenbares Pulverfass der Emotionen …

https://www.youtube.com/watch?v=nkb9F9oO1Zw IMDB
Angelo
Mi 5.12. 20:00
Angelo
AT, LU 2018 | 119 min | OmU | R: Markus Schleinzer
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Österreich, Luxemburg 2018 | 119 min | OmU | Regie: Markus Schleinzer | Buch: Markus Schleinzer, Alexander Brom | Kamera: Gerald Kerkletz | Schnitt: Pia Dumont | Mit: Ange Samuel Koffi D'Auila, Kenny Nzogang, Ryan Nzogang, Maikta Samba, Jean-Baptiste Tiémélé, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael Rotschopf u.a.

Angeloerzählt die wahre Geschichte von Angelo Soliman, der im 18. Jahrhundert als junger Knabe aus Afrika nach Österreich verschleppt wird. Hier wird er christlich getauft und aufgezogen, entwickelt sich aber schnell zu einer exotischen Attraktion am Wiener Hof. Eine Geschichte über Identität, Selbstfindung, Anderssein.

„Wie ist es, wenn man mit fünf, sechs Jahren seiner Heimat beraubt wird? Was bedeutet es, für ganz lange Zeit niemandem zu begegnen, der dir gleich ist? Wann hat Angelo wohl aufgehört, sich selbst in seiner Andersartigkeit zu vergessen? Wann wünscht man sich, sich im Gegenüber aufzulösen? Wenn man der ersten Biografin Glauben schenken darf, die sich 60 Jahre nach seinem Tod an dessen Lebensgeschichte gewagt hat, war Angelo im Grunde Schauspieler. Dann hat er selbst sehr viel zu den Märchen, die sich um ihn ranken, beigetragen.” (Regisseur Markus Schleinzer)

„Ein kluger und äußerst rigide inszenierter Film über die Lust an der Exotik, koloniales Denken und Projektionsflächen.” (Der Standard)

https://www.filmladen.at/film/angelo/
L'insult
Do 6.12. 20:00
L'insult
Der Affront
LB 2018 | 112 min | OmU | Regie: Ziad Doueiri
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
Libanon 2018 | 112 min | OmU | Regie: Ziad Doueiri | Buch: Ziad Doueiri, Joelle Touma | Kamera: Tommaso Fiorilli | Schnitt: Dominique Marcombe | Mit: Adel Karam, Kamel El Basha, Camille Salameh, Diamand Bou Abboud, Rita Hayek, Talal Jurdi, Christine Choueiri, Julia Kassar, Rifaat Torbey, Carlos Chahine u.a.

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt, eskaliert der Streit und landet vor Gericht.

Mit dem genauen Blick auf die beiden Männer wird aus Ziad Doueiris Oscar-nominiertem Film eine spannendende Parabel über Ursache und Wirkung und Auswüchse männlicher Egos, gleichzeitig zeigt der Film die Traumata eines Landes und seiner Bewohner, die aus der Vergangenheit heraus bis in die Gegenwart wirken. (filmladen)

„Brillante Parabel über Rechthaberei, vermeintlich verletzte Ehre sowie religiösen Fanatismus.“ (www.programmkino.de)

„Ziad Doueiris packender Film ist die tiefenpsychologische Auseinandersetzung mit der Geschichte.“ (epd-film)

Filmfest München 2018, Bester Film

Filmfestival Sydney 2018, Publikumspreis

nominiert für den Auslands-Oscar und viele weitere Auszeichnungen

https://www.filmladen.at/film/der-affront/
Angelo
Fr 7.12. 22:00
Angelo
AT, LU 2018 | 119 min | OmU | R: Markus Schleinzer
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Österreich, Luxemburg 2018 | 119 min | OmU | Regie: Markus Schleinzer | Buch: Markus Schleinzer, Alexander Brom | Kamera: Gerald Kerkletz | Schnitt: Pia Dumont | Mit: Ange Samuel Koffi D'Auila, Kenny Nzogang, Ryan Nzogang, Maikta Samba, Jean-Baptiste Tiémélé, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael Rotschopf u.a.

Angeloerzählt die wahre Geschichte von Angelo Soliman, der im 18. Jahrhundert als junger Knabe aus Afrika nach Österreich verschleppt wird. Hier wird er christlich getauft und aufgezogen, entwickelt sich aber schnell zu einer exotischen Attraktion am Wiener Hof. Eine Geschichte über Identität, Selbstfindung, Anderssein.

„Wie ist es, wenn man mit fünf, sechs Jahren seiner Heimat beraubt wird? Was bedeutet es, für ganz lange Zeit niemandem zu begegnen, der dir gleich ist? Wann hat Angelo wohl aufgehört, sich selbst in seiner Andersartigkeit zu vergessen? Wann wünscht man sich, sich im Gegenüber aufzulösen? Wenn man der ersten Biografin Glauben schenken darf, die sich 60 Jahre nach seinem Tod an dessen Lebensgeschichte gewagt hat, war Angelo im Grunde Schauspieler. Dann hat er selbst sehr viel zu den Märchen, die sich um ihn ranken, beigetragen.” (Regisseur Markus Schleinzer)

„Ein kluger und äußerst rigide inszenierter Film über die Lust an der Exotik, koloniales Denken und Projektionsflächen.” (Der Standard)

https://www.filmladen.at/film/angelo/
L'insult
Sa 8.12. 22:00
L'insult
Der Affront
LB 2018 | 112 min | OmU | Regie: Ziad Doueiri
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
L'insult
Libanon 2018 | 112 min | OmU | Regie: Ziad Doueiri | Buch: Ziad Doueiri, Joelle Touma | Kamera: Tommaso Fiorilli | Schnitt: Dominique Marcombe | Mit: Adel Karam, Kamel El Basha, Camille Salameh, Diamand Bou Abboud, Rita Hayek, Talal Jurdi, Christine Choueiri, Julia Kassar, Rifaat Torbey, Carlos Chahine u.a.

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt, eskaliert der Streit und landet vor Gericht.

Mit dem genauen Blick auf die beiden Männer wird aus Ziad Doueiris Oscar-nominiertem Film eine spannendende Parabel über Ursache und Wirkung und Auswüchse männlicher Egos, gleichzeitig zeigt der Film die Traumata eines Landes und seiner Bewohner, die aus der Vergangenheit heraus bis in die Gegenwart wirken. (filmladen)

„Brillante Parabel über Rechthaberei, vermeintlich verletzte Ehre sowie religiösen Fanatismus.“ (www.programmkino.de)

„Ziad Doueiris packender Film ist die tiefenpsychologische Auseinandersetzung mit der Geschichte.“ (epd-film)

Filmfest München 2018, Bester Film

Filmfestival Sydney 2018, Publikumspreis

nominiert für den Auslands-Oscar und viele weitere Auszeichnungen

https://www.filmladen.at/film/der-affront/
Seed: The Untold Story
Mi 12.12. 20:00
Seed: The Untold Story
Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
US 2016 | 98 min | OmU | R: Taggart Siegel und Jon Betz
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
USA 2016 | 98 min | Doku | OmU | Regie: Taggart Siegel und Jon Betz | Kamera: Taggart Siegel | Musik: Garth Stevenson | Mit: Vandana Shiva, Jane Goodall, Percy Schmeiser u.a.

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns, geben uns Kleidung und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag.

Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta, Bayer und Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt, sodass immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt kämpfen. Mit ihrem Dokumentarfilm Seedfolgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. (aus: thimfilm.at)

„Ein Wunder in Fotografie, Animation und Sound. Überwältigend, informativ, manchmal gar poetisch.“ (Village Voice)

Green Planet Award – Rhode Island International Film Festival
Bester Dokumentar-film – Nashville Film Festival
Publikumspreis – American Conservation Film Festival
Publikumspreis – San Diego International Film Festival
Beste Kamera – United Nations Association Film Festival

http://www.wfilm.de/unser-saatgut/
Alles ist gut
Do 13.12. 20:00
Alles ist gut
DE 2018 | 90 min | DF | R: Eva Trobisch
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Deutschland 2018 | 90 min | DF | Regie und Buch: Eva Trobisch | Kamera: Julian Krubasik | Schnitt: Kai Minierski | Mit: Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Lisa Hagmeister, Hans Löw, Tilo Nest, Lina Wendel, Dagny Dewath u.a.

Alles ist gut – so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten.

„Aenne Schwarz als eine Frau Mitte 30, die ihr Leben mittels fortwährender Beschwichtigungstaktik absolviert – bis sie implodiert. Regisseurin Trobisch inszeniert das als stille Eskalation. Ein ungewöhnlicher Film mit einer herausragenden Darstellerin.“ (epd-film)

„Sensibel inszeniertes Drama um eine Frau, die kein Opfer sein will und eine Vergewaltigung verschweigt. Souverän und schnörkellos inszeniert, toll gespielt, nur am Ende etwas zu gut gemeint.“ (filmstarts.de)

Locarno Filmfestival 2018, Bester Debütfilm

Filmfest München 2018, FIPRESCI- Preis

https://www.youtube.com/watch?v=cOCuSybudyQ IMDB
Seed: The Untold Story
Fr 14.12. 22:00
Seed: The Untold Story
Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
US 2016 | 98 min | OmU | R: Taggart Siegel und Jon Betz
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
Seed: The Untold Story
USA 2016 | 98 min | Doku | OmU | Regie: Taggart Siegel und Jon Betz | Kamera: Taggart Siegel | Musik: Garth Stevenson | Mit: Vandana Shiva, Jane Goodall, Percy Schmeiser u.a.

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns, geben uns Kleidung und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag.

Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta, Bayer und Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt, sodass immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt kämpfen. Mit ihrem Dokumentarfilm Seedfolgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. (aus: thimfilm.at)

„Ein Wunder in Fotografie, Animation und Sound. Überwältigend, informativ, manchmal gar poetisch.“ (Village Voice)

Green Planet Award – Rhode Island International Film Festival
Bester Dokumentar-film – Nashville Film Festival
Publikumspreis – American Conservation Film Festival
Publikumspreis – San Diego International Film Festival
Beste Kamera – United Nations Association Film Festival

http://www.wfilm.de/unser-saatgut/
Alles ist gut
Sa 15.12. 22:00
Alles ist gut
DE 2018 | 90 min | DF | R: Eva Trobisch
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Deutschland 2018 | 90 min | DF | Regie und Buch: Eva Trobisch | Kamera: Julian Krubasik | Schnitt: Kai Minierski | Mit: Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Lisa Hagmeister, Hans Löw, Tilo Nest, Lina Wendel, Dagny Dewath u.a.

Alles ist gut – so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten.

„Aenne Schwarz als eine Frau Mitte 30, die ihr Leben mittels fortwährender Beschwichtigungstaktik absolviert – bis sie implodiert. Regisseurin Trobisch inszeniert das als stille Eskalation. Ein ungewöhnlicher Film mit einer herausragenden Darstellerin.“ (epd-film)

„Sensibel inszeniertes Drama um eine Frau, die kein Opfer sein will und eine Vergewaltigung verschweigt. Souverän und schnörkellos inszeniert, toll gespielt, nur am Ende etwas zu gut gemeint.“ (filmstarts.de)

Locarno Filmfestival 2018, Bester Debütfilm

Filmfest München 2018, FIPRESCI- Preis

https://www.youtube.com/watch?v=cOCuSybudyQ IMDB
Wackersdorf
Mi 19.12. 20:00
Wackersdorf
DE 2018 | 123 min | DF | R: Oliver Haffner
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Deutschland 2018 | 123 min | DF | Regie: Oliver Haffner | Buch: Gernot Krää und Oliver Haffner | Kamera: Kaspar KavenhlSchnitt: Anja Pog | Musik: Hochzeitskapelle | Mit: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm, Peter Jordan, Frederic Linkemann, Fabian Hinrichs, Sigi Zimmerschied u.a.

Die kleine oberpfälzische Gemeinde Wackersdorf in den 1980er Jahren: Der Region geht es schlecht, die Arbeitslosenzahlen steigen. Also plant die bayerische Staatsregierung (vorerst still und heimlich) den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage (WAA), die dem ganzen Landkreis einen wirtschaftlichen Aufschwung bescheren soll. Auch Landrat Hans Schuierer ist von dieser Idee zunächst begeistert und wird schon bald als Retter der Region angesehen. Vereinzelte Proteste gegen das Vorhaben blendet er solange aus, bis die Staatsregierung mit aller Gewalt auf die Aktionen einer Bürgerinitiative reagiert, die gegen die WAA gegründet wurde. Nun kommen Schuierer langsam Zweifel: Ist die Anlage wirklich so harmlos wie behauptet? Und er beginnt, Nachforschungen anzustellen.

„Spektakuläres Dokudrama über einen der größten Erfolge der deutschen Umweltbewegung – die Verhinderung der Atom-Wiederaufbereitungsanlage in den 1980ern. Wackersdorf ist ein großartig gespieltes Lehrstück über die Hinterhältigkeit der Mächtigen und die Kraft von Bürgerbewegungen.“ (filmklicks.at)

Filmfest München 2018, Publikumspreis

http://www.wackersdorf-film.de/
Zimna wojna
Do 20.12. 20:00
Zimna wojna
Der Breitengrad der Liebe
PL, GB, FR 2018 | 87 min | OmU | R: Paweł Pawlikowski
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Polen, GB, Frankreich 2018 | 87 min | OmU | Regie: Paweł Pawlikowski | Buch: Paweł Pawlikowski und Janosz Glowacki | Kanera; Łukas Zal, Paweł Pawlikowski | Schnitt: Jaroslaw Kaminski | Mit: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, Cédric | Kahn, Jeanne Balibar u.a.

Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zusammen. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

„Eine allgemeingültige Odyssee durch das menschliche Herz in all seinen Facetten“ (Time Out)

Filmfestival Cannes 2018: Beste Regie

5 Auszeichnungen beim Polnischen Filmfestival 2018

Polnische Oscar-Nominierung 2019

https://www.youtube.com/watch?v=NaV8QELBmXs IMDB
Wackersdorf
Fr 21.12. 22:00
Wackersdorf
DE 2018 | 123 min | DF | R: Oliver Haffner
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Deutschland 2018 | 123 min | DF | Regie: Oliver Haffner | Buch: Gernot Krää und Oliver Haffner | Kamera: Kaspar KavenhlSchnitt: Anja Pog | Musik: Hochzeitskapelle | Mit: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm, Peter Jordan, Frederic Linkemann, Fabian Hinrichs, Sigi Zimmerschied u.a.

Die kleine oberpfälzische Gemeinde Wackersdorf in den 1980er Jahren: Der Region geht es schlecht, die Arbeitslosenzahlen steigen. Also plant die bayerische Staatsregierung (vorerst still und heimlich) den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage (WAA), die dem ganzen Landkreis einen wirtschaftlichen Aufschwung bescheren soll. Auch Landrat Hans Schuierer ist von dieser Idee zunächst begeistert und wird schon bald als Retter der Region angesehen. Vereinzelte Proteste gegen das Vorhaben blendet er solange aus, bis die Staatsregierung mit aller Gewalt auf die Aktionen einer Bürgerinitiative reagiert, die gegen die WAA gegründet wurde. Nun kommen Schuierer langsam Zweifel: Ist die Anlage wirklich so harmlos wie behauptet? Und er beginnt, Nachforschungen anzustellen.

„Spektakuläres Dokudrama über einen der größten Erfolge der deutschen Umweltbewegung – die Verhinderung der Atom-Wiederaufbereitungsanlage in den 1980ern. Wackersdorf ist ein großartig gespieltes Lehrstück über die Hinterhältigkeit der Mächtigen und die Kraft von Bürgerbewegungen.“ (filmklicks.at)

Filmfest München 2018, Publikumspreis

http://www.wackersdorf-film.de/
Zimna wojna
Sa 22.12. 22:00
Zimna wojna
Der Breitengrad der Liebe
PL, GB, FR 2018 | 87 min | OmU | R: Paweł Pawlikowski
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Zimna wojna
Polen, GB, Frankreich 2018 | 87 min | OmU | Regie: Paweł Pawlikowski | Buch: Paweł Pawlikowski und Janosz Glowacki | Kanera; Łukas Zal, Paweł Pawlikowski | Schnitt: Jaroslaw Kaminski | Mit: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, Cédric | Kahn, Jeanne Balibar u.a.

Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zusammen. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

„Eine allgemeingültige Odyssee durch das menschliche Herz in all seinen Facetten“ (Time Out)

Filmfestival Cannes 2018: Beste Regie

5 Auszeichnungen beim Polnischen Filmfestival 2018

Polnische Oscar-Nominierung 2019

https://www.youtube.com/watch?v=NaV8QELBmXs IMDB
Kona fer í stríð
Mi 26.12. 20:00
Kona fer í stríð
Gegen den Strom
IS, FR, UA 2018 | 100 min | OmU | R: Bebedikt...
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Island, Frankreich, Ukraine 2018 | 100 min | OmU | Regie: Bebedikt Erlingsson | Buch: Ólafur gilsson | Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson | Schnitt: David Alexander Corno | Musik: David Thós Jónsson | Mit: Halldora Geirhardsdottir, Jóhann Sigurðarson, Juan Camillo Roman Estrada, Jörundur Ragnasson, David, Thór Jónsson u.a.

Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Frau der Berge“ führt sie heimlich einen Ein-Frau-Krieg gegen die lokale Aluminiumindustrie. Mit ihren Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann erfährt sie, dass ihr Antrag für die Adoption eines Kindes endlich angenommen wurde. Sie plant ihre letzte und kühnste Operation als Retterin der Highlands…

Bereits mit seinem großartigen Debüt Von Menschen und Pferden erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso humorvollen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. Gegen den Strom begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique am Filmfestival Cannes.

„Ein intelligenter Feelgood-Film“ (Variety)

Isländische Oscar-Nominierung 2019

Filmfestival Cannes 2018: Prix SACD (Semaine de la Critique)

Filmfest Hamburg 2018: Eröffnungsfilm

Nominiert für den Lux-Preis des Europäischen Parlaments

Ága
Do 27.12. 20:00
Ága
Nanouk
BG, DE, FR 2018 | 96 min | OmU | Regie: Milko Lazarov
Ága
Ága
Ága
Ága
Ága
Bulgarien, Deutschland, Frankreich 2018 | 96 min | OmU | Regie: Milko Lazarov | Buch: Simeon Ventsislavov und Milko Lazarov | Kamera: Kaloyan Bozhilov | Schnitt: Veselka Kiryakova | Musik: Penka Kounveva | Mit: Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanov, Galina Tikhonova, Sergei Egorov, Afanasiy Kylaev u.a.

Jakutien beherbergt die Eiswüsten des sibirischen Nordens: ein unwirklicher, lebensfeindlicher Ort und gleichzeitig atemberaubend schön. Hier leben, wie ihre Vorfahren, Sedna und Nanouk, ein in die Jahre gekommenes Inuitpaar. Ihre Jurte besteht aus Rentierfellen und sie versorgen sich mit Jagen und Fischen, in der Wildnis nur begleitet von ihrem Hund. Es ist ein schweigsamer und rauer Alltag, den beide ohne viele Worte verbringen. Und das Überleben wird schwieriger, denn die wenigen Tiere um sie herum verenden an einer mysteriösen Krankheit. Die immer früher einsetzende Schneeschmelze und Stürme bedrohen die schützende Behausung.

Ein Besuch unterbricht ihre Routine. Chena, ein junger Mann, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation und zu Tochter Ága. Vor langer Zeit hat sie das traditionelle Leben und die Familie verlassen. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen. Im Angesicht so vieler Entbehrungen macht er sich schließlich auf den Weg – von der Wildnis in die Stadt und zu Ága.

„Ein trotz intimer Geschichte bildgewaltiges Schneewüsten-Melodram mit ganz vielen fantastischen Bildern, von denen einem vor allem die atemberaubenden Aufnahmen eines Diamantenminenlochs wohl so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen werden.“ (filmstarts.de)

Sarajevo Filmfestival 2018, Bester Film

https://www.youtube.com/watch?v=HcE3wjwC0mw IMDB
Kona fer í stríð
Fr 28.12. 22:00
Kona fer í stríð
Gegen den Strom
IS, FR, UA 2018 | 100 min | OmU | R: Bebedikt...
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Kona fer í stríð
Island, Frankreich, Ukraine 2018 | 100 min | OmU | Regie: Bebedikt Erlingsson | Buch: Ólafur gilsson | Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson | Schnitt: David Alexander Corno | Musik: David Thós Jónsson | Mit: Halldora Geirhardsdottir, Jóhann Sigurðarson, Juan Camillo Roman Estrada, Jörundur Ragnasson, David, Thór Jónsson u.a.

Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Frau der Berge“ führt sie heimlich einen Ein-Frau-Krieg gegen die lokale Aluminiumindustrie. Mit ihren Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann erfährt sie, dass ihr Antrag für die Adoption eines Kindes endlich angenommen wurde. Sie plant ihre letzte und kühnste Operation als Retterin der Highlands…

Bereits mit seinem großartigen Debüt Von Menschen und Pferden erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso humorvollen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. Gegen den Strom begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique am Filmfestival Cannes.

„Ein intelligenter Feelgood-Film“ (Variety)

Isländische Oscar-Nominierung 2019

Filmfestival Cannes 2018: Prix SACD (Semaine de la Critique)

Filmfest Hamburg 2018: Eröffnungsfilm

Nominiert für den Lux-Preis des Europäischen Parlaments

Ága
Sa 29.12. 22:00
Ága
Nanouk
BG, DE, FR 2018 | 96 min | OmU | Regie: Milko Lazarov
Ága
Ága
Ága
Ága
Ága
Bulgarien, Deutschland, Frankreich 2018 | 96 min | OmU | Regie: Milko Lazarov | Buch: Simeon Ventsislavov und Milko Lazarov | Kamera: Kaloyan Bozhilov | Schnitt: Veselka Kiryakova | Musik: Penka Kounveva | Mit: Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanov, Galina Tikhonova, Sergei Egorov, Afanasiy Kylaev u.a.

Jakutien beherbergt die Eiswüsten des sibirischen Nordens: ein unwirklicher, lebensfeindlicher Ort und gleichzeitig atemberaubend schön. Hier leben, wie ihre Vorfahren, Sedna und Nanouk, ein in die Jahre gekommenes Inuitpaar. Ihre Jurte besteht aus Rentierfellen und sie versorgen sich mit Jagen und Fischen, in der Wildnis nur begleitet von ihrem Hund. Es ist ein schweigsamer und rauer Alltag, den beide ohne viele Worte verbringen. Und das Überleben wird schwieriger, denn die wenigen Tiere um sie herum verenden an einer mysteriösen Krankheit. Die immer früher einsetzende Schneeschmelze und Stürme bedrohen die schützende Behausung.

Ein Besuch unterbricht ihre Routine. Chena, ein junger Mann, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation und zu Tochter Ága. Vor langer Zeit hat sie das traditionelle Leben und die Familie verlassen. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen. Im Angesicht so vieler Entbehrungen macht er sich schließlich auf den Weg – von der Wildnis in die Stadt und zu Ága.

„Ein trotz intimer Geschichte bildgewaltiges Schneewüsten-Melodram mit ganz vielen fantastischen Bildern, von denen einem vor allem die atemberaubenden Aufnahmen eines Diamantenminenlochs wohl so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen werden.“ (filmstarts.de)

Sarajevo Filmfestival 2018, Bester Film

https://www.youtube.com/watch?v=HcE3wjwC0mw IMDB