Dream Scenario
Mi 12.6. 20:00
Dream Scenario
US 2023 | 102 min | OmU | R: Kristoffer Borgli
Dream Scenario
Dream Scenario
Dream Scenario
Dream Scenario
USA 2023 | 102 min | OmU | Regie, Buch und Schnitt: Kristoffer Borgli | Kamera: Benjamin Loeb | Mit: Nicolas Cage, Lily Bird, Julianne Nicholson, Jessica Clement, u.a.

Paul Matthews wird über Nacht zum Star. Und das, obwohl der

biedere Familienvater und Collegeprofessor das Rampenlicht eigentlich scheut und seine Privatsphäre wahren will. Eines Tages entdeckt er jedoch, dass er in den Träumen anderer Menschen auftaucht. Wie im echten Leben sind seine Erscheinungen zwar unaufgeregt und banal – trotzdem wird Paul in der Folge mit Aufmerksamkeit überschüttet. Als Paul einem Träumer begegnet, dessen Visionen sich substanziell von der Norm unterscheiden, hat das gravierende Konsequenzen.

In dieser schwarzen Komödie demonstriert Filmemacher Kristoffer Borgli pointiert, was „going viral“ bedeutet, und mokiert sich augenzwinkernd über den ganz normalen Wahnsinn der Celebrity-Culture. Nicolas Cage zeigt eine der besten Leistungen seiner Karriere.

„Nicolas Cage beweist mal wieder Mut zur Hässlichkeit und zeigt in Kristoffer Broglis schwarzhumorigen US-Debüt eine seiner lustigsten Performances.“ (outnow.ch)

https://www.youtube.com/watch?v=udZH2IpNiuc
Kraft der Utopie
Do 13.6. 20:00
Kraft der Utopie
Leben mit Le Corbusier in Chandigarh
CH 2023 | 84 min | OmU | R: Karin Bucher, Thomas Karrer
Kraft der Utopie
Kraft der Utopie
Kraft der Utopie
Kraft der Utopie
Schweiz 2023 | 84 min | OmU | Regie: Karin Bucher, Thomas Karrer | Buch: Karin Bucher | Kamera: Thomas Karrer | Schnitt: Fabian Kaiser, Mirjam Krakenberger | Mit: Ali Junejo, Alina Khan, Rasti Farooq, Sarwat Gilani, Sahail Sameer, u.a.

Vor 70 Jahren vollendete der Architekt Le Corbusier mit der indischen Planstadt Chandigarh sein Lebenswerk. Mit all ihren Licht- und Schattenseiten gilt die Millionenstadt als umstrittenes Gesamtkunst­werk. Der Dokumentarfilm begleitet vier indische Kulturschaffende aus Chandigarh und reflektiert mit ihnen diese Utopie der Moderne. Le Corbusiers Konzept bot den Bewohnenden einen neuartigen Lebensraum, in dem sie sich entgegen der westlich kapitalistisch geprägten Bauweise entfalten konnten.

„Kraft der Utopie – Leben mit Le Corbusier in Chandigarh“von den Schweizer Filmemachenden Karin Bucher und Thomas Karrer erzählt die Geschichte und das Erbe einer avantgardistischen Vision. Der Film beleuchtet aus einer europäischen Perspektive ein diverses Indien und geht den Fragen nach: Wie verflochten ist unsere Gesellschaft wirklich mit der Architektur und was können wir heute von Chandigarh lernen?

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Schweizer Regieduo Karin Bucher und Thomas Karrer statt. Moderation: Marina Hämmerle (Architektin)

Venedig Architektur Film Festival 2023: Bester Film

Medienpartnerschaft: Vorarlberger Architektur Institut

https://www.youtube.com/watch?v=bZwmSWfJMaQ
Slow
Mi 19.6. 20:00
Slow
LT 2023 | 108 min | OmU | R: Marija Kavtaradze
Slow
Slow
Slow
Slow
Slow
Slow
Litauen 2023 | 108 min | OmU | Regie und Buch: Marija Kavtaradze | Kamera: Laurynas Bareisa | Schnitt: Silvija Vikaite | Mit: Greta Grineviciute, Kestutis Cicenas, Pijus Ganusauskas, Laima Akstinaite u.a.

Die zeitgenössische Tänzerin Elena und der Gebärdensprach­dolmetscher Dovydas lernen sich in einem Tanzkurs für gehörlose Jugendliche kennen. Vom ersten Moment an herrscht eine starke Anziehungskraft zwischen den beiden. Nachdem sich bald eine innige Beziehung etabliert - und zwar in all ihrer Komplexität - begeben sich Elena und Dovydas auf die Suche nach einer Form von Intimität, die für beide lebbar ist.

Marija Kavtaradzes zweiter Spielfilm webt ein poetisches Filmbild

aus Körpersprachen: Körperlicher Ausdruck, Erkenntnis über eigene Grenzen und eine vorsichtige Erkundung von Asexualität. Das Ergebnis ist ein fesselnder Tanz zwischen Selbst und Anderem.

(stadtkino)

„Mit einer bemerkenswerten Feinfühligkeit erzählt das litauische Liebesdrama von einer Beziehung, in der die gemeinsame Sexualität neu definiert werden muss.“ (Filmfest Hamburg)

Premiere beim Sundance Filmfestival 2023: World Cinema Award

Film Festival Ghent 2023: Explore Award | Arras Film Festival 2023: Youth Jury’s Award

In Kooperation mit der Stadt Bregenz (Fachbereich LGBTIQ+) im Rahmen des Pride Month

https://www.youtube.com/watch?v=sHJ34As3qic
Hors Saison
Do 20.6. 20:00
Hors Saison
Zwischen uns das Leben
FR 2023 | 115 min | OmU | R: Stéphane Brizé
Hors Saison
Hors Saison
Hors Saison
Hors Saison
Hors Saison
Hors Saison
Frankreich 2023 | 115 min | OmU | Regie: Stéphane Brizé | Buch: Stéphane Brizé, Marie Drucker | Kamera: Antoine Hèberlè | Schnitt: Anne Klotz | Mit: Guillaume Canet, Alba Rohrwacher, Sharif Andoura, Lucete Beudin, u.a.

Mathieu, ein bekannter Pariser Schauspieler, kämpft mit einer Midlife-Crisis. Um Abstand zu gewinnen, reist er an die bretonische Westküste Frankreichs, wo er sich in ein Wellnesshotel in einem verlassenen Erholungsort einquartiert. Ganz in der Nähe lebt auch Klavierlehrerin Alice mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter. Vor 15 Jahren, lange noch bevor Mathieu berühmt wurde, waren die beiden ein Paar. Als es zu einem Wiedersehen kommt, erwachen alte Gefühle, die sie ihre bisherigen Lebens- und Liebesentscheidungen überdenken lassen. (polyfilm)

„Ein feinsinniges, meisterlich inszeniertes Drama, eingebettet in suggestive Landschaftspanoramen und elegant zwischen Melancholie und einem köstlichen Sinn für Humor changierend, der bisweilen an die Filme von Jacques Tati erinnert.“ (filmdienst.de)

„Canet und Rohrwacher liefern eine meisterhafte Performance: die Chemie zwischen den beiden ist zärtlich und spannungsgeladen zugleich.“ (deadline)

Wettbewerb Film Festival Venedig 2023

https://www.youtube.com/watch?v=UdVaa0v7xqo
Sterben
Mi 26.6. 20:00
Sterben
DE 2024 | 180 min | OF | R: Matthias Glasner
Sterben
Sterben
Sterben
Sterben
Sterben
Sterben
Deutschland 2024 | 180 min | OF | Regie und Buch: Matthias Glasner | Kamera: Jakub Bejnarowicz | Schnitt: Heike Gnida | Mit: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Robert Gwisdek, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld, u.a.

Sterbenist ein grandioser Film über die Intensität des Lebens angesichts der Unverschämtheit des Todes. Er ist zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön.

In Sterben geht es um die Familie Lunies, die schon lange keine mehr ist. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy Lunies, Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“ und der Name wird zum Programm. (polyfilm)

„Eine fesselnde, urkomische und sich am exzessiven Erzählen erfreuende Meditation über das Sterben nahestehender Menschen und über die Gefühllosigkeit, die einen in solchen Situationen manchmal beherrscht.“ (Der Standard)

Berlinale 2024: Silberner Bär, Bestes Drehbuch, Gilde Filmpreis, Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost | Deutscher Filmpreis 2024: 9 Nominierungen (darunter Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch etc)

https://www.youtube.com/watch?v=5XcvUualKqM
La chimera
Do 27.6. 20:00
La chimera
IT 2023 | 130 min | OmU | R: Alice Rohrwacher
La chimera
La chimera
La chimera
La chimera
La chimera
La chimera
La chimera
Italien 2023 | 130 min | OmU | Regie: Alice Rohrwacher | Buch: Alice Rohrwacher, Carmela Covino | Kamera: Hélène Louvart | Schnitt: Nelly Quettier | Mit: Josh O’Connor, Carol Duarte, Vincenzo Nemolato, Isabella Rosselini, Alba Rohrwacher, u.a.

Als ein Engländer nach einem Gefängnisaufenthalt in seine kleine Stadt am Tyrrhenischen Meer zurückkehrt, ist er schnell wieder mit seiner ehemaligen Bande von Grabräubern vereint. Durch seine außergewöhnliche Begabung kann er mit der Wünschelrute etruskische Gräber aufspüren, deren bescheidene Funde sich zu Geld machen lassen. Es ist aber auch eine verlorene Liebe, die ihn an den Untergrund bindet.

Alice Rohrwacher geht es erneut um Fragen nach dem Umgang mit der Vergangenheit. In sinnlichen Bildern entwirft der mäandernde Film mit einem ganzen Ensemble charismatischer Figuren einen magischen Raum, in dem Realität und Fantasma, Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll ineinandergreifen. (filmdienst.de)

„Die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher schafft (...) erneut eine unglaublich stimmige Umgebung mit perfekten Locations und toller Retro-Optik für ihren Film. Nicht fehlen darf dabei ihre sehr realistische Art, Geschichten zu erzählen, die sie mit Mystik und Magie ausstattet und dadurch märchenhaft erscheinen lässt. Die Story ist schwieriger verständlich als zuvor, erzielt aber dennoch eine tolle Anziehungskraft.“ (outnow.ch)

Chicago Film Festival 2023: Bestes Ensemble

Sao Paulo Film Festival 2023: Publikumspreis

Valladolid Film Festival 2023: Bester Film (Silver Spike)

https://www.youtube.com/watch?v=ouSaFZYeuHY