La Chana
Mi 25.10. 20:00
La Chana
Mein Leben – Ein Tanz
ES 2016 | 85 min | OmU | Doku | R: Lucija Stojevic
La Chana
La Chana
La Chana
La Chana
Spanien 2016 | 85 min | OmU | Doku | Regie: Lucija Stojevic | Kamera: Samuel Navarrete | Schnitt: Domi Parra | Musik: Ernesto Briceno | Mit: Antonia Santiago Amador, genannt “La Chana”

Salvador Dalí war ihr glühender Verehrer, Peter Sellers wollte sie nach Hollywood holen: Antomia Santiago Amador, die Tänzerin La Chana, galt als Königin des Flamenco – und ist es bis heute. Diese packende Doku ist eine elegante Verbeugung vor diesem eindrucksvollen Ausnahmetalent. Und sie zeigt eine Frau, die allem Erfolg zum Trotz kein leichtes Leben hatte. Die Ehe war eine Hölle, ihr Ehemann ein übler Macho, der ihre Karriere sabotierte. Doch La Chana bleibt eine Stehauffrau. Mit fast 70 begibt sich die Tanz-Ikone nochmals auf die Bühne, für einen letzten Flamenco im Sitzen …

Auf dem weltweit größten Dokumentarfilmfestival in Amsterdam wurde der Film mit dem Publikumspreis ausgezeichnet – frei nach Kafka: „Im Kino gewesen. Getanzt!“

„Das wunderbare Portrait einer starken Frau… Bravo!“
(The Hollywood Reporter)

„Allein die Präsenz dieser Frau macht den Film schon zu einem Erlebnis.“ (Kino-zeit.de)

Dokumentarfilmfestival Amsterdam 2016, Publikumspreis

http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/212-mein-leben-ein-tanz
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Do 26.10. 20:00
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
DE 2017 | 111 min | DF | Regie: Arne Feldhusen
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Deutschland 2017 | 111 min | DF | Regie: Arne Feldhusen | Buch: Sven Regener, nach seinem gleichnamigen Roman | Kamera: Lutz Reitemeier | Schnitt: Benjamin Ikes Mit: Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann, Annika Meier, Bjarne Mädel u.a.

Vor Jahren verschwand Karl Schmidt am Tag des Mauerfalls nach einem Nervenzusammenbruch von der Bildfläche. Mitte der Neunziger finden ihn einige Freunde von damals, darunter Ferdi und Raimund, in einer drogentherapeutischen Einrichtung in Hamburg wieder – und das kommt ihnen gerade recht: Denn sie planen mit ihrem erfolgreichen Techno-Plattenlabel, das sie in der Zwischenzeit gegründet haben, eine Rave-Tour quer durch Deutschland und brauchen dazu jemanden, der immer nüchtern bleiben muss – irgendwer muss ja schließlich fahren. Da Charlie, wie Karl bei ihnen nur heißt, den Drogen abgeschworen hat, ist er genau der richtige. Doch auch ihm kommt die geplante Reise gerade recht, ist er doch des Lebens in der WG von ehemaligen Süchtigen, in der er wohnt, überdrüssig. Und so nimmt ihre Reise durch ein Deutschland, das gerade zusammenwächst, ihren Anfang…

„Für die Inszenierung wurde passenderweise der Tatortreiniger-Schöpfer Arne Feldhusen ins Boot geholt, der den abgedreht witzigen Roman stilecht auf die Leinwand bringt. Das Drehbuch wurde von Autor Sven Regener verfasst.“ (kino.de)

http://www.thimfilm.at/filmdetail/magical-mystery
La Chana
Fr 27.10. 22:00
La Chana
Mein Leben – Ein Tanz
ES 2016 | 85 min | OmU | Doku | R: Lucija Stojevic
La Chana
La Chana
La Chana
La Chana
Spanien 2016 | 85 min | OmU | Doku | Regie: Lucija Stojevic | Kamera: Samuel Navarrete | Schnitt: Domi Parra | Musik: Ernesto Briceno | Mit: Antonia Santiago Amador, genannt “La Chana”

Salvador Dalí war ihr glühender Verehrer, Peter Sellers wollte sie nach Hollywood holen: Antomia Santiago Amador, die Tänzerin La Chana, galt als Königin des Flamenco – und ist es bis heute. Diese packende Doku ist eine elegante Verbeugung vor diesem eindrucksvollen Ausnahmetalent. Und sie zeigt eine Frau, die allem Erfolg zum Trotz kein leichtes Leben hatte. Die Ehe war eine Hölle, ihr Ehemann ein übler Macho, der ihre Karriere sabotierte. Doch La Chana bleibt eine Stehauffrau. Mit fast 70 begibt sich die Tanz-Ikone nochmals auf die Bühne, für einen letzten Flamenco im Sitzen …

Auf dem weltweit größten Dokumentarfilmfestival in Amsterdam wurde der Film mit dem Publikumspreis ausgezeichnet – frei nach Kafka: „Im Kino gewesen. Getanzt!“

„Das wunderbare Portrait einer starken Frau… Bravo!“
(The Hollywood Reporter)

„Allein die Präsenz dieser Frau macht den Film schon zu einem Erlebnis.“ (Kino-zeit.de)

Dokumentarfilmfestival Amsterdam 2016, Publikumspreis

http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/212-mein-leben-ein-tanz
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Sa 28.10. 22:00
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
DE 2017 | 111 min | DF | Regie: Arne Feldhusen
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt
Deutschland 2017 | 111 min | DF | Regie: Arne Feldhusen | Buch: Sven Regener, nach seinem gleichnamigen Roman | Kamera: Lutz Reitemeier | Schnitt: Benjamin Ikes Mit: Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann, Annika Meier, Bjarne Mädel u.a.

Vor Jahren verschwand Karl Schmidt am Tag des Mauerfalls nach einem Nervenzusammenbruch von der Bildfläche. Mitte der Neunziger finden ihn einige Freunde von damals, darunter Ferdi und Raimund, in einer drogentherapeutischen Einrichtung in Hamburg wieder – und das kommt ihnen gerade recht: Denn sie planen mit ihrem erfolgreichen Techno-Plattenlabel, das sie in der Zwischenzeit gegründet haben, eine Rave-Tour quer durch Deutschland und brauchen dazu jemanden, der immer nüchtern bleiben muss – irgendwer muss ja schließlich fahren. Da Charlie, wie Karl bei ihnen nur heißt, den Drogen abgeschworen hat, ist er genau der richtige. Doch auch ihm kommt die geplante Reise gerade recht, ist er doch des Lebens in der WG von ehemaligen Süchtigen, in der er wohnt, überdrüssig. Und so nimmt ihre Reise durch ein Deutschland, das gerade zusammenwächst, ihren Anfang…

„Für die Inszenierung wurde passenderweise der Tatortreiniger-Schöpfer Arne Feldhusen ins Boot geholt, der den abgedreht witzigen Roman stilecht auf die Leinwand bringt. Das Drehbuch wurde von Autor Sven Regener verfasst.“ (kino.de)

http://www.thimfilm.at/filmdetail/magical-mystery
Teströl és lélekröl
Mi 1.11. 20:00
Teströl és lélekröl
Körper und Seele
HU 2017 | 116 min | OmU | R: Ildikó Enyedi
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Ungarn 2017 | 116 min | OmU | Regie und Buch: Ildikó Enyedi | Kamera: Máté Herbai | Musik: Ádám Balázs | Mit: Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Réka Tenki u.a.

Es ist ein Märchen in realistischen Bildern, das die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi in Körper und Seeleerzählt. Bei der Berlinale hat sie Anfang des Jahres dafür den Goldenen Bären gewonnen. Enyedi zeigt einen Schlachthof in ruhigen dokumentarischen Szenen als nüchterne Erkundung eines brutalen Ortes. Doch dazu erzählt sie die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die über etwas sehr Flüchtiges zueinander finden: über ihre Träume. Maria, die neu angestellte Kontrolleurin und Endre, der Geschäftsführer mit gelähmtem Arm, erleben nachts im Schlaf dieselbe Geschichte. Sie träumen von einem Hirsch und einer Hirschkuh im Wald. Es ist Winter, aber die Schneedecke, auf der die Tiere sich bewegen, ist noch nicht sehr dick.

„Ildikó Enyedis Film (…) ist eine behutsame Untersuchung des wohl schönsten aller Vorgänge: Zwei Seelen, die in zwei einander noch fremden Körpern wohnen, berühren sich. Das Erschütternde dieser Berührung erzählt Enyedi mit der Tiefe einer Philosophin und dem Eigensinn der Künstlerin.” DIE ZEIT

http://www.thimfilm.at/filmdetail/koerper-und-seele
Chavela
Do 2.11. 20:00
Chavela
US 2017 | 90 min | OmU | R: Catherine Gund, Daresha Kyi
Chavela
Chavela
Chavela
Chavela
Chavela
USA 2017 | 90 min | OmU | Doku | Regie: Catherine Gund, Daresha Kyi | Kamera: Natalia Cuevas, Catherine Gund | Schnitt: Carla Gutierrez | Musik: Gil Talmi | Mit: Chavela Vargas

Mit ihrer rauen, tiefen und melancholischen Stimme hat die mexikanische Sängerin Chavela Varga die sogenannten Rancheras, eine traditionelle mexikanische Musikgattung, in der normalerweise nur Männer ihr Herzleid klagen, zu neuem Leben erweckt. Ausgerechnet eine Frau, eine Rebellin, deren Trinkgelage von Freitag bis Mittwoch gedauert haben sollen, die angeblich Sex mit der gefeierten Künstlerin Frida Kahlo hatte, ja die sich sogar traute, Hosen zu tragen, sang von der Liebe zu anderen Frauen. Im Mexiko der 50er-Jahre ist Homosexualität ein Affront – und das glamouröse Leben der erfolgreichen Sängerin wird zum Gegenstand zahlloser Gerüchte. Dann bricht die Karriere der Sängerin von einen Tag auf den anderen ab.

Erst Ende der 80er Jahre taucht Chavela wieder auf. Mittellos und vergessen lebte der einstige Star in einer kleinen Hütte in der Nähe von San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica. Doch mit 70 Jahren gelingt ihr noch einmal das Comeback, als der Filmemacher Pedro Almodóvar auf Chavela aufmerksam wird. Kurzerhand engagiert er sie, um den Soundtrack für die Filme High Heels – Die Waffen einer Frauund Mein blühendes Geheimnisaufzunehmen. Plötzlich steht die beinahe vergessene Chavela Vargas wieder im Rampenlicht. Die Dokumentation von Catherine Gund und Daresha Kyi rekonstruiert das Leben einer Ausnahmekünstlerin, die auch heute noch Gegenstand Dutzender Mythen ist.

http://www.chavelavargasfilm.com/
Teströl és lélekröl
Fr 3.11. 22:00
Teströl és lélekröl
Körper und Seele
HU 2017 | 116 min | OmU | R: Ildikó Enyedi
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Ungarn 2017 | 116 min | OmU | Regie und Buch: Ildikó Enyedi | Kamera: Máté Herbai | Musik: Ádám Balázs | Mit: Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Réka Tenki u.a.

Es ist ein Märchen in realistischen Bildern, das die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi in Körper und Seeleerzählt. Bei der Berlinale hat sie Anfang des Jahres dafür den Goldenen Bären gewonnen. Enyedi zeigt einen Schlachthof in ruhigen dokumentarischen Szenen als nüchterne Erkundung eines brutalen Ortes. Doch dazu erzählt sie die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die über etwas sehr Flüchtiges zueinander finden: über ihre Träume. Maria, die neu angestellte Kontrolleurin und Endre, der Geschäftsführer mit gelähmtem Arm, erleben nachts im Schlaf dieselbe Geschichte. Sie träumen von einem Hirsch und einer Hirschkuh im Wald. Es ist Winter, aber die Schneedecke, auf der die Tiere sich bewegen, ist noch nicht sehr dick.

„Ildikó Enyedis Film (…) ist eine behutsame Untersuchung des wohl schönsten aller Vorgänge: Zwei Seelen, die in zwei einander noch fremden Körpern wohnen, berühren sich. Das Erschütternde dieser Berührung erzählt Enyedi mit der Tiefe einer Philosophin und dem Eigensinn der Künstlerin.” DIE ZEIT

http://www.thimfilm.at/filmdetail/koerper-und-seele
Chavela
Sa 4.11. 22:00
Chavela
US 2017 | 90 min | OmU | R: Catherine Gund, Daresha Kyi
Chavela
Chavela
Chavela
Chavela
Chavela
USA 2017 | 90 min | OmU | Doku | Regie: Catherine Gund, Daresha Kyi | Kamera: Natalia Cuevas, Catherine Gund | Schnitt: Carla Gutierrez | Musik: Gil Talmi | Mit: Chavela Vargas

Mit ihrer rauen, tiefen und melancholischen Stimme hat die mexikanische Sängerin Chavela Varga die sogenannten Rancheras, eine traditionelle mexikanische Musikgattung, in der normalerweise nur Männer ihr Herzleid klagen, zu neuem Leben erweckt. Ausgerechnet eine Frau, eine Rebellin, deren Trinkgelage von Freitag bis Mittwoch gedauert haben sollen, die angeblich Sex mit der gefeierten Künstlerin Frida Kahlo hatte, ja die sich sogar traute, Hosen zu tragen, sang von der Liebe zu anderen Frauen. Im Mexiko der 50er-Jahre ist Homosexualität ein Affront – und das glamouröse Leben der erfolgreichen Sängerin wird zum Gegenstand zahlloser Gerüchte. Dann bricht die Karriere der Sängerin von einen Tag auf den anderen ab.

Erst Ende der 80er Jahre taucht Chavela wieder auf. Mittellos und vergessen lebte der einstige Star in einer kleinen Hütte in der Nähe von San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica. Doch mit 70 Jahren gelingt ihr noch einmal das Comeback, als der Filmemacher Pedro Almodóvar auf Chavela aufmerksam wird. Kurzerhand engagiert er sie, um den Soundtrack für die Filme High Heels – Die Waffen einer Frauund Mein blühendes Geheimnisaufzunehmen. Plötzlich steht die beinahe vergessene Chavela Vargas wieder im Rampenlicht. Die Dokumentation von Catherine Gund und Daresha Kyi rekonstruiert das Leben einer Ausnahmekünstlerin, die auch heute noch Gegenstand Dutzender Mythen ist.

http://www.chavelavargasfilm.com/
Das Deckelbad
Mi 8.11. 20:00
Das Deckelbad
Die Geschichte der Katharina Walser
CH 2015 | 96 min | Schweizerdeutsch | R: Kuno Bont
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Schweiz 2015 | 96 min | Schweizerdeutsch | Regie und Buch: Kuno Bont | Kamera: Günter König, Daniel Schierscher, Jens Weber | Musik: Nadja Räss, Paul Winter | Mit: Simona Specker, Gian Rupf, Hans-Peter Ulli u.a.

Die Serviertochter Katharina Walser kommt voller Hoffnung in die Schweiz, um hier das Glück zu finden. Der Ostschweizer Regisseur Kuno Bont rollt einen Fall aus den 1950er Jahren auf, in dem eine „Ausländerin” sich gegen Vorurteile, Behörden und Seelenklempner wehrt: Die aus dem Österreichischen stammende Katharina Walser findet einen Job in einer Rheintaler Bergbeiz. Sie wird ausgebeutet, missbraucht, ist Wirt und dem Gemeindevorstand ausgeliefert. Nur Wildhüter Tannbühler hält zu ihr. Ein Heimatfilm ohne Postkartenidylle und Beschönigungen. St. Galler Tagblatt

Ein Außenseiter des Schweizer Films, Kuno Bont, hat es gewagt und einen schauerlichen Fund zutage gefördert: Das Deckelbad, ein Trauerspiel über die Schweiz, ihre Behörden, ihre ländliche Population und ihre rigiden Strukturen. Weltwoche

Wir zeigen den Film als Österreichpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Kuno Bont und der Hauptdarstellerin Simona Specker. Kuno Bont wird eine kurze Einführung zum Film geben und auch nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen.

http://www.dasdeckelbad.com/film
mother!
Do 9.11. 20:00
mother!
US 2017 | 122 min | OmU | R: Darren Aronofsky
mother!
mother!
mother!
mother!
USA 2017 | 122 min | OmU | FSK 16 Jahre | Regie und Buch: Darren Aronofsky | Kamera: Matthew Libatique | Schnitt; Andrew Weisblum | Mit: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Michelle Pfeiffer, Ed Harris, Domhnall Gleeson u.a.

Ein namenloses Paar lebt in einem abgeschieden gelegenen Landhaus. Er ist Dichter und leidet an einer Schreibblockade, sie gestaltet und restauriert liebevoll das gemeinsame Heim. Plötzlich steht ein Fremder vor der Tür, tags darauf dessen Frau.

Der Dichter lädt die beiden trotz der Bedenken seiner jungen Frau ein, länger zu bleiben. Tatsächlich zeigen sich die Gäste aufdringlich und rücksichtslos. Als auch noch ihre beiden Söhne auftauchen, kommt es zu einem blutigen Streit. Doch diese Invasion ist nur der Anfang einer albtraumhaften Eskalationsspirale.

„Dunkles Pulsieren in den Wänden, ein zugemauerter Keller, der vielleicht Geheimnisse birgt, ein Loch im Parkett, das zur schwärenden, blutenden Wunde wird - kein Muster des Spukhaus-Films bleibt hier ausgespart.“ (…) Aronofskys Sicht auf Beziehungsglück, Mutterschaft, Dichterruhm, ja die Welt überhaupt könnte schließlich düsterer kaum sein – wer bereit ist, sich berühren zu lassen, wird grausam bestraft. (…) Der Film ist eine Zumutung, von der man im Nachhinein das Gefühl nicht los wird, sie könnte sich absolut gelohnt haben."

Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung

https://www.youtube.com/watch?v=lztIPUb_ER8 IMDB
Das Deckelbad
Fr 10.11. 22:00
Das Deckelbad
Die Geschichte der Katharina Walser
CH 2015 | 96 min | Schweizerdeutsch | R: Kuno Bont
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Das Deckelbad
Schweiz 2015 | 96 min | Schweizerdeutsch | Regie und Buch: Kuno Bont | Kamera: Günter König, Daniel Schierscher, Jens Weber | Musik: Nadja Räss, Paul Winter | Mit: Simona Specker, Gian Rupf, Hans-Peter Ulli u.a.

Die Serviertochter Katharina Walser kommt voller Hoffnung in die Schweiz, um hier das Glück zu finden. Der Ostschweizer Regisseur Kuno Bont rollt einen Fall aus den 1950er Jahren auf, in dem eine „Ausländerin” sich gegen Vorurteile, Behörden und Seelenklempner wehrt: Die aus dem Österreichischen stammende Katharina Walser findet einen Job in einer Rheintaler Bergbeiz. Sie wird ausgebeutet, missbraucht, ist Wirt und dem Gemeindevorstand ausgeliefert. Nur Wildhüter Tannbühler hält zu ihr. Ein Heimatfilm ohne Postkartenidylle und Beschönigungen. St. Galler Tagblatt

Ein Außenseiter des Schweizer Films, Kuno Bont, hat es gewagt und einen schauerlichen Fund zutage gefördert: Das Deckelbad, ein Trauerspiel über die Schweiz, ihre Behörden, ihre ländliche Population und ihre rigiden Strukturen. Weltwoche

Wir zeigen den Film als Österreichpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Kuno Bont und der Hauptdarstellerin Simona Specker. Kuno Bont wird eine kurze Einführung zum Film geben und auch nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen.

http://www.dasdeckelbad.com/film
mother!
Sa 11.11. 22:00
mother!
US 2017 | 122 min | OmU | R: Darren Aronofsky
mother!
mother!
mother!
mother!
USA 2017 | 122 min | OmU | FSK 16 Jahre | Regie und Buch: Darren Aronofsky | Kamera: Matthew Libatique | Schnitt; Andrew Weisblum | Mit: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Michelle Pfeiffer, Ed Harris, Domhnall Gleeson u.a.

Ein namenloses Paar lebt in einem abgeschieden gelegenen Landhaus. Er ist Dichter und leidet an einer Schreibblockade, sie gestaltet und restauriert liebevoll das gemeinsame Heim. Plötzlich steht ein Fremder vor der Tür, tags darauf dessen Frau.

Der Dichter lädt die beiden trotz der Bedenken seiner jungen Frau ein, länger zu bleiben. Tatsächlich zeigen sich die Gäste aufdringlich und rücksichtslos. Als auch noch ihre beiden Söhne auftauchen, kommt es zu einem blutigen Streit. Doch diese Invasion ist nur der Anfang einer albtraumhaften Eskalationsspirale.

„Dunkles Pulsieren in den Wänden, ein zugemauerter Keller, der vielleicht Geheimnisse birgt, ein Loch im Parkett, das zur schwärenden, blutenden Wunde wird - kein Muster des Spukhaus-Films bleibt hier ausgespart.“ (…) Aronofskys Sicht auf Beziehungsglück, Mutterschaft, Dichterruhm, ja die Welt überhaupt könnte schließlich düsterer kaum sein – wer bereit ist, sich berühren zu lassen, wird grausam bestraft. (…) Der Film ist eine Zumutung, von der man im Nachhinein das Gefühl nicht los wird, sie könnte sich absolut gelohnt haben."

Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung

https://www.youtube.com/watch?v=lztIPUb_ER8 IMDB
Western
Mi 15.11. 20:00
Western
DE, BE, AT 2017 | 119 min | OmU | R: Valeska Grisebach
Western
Western
Western
Western
Western
Western
Deutschland, Belgien, Österreich 2017 | 119 min | OmU | Regie und Buch: Valeska Grisebach | Kamera: Bernhard Keller | Schnitt: Bettina Böhler | Mit: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letivof, Veneta Fragnova u.a.

Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent können weder Englisch noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard, der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, um genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen… Aber bald schon findet sich der schweigsame Ex-Soldat Meinhard zwischen den Fronten wieder.

Valeska Grisebach, deren letzter Spielfilm Sehnsucht2006 in die Kinos kam, meldet sich mit einem modernen Western zurück, der den Frontier-Mythos an die bulgarisch-griechische Grenze verlegt und bekannte Erzählmuster des Genres in die Moderne transportiert – aus Cowboys werden Bauarbeiter, aus Indianern die Bulgaren aus dem Nachbardorf. So taucht der Film wie nebenbei in die Entwicklungspolitik der Europäischen Union ab, während er kulturelle Missverständnisse offen zur Schau stellt.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Western
Dries
Do 16.11. 20:00
Dries
BE, DE 2017 | 93 min | OmU | R: Reiner Holzemer
Dries
Dries
Dries
Dries
Dries
Belgien, Deutschland 2017 | 93 min | Doku | OmU | Regie, Buch, Kamera: Reiner Holzemer | Schnitt: Helmar Jungmann, Stephan Krumbiegel | Musik: Colin Greenwood Ton: Jürgen Roth | Produktion: Reiner Holzemer Films

Der Designer Dries van Noten macht Mode, die aus der Zeit fällt, inspiriert von Rubens, Monroe und Bowie. Ein Film zeigt seine Gegenentwürfe zur Fast-Fashion-Hysterie. ZEIT magazin

Dries Van Noten ist nicht der typische Modedesigner – statt aktuellen Trends nachzulaufen, kreiert der gebürtige Belgier einen eigenen Stil. Ungewöhnliche Stoffe und Prints kombiniert mit Stickereien und folkloristischen Elementen prägen seine Kleider. Selbst, als sein Stern in den 90er Jahren zu sinken droht, hält der Designer an seiner Idee fest. Bis ihm in den Nullerjahren ein spektakuläres Comeback gelingt. Der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den außergewöhnlichen Fashion-Star ein Jahr lang begleitet. Die Dokumentation zeigt den Schaffensprozess und den Alltag des Designers, gibt Einblick in intime Momente und öffentliche Auftritte und erschafft so ein umfassendes Porträt von Dries Van Noten.

https://www.filmladen.at/film/dries/
Western
Fr 17.11. 22:00
Western
DE, BE, AT 2017 | 119 min | OmU | R: Valeska Grisebach
Western
Western
Western
Western
Western
Western
Deutschland, Belgien, Österreich 2017 | 119 min | OmU | Regie und Buch: Valeska Grisebach | Kamera: Bernhard Keller | Schnitt: Bettina Böhler | Mit: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letivof, Veneta Fragnova u.a.

Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent können weder Englisch noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard, der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, um genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen… Aber bald schon findet sich der schweigsame Ex-Soldat Meinhard zwischen den Fronten wieder.

Valeska Grisebach, deren letzter Spielfilm Sehnsucht2006 in die Kinos kam, meldet sich mit einem modernen Western zurück, der den Frontier-Mythos an die bulgarisch-griechische Grenze verlegt und bekannte Erzählmuster des Genres in die Moderne transportiert – aus Cowboys werden Bauarbeiter, aus Indianern die Bulgaren aus dem Nachbardorf. So taucht der Film wie nebenbei in die Entwicklungspolitik der Europäischen Union ab, während er kulturelle Missverständnisse offen zur Schau stellt.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Western
Dries
Sa 18.11. 22:00
Dries
BE, DE 2017 | 93 min | OmU | R: Reiner Holzemer
Dries
Dries
Dries
Dries
Dries
Belgien, Deutschland 2017 | 93 min | Doku | OmU | Regie, Buch, Kamera: Reiner Holzemer | Schnitt: Helmar Jungmann, Stephan Krumbiegel | Musik: Colin Greenwood Ton: Jürgen Roth | Produktion: Reiner Holzemer Films

Der Designer Dries van Noten macht Mode, die aus der Zeit fällt, inspiriert von Rubens, Monroe und Bowie. Ein Film zeigt seine Gegenentwürfe zur Fast-Fashion-Hysterie. ZEIT magazin

Dries Van Noten ist nicht der typische Modedesigner – statt aktuellen Trends nachzulaufen, kreiert der gebürtige Belgier einen eigenen Stil. Ungewöhnliche Stoffe und Prints kombiniert mit Stickereien und folkloristischen Elementen prägen seine Kleider. Selbst, als sein Stern in den 90er Jahren zu sinken droht, hält der Designer an seiner Idee fest. Bis ihm in den Nullerjahren ein spektakuläres Comeback gelingt. Der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den außergewöhnlichen Fashion-Star ein Jahr lang begleitet. Die Dokumentation zeigt den Schaffensprozess und den Alltag des Designers, gibt Einblick in intime Momente und öffentliche Auftritte und erschafft so ein umfassendes Porträt von Dries Van Noten.

https://www.filmladen.at/film/dries/
I Am Not Your Negro
Mi 22.11. 20:00
I Am Not Your Negro
FR, US, BE, CH 2016 | 95 min | OmU | Regie: Raoul Peck
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
Frankreich, USA, Belgien, Schweiz 2016 | 95 min | Doku | OmU | Regie: Raoul Peck | Buch: James Baldwin, Raouk Peck, basierend auf Baldwins Remember This House | Schnitt: Alexandra Strauss | Musik: Alexei Aigui | Sprecher: James Baldwin und Samuel L. Jackson

Mit seinem Dokumentarfilm spürt Raoul Peck dem weißen Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach.

Im Film spricht fast ausschließlich James Baldwin. Er spricht, ohne dabei in erster Linie von sich selbst zu sprechen, vor allem darüber, was es heißt, schwarz zu sein. Erzählt, wie seine Auseinandersetzung mit den Bürgerrechtlern verläuft, was er sieht, wenn er nach langer Abwesenheit nach New York zurückkommt, was er an Harlem vermisst hat, während er in Europa war, und wie es ist, nach Hause zu kommen, wenn man nicht mehr weiß, was das bedeutet. Er spricht von seiner ersten großen Liebe, die das Hollywood-Kino war. Im Zentrum seiner Gedanken aber steht immer wieder die Einsicht, dass neben, unter, über allem anderen die Schwarzen auch dafür gebraucht wurden, zu definieren, was ein Weißer ist. Baldwin war in allem seiner Zeit voraus. Er starb 1987, da war er dreiundsechzig.

Wenn Baldwin nicht selbst spricht, übernimmt Samuel L. Jackson seinen Part. Und Baldwin ist auch derjenige, der im Abspann von I am Not Your Negroals Autor genannt ist. Endlich ein Film also von ihm, der zu Lebzeiten keinen Film drehen konnte, obwohl er Drehbücher schrieb, zum Beispiel das auf der Autobiographie von Malcolm X basierende Buch One day when I was lost.


http://www.not-your-negro.de/
God's Own Country
Do 23.11. 20:00
God's Own Country
UK 2017 | 104 min | OmU | R: Francis Lee
God's Own Country
God's Own Country
God's Own Country
God's Own Country
UK 2017 | 104 min | OmU | Regie und Buch: Francis Lee | Kamera: Joshua James Richards | Schnitt: Chris Wyatt | Mit: Josh O'Connor, Alec Secareanu, Ian Hart, Gemma Jones u.a.

Der junge Johnny bewirtschaftet die Farm seines kranken Vaters im englischen Yorkshire. Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn ist den widrigen Lebens- und Arbeitsumständen angepasst: Knapp und rau werden meist Worte der Kritik oder Bevormundung an den Sohn gerichtet. Frustriert geht der isolierte Johnny seinem harten Tagesgeschäft nach, hat unverbindlichen Sex mit Männern oder betrinkt sich im lokalen Pub. Als im Frühjahr der gleichaltrige Gheorghe aus Rumänien als Aushilfe für die Saison anheuert, begegnet Johnny dem Fremden zunächst mit Misstrauen. Die anfänglichen Spannungen zwischen den Männern weichen jedoch bald einer intensiven Beziehung, die Johnny neue Perspektiven eröffnet, ihn aber auch vor weitere Herausforderungen stellt.

Francis Lee zeigt in seinem Langfilmdebüt den entbehrungsreichen Farm-Alltag in authentischen Bildern. Er konzentriert sich dabei auf Blicke und Gesten seiner Charaktere und ihre unmittelbare Körperlichkeit. Die archaische Landschaft von God’s Own Country, wie die Einheimischen die ehemalige Grafschaft nennen, wird zum Spiegelbild innerer Tumulte.

Edinburgh International Film Festival 2017: Auszeichnung als Bester britischer Film |

San Francisco International Film Festival 2017: Nominierung für den Golden Gate Award New Directors Prize – Narrative films (Francis Lee) | Sundance Film Festival 2017: Auszeichnung für die Beste Regie mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award

http://gods-own-country.de/
I Am Not Your Negro
Fr 24.11. 22:00
I Am Not Your Negro
FR, US, BE, CH 2016 | 95 min | OmU | Regie: Raoul Peck
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
I Am Not Your Negro
Frankreich, USA, Belgien, Schweiz 2016 | 95 min | Doku | OmU | Regie: Raoul Peck | Buch: James Baldwin, Raouk Peck, basierend auf Baldwins Remember This House | Schnitt: Alexandra Strauss | Musik: Alexei Aigui | Sprecher: James Baldwin und Samuel L. Jackson

Mit seinem Dokumentarfilm spürt Raoul Peck dem weißen Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach.

Im Film spricht fast ausschließlich James Baldwin. Er spricht, ohne dabei in erster Linie von sich selbst zu sprechen, vor allem darüber, was es heißt, schwarz zu sein. Erzählt, wie seine Auseinandersetzung mit den Bürgerrechtlern verläuft, was er sieht, wenn er nach langer Abwesenheit nach New York zurückkommt, was er an Harlem vermisst hat, während er in Europa war, und wie es ist, nach Hause zu kommen, wenn man nicht mehr weiß, was das bedeutet. Er spricht von seiner ersten großen Liebe, die das Hollywood-Kino war. Im Zentrum seiner Gedanken aber steht immer wieder die Einsicht, dass neben, unter, über allem anderen die Schwarzen auch dafür gebraucht wurden, zu definieren, was ein Weißer ist. Baldwin war in allem seiner Zeit voraus. Er starb 1987, da war er dreiundsechzig.

Wenn Baldwin nicht selbst spricht, übernimmt Samuel L. Jackson seinen Part. Und Baldwin ist auch derjenige, der im Abspann von I am Not Your Negroals Autor genannt ist. Endlich ein Film also von ihm, der zu Lebzeiten keinen Film drehen konnte, obwohl er Drehbücher schrieb, zum Beispiel das auf der Autobiographie von Malcolm X basierende Buch One day when I was lost.


http://www.not-your-negro.de/
God's Own Country
Sa 25.11. 22:00
God's Own Country
UK 2017 | 104 min | OmU | R: Francis Lee
God's Own Country
God's Own Country
God's Own Country
God's Own Country
UK 2017 | 104 min | OmU | Regie und Buch: Francis Lee | Kamera: Joshua James Richards | Schnitt: Chris Wyatt | Mit: Josh O'Connor, Alec Secareanu, Ian Hart, Gemma Jones u.a.

Der junge Johnny bewirtschaftet die Farm seines kranken Vaters im englischen Yorkshire. Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn ist den widrigen Lebens- und Arbeitsumständen angepasst: Knapp und rau werden meist Worte der Kritik oder Bevormundung an den Sohn gerichtet. Frustriert geht der isolierte Johnny seinem harten Tagesgeschäft nach, hat unverbindlichen Sex mit Männern oder betrinkt sich im lokalen Pub. Als im Frühjahr der gleichaltrige Gheorghe aus Rumänien als Aushilfe für die Saison anheuert, begegnet Johnny dem Fremden zunächst mit Misstrauen. Die anfänglichen Spannungen zwischen den Männern weichen jedoch bald einer intensiven Beziehung, die Johnny neue Perspektiven eröffnet, ihn aber auch vor weitere Herausforderungen stellt.

Francis Lee zeigt in seinem Langfilmdebüt den entbehrungsreichen Farm-Alltag in authentischen Bildern. Er konzentriert sich dabei auf Blicke und Gesten seiner Charaktere und ihre unmittelbare Körperlichkeit. Die archaische Landschaft von God’s Own Country, wie die Einheimischen die ehemalige Grafschaft nennen, wird zum Spiegelbild innerer Tumulte.

Edinburgh International Film Festival 2017: Auszeichnung als Bester britischer Film |

San Francisco International Film Festival 2017: Nominierung für den Golden Gate Award New Directors Prize – Narrative films (Francis Lee) | Sundance Film Festival 2017: Auszeichnung für die Beste Regie mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award

http://gods-own-country.de/
Ce qui nous lie
Mi 29.11. 20:00
Ce qui nous lie
Der Wein und der Wind
FR 2017 | 114 min | OmU | R: Cédric Klapisch
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Frankreich 2017 | 114 min | OmU | Regie: Cédric Klapisch | Buch: Santiago Amigorena und Cédric Klapisch | Story: Jean-Marc Roulot | Kamera: Alexis Kavyrchine | Schnitt: Anne-Sophie Bion | Mit: Pio Marmai, Ana Giradot, François Civil, Jean-Marc Roulot u.a.

Es ist Spätsommer im Burgund und die Weinernte steht bevor. Der dreißigjährige Jean kehrt nach vielen Jahren der Funkstille auf das idyllische Familienweingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette und Jérémie, die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterhalten haben, können jede Unterstützung gebrauchen.

So wie sich jedes Erntejahr nach den Jahreszeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht …

Mit dem Wandel der Jahreszeiten folgt Regisseur Cédric Klapisch L´Auberge espagnole-Trilogie; So ist Paris) dem Beziehungsgeflecht dreier ungleicher Geschwister. Bewegendes, französisches Erzählkino über die Kunst, das persönliche Glück zu finden – ein filmischer Hochgenuss!

https://www.youtube.com/watch?v=aD_xZ_LQZN8 IMDB
Wir töten Stella
Do 30.11. 20:00
Wir töten Stella
AT 2017 | 99 min | R: Julian Roman Pölsler
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Österreich 2017 | 99 min | Regie: Julian Roman Pölsler | Buch: Julian Roman Pölsler nach der gleichnamigen Novelle von Marlen Haushofer | Kamera: J. R. P. Artman, Walter Kindler | Schnitt: Bettina Mazakarini | Mit: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emde u.a.

Die Novelle von Marlen Haushofer erzählt die Geschichte der 19-jährigen Stella, die, als sie auf Wunsch ihrer Mutter einige Zeit bei Anna und ihrer Familie in der Großstadt verbringt, von Annas Mann Richard verführt und dann fallen gelassen wird. Als Stella nach einer erzwungenen Abtreibung Selbstmord begeht, ist sich Anna ihrer Mitschuld an diesem tragischen Geschehen bewusst und versucht, durch das Niederschreiben der Geschichte ihre Seele zu reinigen.

Nach dem großen Erfolg der Marlen-Haushofer-Verfilmung Die Wand verfilmt Julian Roman Pölsler erneut einen Stoff der österreichischen Autorin.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/wir-toeten-stella
Ce qui nous lie
Fr 1.12. 22:00
Ce qui nous lie
Der Wein und der Wind
FR 2017 | 114 min | OmU | R: Cédric Klapisch
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Ce qui nous lie
Frankreich 2017 | 114 min | OmU | Regie: Cédric Klapisch | Buch: Santiago Amigorena und Cédric Klapisch | Story: Jean-Marc Roulot | Kamera: Alexis Kavyrchine | Schnitt: Anne-Sophie Bion | Mit: Pio Marmai, Ana Giradot, François Civil, Jean-Marc Roulot u.a.

Es ist Spätsommer im Burgund und die Weinernte steht bevor. Der dreißigjährige Jean kehrt nach vielen Jahren der Funkstille auf das idyllische Familienweingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette und Jérémie, die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterhalten haben, können jede Unterstützung gebrauchen.

So wie sich jedes Erntejahr nach den Jahreszeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht …

Mit dem Wandel der Jahreszeiten folgt Regisseur Cédric Klapisch L´Auberge espagnole-Trilogie; So ist Paris) dem Beziehungsgeflecht dreier ungleicher Geschwister. Bewegendes, französisches Erzählkino über die Kunst, das persönliche Glück zu finden – ein filmischer Hochgenuss!

https://www.youtube.com/watch?v=aD_xZ_LQZN8 IMDB
Wir töten Stella
Sa 2.12. 22:00
Wir töten Stella
AT 2017 | 99 min | R: Julian Roman Pölsler
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Wir töten Stella
Österreich 2017 | 99 min | Regie: Julian Roman Pölsler | Buch: Julian Roman Pölsler nach der gleichnamigen Novelle von Marlen Haushofer | Kamera: J. R. P. Artman, Walter Kindler | Schnitt: Bettina Mazakarini | Mit: Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emde u.a.

Die Novelle von Marlen Haushofer erzählt die Geschichte der 19-jährigen Stella, die, als sie auf Wunsch ihrer Mutter einige Zeit bei Anna und ihrer Familie in der Großstadt verbringt, von Annas Mann Richard verführt und dann fallen gelassen wird. Als Stella nach einer erzwungenen Abtreibung Selbstmord begeht, ist sich Anna ihrer Mitschuld an diesem tragischen Geschehen bewusst und versucht, durch das Niederschreiben der Geschichte ihre Seele zu reinigen.

Nach dem großen Erfolg der Marlen-Haushofer-Verfilmung Die Wand verfilmt Julian Roman Pölsler erneut einen Stoff der österreichischen Autorin.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/wir-toeten-stella
Dalida
Mi 6.12. 20:00
Dalida
FR 2017 | 124 min | OmU | R: Lisa Azuelos
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Frankreich 2017 | 124 min | OmU | Regie und Buch: Lisa Azuelos | Kamera: Antoine Sanier | Schnitt: Thomas Fernandez | Mit: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio. Jean-Paul Rouve u.a.

1933 wurde sie in Kairo geboren, 1987 starb sie einen tragischen Tod. Dazwischen lebte Dalida ein filmreifes Leben, das ihr erstes Konzert im legendären Olympia in Paris 1953 ebenso umfasste wie die Ehe mit Lucien Morisse, dem Leiter des damals neu gegründeten Privatradiosenders Europe 1, den Beginn der Disco-Ära, ihre spirituelle Entdeckungsreise nach Indien oder den weltweiten Erfolg von "Gigi l'amoroso" 1974. Dalida war eine unkonventionelle Frau in konventionellen Zeiten, deren einzigartiges Talent und unvergleichliche Ausstrahlung bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben.

Lisa Azuelos zeichnet ein intimes Portrait einer komplexen, modernen Frau: Mit über 130 Millionen verkauften Schallplatten weltweit gehört Dalida zu den berühmtesten Sängerinnen unserer Zeit.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/dalida
Chez nous
Do 7.12. 20:00
Chez nous
Das ist unser Land
FR, BE 2017 | 117 min | OmU | R: Lucas Belvaux
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Frankreich, Belgien 2017 | 117 min | OmU | Regie: Lucas Belvaux | Buch: Lucas Belvaux, Jérôme Leroy | Kamera: Pierric Gantelmi d'Ille | Schnitt: Ludo Troch | Mit: Émilie Dequenne, André Dussollier, Guillaume Gouix u.a.

Pauline ist Krankenpflegerin und kümmert sich nicht nur um ihre zwei Kinder und ihren Vater, sondern auch um ihre Patienten mit großer Hingabe, von denen sie dafür geliebt wird. Weil sie so beliebt ist, bittet sie der charismatische Arzt Dr. Berthier im Auftrag einer aufstrebenden nationalistischen Partei, bei den nächsten Bürgermeisterwahlen zu kandidieren. Zwar ist ihre Familie und vor allem ihr sozialistischer Vater von dieser Vorstellung entsetzt, doch Pauline erlebt bei ihrer Arbeit Tag für Tag soziale Missstände und so lässt sie sich schnell davon überzeugen, dass sie in der Lokalpolitik etwas erreichen könnte, um das Leben ihrer Patienten zu verbessern. Aber schon bald muss die Neue erkennen, dass sie von der skrupellosen Parteichefin Agnès Dorgelle lediglich als Aushängeschild benutzt werden soll ...

„In seinem neuen Spielfilm zeichnet Lucas Belvaux das eindrückliche Porträt einer an den Front National angelehnten Partei und legt so die Mechanismen rechtsextremer Politik offen.” epd Film

https://www.filmladen.at/film/das-ist-unser-land/
Dalida
Fr 8.12. 22:00
Dalida
FR 2017 | 124 min | OmU | R: Lisa Azuelos
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Dalida
Frankreich 2017 | 124 min | OmU | Regie und Buch: Lisa Azuelos | Kamera: Antoine Sanier | Schnitt: Thomas Fernandez | Mit: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio. Jean-Paul Rouve u.a.

1933 wurde sie in Kairo geboren, 1987 starb sie einen tragischen Tod. Dazwischen lebte Dalida ein filmreifes Leben, das ihr erstes Konzert im legendären Olympia in Paris 1953 ebenso umfasste wie die Ehe mit Lucien Morisse, dem Leiter des damals neu gegründeten Privatradiosenders Europe 1, den Beginn der Disco-Ära, ihre spirituelle Entdeckungsreise nach Indien oder den weltweiten Erfolg von "Gigi l'amoroso" 1974. Dalida war eine unkonventionelle Frau in konventionellen Zeiten, deren einzigartiges Talent und unvergleichliche Ausstrahlung bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben.

Lisa Azuelos zeichnet ein intimes Portrait einer komplexen, modernen Frau: Mit über 130 Millionen verkauften Schallplatten weltweit gehört Dalida zu den berühmtesten Sängerinnen unserer Zeit.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/dalida
Chez nous
Sa 9.12. 22:00
Chez nous
Das ist unser Land
FR, BE 2017 | 117 min | OmU | R: Lucas Belvaux
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Chez nous
Frankreich, Belgien 2017 | 117 min | OmU | Regie: Lucas Belvaux | Buch: Lucas Belvaux, Jérôme Leroy | Kamera: Pierric Gantelmi d'Ille | Schnitt: Ludo Troch | Mit: Émilie Dequenne, André Dussollier, Guillaume Gouix u.a.

Pauline ist Krankenpflegerin und kümmert sich nicht nur um ihre zwei Kinder und ihren Vater, sondern auch um ihre Patienten mit großer Hingabe, von denen sie dafür geliebt wird. Weil sie so beliebt ist, bittet sie der charismatische Arzt Dr. Berthier im Auftrag einer aufstrebenden nationalistischen Partei, bei den nächsten Bürgermeisterwahlen zu kandidieren. Zwar ist ihre Familie und vor allem ihr sozialistischer Vater von dieser Vorstellung entsetzt, doch Pauline erlebt bei ihrer Arbeit Tag für Tag soziale Missstände und so lässt sie sich schnell davon überzeugen, dass sie in der Lokalpolitik etwas erreichen könnte, um das Leben ihrer Patienten zu verbessern. Aber schon bald muss die Neue erkennen, dass sie von der skrupellosen Parteichefin Agnès Dorgelle lediglich als Aushängeschild benutzt werden soll ...

„In seinem neuen Spielfilm zeichnet Lucas Belvaux das eindrückliche Porträt einer an den Front National angelehnten Partei und legt so die Mechanismen rechtsextremer Politik offen.” epd Film

https://www.filmladen.at/film/das-ist-unser-land/
Walk With Me
Mi 13.12. 20:00
Walk With Me
GB 2017 | 94 min | OmU | R: Marc Francis, Max Pugh
Walk With Me
Walk With Me
Walk With Me
Großbritannien 2017 | 94 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Marc Francis, Max Pugh | Kamera: Marc Francis, Max Pugh | Schnitt: Nicolas Chaudeurge, Marc J. Francis, Alan Mackay, Max Pugh | Mit: Benedict Cumberbatch als Erzähler

Der berühmte Zen-Meister Thich Nhat Hanh hat 1982 im ländlichen Frankreich ein Kloster gegründet, wo der mittlerweile über 90-Jährige nach wie vor aktiv ist – oder wäre 'passiv' in dieser Beziehung das richtigere Wort?

Drei Jahre hindurch haben die beiden Dokumentarfilmer Marc J. Francis und Max Pugh den buddhistischen Klosteralltag begleitet und verschaffen uns Einblicke in eine Welt, die einen radikalen Bruch zu unserem gewohnten mitteleuropäischen Leben bedeutet. Die Neuaufgenommenen müssen sich von weltlichen Besitztümern wie Geld oder Handys verabschieden und verlieren bei der Aufnahmezeremonie obendrein ihre Haare, haben dafür aber die Aussicht, Seelenfrieden und ein paar andere wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Walk With Megewährt erstmals einen Einblick in das tiefe Innere der Zen-Buddhismus-Gemeinschaft, deren Mitglieder all ihr Hab und Gut aufgegeben haben für ein Leben in Reinheit und für einen einzigen gemeinsamen Zweck: Ihr Leiden umzuwandeln und die Kunst der Achtsamkeit zu praktizieren.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/walk-with-me
Telle Mère, Telle Fille
Do 14.12. 20:00
Telle Mère, Telle Fille
Wie die Mutter, so die Tochter
FR 2017 | 94 min | OmU | R: Noémie Saglio
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Frankreich 2017 | 94 min | OmU | Regie: Noémie Saglio | Buch: Agathe Pastorino, Noémie Saglio | Kamera: Pierre Aïm | Schnitt: Sandro Lavezzi | Mit: Juliette Binoche, Camille Cottin, Lambert Wilson u.a.

Avril und ihre Mutter Mado sind zwar ein Herz und eine Seele, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Avril, 30, ist verheiratet, angestellt und lebt ihr Leben strikt nach Plan, während ihre Mutter seit ihrer Scheidung eine zweite Pubertät durchlebt und ihrer Tochter in jeglicher Hinsicht auf der Tasche liegt. Mutter- und Tochterrolle sind komplett vertauscht und als sich die beiden Frauen dann auch noch zur gleichen Zeit schwanger unter einem Dach wiederfinden, ist der große Eklat unausweichlich. Denn genauso wenig wie Mado inmitten ihres Jugendwahns bereit ist, erneut Mutter oder gar Großmutter zu werden, kann Avril sich ihre eigene Mutter als späte Mutter vorstellen!

Wie die Mutter, so die Tochterist eine berührende und dabei ebenso komische wie tiefgründige Liebeserklärung an alle Mütter und Töchter – und ja, auch die Väter dieser Welt! – die auf gänzlich lebensbejahende Art zeigt, dass, ganz gleich wie unterschiedlich Mutter-Tochter-Beziehungen auch sein mögen, am Ende nur eines zählt: das unzertrennbare Band der Liebe, das alle verbindet.

https://www.filmladen.at/film/wie-die-mutter-so-die-tochter/
Walk With Me
Fr 15.12. 22:00
Walk With Me
GB 2017 | 94 min | OmU | R: Marc Francis, Max Pugh
Walk With Me
Walk With Me
Walk With Me
Großbritannien 2017 | 94 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Marc Francis, Max Pugh | Kamera: Marc Francis, Max Pugh | Schnitt: Nicolas Chaudeurge, Marc J. Francis, Alan Mackay, Max Pugh | Mit: Benedict Cumberbatch als Erzähler

Der berühmte Zen-Meister Thich Nhat Hanh hat 1982 im ländlichen Frankreich ein Kloster gegründet, wo der mittlerweile über 90-Jährige nach wie vor aktiv ist – oder wäre 'passiv' in dieser Beziehung das richtigere Wort?

Drei Jahre hindurch haben die beiden Dokumentarfilmer Marc J. Francis und Max Pugh den buddhistischen Klosteralltag begleitet und verschaffen uns Einblicke in eine Welt, die einen radikalen Bruch zu unserem gewohnten mitteleuropäischen Leben bedeutet. Die Neuaufgenommenen müssen sich von weltlichen Besitztümern wie Geld oder Handys verabschieden und verlieren bei der Aufnahmezeremonie obendrein ihre Haare, haben dafür aber die Aussicht, Seelenfrieden und ein paar andere wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Walk With Megewährt erstmals einen Einblick in das tiefe Innere der Zen-Buddhismus-Gemeinschaft, deren Mitglieder all ihr Hab und Gut aufgegeben haben für ein Leben in Reinheit und für einen einzigen gemeinsamen Zweck: Ihr Leiden umzuwandeln und die Kunst der Achtsamkeit zu praktizieren.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/walk-with-me
Telle Mère, Telle Fille
Sa 16.12. 22:00
Telle Mère, Telle Fille
Wie die Mutter, so die Tochter
FR 2017 | 94 min | OmU | R: Noémie Saglio
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Frankreich 2017 | 94 min | OmU | Regie: Noémie Saglio | Buch: Agathe Pastorino, Noémie Saglio | Kamera: Pierre Aïm | Schnitt: Sandro Lavezzi | Mit: Juliette Binoche, Camille Cottin, Lambert Wilson u.a.

Avril und ihre Mutter Mado sind zwar ein Herz und eine Seele, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Avril, 30, ist verheiratet, angestellt und lebt ihr Leben strikt nach Plan, während ihre Mutter seit ihrer Scheidung eine zweite Pubertät durchlebt und ihrer Tochter in jeglicher Hinsicht auf der Tasche liegt. Mutter- und Tochterrolle sind komplett vertauscht und als sich die beiden Frauen dann auch noch zur gleichen Zeit schwanger unter einem Dach wiederfinden, ist der große Eklat unausweichlich. Denn genauso wenig wie Mado inmitten ihres Jugendwahns bereit ist, erneut Mutter oder gar Großmutter zu werden, kann Avril sich ihre eigene Mutter als späte Mutter vorstellen!

Wie die Mutter, so die Tochterist eine berührende und dabei ebenso komische wie tiefgründige Liebeserklärung an alle Mütter und Töchter – und ja, auch die Väter dieser Welt! – die auf gänzlich lebensbejahende Art zeigt, dass, ganz gleich wie unterschiedlich Mutter-Tochter-Beziehungen auch sein mögen, am Ende nur eines zählt: das unzertrennbare Band der Liebe, das alle verbindet.

https://www.filmladen.at/film/wie-die-mutter-so-die-tochter/
WEIT.
Mi 20.12. 20:00
WEIT.
Die Geschichte von einem Weg um die Welt
DE 2017 | 125 min |R: Patrick Allgaier, Gwendolin...
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
Deutschland 2017 | 125 min | Doku | Regie , Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser | Musik: Isaac Friesen und Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker | Mit: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Gilde-Filmpreis 2017 – Sonderpreis „Kinophänomen des Jahres“

http://www.weitumdiewelt.de/trailer
Chemi bednieri ojakhi
Do 21.12. 20:00
Chemi bednieri ojakhi
My Happy Family
DE, FR, GE 2017 | 120 min | OmU | R: Nana...
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Deutschland, Frankreich, Georgien 2017 | 120 min | OmU | Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Gross | Buch: Nana Ekvtimishvili | Kamera: Tudor Vladimir Panduru | Schnitt: Stefan Stabenow | Mit: Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava u.a.

Manana reißt die Fenster in ihrer neuen Wohnung auf und wird sie nicht mehr schließen. Entfernter Straßenlärm, fröhliches Vogelgezwitscher und sanfte Windgeräusche bilden den Klang ihres neuen Lebens. Die Zweiundfünfzigjährige hat ihre Familie verlassen. Ohne Begründung. Ohne Streitereien. Tatsächlich scheint es keine konkreten Gründe für ihren Auszug zu geben. Wird sie nach dem Warum gefragt, schweigt sie und gibt die Frage zurück. Wann immer ihre Wege sie in die alte Familienwohnung führen, scheint alles beim Alten zu sein, die Großmutter backt Huhn, der Großvater denkt über den Tod nach, die erwachsenen Kinder warten darauf, dass ihr Leben endlich losgeht, ihr Ehemann Soso raucht Kette, und der Kleiderschrank quietscht nach wie vor.

Der Film wurde in der Sektion „Forum“ bei den internationalen Filmfestspielen in Berlin gezeigt.

Sophia International Filmfestival: Auszeichnung für Beste Regie.

https://www.youtube.com/watch?v=6Gfw8q1nj1o IMDB
WEIT.
Fr 22.12. 22:00
WEIT.
Die Geschichte von einem Weg um die Welt
DE 2017 | 125 min |R: Patrick Allgaier, Gwendolin...
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
WEIT.
Deutschland 2017 | 125 min | Doku | Regie , Kamera: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser | Musik: Isaac Friesen und Falk Schönfelder von Postmodern Orchestra, Daniel Schaub und Cloudkicker | Mit: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Gilde-Filmpreis 2017 – Sonderpreis „Kinophänomen des Jahres“

http://www.weitumdiewelt.de/trailer
Chemi bednieri ojakhi
Sa 23.12. 22:00
Chemi bednieri ojakhi
My Happy Family
DE, FR, GE 2017 | 120 min | OmU | R: Nana...
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Chemi bednieri ojakhi
Deutschland, Frankreich, Georgien 2017 | 120 min | OmU | Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Gross | Buch: Nana Ekvtimishvili | Kamera: Tudor Vladimir Panduru | Schnitt: Stefan Stabenow | Mit: Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava u.a.

Manana reißt die Fenster in ihrer neuen Wohnung auf und wird sie nicht mehr schließen. Entfernter Straßenlärm, fröhliches Vogelgezwitscher und sanfte Windgeräusche bilden den Klang ihres neuen Lebens. Die Zweiundfünfzigjährige hat ihre Familie verlassen. Ohne Begründung. Ohne Streitereien. Tatsächlich scheint es keine konkreten Gründe für ihren Auszug zu geben. Wird sie nach dem Warum gefragt, schweigt sie und gibt die Frage zurück. Wann immer ihre Wege sie in die alte Familienwohnung führen, scheint alles beim Alten zu sein, die Großmutter backt Huhn, der Großvater denkt über den Tod nach, die erwachsenen Kinder warten darauf, dass ihr Leben endlich losgeht, ihr Ehemann Soso raucht Kette, und der Kleiderschrank quietscht nach wie vor.

Der Film wurde in der Sektion „Forum“ bei den internationalen Filmfestspielen in Berlin gezeigt.

Sophia International Filmfestival: Auszeichnung für Beste Regie.

https://www.youtube.com/watch?v=6Gfw8q1nj1o IMDB
Kedi
Mi 27.12. 20:00
Kedi
Kedi – Von Katzen und Menschen
TR, US 2016 | 79 min | OmU | R: Ceyda Torun
Kedi
Kedi
Kedi
Kedi
Türkei, USA 2016 | 79 min | OmU | Regie und Buch: Ceyda Torun | Kamera: Alp Korfali, Charlie Wuppermann | Schnitt: Moe Stoebe

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

„Für Katzenfans dürfte das verspielte Konzept absolut funktionieren. Die Hoffnung der Regisseurin scheint allemal aufzugehen, wonach ihre flauschige Doku sich für den Zuschauer anfühlt, als hätte sich gerade unerwartet eine inbrünstig schnurrende Katze auf seinen Schoß gekuschelt.“ Programmkino.de

https://www.kedifilm.com/
Un sac de billes
Do 28.12. 20:00
Un sac de billes
Ein Sack voller Murmeln
FR 2017 | 110 min | Omu | R: Christian Duguay
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Frankreich 2017 | 110 min | Omu | Regie: Christian Duguay | Buch: Christian Duguay, Benoît Guichard | Kamera: Christophe Graillot | Schnitt: Olivier Gajan | Mit: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial, Patrick Bruel, Elsa Zyberstein u.a.

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

„Die Romanverfilmung über eine Kindheit im Zweiten Weltkrieg ist ein einfühlsam-humanistisches Historien- und Familiendrama alter Schule, sehenswert auch für junge ZuschauerInnen ab etwa zehn Jahren." filmstarts.de

https://www.filmladen.at/film/ein-sack-voll-murmeln/
Kedi
Fr 29.12. 22:00
Kedi
Kedi – Von Katzen und Menschen
TR, US 2016 | 79 min | OmU | R: Ceyda Torun
Kedi
Kedi
Kedi
Kedi
Türkei, USA 2016 | 79 min | OmU | Regie und Buch: Ceyda Torun | Kamera: Alp Korfali, Charlie Wuppermann | Schnitt: Moe Stoebe

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

„Für Katzenfans dürfte das verspielte Konzept absolut funktionieren. Die Hoffnung der Regisseurin scheint allemal aufzugehen, wonach ihre flauschige Doku sich für den Zuschauer anfühlt, als hätte sich gerade unerwartet eine inbrünstig schnurrende Katze auf seinen Schoß gekuschelt.“ Programmkino.de

https://www.kedifilm.com/
Un sac de billes
Sa 30.12. 22:00
Un sac de billes
Ein Sack voller Murmeln
FR 2017 | 110 min | Omu | R: Christian Duguay
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Un sac de billes
Frankreich 2017 | 110 min | Omu | Regie: Christian Duguay | Buch: Christian Duguay, Benoît Guichard | Kamera: Christophe Graillot | Schnitt: Olivier Gajan | Mit: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial, Patrick Bruel, Elsa Zyberstein u.a.

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

„Die Romanverfilmung über eine Kindheit im Zweiten Weltkrieg ist ein einfühlsam-humanistisches Historien- und Familiendrama alter Schule, sehenswert auch für junge ZuschauerInnen ab etwa zehn Jahren." filmstarts.de

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