The French Dispatch
Mi 24.11. 20:00
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The French Dispatch
US 2021 | 103 min | OmU | R: Wes Anderson
The French Dispatch
The French Dispatch
The French Dispatch
The French Dispatch
The French Dispatch
USA 2021 | 103 min | OmU | Regie und Buch: Wes Anderson | Kamera: Robert D. Yeoman Schnitt: Andrew Weisblum | Mit: Saoirse Ronan, Timothée Chalamet, Owen Wilson, Tilda Swinton, Léa Seydoux, Elisabeth Moss, Bill Murray, Edward Norton, Adrien Brody, Frances McDormand, Willem Dafoe, Christoph Waltz, Cécile de France, u.a.

The French Dispatchist eine Zeitschrift, die zur Zeitung Liberty,
Kansas Evening Star
gehört und ihren Sitz im fiktiven französischen Städtchen Ennui-sur-Blasé hat. Ins Leben gerufen wurde sie von Arthur Howitzer jr., der die Zeitschrift auch heute noch leitet und viele talentierte Mitarbeitende beschäftigt – und auch ein paar, die kaum was beitragen. Als Howitzer jr. stirbt, wird das Magazin eingestellt – so steht es im Testament des Gründers. Doch zuerst wird noch die letzte Ausgabe gedruckt. In dieser lassen sich drei große Berichte finden. In dem ersten geht es um den im Gefängnis sitzenden Mörder Moses Rosenthaler, der ganz begabt mit einem Pinsel ist und so die Aufmerksamkeit des Kunsthändlers Julian Cadazio auf sich zieht. In der zweiten dreht sich alles um den jungen Revoluzzer Zeffirelli, der mit der Journalistin Lucinda Krementz eine Affäre beginnt. Im letzten Bericht hätte es ursprünglich um den bekannten Koch Nescafier gehen sollen. Doch als der Sohn des Commissaire entführt wird, ändern sich die Pläne des Journalisten Roebuck Wright.

„Wes Anderson bietet in The French Dispatch drei Kurzgeschichten, die alle zum Bersten mit Einfallsreichtum, Stars und viel Detailliebe vollgestopft sind. Doch dieses Wimmelbilderbuch von einem Film ist so liebevoll gemacht, dass man seinem Charme erliegt.“(Out Now)

https://www.youtube.com/watch?v=G-tNU743NIo
Curveball
Do 25.11. 20:00
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Curveball
DE 2020 | 108 min | R: Johannes Naber
Curveball
Curveball
Curveball
Curveball
Curveball
Curveball
Curveball
Deutschland 2020 | 108 min | DF | Regie: Johannes Naber | Buch: Oliver Kreidel | Kamera: Sten Mende | Schnittt: Anne Jünemann | Mit: Sebastian Blomberg, Dar Salim, Vigrinia Kull, Michael Wittenborn, Thorsten Merten, Franziska Brandmeier, u.a.

BND-Biowaffenexperte Wolf ist besessen von der Idee, dass im Irak trotz der UN-Kontrollen immer noch Anthrax-Viren hergestellt werden. Zurück in Deutschland teilt ihn sein Vorgesetzter Schatz als Führungsoffizier für den irakischen Asylbewerber Rafid Alwan ein. Denn der behauptet, er sei als Ingenieur Teil von Saddam Husseins geheimem Biowaffenprogramm gewesen. Eine Sensation für den nicht gerade mit Erfolg verwöhnten BND, endlich wäre man der CIA mal eine Information voraus. Allerdings fehlt der Beweis. Doch die Suche danach ist schwierig, denn Curveball weiß, was er wert ist und seine Aussagen spielen ganz unterschiedlichen Interessen in die Hände. So wird eine Lüge immer mehr zur Wahrheit, die eine Entwicklung in Gang setzt, die die Weltpolitik nachhaltig verändert.

So unglaublich die Geschichte auch klingen mag: Sie ist wahr. Leider. Basierend auf realen Ereignissen erzählt Curveball, wie Rafid Alwans Aussagen für persönliche Karriere- und politische Machtspiele instrumentalisiert wurden. Und wie sie letztendlich für die Durchsetzung einer falschen Wahrheit genutzt wurden – die das entscheidende Argument lieferte, um 2003 den Krieg im Irak zu rechtfertigen.

„Gelungene Situationskomik. Exzellente Dialoge“(programmkino.de)

Deutscher Filmpreis 2021 - Bester Nebendarsteller

https://www.youtube.com/watch?v=hdpMyyYzeA4
Si c’était de l’amour
Mi 1.12. 20:00
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Si c’était de l’amour
Wenn es Liebe wäre
FR 2020 | 82 min | OmU | R: Patric Chiha
Si c’était de l’amour
Si c’était de l’amour
Si c’était de l’amour
Si c’était de l’amour
Si c’était de l’amour
Si c’était de l’amour
Frankreich 2020 | 82 min | OmU | Regie: Patric Chiha | Buch: Gisèle Vienne | Kamera: Jordane Chouzenoux | Mit: Philip Berlin, Marine Chenais, Kerstin Daley-Baradel, Sylvain Decloitre, u.a.

Sie sind 15 Tänzer*innen. Sie sind auf Tournee mit Crowd von Gisèle Vienne über Raves in den 90er Jahren. Man kann es kaum schöner sagen als in der Jury-Begründung für den Arte-Dokumentarfilmpreis: „Körper bewegen sich in hypnotischer Zeitlupe, ekstatisch. Sie suchen und verfehlen sich, ihr Tanz ist wild, zärtlich und erotisch, ihr Fieber erfasst uns unmittelbar. Aus dem kollektiven Körper schälen sich individuelle Figuren heraus: Sie sprechen von Anziehung, Abstoßung und Symbiose, von Aggression, Einsamkeit und Verzweiflung, der Lust auf Sex und dem Wunsch nach Liebe.“ (nach: filmgarten.at)

Patric Chiha dokumentiert in sinnlicher Filmsprache die Entwicklung und Aufführung von Gisèle Viennes Tanz-Performance Crowd. Mit lauten, elektronischen Beats bringt er das berauschende Fresko einer jungen Partycrowd im Neonlicht auf die Leinwand. (kino-zeit.de)

„Körper, Rhythmus, Licht, Schatten, Schweiß und Grazie, Emotion pur wie hinter den Bewegungen verhalten – man kann sich die Körpersprache dieser Performance nicht entziehen.“ (Die Furche)

Berlinale 2020 -Teddy für den besten Dokumentarfilm

Perugia Social Film Festival 2020 – PerSo Award

ARTE Dokumentarfilmpreis 2020

Eine Kooperation mit: Netzwerk Tanz, tangissimo, TanzUfer

https://www.youtube.com/watch?v=iT3FGbAJfYo
Das Mädchen und die Spinne
Do 2.12. 20:00
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Das Mädchen und die Spinne
CH 2021 | 98 min | DF | R: Ramon Zürcher, Silvan...
Das Mädchen und die Spinne
Das Mädchen und die Spinne
Das Mädchen und die Spinne
Das Mädchen und die Spinne
Das Mädchen und die Spinne
Schweiz 2021 | 98 min | DF | Regie und Buch: Ramon Zürcher, Silvan Zürcher | Kamera: Alex Haßkerl | Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend | Musik: Philipp Moll | Mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, u.a.

Lisa zieht aus der WG mit Mara aus, um künftig allein zu wohnen. An den beiden Umzugstagen und in der Nacht dazwischen geht vieles zu Bruch, anderes renkt sich ein. Der Wechsel von einer Bleibe in die andere und die Energie, die freigesetzt wird, wenn eine Geschichte endet und eine neue beginnt, versetzen das Figurenensemble in einen besonderen Aggregatzustand. Das Resultat ist eine Art Jam Session. „Als halte eine geheime Kraft die Dinge zusammen“, wie es einmal heißt. Dieser Magnetismus wird erzeugt durch die organische Art des Filmemachens der Brüder Zürcher. Motive und Figuren werden in rasantem Tempo montiert. Zwischen Bewegungen, Blicken, Geräuschen, Farben und Details herrscht ständige Spannung: Alle diese Elemente stützen sich gegenseitig wie die Karten in einem schwindelerregend hohen Kartenhaus.

Auf ein geniales Debüt folgt ein ebenso umwerfender zweiter Film. Die Schweizer Brüder Ramon und Silvan Zürcher entwickeln ihre unverwechselbare Regiehandschrift weiter, ohne ihre Eigenart zu verlieren, und so gelingt ihnen ein mitreißend-abgründiger Ensemblefilm. (filmstarts.de)

Berlinale Filmfestival 2021 - ENCOUNTERS Wettbewerb - Preis für die Beste Regie und FIPRESCI-Preis

https://www.youtube.com/watch?v=auLH71spvwA
Lunana
Mi 8.12. 20:00
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Lunana
BT 2020 | 109 min | OmU | R: Pawo Choyning Dorji
Lunana
Lunana
Lunana
Lunana
Lunana
Lunana
Lunana
Buthan 2020 | 109 min | OmU | Regie und Buch: Pawo Choyning Dorji | Kamera: Jigme Tenzing | Montage: Hsiao-Yun Ku | Ton: Yi Chen Chiang, Duu-Chih Tu | Mit: Sherab Dorji, Tshering Dorji, Kelden Lhamo Gurung, Sonam Tashi, Pem Zam, u.a.

Ein junger Lehrer aus der Stadt wird ins entlegene Lunana-Hoch­gebirgstal geschickt und macht sich widerwillig auf den Weg durch die bezaubernde Bergwelt. Vor Ort trifft er auf eine Gemeinschaft, die ihn mit Respekt betrachtet. Nur ein Lehrer könne „die Zukunft der Kinder berühren“.

Der wunderschöne Spielfilm aus Bhutan wurde in Lunana auf 3700 bis 4200 Meter über dem Meer mit Solarenergie und Laiendarsteller:innen gedreht, die dort die wohl abgelegenste Schule der Welt besuchen.

„Ein wunderschöner, poetischer Film. Wie Protagonist Ugyen könnte man noch lange in der Bergwelt von Lunana verweilen, die durch die tolle Kameraarbeit greifbar in Szene gesetzt worden ist. Es bleibt also ein melancholisches Gefühl am Ende des Filmes – ein Heimweh. Dass dies dem Film nach weniger als zwei Stunden Laufzeit gelingt, ist bemerkenswert.“ (outnow.ch)

CinemAsia Film Festival - Publikumspreis

Festival International de Film Sain-Jean-de-Luz – Bester Schauspieler, Publikumspreis

Mountain Film Festival – NETPAC Award Bester Film, Jugendjurypreis Bester Film

Palm Spings International Film Festival – Publikumspreis und mehrere weitere Filmpreise

https://www.trigon-film.org/de/movies/Lunana
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Do 9.12. 20:00
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Aufzeichnungen aus der Unterwelt
AT 2020 | 116 min | R: Tizza Covi, Rainer Frimmel
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Aufzeichnungen aus der Unterwelt
Österreich 2020 | 116 min | DF | Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel | Buch und Kamera: Rainer Frimmel | Mit: Alois Schmutzer, Kurt Grik, u.a.

Im Milieu der Wiener Unterwelt der 1960er Jahre herrscht Unruhe. Mitten im Geschehen stehen der Wienerlied-Sänger Kurt Girk und sein legendärer Freund Alois Schmutzer. Beide müssen ihre Nähe zum illegalen Kartenspiel „Stoß“ nach einem umstrittenen Prozess mit langen Haftstrafen büßen. Die charismatischen Protagonisten erzählen über diese Zeit aus einer noch nie gezeigten Position.

Aufzeichnungen aus der Unterwelt ist nicht nur eine Liebeserklärung an ein vergangenes Wien, sondern auch ein Sittenbild österreichischer Nachkriegsgeschichte.“ (stadtkino)

„Ohne Girk, Schmutzer oder einen der anderen je bloßzustellen, wird es möglich, ihren Erzählungen zu lauschen und sie beim Sprechen zu beobachten, ihre Gestik und Mimik zu studieren.“ (kino-zeit.de)

„Eine spannende und oft auch sehr humorvolle Milieustudie, die das Wien der 60er von einer wenig beleuchteten Seite zeigt, darüber hinaus aber auch viel über eine weitere Parallelwelt, die des Gefängnisses, erzählt. Ein Erlebnis.“ (fm4)

Großer Diagonale Preis des Landes Steiermark - Beste Kinodokumentation 2021

Weltpremiere Berlinale 2020 | Österreich-Premiere Viennale 2020 | Eröffnungsfilm Duisburger Filmwoche 2020 | Romy für Beste Kino-Dokumentation 2020

Gijon International Film Festival 2020, Special Mention

https://www.youtube.com/watch?v=Sim7OBnkwV8
Schachnovelle
Mi 15.12. 20:00
Schachnovelle
DE, AT 2021 | 112 min | R: Philipp Stölzl
Schachnovelle
Schachnovelle
Schachnovelle
Schachnovelle
Schachnovelle
Schachnovelle
Deutschland, Österreich 2021 | 112 min | DF | Regie: Philipp Stölzl | Buch: Eldar Grigorian | Kamera: Thomas W. Kiennast | Schnitt: Sven Budelmann | Mit: Oliver Masucci, Birgit Minichmayr, Albrecht Schuch, Rolf Lassgard, Samuel Finzi, u.a.

Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät. (constantinfilm)

„Phillipp Stölzl hat Stefan Zweigs Schachnovelle in eindrucksvolles Historienkino verwandelt, voller opulenter Bilder und intensiver Schauspielleistungen.“ (filmstarts.de)

„Keine leichte Kost, aber ein lohnender Film mit einem überragenden Hauptdarsteller. Sehenswert.“ (cineman.ch)

Gilde-Filmpreis 2021 – Bester nationaler Film | Filmkunstmesse Leipzig 2021 – Bester nationaler Film | Bayrischer Filmpreis 2020 – Beste Produktion, Bester Darsteller (Oliver Masucci) | Deutscher Filmpreis 2021 – Beste männliche Hauptrolle (Olvier Masucci), Bestes Kostümbild

Eine Kooperation mit: Stadtbücherei Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek, Buchhandlung Rapunzel, Ländlebuch, Buchhandlung Brunner

https://www.youtube.com/watch?v=pNy72-VYXx4
Kuessipan
Do 16.12. 20:00
Kuessipan
CN 2019 | 117 min |OmU | R: Myriam Verreault
Kuessipan
Kuessipan
Kuessipan
Kuessipan
Kuessipan
Kanada 2019 | 117 min | französisch/Innuit OmU | Regie: Myriam Verreault | Buch: Myriam Verreault, Naomi Fontaine | Kamera: Nicolas Canniccioni | Schnitt: Amélie Labreche | Musik: Louis-Jean Cormier | Mit: Yamie Grégoire, Sharon Fontaine-Ishpatao, Mike Innu Papu McKenzie, Étienne Galloy, Cédrick Ambroise, u.a.

Eine Liebeserklärung an Québecs Innu-Community: In ihrer Adaption des gleichnamigen Romans von Naomi Fontaine erzählt Myriam Verreault auf humorvolle und berührende Weise vom Erwachsenwerden zwischen Tradition und Moderne. Mikuan und Shaniss wachsen zusammen in einer Innu-Gemeinde in Québec auf. Die beiden Frauen sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen und haben geschworen, immer füreinander da zu sein. Doch mit der Pubertät kommen die Probleme und eine erste Liebe. Mikuan möchte sich von den Fesseln ihrer Herkunft befreien und träumt von einem Leben außerhalb des Reservats - von Bildung und ihrem Freund. Ein Riss geht durch die Freundschaft und durch die Beziehung Mikuans zu ihrer Familie. (trigon-film)

„Das Setting in der Innu-Community gibt dem Film eine neue, ungewohnte Perspektive. Dabei glänzen vor allem die beiden Hauptdarstellerinnen mit einer authentischen und sensiblen Performance.“ (outnow.ch)

„Der Film entwickelt eine emotionale Kraft, die nachwirkt.“
(Filmnet, Walter Gasperi)

Quebec Film Festival 2019 – Grand Prize | Canadian Film Festival Dieppe – Publikumspreis, Preis der Stadt Dieppe | Best Canadian Film Prize | Human Rights Film Festival Genf 2020 – Special Mention Human Rights and Youth Jury

https://www.youtube.com/watch?v=9Na6SjiEgf4
Sargnagel – Der Film
Mi 22.12. 20:00
Sargnagel – Der Film
AT 2020 | 96 min | R: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl
Sargnagel – Der Film
Sargnagel – Der Film
Sargnagel – Der Film
Sargnagel – Der Film
Sargnagel – Der Film
Sargnagel – Der Film
Österreich 2020 | 96 min | DF | Regie und Buch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl | Kamera: Anna Hawliczek | Schnitt: Matthias Writze | Musik: Voodoo Jürgens (bzw. David Öllerer) | Mit: Stefanie Sargnagel, Hilde Dalik, Michael Ostrowski, Thomas Gratzer, Margarete Tiesel, Voodoo Jürgens, u.a.

Der Film ist eine Art Mockumentary, die einerseits doch recht wahrheitsgetreu von Stefanie Sargnagels Leben erzählt, andererseits von einem fiktivem Filmdreh in dem Hilde Dalik unter der Regie von Michael Ostrowski in die Rolle von Stefanie Sargnagel schlüpfen soll.

Wir begleiten die Autorin bei Verwandtschaftsbesuchen, besuchen die Büros der Rufnummernauskunft, wo sie einst arbeitete und ihre legendären Facebook-Postings schrieb. Wir erleben sie mürrisch auf Lesereisen zwischen Amstetten und St. Valentin. Das Café Weidinger muss vorkommen, sonst ist ein Film über Stefanie Sargnagel nicht vollständig. Wir lernen ihren Verleger und ihren Lebensgefährten, der noch besser nix tun kann als Sargnagel selbst, kennen. Und Sargnagel-Fan Jan Böhmermann macht den Talking Head, den jede ordentliche Doku braucht.

Ist das noch echt oder schon Fiktionalisierung? Muss man das Werk von der Autorin trennen? Who the hell cares. Angelehnt an die Bücher Fitness und Statusmeldungen mäandert der Stoff vergnüglich zwischen Beisl und Burnout, erzählt vom Shitstorm und den Konsequenzen, wenn man in Österreich zu Nazis Nazis sagt.

Diagonale 2021 – Schauspielpreis für Hilde Dalik, Bestes Szenenbild

Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2021Diagonale

https://www.youtube.com/watch?v=gVp_JBMML_U
Billie
Do 23.12. 20:00
Billie
UK 2020 | 97 min | OmU | R: James Erskine
Billie
Billie
Billie
Billie
Billie
Großbritannien 2020 | 97 min | OmU | Regie und Buch: James Erskine | Kamera: Tim Cragg | Musik: Hans Mullens | Schnitt: Avdhesh Mohla | Mit: Billie Holiday, Charles Mingus, Tony Bennett, Count Basie, Sylvia Syms, Bessie Smith, Louis Armstrong, John Hammond, Count Basie, Orson Welles, u.a.

Ihre ungewöhnliche Stimme und ihre Lieder voll emotionaler Strahl­kraft machten sie weltberühmt: Jahrzehnte vor der #BlackLivesMatter-Bewegung lieferte Billie Holiday mit ihrem Song „Strange Fruit“ den Soundtrack für die Bürgerrechtsbewegung der amerikanischen People of Colour. Eine selbstbewusste und politisch denkende Frau und ein musikalisches Genie. Als erste schwarze Frau in einer weißen Band brach Billie Holiday mit gesellschaftlichen Konventionen und ent­wickelte eine unverwechselbare Vokaltechnik, durch die sie ihre Stimme wie ein Instrument zum Klingen brachte.

In seinem Dokumentarfilm Billie verknüpft der britische Regisseur James Erskine aufwändig restauriertes Archivmaterial und die bisher ungehörten Tonbandaufnahmen von Linda Kuehl mit den Aufzeich­nungen der wichtigsten Bühnenauftritte von Billie Holiday. Zum ersten Mal sieht man Lady Day hier in Farbe: Mit Billie zeichnet Erskine das bewegende, vielschichtige Porträt einer Sängerin, deren kurzes Leben durch ihre spektakulären Shows, Exzesse und den Willen zur Rebellion gekennzeichnet war. Ein filmisches Denkmal für eine Musiklegende.

„So nah waren wir Billie Holiday noch nie.“ (NZZ)

Eine Kooperation mit der Musikschule Bregenz

https://www.youtube.com/watch?v=qTpMaxBw2aA
The Sunlit Night
Mi 29.12. 20:00
The Sunlit Night
NO 2019 | 91 min | OmU | R: David Wnendt
The Sunlit Night
The Sunlit Night
The Sunlit Night
Norwegen 2019 | 91 min | OmU | Regie: David Wnendt | Buch: Rebecca Dinnerstein | Kamera: Martin Ahlgren | Schnitt: Andreas Wodraschke | Musik: Enis Rotthoff | Mit: Jenny Slate, Alex Sharp, Fridtjov Saheim, Gillian Anderson, Zach Galifianakis, David Paymer, u.a.

Könnte ein Sommer katastrophaler starten? Das geplante Projekt von Künstlerin Frances fällt ins Wasser, ihr Freund macht Schluss, und während ihre jüngere Schwester glückselig ihre Verlobung feiert, verkünden die Eltern das Ehe-Aus. Frustriert nimmt Frances kurzerhand ein Kunststipendium in Norwegen an und begibt sich aus der Enge New Yorks auf die abgelegenen, kargen Lofoten, wo die Sonne niemals untergeht. Vor dem mystischen Panorama warten aber neue Herausforderungen: Sie muss sich mit einem grummeligen Künstler als Chef plagen, begegnet exzentrischen Wikingern und stolpert über einen trauernden Junggesellen.

The Sunlit Night ist ein Feelgoodmovie über eine weibliche Woody-Allen-Figur, die auf liebenswürdige Weise verkopft ist. Mit ihrem herben Charme ist Stand-up-Komikerin Jenny Slate wie geschaffen für diese verdrehte Frauenfigur.“ (Epd film)

„Eine Feier der kleinen Dinge und der kleinen Momente des Lebens.“ (film threat)

https://www.youtube.com/watch?v=nT1h-LNsacg
The Booksellers
Do 30.12. 20:00
The Booksellers
US 2020 | 90 min | OmU | R: D.W. Young
The Booksellers
The Booksellers
The Booksellers
The Booksellers
USA 2020 | 90 min | OmU | Regie: D.W. Young | Kamera: Peter Bolte | Musik: David Ullmann | Mit: Parker Posey, Fran Lebowitz, Gay Talese, u.a.

Ein lebendiger Blick hinter die Kulissen der New Yorker Welt der seltenen Bücher und jener faszinierenden Menschen, die sie bewohnen. Der Dokumentarfilm ist eine liebevolle Hommage an die Buchkultur und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Zukunft des Buches.

Der Film unternimmt eine Reise in eine kleine, faszinierende Welt voller träumender, exzentrischer, intellektueller und besessener Bibliophilen, die niemals aufgeben bei der unerbittlichen Suche nach dem nächsten großen Fund. Dabei zeigen sich Buchhändlerinnen und -händler als Gelehrte, Detektiv:innen und Geschäftsleute in einem, und ihre Persönlichkeiten und ihr Wissen sind so divers wie die Bücher, mit denen sie arbeiten. Sie spielen eine unterschätzte, aber essenzielle Rolle bei der Aufgabe des Bewahrens von kulturellem Wissen und menschlicher Geschichte.

„Dem Regisseur gelingt Erstaunliches: Als Zuschauerin und Zuschauer zieht er einen derart in den Bann, dass man sogar meint, die Bücher riechen, fühlen zu können.“ (WDR3 – Mosaik)

Eine Kooperation mit: Stadtbücherei Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek, Buchhandlung Rapunzel, Ländlebuch, Buchhandlung Brunner

https://www.youtube.com/watch?v=trf--ZVc6hI