La Traversée
Mi 25.5. 20:00
La Traversée
Die Odyssee
FR 2020 | 84 min | OmU | R: Florence Miailhe
La Traversée
La Traversée
La Traversée
Frankreich 2020 | 84 min | Animationsfilm | OmU | Regie: Florence Miailhe | Buch: Marie Desplechin, Florence Miailhe | Musik: Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa | Kamera: Guillaume Hoenig | Schnitt: Julie Dupré, Nassim Gordji Tehrani | Mit den Stimmen von: Emilie Lan Dürr, Florence Miailhe, Maxime Gemin, Arthur Perreira u.a.

Als ältere Frau blättert Kyone ihren Skizzenblock durch und erinnert sich an ihre Kindheit, den Verlust ihrer Eltern sowie an die Abenteuer und Gefahren ihrer einjährigen Odyssee durch mehrere Länder mit ihrem Bruder Adriel. Mit den Mitteln ihrer beeindruckenden Animationskunst und inspiriert von der Flucht ihrer Urgroßeltern aus Odessa erzählt die Filmkünstlerin Florence Miailhe eine berührende und biografisch gefärbte Geschichte.

Hinter den einfach gehaltenen und somit naiv anmutenden Bildern des Films verbirgt sich eine komplexe und hochspannende Geschichte, die sich aus vielen biografischen Erinnerungen zusammensetzt. Gewidmet ist der Film, der sich auf kein konkretes Ereignis oder Land beschränkt, allen Menschen, die sich auf der Flucht befinden. Und die sich, so wie Kyone, auf den Weg von einer bekannten Heimat in eine ungewisse Zukunft machen.

„Ein Film von beispielloser Schönheit.“ (Slate Magazin)

Annecy International Animation Film Festival 2021: lobende Erwähnung der Jury

DOK Leipzig 2021: Sonderpreis, Nominierung für den César/Bester Animatzionsfilm

Festival Premier Plans Angers: Bestes Drehbuch und viele weitere Auszeichnungen.

In Kooperation mit Vindex, Stadt Bregenz (Fachbereich Integration) , Jugendbotschafter für UN-Kinderrechte, Caritas Auslandshilfe Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=mkxnxW35LCg
The Reason I Jump
Do 26.5. 20:00
The Reason I Jump
Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann
US 2020 | 82 min | OmU | R: Jerry Rothwell
The Reason I Jump
The Reason I Jump
The Reason I Jump
The Reason I Jump
The Reason I Jump
USA 2020 | 82 min | Doku | OmU | Regie: Jerry Rothwell | Buch: Jerry Rothwell nach den Aufzeichnungen von Naoki Higashida | Kamera: Ruben Woodin Dechamps | Schnitt: David Charap | Mit: David Mitchell, Donna und Emma Budway, Jestina Penn-Timity, Benjamin McGann, Joss Dear, Aarti und Amrit Khurana, Stevie Lee u.a.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Naoki Higashida und gibt Einblicke in ein intensives und überwältigendes, aber ebenso sinnliches und bisher eher unentdecktes Universum. Higashidas bringt uns die Welt des Autismus näher, die er selbst mit 13 Jahren dokumentiert hat – mit intimen Porträts von bemerkenswerten jungen Menschen aus aller Welt, die sein berührendes Schicksal teilen.

Regisseur Jerry Rothwell war es ein Anliegen, das Publikum mit seinem Film zu ermutigten, Autismus von innen heraus zu begreifen und zu erkennen, dass es andere Weisen gibt, die Welt wahrzunehmen. Ihm ist damit eine unvergleichliche Kinoerfahrung gelungen.

„Die beachtenswerte Doku The Reason I Jump erforscht die Sinneswahrnehmung und Empfindungen autistisch erkrankter Jugendlicher. Sie gibt Menschen eine Stimme, die auf ihre ganz eigene Art mit der Welt kommunizieren.“ (cineman)

Der Film gewann sowohl beim Sundance Festival wie auch bei den British Independent Film Awards und den Festivals von Valladolid und Denver den Preis

für den Besten Dokumentarfilm

In Kooperation mit Integration Vorarlberg, Verein Autistenhilfe Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=UNOimt4CYyI
Tove
Mi 1.6. 20:00
Tove
FI 2020 | 106 min | OmU | R: Zaida Bergroth
Tove
Tove
Tove
Tove
Tove
Tove
Tove
Finnland 2020 | 106 min | OmU | Regie: Zaida Bergroth | Buch: Eeva Putro, Jarno Elonen | Kamera: Linda Wessberg | Schnitt: Samu Heikkilä | Mit: Alma Pöysti, Krista Kosonen, Shanti Roney, Joanna Haartti, Eeva Putro u.a.

Als die junge Künstlerin Tove Jansson 1945 in Helsinki die Mumins erfindet, steckt sie gerade mitten in einer Sinnkrise: Sie führt eine offene Beziehung mit dem linken Politiker Atos und ist wild verliebt in die aufregende Theaterregisseurin Vivica. Toves Vater, ein renommierter Bildhauer, blickt verächtlich auf ihre Arbeit. Und auch sie selbst würde lieber mit moderner Kunst reüssieren. Doch ausgerechnet ihre nebenbei gezeichneten Geschichten von den Trollwesen mit den Knollnasen werden von einer Zeitung in Serie gedruckt – und machen Tove in kurzer Zeit reich und berühmt.

Tovewar in den finnischen Kinos ein riesiger Publikumshit und wurde von Finnland ins Oscar-Rennen geschickt. Ein Film über die Suche nach Identität, Liebe und Freiheit, der vom mythischen Geist der Mumins und ihrer fabelhaften Abenteuerwelt durchweht wird.

„Das Biopic erzählt mitreißend von seiner bisexuellen Protagonistin und deren Suche nach Identität und Selbstbestimmung.“ (cineman)

7 Finnische Filmpreise 2021 (Jussi Awards): Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Kamera u.a.

In Kooperation mit Verein Amazone, Stadt Bregenz (Fachbereich LGBTIQ+), Vielfalt Queer Divers

https://www.youtube.com/watch?v=1qL2hoXq3es
Sis dies corrents
Do 2.6. 20:00
Sis dies corrents
Sechs Tage unter Strom – Unterwegs in Barcelona
ES 2021 | 85 min | OmU | R: Neus Ballús
Sis dies corrents
Sis dies corrents
Sis dies corrents
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Sis dies corrents
Sis dies corrents
Sis dies corrents
Spanien 2021 | 85 min | OmU | Regie: Neus Ballús | Buch: Neus Ballús, Margarita Melgar (kollektives Pseudonym für Montse Ganges und Ana Saz.Magallón) | Kamera: Anna Molins | Schnitt: Neus Ballús, Ariadna Ribas | Mit: Mohammed Mellali, Valero Escolar, Pep Sarrà, Hamid Minucha, Youssef Ouhadi u.a.

Moha, Valero und Pep leben in Barcelona und arbeiten in einem Installateurbetrieb als Klempner. Moha, der jüngste von ihnen, absolviert gerade eine einwöchige Probezeit. Er soll Pep ablösen, der in Kürze in Rente geht. Trotz seiner Schüchternheit kommt er erstaunlich gut mit den Kunden zurecht – nur Valero hat ein Problem mit ihm. Und das nicht nur, weil er nach all den Jahren ein eingespieltes Team mit Pep ist.

Regisseurin Neus Ballús – deren Vater selbst Installateur ist – erzählt ihre Geschichte mit leisem, hintergründigem Humor und entwaffnender Leichtigkeit. So wie sie ihren Protagonisten von Kunde zu Kunde folgt und wie sich für die drei Klempner die Türen der Barceloneser Wohnungen öffnen, so eröffnet sich dem Zuschauer ein Blick auf die kleinen, tragikomischen Momente des Lebens.

„Ein charmanter, liebevoller und immer sehr leise komischer Film, ein großes Vergnügen und – als gelungene Komödie – eine Rarität im Wettbewerb von Locarno.“ (Sennheisers Filmblog)

Filmfestival Locarno 2021: Bester Schauspieler (Mohamed Mellali und Valero Escolar)

Katalanische Filmpreise 2022: Bester Film, Beste Regie, Bester Darsteller

Filmfestival Valladolid 2021: Publikumspreis, Bester Film

https://www.youtube.com/watch?v=Rxr0UjpjtM0
Monobloc
Mi 8.6. 20:00
Monobloc
DE 2021 | 90 min |OmU | R: Hauke Wendler
Monobloc
Monobloc
Monobloc
Monobloc
Monobloc
Deutschland 2021 | 90 min | Doku | teilweise OmU | Regie und Buch: Hauke Wendler | Kamera: Boris Mahlau | Schnitt: Sigrid Sveistrup

Der Monobloc ist das meistverkaufte Möbelstück aller Zeiten. Weltweit soll es eine Milliarde Exemplare des stapelbaren, in Deutschland oft weißen Plastikstuhls geben. Für die einen bedroht er den guten Geschmack und gilt er als enorme Gefahr für die Umwelt, für die anderen ist er der einzig erschwingliche Stuhl überhaupt.

Grimme-Preisträger Hauke Wendler folgt den vielfältigen Spuren des Monoblocs von Europa über Nordamerika und die Slums in Brasilien bis in die Megastädte Indiens und die Savanne Ugandas. Er trifft Menschen, deren Leben vom Plastikstuhl geprägt sind und stellt dabei immer wieder die kühne Frage: Was braucht man eigentlich, um glücklich zu sein? Eine globalisierungskritische Objektgeschichte zwischen Funktionalität und Schönheit, Kapitalismus und Teilhabe, Konsum und Recycling.

„So erzählt Monobloc viel mehr als die Geschichte eines globalen Möbel-Phänomens. Es geht ums Genauer-Hinschauen, um das Hinterfragen einer eurozentristischen Weltsicht. Und dabei ist der Film überaus unterhaltsam.“ (ndr)

In Kooperation mit werkraum bregenzerwalt, Poolbar Festival

https://www.youtube.com/watch?v=_XHKaSsCn5Q
Cittadini del mondo
Do 9.6. 20:00
Cittadini del mondo
In der Ferne liegt das Glück
IT 2019 | 92 min | OmU | R: Gianni Di Gregorio
Cittadini del mondo
Cittadini del mondo
Cittadini del mondo
Cittadini del mondo
Cittadini del mondo
Cittadini del mondo
Italien 2019 | 92 min | OmU | Regie: Gianni Di Gregorio | Buch: Marco Pettenello, Gianni Di Gregorio | Kamera: Gogò Bianchi | Schnitt: Marco Spoletini | Musik: Ratchev & Carratello | Mit: Gianni Di Gregorio, Ennio Fantastichini, Giorgio Colangeli, Daphne Scoccia, Salih Saadin Khalid, Francesca Ventura u.a.

Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern. Das hoffen zumindest Attilio, Giorgetto und der Professore, drei auf unterschiedliche Weise leidgeprüfte Rentner in Rom, die sich entschließen, ihr altes Quartierleben aufzugeben und sich im Ausland niederzulassen. Aber wo genau ist dieses Ausland? Das ist nur eine von vielen Fragen, die es zu klären gilt. Als sie schon bei den Vorbereitungen den jungen Malier Abu kennen lernen, nehmen sie sich des mittellosen Flüchtlings an.

„Die Filme von Gianni Di Gregorio durchzieht eine Liebe zu den Underdogs, sie stehen für Bescheidenheit und Menschlichkeit, und sie lassen weder Humor noch Menschlichkeit zu kurz kommen. Man ahnt, dass das Vorhaben der drei Protagonisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Aber träumen kostet ja glücklicherweise nichts.“ (Tagesanzeiger)

„Gianni Di Gregorios Komödie lebt vom warmherzigen Blick, drei großartigen Hauptdarstellern und der Verankerung der Handlung im idyllischen römischen Viertel Trastevere.“ (film-netz)

David di Donatello Awards 2021, Bestes Drehbuch

Golden Ciak Awards 2020, Colpo di fulmine

Premio Sergio Amidei

https://www.youtube.com/watch?v=LaDQqVTfyxU
C’mon C'mon
Mi 15.6. 20:00
C’mon C'mon
Come on, Come on
US 2021 | 108 min | OmU | R: Mike Mills
C’mon C'mon
C’mon C'mon
C’mon C'mon
C’mon C'mon
USA 2021 | 108 min | OmU | Regie und Buch: Mike Mills | Kamera: Robbie Ryan | Schnitt: Jennifer Vecchiarello | Musik: Aaron Dessner, Bryce Dessner | Mit: Joaquin Phoenix, Woody Norman, Gaby Hoffmann, Scoott McNairy u.a.

Der New Yorker Radiojournalist Johnny arbeitet an einer Reportage, für die er Jugendliche in den gesamten USA zu ihrer Zukunft befragt. Doch nach einem Anruf seiner Schwester Viv muss er sich unerwartet um ihren Sohn kümmern, den neunjährigen Jesse. Es ist das erste Mal, dass Johnny wirklich mit dem Thema Elternschaft in Berührung kommt und die Verantwortung für ein Kind übernehmen muss. Und für den ebenso aufgeweckten wie sensiblen Jesse ist es das erste Mal, dass er längere Zeit von seiner Mutter getrennt ist. Gemeinsam begeben sie sich auf einem Roadtrip quer durch die USA. (moviemento)

„Eine ungemein empathische, spirituelle, erdende und unglaublich verzaubernde Kinoerfahrung, die nicht nur die Figuren, sondern auch das Publikum mit einer immer inspirierenden Atmosphäre ins Hier und Jetzt befördert! Eine Einladung zum achtsamen Zuhören, zum aufmerksamen Wahrnehmen der Bilder und Geräusche – was sich allein schon wegen des grandiosen Schauspieles von Joaquin Phoenix und Woody Norman unbedingt lohnt.“ (filmstarts.de)

„Ich habe soeben den schönsten Film über Eltern und Kinder aller Zeiten gesehen – überhaupt (…), ein Meisterwerk.“ (Der Spiegel)

https://www.youtube.com/watch?v=5kAc0n4s0Lg
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
Do 16.6. 20:00
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
DE 2022 | 119 min | DF | R: Andreas Dresen
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush
Deutschland 2022 | 119 min | DF | Regie: Andreas Dresen | Buch: Laila Stieler | Kamera: Andreas Höfer | Schnitt: Jörg Hauschild | Mit: Meltem Kaptan, Alexander Scheer, Charly Hübner, Nazmi Kirik, Sevda Polat, Ali Emre Sahin, Mert Dincer u.a.

Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo. Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat. Sie zieht mit Bernhard bis vor den Supreme Court nach Washington, um gegen George W. Bush zu klagen.

„Dresen überzeugt erneut mit einem liebevollen Blick auf seine Figuren, und so gelingt ihm die schwierige Gratwanderung, diesen ernsten Fall als Tragikomödie mit emotionalem Tiefgang zu erzählen.“ (cineman)

„Zu Recht bekam Rabiye-Darstellerin Meltem Kaptan, im Hauptberuf Comedienne, bei der Berlinale einen Silbernen Bären, genau wie Drehbuchautorin Laila Stieler, die für die umwerfenden Dialoge verantwortlich zeichnet.“ (film-rezensionen)

https://www.youtube.com/watch?v=19wCZ-Bo2JM
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Mi 22.6. 20:00
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Was sehen wir, wenn wir in den Himmel schauen?
GE 2021 | 150 min | OmU | R: Aleskandre Koberidse
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Ras vkhedavt, rodesac cas vukurebt?
Georgien 2021 | 150 min (Überlänge) | OmU | Regie und Buch: Aleskandre Koberidse | Kamera: Faraz Fescharaki | Schnitt: Aleksandre Koberidse | Mit: Ani Karseladze, Giorgi Ambroladze, Oliko Barbakadze, Giorgi Bochrishvili, Irina Chelidze u.a.

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Lisa und Giorgi in der georgischen Stadt Kutaissi für einen kurzen Moment begegnen. Die Liebe erwischt sie so plötzlich, dass sie sogar vergessen, sich gegenseitig ihre Namen zu verraten. Bevor sie beide wieder ihrer Wege gehen, vereinbaren sie, sich am nächsten Tag zu treffen. Das Leben in der Stadt geht währenddessen weiter, die Straßenhunde streunen herum, die Fußballweltmeisterschaft beginnt und eine Filmcrew, die sich der Aufgabe verschrieben hat, die wahre Liebe zu finden, könnte Lisas und Giorgis Rettung sein …

„Es ist die Poesie der Ziellosigkeit, die es Alexandre Koberidze ermöglicht, im Kino all das sichtbar und erzählbar zu machen, was wir in der Wirklichkeit unseres Alltags nur selten wahrnehmen. Die Nächte sind magisch, wie Gianna Nannini inbrünstig singen darf in dieser Perle von einem Film.“ (Berlinale)

„Ein wunderschönes modernes Märchen über Liebe, Fußball und die Geheimnisse des Lebens.“ (New York Times)

„Zweieinhalb Stunden Kinoglück“ (Der Spiegel)

Berlinale 2021, FIPRESCI- Preis | Chicago Film Festival 2021, Bestes Drehbuch

Mar Del Plata Film Festival 2021, Special Jury Award

Sevilla Film Festival 2021, Beste Kamera

https://www.youtube.com/watch?v=UcLC3jOSIFo
Verdens Verste Menneske
Do 23.6. 20:00
Verdens Verste Menneske
Der schlimmste Mensch der Welt
NO 2021 | 121 min | OmU | R: Joachim Trier
Verdens Verste Menneske
Verdens Verste Menneske
Verdens Verste Menneske
Verdens Verste Menneske
Verdens Verste Menneske
Norwegen 2021 | 121 min | OmU | Regie: Joachim Trier | Buch: Joachim Trier, Eskil Vogt | Kamera: Kasper Tuxen | Schnitt: Olivier Bugge Coutté | Musik: Ola Fløttum | Mit: Renate Reinsve, Anders Danielsen Lle, Maria Grazia Di Meo, Herbert Nordrum, Hans Oliver Brenner, Savannah Marie Schei, u.a.

Julie ist fast 30 und hat keine Ahnung, was für ein Leben sie führen will. Überwältigt von jeglichen Möglichkeiten, ändert sie immer wieder ihre Richtung. Sie bricht ihr Medizinstudium ab, um sich in der Psychologie – oder doch eher in der Fotografie – zu versuchen. Ihr selbstsicherer 44-jähriger Freund Aksel, der sich längst als Comic-Autor etabliert hat, wünscht sich schon lange ein Kind mit ihr, aber dazu ist Julie noch nicht bereit. Als sie auf einer Party den jungen und energiegeladenen Eivind kennenlernt, steht ihr Leben vor einem weiteren Wendepunkt.

„Joachim Triers Tragikomödie befasst sich auf frische und ungekünstelte Weise mit den Unsicherheiten einer jungen Frau, die den Mut hat, sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen an sie zu stellen. Getragen wird der Film vom Charisma der Hauptdarstellerin Renate Reinsve.“ (NZZ)

„Kluges, mitreißendes Kino – eine bewusst skizzenhafte, erstaunlich unterhaltsame „romantic dramedy“, die zu den unkonventionellsten und genauesten Charakterbildern des europäischen Gegenwartskinos gehört.“ (profil)

https://www.youtube.com/watch?v=jvDlv2jRgyk
Der Bauer und der Bobo
Mi 29.6. 20:00
Der Bauer und der Bobo
AT 2022 | 90 min | R: Kurt Langbein
Der Bauer und der Bobo
Der Bauer und der Bobo
Der Bauer und der Bobo
Der Bauer und der Bobo
Der Bauer und der Bobo
Österreich 2022 | 90 min | DF | Regie und Buch: Kurt Langbein | Kamera: Christian Roth | Schnitt: Cordula Werner | Mit: Florian Klenk, Christian Bachler u.a.

Der steirische Bergbauer Christian Bachler zieht auf Facebook gegen den wortgewaltigen Falter-Chefredakteur Florian Klenk zu Felde. Dieser lobt ein Urteil, in dem ein Bauer für das gefährliche Verhalten seiner Kühe verurteilt wurde. Klenk sei ein „arroganter Oberbobo“ und ignoriere die Lage der Bauern: „Steigen Sie von ihrem Bobo-Ross und kommen sie zu einem Praktikum.“ 250.000 Menschen sehen das Video.

Klenk kommt und lernt Bachlers Welt kennen: eine Art alpines Bullerbü mit Kühen, Alpenschweinen, Yaks, Gänsen und Hühnern, eine alternative Landwirtschaft mit Almbetrieb und Selbstvermarktung.

Aus dem Streit wird eine Freundschaft. Als die Bank den Bauernhof versteigern will, startet der Bobo eine Spendenaktion. 13.000 Men­schen folgen dem Aufruf und spenden 420.000 Euro, der Hof ist schuldenfrei. Ein modernes Märchen, das beide verändert: Bobo und Bauer kämpfen nun gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft.

„Ein Musterbeispiel über vertrauensbildende Maßnahmen und dafür, wie man Menschen wieder an einen Tisch bringt.“ (ZDF Aspekte)

In Kooperation mit bodensee akademie, Bio Austria Vorarlberg, Obst- und Gartenverein Bregenz

https://www.youtube.com/watch?v=0XW87ecrUmw&t=2s
Presque
Do 30.6. 20:00
Presque
Glück auf einer Skala von 1 bis 10
FR 2021 | 92 min | OmU | R: Bernard Campan, Alexandre...
Presque
Presque
Presque
Presque
Presque
Frankreich 2021 | 92 min | OmU | Regie: Bernard Campan, Alexandre Jollien | Buch: Hélène Gremillon, Bernard Campan, Alexandre Jollien | Kamera: Christophe Offenstein | Schnitt: Annette Dutertre | Mit: Bernard Campan, Alexandre Jollien, Tiphaine Daviot, Julie-Anne Roth, Marilyne Canto, Marie Petiot u.a.

Igor lebt allein und jobbt als Fahrradkurier für Biogemüse. Ein paar mehr Kontakte zu anderen Menschen wären schön, aber ansonsten ist der körperlich behinderte Hobby-Philosoph nicht unglücklich. Louis hingegen ist ein 24/7-Unternehmer, ein Workaholic, der vor lauter Arbeit in seiner Bestattungsfirma die Lebensfreude vergessen hat. Als er Igor auf seinem Fahrrad anfährt, ist ihm das doppelt peinlich: zum einen wegen seiner Unachtsamkeit, zum anderen, weil er offensichtlich einen Menschen mit Behinderung verletzt hat. Ein Unfall mit überraschenden Folgen, denn Igor hat sich in den Kopf gesetzt, dass Louis ein perfekter neuer Freund für ihn wäre. So kommt es, dass Louis und Igor zu einer abenteuerlichen Reise im Leichenwagen aufbrechen, die ihr Leben ordentlich auf den Kopf stellt.

Alexandre Jollien, der zu den profiliertesten französischsprachigen Philosophen gehört und mit zerebraler Kinderlähmung geboren wurde, spielt Igor mit hinreißendem Charme.

In Kooperation mit Integration Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=6ugO51x8gFw