Marianne & Leonard
Mi 19.2. 20:00
Marianne & Leonard
Words of Love
US 2019 | 107 min | OmU | R: Nick Broomfield
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
USA 2019 | 107 min | OmU | Doku | Regie: Nick Broomfield | Kamera: Barney Broomfield | Schnitt: Marc Hoeferlin | Mit: Leonard Cohen, Marianne Ihlen, Judy Collins, Ron Cornelius, u.a.

Der neueste Film des gefeierten Dokumentarfilmregisseurs Nick Broomfield erzählt die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Ihre Liebe begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra als Teil einer unkonventionellen Gemeinschaft ausländischer Künstler, Schriftsteller und Musiker. Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung von den Anfängen auf Hydra, einer bescheidenen Zeit der „freien Liebe“ und der offenen Ehe, bis hin zur Entwicklung ihrer Liebe, als Leonard ein erfolgreicher Musiker wurde.

„Eine tolle, berührend melancholische Doku – unverzichtbar für Fans von Leonard Cohen.” (ray-kinomagazin)

„Eine wunderbare Geschichte über Musik, gebrochene Herzen und ein Leben mit Leonard Cohen.” (The Telegraph)

https://polyfilm.at/film/marianne-leonard-words-of-love/
Héraðið
Do 20.2. 20:00
Héraðið
Milchkrieg in Dalsmynni
IS 2019 | 92 min | OmU | R: Grímur Hákonarson
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Island 2019 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Grímur Hákonarson | Kamera: Mart Taniel | Schnitt: Krisján Lodmfjörd | Musik: Valgeir Sigurdsson | Mit: Arndís Hrönn Egilsdóttir, Sigurdur Sigurjónsson, Hinrik Ólafsson, Hannes Óli Ágústsson, Alfrun Rose, u.a.

Inga und ihr Mann betreiben in der isländischen Provinz eine kleine, hochverschuldete Milchfarm. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes will Inga ihrer beruflichen Misere ein Ende setzen. Den Schuldigen für die Probleme hat sie längst ausgemacht: die lokale Kooperative, die ihre Monopolstellung gnadenlos ausnutzt und die Bauern mit mafiösen Methoden drangsaliert. Doch Inga gibt nicht klein bei. Mit Einsatz von sozialen Medien, mutigen Mitstreitern und sogar stinkender Gülle macht die patente Kämpferin ihren Standpunkt klar. Dabei legt sie sich mit der alles beherrschenden, scheinbar übermächtigen Kooperative an, um ihr Ziel zu erreichen: die Gründung einer Gegengenossenschaft. Trotz heftigem Widerstand steht Inga ihre Frau im Kampf David gegen Goliath.

Nach seinem internationalen Erfolg Sture Böckehat Regisseur Grímur Hákonarson in seinem neuen Film mit Inga (großartig verkörpert von der isländischen Schauspielerin Arndís Hrönn Egilsdóttir) diesmal eine starke weibliche Hauptfigur erschaffen, die es im Alleingang gegen eine korrupte landwirtschaftliche Kooperative in ihrem Bezirk aufnimmt. Der Film lief im Wettbewerb des Toronto Filmfestivals, wo er mit seinen aktuellen Bezügen und seinem trockenen, nordischen Humor Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte.

Eine Kooperation mit:

Bodensee Akademie

Vetterhof

https://www.thimfilm.at/filmdetail/milchkrieg
Photograph
Mi 26.2. 20:00
Photograph
IN 2019 | 110 min | OmU | R: Ritesh Batra
Photograph
Photograph
Photograph
Photograph
Indien 2019 | 110 min | OmU | Regie und Buch: Ritesh Batra | Kamera: Ben Kutchins, Timothy Gillis | Schnitt: John F. Lyons | Musik: Peter Raeburn / Mit: Nawazuddin Siddiqui, Sanya Malhotra, Farrukh Jaffar, Geetanjali Kulkarni, Vijay Raaz, Jim Sarbh, Akash Sinha, Saharsh Kumar Shukla, u.a.

Rafi arbeitet als Straßenfotograf an Mumbais berühmtestem Wahrzeichen. Jeden Tag müht er sich ab, Fotos von sorglosen Touristen, schüchternen Pärchen beim ersten Date und glücklichen Familien zu schießen. Die Konkurrenz ist hart, hunderte Fotografen stehen am Gateway. Rafi schafft es jedoch mit seinem aufgeschlossenen Lächeln und seiner freundlichen Beharrlichkeit immer, mehr Kunden als die Anderen zu gewinnen.

Am Ende jeden Monats schickt Rafi das Ersparte in sein Heimatdorf zu seiner Oma. Er will die Schulden seines verstorbenen Vaters begleichen und die Familienehre wiederherstellen. Immer, wenn seine Oma ihn drängt, endlich zu heiraten, weigert sich Rafi mit der Ausrede, dass er erst die Schulden abtragen und das Haus der Familie im Dorf zurückkaufen muss. Eines Tages droht die Oma, ihre Medikamente abzusetzen, wenn er sich nicht für eine Braut entscheidet. Verzweifelt klickt Rafi durch die Bilder auf seiner Speicherkarte und findet das Foto einer lächelnden jungen Frau, das er vor dem Gateway aufgenommen hat. Er schickt das Foto seiner Oma und nennt seine erfundene Freundin Noorie nach einem Lied im Radio. Kurz darauf verkündet seine Oma, nach Mumbai reisen zu wollen, um Rafi zu sehen und seine zukünftige Frau persönlich kennenzulernen. Rafi bleiben 4 Tage, um das Mädchen auf dem Foto zu finden ... (moviemento.at)

https://www.filmladen.at/film/photograph/
Jojo Rabbit
Do 27.2. 20:00
Jojo Rabbit
US 2019 | 108 min | OmU | R: Taika Waititi
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
USA 2019 | 108 min | OmU | Regie: Taika Waititi | Buch: Christine Leunens, Taike Waitit | Kamera: Mihai Malaimare Jr. | Schnitt: Tom Eagles | Mit: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Taika Waititi, u.a.

Der 10-jährige Junge Johannes Betzler (Roman Griffin Davis), der von seiner Umwelt jedoch nur „Jojo“ genannt wird, wächst gemeinsam mit seiner sorgsamen Mutter Rosie (Scarlett Johansson) während des Zweiten Weltkriegs auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter ist Jojo jedoch ein absolut überzeugter Nationalsozialist und hofft sogar, eines Tages Teil der Partei sein zu dürfen. Bevor dieser „Traum“ in Erfüllung gehen kann, bekommt der Junge vorerst in seiner Fantasie von seinem imaginären besten Freund Adolf Hitler stets den nötigen Rat erteilt. Die fragwürdige Weltanschauung des Kindes wird jedoch auf die Probe gestellt, als Jojo eines Tages entdeckt, dass seine Mutter die jüdische Teenagerin Elsa Korr (Thomas McKenzie) im eigenen Hause untergebracht hat, um ihr Schutz vor den Gräueltaten des Nazi-Regimes zu gewähren. Jojo, der auch selbst der Hitlerjugend angehört und sich nach Zugehörigkeit und Akzeptanz innerhalb einer Gruppe sehnt, ist davon zuerst natürlich alles andere als begeistert, muss aber bald schon realisieren, dass seine Sicht der Dinge nichts als Hass und Horror in sich birgt.

Aspen Filmfest 2019, Publikumspreis

Hollywood Film Awards 2019, Cinematographer of the Year

Toronto Film Festival 2019, Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=q_icqOP4Kyo IMDB
Joker
Mi 4.3. 20:00
Joker
US 2019 | 122 min | OmU | R: Todd Phillips
Joker
Joker
Joker
Joker
Joker
Joker
USA 2019 | 122 min | OmU | Regie: Todd Phillips | Buch: Todd Phillips, Scott Silver | Kamera: Lawrence Sher | Schnitt: Jeff Groth | Musik: Hildur Guðnadóttir | Mit: Joaquin Phoenix, Zazie Beetz, Robert De Niro, Brett Cullen, Frances Conroy, u.a.

Die ungleiche Verteilung von Macht und Geld ist ein bestimmendes Thema in Todd Phillips Joker. Gleichzeitig ist der Film die traurig-düstere Charakterstudie eines Loners, der sich angesichts der Niedertracht und des eklatanten Wohlstandsgefälles in Gotham City in einen Horrorclown verwandelt. „Liegt es an mir, oder geht es da draußen immer verrückter zu”, fragt er seine Therapeutin. Schwer zu sagen.

Regisseur Phillips malt sich den langsamen Verfall seines Helden mit Bezügen auf die New-York-Filme Martin Scorseses aus den 70er-Jahren aus. Robert De Niro verweist als zynischer Host einer Talkshow auf seine Figur aus The King of Comedy, während ein bravouröser Joaquin Phoenix in die Rolle des Clowns schlüpft, dessen Komik das Tragische seiner Existenz nicht überdecken kann. Sein schrilles Lachen wird zum Ausdruck einer zwanghaften Verhaltensstörung.

Fast als eine Zumutung erscheint es nach diesem Film, dass man sich beim Zuschauen bisher stets mit der anderen Seite identifizieren musste. Joker gibt dem Filmcomic endlich ein Stück schwarze Poesie zurück. (aus: tagespiegel.de; derstandard.at, leokino.at)

11 Oscar-Nominierungen und weitere 51 Internationale Filmpreise, darunter der Golden Globe und der Oscar® für Joaquin Phoenix als bester Schauspieler.

https://www.youtube.com/watch?v=vVGJUj6Hh8s IMDB
Mind the Gap
Do 5.3. 20:00
Mind the Gap
AT 2019 | 87 min | OmU | R: Robert Schabus
Mind the Gap
Mind the Gap
Mind the Gap
Mind the Gap
Mind the Gap
Mind the Gap
Österreich 2019 | 87 min | Doku | OmU | Regie und Drehbuch: Robert Schabus | Kamera: Lukas Gnaiger und Jakob Fuhr | Schnitt: Oliver Neumann | Mit: Ulrike Herrmann, Harald Schumann, David van Reybrouck, Günter Verheugen, Ivan Krastev, u.a.

Quer durch Europa führt uns die filmische Reise und zeigt uns die Schattenseiten eines freien Verkehrs an Waren und Dienstleistungen, der sich einseitig an den Bedürfnissen der großen Konzerne orientiert und die Menschen auf der Verliererseite hilflos zurücklässt: Industriebetriebe, die abwandern, Landstriche, die veröden, Arbeitsmigranten die zu Hause fehlen und in der Ferne die Löhne drücken, Working Poor, denen ein Alter in Armut bevorsteht und Menschen, denen ihr jahrzehntelang vertrautes Lebensumfeld zunehmend fremd wird.

Eine Kluft durchzieht unsere Gesellschaft, und wer sich an den Rand gedrängt fühlt, ist empfänglich für rechstpopulistische Parolen, EU-Feindlichkeit und nationalstaatlichen Egoismus. Wie wenig sich die Staatsbürgerinnen und -bürger inzwischen im politischen Alltag wiederfinden erläutern auf einer analytischen Ebene Wissenschaftler und (Ex-) Politiker. Doch im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die mit ihrer Ohnmacht und ihrer Wut allein gelassen sind. Ihnen hört der Film zu, ohne ihnen zu widersprechendes und ohne uns zu belehren; allein dadurch ist er ein – manchmal provokanter – Denkanstoß. Damit ist Mind the Gap nicht nur ein Warnruf in Sachen Demokratie, sondern auch eine Übung in Demokratieverständnis und Toleranz. (Text: Karin Schiefer, Filmladen)

In Kooperation mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung (Büro für Zukunftsfragen) und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.filmladen.at/mind.the.gap
La Gomera
Mi 11.3. 20:00
La Gomera
Verpfiffen und verraten
RU 2020 | 98 min | OmU | R: Corneliu Porumboiu
La Gomera
La Gomera
La Gomera
La Gomera
La Gomera
La Gomera
Rumänien 2020 | 98 min | OmU | Regie und Drehbuch: Corneliu Porumboiu | Kamera: Tudor Mircea | Schauspieler: Vlad Ivanov, Catrinel Marlon, Rodica Lazar, Agusti Villaronga, Cristóbal Pinto, u.a.

Der Polizist Cristi (Vlad Ivanov) lässt sich mit der Mafia ein und fliegt auf. Nun folgen ihm verdeckte Ermittler auf Schritt und Tritt und hören seine Wohnung ab. Daher gibt sich die schöne Gilda (Catrinel Marlon) als seine Geliebte aus und drängt ihn zu einer Reise nach La Gomera. Cristi soll die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner lernen, damit er trotz Überwachung mit der Gaunerbande kommunizieren kann. Pfeifend versuchen sie den Matratzenfabrikanten Zsolt (Sabin Tambrea) aus dem Gefängnis zu befreien, denn der ist der einzige, der weiß, wo die 30 Millionen des letzten Coups versteckt sind. Doch alle Beteiligten spielen ein doppeltes Spiel und bald geraten die Ereignisse außer Kontrolle.

Der preisgekrönte Regisseur Corneliu Porumboiu (12:08 East of Bucharest) gilt als einer der Wegbereiter des neuen rumänischen Kinos.

„(...) ein erstaunlich leichter Film – trotz seinen wilden Zeitsprüngen und der nicht-chronologischen Erzählweise. Dank seiner zahlreichen Referenzen auf Filmhistorisches und die deutlichen Vorbilder, derer sich Porumboiu angenommen hat, macht das Werk einfach Spaß.“ (kino-zeit.de)

Sevilla Film Festival 2019, Bestes Drehbuch

https://www.youtube.com/watch?v=1Dhnb-JADLQ IMDB
Die Rattenlinie
Do 12.3. 20:00
Die Rattenlinie
IT 2015 | 45 min | R: Karin Duregger
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Die Rattenlinie
Italien 2015 | 45 min | Doku | Regie und Buch: Karin Duregger | Kamera: Jochen Unrterhofer | Schnitt: Michael Schubert

Die ORF-Dokumentation Die Rattenlinie begibt sich auf die Spuren führender Nazi-Größen des Dritten Reichs. Am Ende des Zweiten Weltkriegs stand bei vielen dieser Nazis vor allem eine Region auf ihrem Fluchtplan: Südtirol.

Ebenso wie Adolf Eichmann, Cheforganisator des Holocaust oder Martin Bormann, engster Vertrauter Adolf Hitlers, wählten viele NS-Funktionäre den Weg über die Dolomiten. Es war die sog. Rattenlinie.

Der Film greift neue Forschungsergebnisse auf und begleitet die Urenkelin von Martin Bormann bei ihrer Spurensuche. Die Gestalterin Karin Duregger hat ein halbes Dutzend Zeitzeugen ausfindig machen können und begibt sich mit ihnen zu den alten Schauplätzen.

Johannes Spiess von erinnern.at moderiert nach dem Film ein Publikumsgespräch mit Harald Walser.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at, dem ÖGB und der Johann-August-Malin-Gesellschaft

https://www.youtube.com/watch?v=GxZyyEJ5GKE
Oscar® Shorts 2020
Mi 18.3. 20:00
Oscar® Shorts 2020
Die Oscar®-nominierten Kurzfilme in den Kategorien Live Action
101 min | OmU
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Die Oscar®-nominierten Kurzfilme in den Kategorien Live Action | 101 min | OmU

A Sister

Belgien 2018 | 16 min | Regie: Delphine Girald | Telefonthriller

Eine Nacht. Ein Auto. Alie ist in Gefahr. Um durchzukommen, muss

sie den wichtigsten Anruf ihres Lebens tätigen.

Brotherhood

Kanada, Tunesien, Katar, Schweden | 25 min | Regie: Meryam Joobeur | Familienbande

Der Sohn eines tunesischen Hirten kehrt nach langer Reise mit einer neuen Frau nach Hause zurück. Die Spannung zwischen Vater und Sohn steigt.

The Neigbour’s Window

USA 2019 | 20 min | Regie: Marshall Curry | Generationenkomödie

Alli ist eine Mutter von kleinen Kindern, frustriert von ihrem Alltag und ihrem Ehemann. Doch ihr Leben wird erschüttert, als zwei freudige Zwanzigjährige auf der anderen Straßenseite einziehen.

Saria

USA 2019 | 23 min | Regie: Bryan Buckley | Gerechtigkeitsdrama

Saria (12) und ihre Schwester Ximena schmieden einen kühnen Plan, um dem schrecklichen Missbrauch im Waisenhaus, das sie beherbergt, zu entgehen.

Nefta Football Club

Frankreich 2018 | 17 min | Regie: Yves Piat | Drogenkomödie

Zwei junge Brüder stoßen in der Wüste auf einen Esel. Seltsamerweise trägt das Tier Kopfhörer über den Ohren und auf dem Rücken Taschen voller weißem Pulver.

https://www.filmladen.at/film/oscar-shorts-2020/
Les Misérables
Do 19.3. 20:00
Les Misérables
Die Wütenden
FR 2019 | 102 min | OmU | R: Ladj Ly
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Frankreich 2019 | 102 min | OmU | Regie: Ladj Ly | Buch: Ladj Ly, Giordano Gederlini | Kamera: Julien Poupard | Mit: Damien Bonnard, Alexis Monenti, Djibril Zonga, Issa Perica, Al-Hassan Ly, u.a.

Polizist Stéphane hat sich der Einheit für Verbrechensbekämpfung im Pariser Vorort Monfermeil angeschlossen. Das ist jener Ort, an dem Victor Hugo 1862 seinen Roman Les Misérables spielen ließ. Stéphanes Kollegen Chris und Gwada, beide erfahrene Mitglieder der Einheit, haben jedoch ihre eigene Methode gefunden, mit den rivalisierenden Clans in dem Problemviertel umzugehen. Weil auf den Straßen andere Gesetze gelten, überschreiten sie regelmäßig selbst die Grenzen des Legalen und sehen sich dennoch im Recht. Die Wütenden spielt im Jahr 2018, ist aber inspiriert von den Unruhen in den Banlieus von 2005, als wochenlang bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten. Regisseur Ladj Ly hat sich schon 2007 in einem Dokumentarfilm mit den Problemen des Viertels beschäftigt, aus dem er selbst stammt. (nach: filmstarts.de)

„Die Qualität von Die Wütenden liegt gerade im Umstand, dass seine Protagonisten nicht polarisieren, sondern allesamt Teil der Gewaltspirale sind. Das gibt dem Film zweifellos eine nihilistische Grundtendenz, die jedoch zugleich eine tiefe Bemühung um sozialen Realismus erkennen lässt. Der Film gesteht seinen Protagonisten mehrere Seiten zu, aus denen sich ein komplexes Bild der französischen Gegenwart formiert.” (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Cannes 2019, Jury Preis und weitere 12 internationale Filmpreise. Nominiert für den Auslandsoscar.

https://www.youtube.com/watch?v=5IL3bNBjVKE IMDB
Lindenberg! Mach dein Ding
Mi 25.3. 20:00
Lindenberg! Mach dein Ding
DE 2019 | 135 min | R: Hermine Huntgeburth
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Deutschland 2019 | 135 min | Regie: Hermine Huntgeburth | Drehbuch: Sebastian Wehlings, Alexander M. Rümelin, Christian Lyra | Kamera: Sebastian Edschmid | Musik: Oliver Biehler | Mit: Jan Bülow, Claude Albert Heinrich, Charly Hübner, Julia Jentsch, Martin Brambach, Detlev Buck, Ruby O. Fee, Albrecht Ganskopf, Jeannette Hain, u. a.

Lindberg! Mach dein Dingist die verdiente cineastische Würdigung der deutschen Rock-Legende.

Seit über 40 Jahren ist Udo Lindenberg eine Ikone der deutschsprachigen Popkultur, die immer noch die größten Stadien füllt. Seine unverwechselbare Art, sein Aussehen und natürlich seine Musik sind Teil des kollektiven Bewusstseins, doch wie Udo Lindeberg dazu wurde, erzählt der Film von Hermine Huntgeburth.

Das Biopic Lindberg! Mach dein Ding beleuchtet die Vergangenheit des Musikers von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie Mädchen aus Ost-Berlin oder Hoch im Norden und Andrea Doria: Lindberg! Mach dein Ding erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Bayrischer Filmpreis 2020, Best Young Actor für Jan Bülow

https://www.lindenberg-film.de/
Les bonnes intentions
Do 26.3. 20:00
Les bonnes intentions
Die Kunst der Nächstenliebe
FR 2019 | 103 min | OmU | R: Gilles Legrand
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Frankreich 2019 | 103 min | OmU | Regie: Gilles Legrand | Buch: Léonore Cofino | Kamera: Pierre Cottereau | Schnitt: Andrea Sedláckova | Mit: Agnès Jaoui, Alban Ivanov, Tim Seyfi, Claire Sermonne, Michèle Moretti, Philippe Torreton, Eric Viel

Isabelle versucht zu helfen, wo es nur geht. Und vor lauter Eifer auch dort, wo es nicht geht. Mit feinem Humor untersucht Gilles Legrand mit seiner grandiosen Hauptdarstellerin Agnes Jaoui die Kunst der Nächstenliebe.

Isabelle ist eine sehr engagierte Frau. Mit Leidenschaft unterrichtet sie Lesen und Schreiben in einem Sozialzentrum. In der Parallelklasse aber unterrichtet die junge und kluge Sofie, die mit ihren modernen Methoden Alphabetisierungs-Wunder bewirkt. Schnell ist Isabelle eifersüchtig und verfällt auf noch größere Anstrengungen, um ihre Schüler von ihrer unbegrenzten Großzügigkeit zu überzeugen: sie lässt sich auf das waghalsige Abenteuer ein, ihre teils noch nicht alphabetisierten Schüler kostenlos in die Fahrschule zu schicken.

Mit scharfer Zunge und noch schärferem Blick geht Regisseur Gilles Legrand der neuen Liebe zur Moral auf den Grund. Zusammen mit seiner wunderbaren Hauptdarstellerin Agnès Jaoui gelingt ihm mit Die Kunst der Nächstenliebe eine raffinierte und belebende Komödie über die wahre Natur des Helfens.

In Kooperation mit youngCaritas und Vindex – Schutz und Asyl e. V.

https://www.youtube.com/watch?v=nQvflfYSgO0
Ein verborgenes Leben
Mi 1.4. 20:00
Ein verborgenes Leben
A Hidden Life
US, DE 2019 | 173 min | DF | R: Terrence Malick
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
USA, Deutschland 2019 | 173 min | Deutsche Fassung | Regie und Drehbuch: Terrence Malick | Kamera: Jörg Widmer | Schnitt: Rehman Nizar Ali | Musik: James Newton Howard | Mit: August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Bruno Ganz, Karl Markovics, Tobias Moretti

Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern.

„Der Glaube an die Liebe und die schweren Zeiten, die sie überdauern wird, tragen Figuren wie Film in diesen Momenten, denn Regisseur Malick teilt den Glauben von Franz und Fani Jägerstätter. So entsteht eine Nähe zwischen ihm und seinen Figuren, die außergewöhnlich ist – auch für Ungläubige. Denn persönliche Filme über den Nationalsozialismus zu machen, das wollen viele. Einen so überzeugenden Zugang wie Malick finden jedoch die wenigsten.“ (Spiegel Online)

Cannes Filmfestival 2019, Francais Chalais Award

Austin Film Award

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at, dem ÖGB, der Johann-August-Malin-Gesellschaft und dem Ökumenischen Bildungswerk Bregenz

https://www.filmladen.at/film/ein-verborgenes-leben/
Hvítur, Hvítur Dagur
Do 2.4. 20:00
Hvítur, Hvítur Dagur
Weißer, weißer Tag
IS 2019 | 109 min | OmU | R: Hlynur Palmason
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Island 2019 | 109 min | OmU | Regie und Buch: Hlynur Palmason | Kamera: Maria von Hausswolff | Schnitt: Julius Krebs Damsbo | Mit: Ingvar Eggert Sigurðsson, Hilmir Snær Guðnason, Bjorn Ingi Hilmarsson

Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben kam verdächtigt einen Mann, eine Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten – insbesondere zu seiner geliebten Enkelin – zusehends auf die Probe.

Meteorologische Ereignisse – wunderschön fotografiert von Maria von Hausswolff – spiegeln eindrücklich die seelischen Stürme der Hauptfigur wider. Hlynur Pálmason empfiehlt sich nach seinem preisgekrönten Erstlingsfilm Winter Brother erneut als visionärer Regisseur.

Nominierung Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Nominierung European Film Award 2019

Rising Star Award – Cannes Semaine de la Critique 2019

Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Montréal Festival of New Cinema 2019

Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Transilvania International Film Festival 2019

Bester Film – Motovun Film Festival 2019

AVANTI! Award und Bester Film – Torino Film Festival 2019

https://www.youtube.com/watch?v=23pu9G8-MDM
La Vérité
Mi 8.4. 20:00
La Vérité
Leben und lügen lassen
JP, FR 2019 | 106 min | OmU | R: Hirokazu Kore-Eda
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
Japan, Frankreich 2019 | 106 min | OmU | Regie und Drehbuch: Hirokazu Kore-Eda | Kamera: Eric Gautier | Musik: Alexeï Aïgui | Mit: Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ludivine Sagnier, Ethan Hawke, Clémentine Grenier, Manon Clavel, Alain Libolt, Jackie Berroyer

Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebevollen Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren.

Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2018 die Goldene Palme für sein Familiendrama Shoplifters und zählt zu den gefragtesten Arthouse-Filmemachern der Gegenwart. Für La Vérité drehte er zum ersten Mal außerhalb seines Heimatlands und vereint mit Juliette Binoche und Catherine Deneuve zwei der bedeutendsten französischen Filmschauspielerinnen unserer Zeit erstmals gemeinsam vor der Kamera. Der Eröffnungs- und Wettbewerbsfilm der 76. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ist intensives Schauspielerkino par excellence und eine mit feinem Humor und Empathie für menschliche Schwächen erzählte, berührende Mutter-Tochter-Geschichte über große und kleine Lebenslügen. (Filmladen)

Online Film Critics Society Award 2020

https://www.filmladen.at/film/la-verite-leben-und-luegen-lassen/
The Perfect Candidate
Do 9.4. 20:00
The Perfect Candidate
Die perfekte Kandidatin
SA, DE 2019 | 101 min | OmU | R: Haifaa Al-Mansour
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
Saudi-Arabien, Deutschland 2019 | 101 min | OmU | Regie: Haifaa Al-Mansour | Drehbuch: Haifaa Al-Mansour, Brad Niemann | Kamera: Patrick Orth | Schnitt: Andreas Wodraschke | Musik: Volker Bertelmann | Mit: Mila Al Zahrani, Nora Al Awadh, Dae Al Hilali, Khalid Abdulraheem, Shafi Alharthy, Tareq Al Khaldi, Khadeeja Mua’th

Weil ihr Cousin, von dem sie sich Hilfe verspricht, nur Kandidaten für die Stadtrats-Wahl empfängt, erklärt sich die saudi-arabische Ärztin kurzerhand zur Kandidatin. Hinter der bürokratischen Willkür entdeckt Maryam die große Chance, Probleme bei der Arbeit selbst in die Hand nehmen zu können. Und trotz der überall lauernden Restriktionen werden ihre Auftritte mutiger und ihre Forderungen radikaler.

Regisseurin Haifaa al Mansour (Das Mädchen Wadjda) erzählt in Die perfekte Kandidatin mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

In Kooperation mit dem Verein Amazone und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.filmladen.at/film/die-perfekte-kandidatin/
A vida invisível
Mi 15.4. 20:00
A vida invisível
Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão
BR 2019 | 140 min | OmU | R: Karim Aïnouz
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
Brasilien 2019 | 140 min | OmU | Regie: Karim Aïnouz | Buch: Murilo Hauser | Kamera: Hélène Louvart | Musik: Benedikt Schiefer | Mit: Fernanda Montenegro, Carol Duarte, Júlia Stockler, António Fonseca, Gregório Duvivier, u.a.

Die introvertierte und talentierte Eurídice findet in ihrer älteren extrovertierten Schwester Guida den Rückhalt, den sie in einer patriarchalischen Gesellschaft so dringend benötigt. Während Guida ihre kleine Schwester darin bestärkt, ihren Traum vom Leben als professionelle Pianistin ernsthaft nachzugehen, vertraut sie ihr auch stets ihre neuesten romantischen Abenteuer an. Als sie jedoch mit ihrem Freund nach Griechenland durchbrennt und Monate später schwanger und ohne Mann zurückkehrt, sieht sie sich mit einer neuen Realität konfrontiert. (filmstarts.de)

Karim Aïnouz erzählt in seinem unwiderstehlichen tropischen Melodram die Geschichte zweier Schwestern, die einander innig lieben, deren Leben durch patriarchale Strukturen aber auseinandergerissen werden. Er setzt an in Rio um 1950, wo Eurídice und Guida als lebensfrohe junge Frauen aufwachsen und sich nicht mit der Bestimmung abfinden wollen, dass Frauen im Versteckten ihrer Arbeit im Haushalt nachkommen sollen. (trigon-film)

„Sehenswert und berührend“ (cineman)

Cannes 2019, Un certain regard award und 12 weitere internationale Filmpreise

https://www.youtube.com/watch?v=BPzFPK2m53c
Robolove
Do 16.4. 20:00
Robolove
AT 2019 | 79 min | OmU | R: Maria Arlamovsky
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Österreich 2019 | 79 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Maria Arlamovsky | Kamera: Sebastian Arlamaovsky | Schnitt: Emily Artmann | Mit: Hiroshi Ishiguro, Geminoid, Otonaroid, Takeshi Mita, u.a.

Roboloveverhandelt die Strategien von Männern und Frauen, die an der Entwicklung von humanoiden, androiden Robotern beteiligt sind. Roboter, die vielleicht eines Tages den menschlichen Körper und das menschliche Leben erweitern werden. Aus einer Vielzahl von Perspektiven lernen wir die immense Komplexität dieses Themas zu begreifen. Mit dem japanischen Robotik-Guru Hiroshi Ishiguro, der Transhumanistin Natasha Vita More – und vielen mehr. Utopische Visionen kollidieren mit der Spannung zwischen Technik und sozialer Verantwortung, während der Unterschied zwischen Mensch und Androide allmählich zu verschwinden scheint. Aus diesem Mosaik entsteht eine Ambivalenz, die diese futuristischen Technologien in Frage stellt – gleichzeitig aber voller Aufmerksamkeit jene betrachtet, die es wagen, diese neuen Maschinen zu schaffen: Maschinen, die als Spiegel unserer Menschlichkeit gesehen werden können.

 „Robolove besticht durch beeindruckende Bilder, die Interaktionen zwischen Personen und menschenähnlichen Robotern dokumentieren. Der Film schneidet zentrale ethische und soziale Fragen an.“ (Mephisto 97,6)

„Ein gruseliger Einblick in die Entwicklungslabors sozialer Androiden“ (Tagesspiegel)

DOK Leipzig – Internationaler Wettbewerb 2019, Gedanken-Aufschluss-Preis

http://www.robolove.at/