É state la mano de dio
Mi 26.1. 19:45
É state la mano de dio
Die Hand Gottes
ACHTUNG !!! Vorgezogene Beginnzeit wegen Coronaregelung
IT 2021 | 130 min | OmU | R: Paolo Sorrentino
É state la mano de dio
É state la mano de dio
É state la mano de dio
É state la mano de dio
É state la mano de dio
Italien 2021 | 130 min | OmU | Regie und Buch: Paolo Sorrentino | Kamera: Daria D’Antonio | Schnitt: Cristiano Travaglioli | Mit: Filippo Scotti, Toni Servillo, Teresa Saponangelo, Marlon Joubert, Luisa Ranieri, u.a.

Der Oscar®-prämierte Autor und Regisseur Paolo Sorrentino (“Il Divo”, “La grande bellezza”, “Ewige Jugend”) erzählt die Geschichte des Jungen Fabietto Schisa, der im turbulenten Neapel der 1980er Jahre lebt. Eine Geschichte voller unerwarteter Freuden, wie die Ankunft der Fußballlegende Diego Maradona, und einer ebenso unerwarteten Tragödie. Das Schicksal spielt mit, Freude und Tragödie verflechten sich, und Fabiettos Zukunft wird in Bewegung gesetzt.

“In seinem bisher persönlichsten Film erzählt Meisterregisseur Paolo Sorrentino via sein Alter Ego Fabietto von seiner Jugend im Neapel der 1980er-Jahre, wo seine Karriere ihren Anfang nahm. “Die Hand Gottes” ist ein Coming-of-Age-Film voller Italianità und eine Liebeserklärung an Neapel, den Fußball und das Leben.” (Zürich Film Festival)

“Ein ebenso berührendes wie bildgewaltiges und mitreißendes Coming-of-Age-Epos, wie es in dieser Form wohl nur Paolo Sorrentino zu inszenieren vermag.” (filmstarts.de)

Filmfestspiele Venedig 2021, Marcello Mastroianni Preis - Bester Nachwuchsschauspieler, Bester Film, Beste Darstellerin und Bester Darsteller,  Silberner Löwe – Großer Preis der Jury

Newport Beach Film Festival 2021, Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=QquyCR1u7cY
Ammonite
Do 27.1. 20:00
Ammonite
GB 2020 | 118 min | OmU | R: Francis Lee
Ammonite
Ammonite
Ammonite
Ammonite
Ammonite
GB 2020 | 118 min | OmU | Regie und Buch: Francis Lee | Kamera: Stéphane Fontaine | Schnitt: Chris Wyatt | Mit: Kate Winslet, Saoirse Ronan, Gemma Jones, James McArdle, Alec Secareanu, Fiona Shaw, u.a.

England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Resigniert von der männlich dominierten Wissenschaftswelt Londons, hat sich die einst gefeierte Paläontologin Mary in ein Provinznest an der Küste im Südwesten Englands zurückgezogen. Dort hält sie sich und ihre von Krankheit gezeichnete Mutter mühsam mit dem Verkauf von Fossilien an Touristen über Wasser. Deshalb kann Mary auch das lukrative Angebot eines wohlhabenden Kunden keinesfalls ausschlagen, der ihr seine schwermütige junge Ehefrau Charlotte zur Erholung in Obhut geben will, um seine Studienreise ungestört fortsetzen zu können. Mary begegnet ihrem ungewollten Gast zunächst kühl und abweisend, bis Charlotte schwer erkrankt und Marys volle Aufmerksamkeit erfordert. Einhergehend mit Charlottes Genesung gewinnt auch Mary langsam die Lebensfreude zurück, und ihre schroffe Fassade beginnt zu bröckeln. Aus den für beide unerwarteten Glücksgefühlen entwickelt sich bald leidenschaftliche Begierde, die alle gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken bringt und den Lebensweg beider Frauen unwiderruflich verändern wird.


So präzise und vorsichtig, wie die von Kate Winslet verkörperte Wissenschaftlerin hier Schicht für Schicht ihre an einem Strand im südwestenglischen Dorset (der sogenannten „Jurassic Coast“) gesammelten Steine abträgt, um die im Inneren verborgenen Fossilien freizulegen, so wächst Schritt für Schritt auch die Leidenschaft zwischen ihrer Figur und der von Saoirse Ronan gespielten jungen Ehefrau. Mittels minimaler Mimik und sparsamer Gesten offenbart sich allein aus der Körpersprache der beiden Ausnahmeschauspielerinnen eine überbordende Gefühlswelt, die lange nachhallt. Seinen besonderen Reiz verdankt das puritanisch-viktorianische Sittengemälde nicht zuletzt den pittoresk-rauen Landschaftsbildern, die an das Werk von William Turner erinnern und sich in den ausdrucksstarken Gesichtern von Winslet und Ronan widerspiegeln. (moviemento)

“Winslet und Ronan agieren herausragend. Mit ihrem virtuosen Spiel gehen sie an die Grenze des Erträglichen, zumal sie ihre Unsicherheit durch ein nuanciertes nonverbales Spiel vermitteln.” (Cineman)

„Die glänzenden Darstellerinnen erschaffen in ihrem Zusammenspiel ein glühendes Zentrum inmitten der kalten englischen Gesellschaft des Viktorianischen Zeitalters.“ (filmdienst)

Eine Kooperation mit GOWEST – Verein für LGBTIQ*

European Film Awards 2021, Best Costume Designer

Women Film Critics Circle Awards 2021, Best Screen Couple

https://www.youtube.com/watch?v=yxRckKH1s8I
The Lost Daugther
Mi 2.2. 20:00
The Lost Daugther
Frau im Dunkeln
US, GR 2021 | 121 min | OmU | R: Maggie Gyllenhaal
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
The Lost Daugther
USA, Griechenland 2021 | 121 min | OmU | Regie: Maggie Gyllenhaal | Kamera: Hélène Louvart | Mit: Olivia Colman, Jessie Buckley, Dakota Johnson, Peter Sarsgaard, Ed Harris, u.a.

“Leda ist eine Frau mittleren Alters, zweifache Mutter, geschieden und ganz ihrer Arbeit als Professorin verpflichtet. Um ein paar unbesorgte Tage am Strand zu verbringen, ist sie nach Süditalien geflogen. Doch trotz perfekter Ferienwohnung und einwandfreiem Service fühlt sich Leda nicht so ganz wohl. Ist es die Begegnung mit der jungen Mutter Nina, die sie durcheinanderbringt? Je obsessiver sich Leda mit der Strandbekanntschaft und deren kleinen Tochter beschäftigt, desto mehr wird sie von den Geistern der eigenen Vergangenheit heimgesucht – und verliert langsam, aber sicher die Kontrolle.” (Zürich Film Festival)

„Frau im Dunkeln" ist das Regiedebüt der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal. Ihr in Venedig mit einem Filmpreis ausgezeichnetes Drehbuch ist eine Adaption von Elena Ferrantes gleichnamigen Roman.

„Die Bestsellerautorin Elena Ferrante hat der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal einen ihrer komplexen Romane anvertraut. Die macht aus "Frau im Dunkeln" ein subtiles und genaues Regiedebüt.“ (Süddeutsche Zeitung)

Gotham Awards 2021, Breakthrough Director Award, Bester Film und Bestes Drehbuch sowie Auszeichnungen für Olivia Colman und Jessie Buckley

New York Film Critics, Online 2021: Bester Film

Filmfestspiele Venedig 2021, Bestes Drehbuch

https://www.youtube.com/watch?v=_zsyq9VOri4
The Lost Leonardo
Do 3.2. 20:00
The Lost Leonardo
DK, FR, SE 2021 | 96 min | OmU | R: Andreas Koefoed
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
The Lost Leonardo
Dänemark, Frankreich, Schweden 2021 | 96 min | OmU | Regie: Andreas Koefoed | Autoren: Mark Monroe, Andreas Dalsgaard, Andreas Koefoed | Kamera: Adam Jandrup | Mit: Martin Kemp, Robert K. Wittman, Jerry Saltz, Dianne Dwyer Modestini, Robert Simon, Yves Bouvier, Antoine Harari, Georgina Adam, Warren Adelson, Luke Syson, Alison Cole, Ashok Roy, Prince Mohammed bin Salman al Saud, Leonardo DiCaprio, u.a.

Von dem Moment an, als es von einem zwielichtigen Auktionshaus in New Orleans erworben wurde und seine Käufer unter der billigen Restaurierung meisterhafte Pinselstriche entdeckten, wurde das Schicksal des Bildes von einem unersättlichen Streben nach Ruhm, Geld und Macht bestimmt. Doch je höher der Preis des Gemäldes stieg, desto dringlicher stellte sich die Frage nach seiner Echtheit.

„The Lost Leonardo“ lässt die wichtigsten beteiligten Personen zu Wort kommen und enthüllt so die verborgenen Pläne der reichsten Männer der Welt und einflussreicher Kunstinstitutionen. Der Film zeigt, wie Eigeninteressen die Wahrheit auf den zweiten Platz verweisen. Regisseur Andreas Koefoed ist mit „The Lost Leonardo“ ein wahrhaftiger Thriller gelungen, der nicht nur die Welt der Kunst und des Geldes entlarvt, sondern auch ihren Einfluss auf die höchsten Ränge der Politik. Gleichzeitig lässt er den Zuschauer die spannende Geschichte dieses einzigartigen Gemäldes erleben. Der erhellende, aufschlussreiche Film feierte in diesem Jahr seine Uraufführung auf dem Tribeca Filmfestival und begeisterte Publikum und Kritiker. (Polyfilm)

„Ein Catch me if you can in der Welt der Kunst«“ (Screen International)
„Spannend, brisant und provokativ.“ (The Times)
»Eine Geschichte über Zynismus, Macht, Verehrung und Gier.« – The Guardian
„Selten war ein Crashkurs über den Kunstmarkt unterhaltsamer: tolle Szenen, tolle Typen, tolle Sätze, viele Sticheleien.“ (Der Spiegel)
„The Lost Leonardo gerät zur packenden Fabel über das Verhältnis unserer Epoche zur Wahrheit, zum Geld und zur Macht.«“ (ORF)

 

 

Ein Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=oV84HbrR7vk
It´s not over yet
Mi 9.2. 20:00
It´s not over yet
Mitgefühl
DK 2021, 96 min | OmU | R: Louise Detlefsen
It´s not over yet
It´s not over yet
It´s not over yet
It´s not over yet
It´s not over yet
It´s not over yet
It´s not over yet
Dänemark 2021 | 96 min | OmU | Regie und Buch: Louise Detlefsen | Mit: May Bjerre Eiby, Lotte Nørreslet, Inge & Jørgen, Vibeke & Thorkild, Grethe, Birthe, u.a.

Kuchen und Sekt statt Medikamente: In einem kleinen dänischen Pflegeheim namens Dagmarsminde findet sich immer ein Anlass zum Anstoßen, sei es der Geburtstag der Königin, ein Hochzeitstag oder ein Abschied. Die Heimbewohner leben hier in einer Art Wohngemeinschaft nach einer außergewöhnlichen Behandlungsmethode. Die engagierte Gründerin May Bjerre Eiby nennt sie „Umsorgung“. Berührungen, Gespräche, die Freude der Gemeinschaft und Naturerleben sind Teil des Rezepts. Auch wenn die Bewohner am Frühstückstisch oft wieder vergessen haben, wo sie sind und ob ihr Ehepartner noch bei ihnen ist, holt sie der liebevolle Umgang des Teams immer wieder ins Hier und Jetzt.

 

In ihrem einfühlsamen Dokumentarfilm stellt Regisseurin Louise Detlefsen am Beispiel eines einzigartigen Pflegeheims und dessen Bewohnern ein revolutionäres, Mut machendes Langzeitpflegekonzept vor, das sich mit den brandaktuellen Fragen befasst, wie wir leben, altern und sterben wollen und was wir uns für unsere Angehörigen wünschen. „Mitgefühl“ gewährt einen warmherzigen wie inspirierenden Blick in den Alltag von Menschen mit Demenz und in eine Welt, in der die Kraft menschlicher Nähe kleine Wunder zu bewirken vermag. Ein Plädoyer für ein würdevolles und glückliches Lebensende. (Polyfilm)

 

„Ein zutiefst berührender Dokumentarfilm“ (Süddeutsche Zeitung)
„Spektakulär“ (Die Zeit)
„Ein soziales Kunstwerk“ (Der Spiegel)

 

 

Eine Kooperation mit der "Aktion Demenz"

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=6i356Mrhuyg
Doraibu mai ka
Do 10.2. 20:00
Doraibu mai ka
Drive my car
JP 2021 | 179 min | OmU | R: Ryusuke Hamaguchi
Doraibu mai ka
Doraibu mai ka
Doraibu mai ka
Doraibu mai ka
Japan 2021 | 179 min | OmU | Regie: Ryusuke Hamaguchi | Buch: Ryusuke Hamaguchi, Haruki Murakami | Kamera: Hidetoshi Shinomiya | Schnitt: Azusa Yamazaki | Mit: Hidetoshi Nishijima, Toko Miura, Masaki Okada, Reika Kirishima

Yusuke Kafuku, erfolgeicher Regisseur und Schauspier, hat vor zwei Jahren seiner geliebte Frau, die Drehbuchautorin Oto verloren. Als er das Angebot erhält, bei einem Theaterfestival in Hiroshima Onkel Wanja von Tschechow zu inszenieren, sagt er zu. Er trifft dort auf die zurückhaltende Misaki, die ihm als seine Chauffeurin zugeteilt wird. Während ihrer gemeinsamen Autofahrten im roten Saab, stellen sich beide zögerlich ihrer Vergangenheit. Kafuku wird mit dem Geheimnis seiner verstorbenen Ehefrau konfrontiert. (Polyfilm)

Ryusuke Hamaguchi (Asako I & II, Wheel of Fantasy and Fortune) ist einer der interessantesten japanischen Regisseure der Gegenwart. „Drive My Car“ ist sein bisher schönster Film.


27 Internationale Filmpreise darunter Cannes Filmfestival 2021: Bestes Drehbuch, FIRPESCI Preis, Preis der Ökumenischen Jury
Japans Kandidat für die Oscars 2022
Golden Globes: Nominiert als bester fremdsprachiger Film
New York Film Critics Circle Awards: Bester Film des Jahres
Gotham Awards: Bester internationaler Film des Jahres


„Ein wunderbarer Film“ (ORF)
„Geheimnisvoll und wunderschön“ (The Guardian)
„Ein Diamant dieses Kinojahres“ (Der Standard)
„Der Film erzählt von einer Sehnsucht nach einer Stille, in der keine Worte mehr nötig sind.“ (Die Zeit)

https://www.youtube.com/watch?v=J-UX4wCgJIc
La dea fortuna
Mi 16.2. 20:00
La dea fortuna
Göttin des Glücks
IT 2019 | 118 min | OmU | R: Ferzan Ozpetek
La dea fortuna
La dea fortuna
La dea fortuna
La dea fortuna
La dea fortuna
Italien 2019 | 118 min | Om | Regie: Ferzan Ozpetek | Drehbuch: Ferzan Ozpetek, Gianni Romoli, Silvia Ranfagni | Kamera: Gian Filippo Corticelli | Musik: Pasquale Catalano | Schnitt: Pietro Morana | Mit: Jasmine Trinca, Stefano Accorsi, Edoardo Leo, Serra Yilmaz, Ed Hendrik, u.a.

Alessandro und Arturo sind in „La dea furtuna“ seit mehr als fünfzehn Jahren ein Paar. Und obwohl das Feuer und die Leidenschaft der ersten Jahre von einer tieferen Zuneigung und Zusammenhalt abgelöst wurde, läuft es seit einiger Zeit nicht mehr ganz rund. Als jedoch Alessandros beste Freundin Annamaria ihre beiden Kinder für einige Tage zur Betreuung bringt, bricht die ungeliebte Routine auf, und plötzlich ändert sich alles…

Der türkisch-italienische Regisseur Ferzan Ozpetek („Männer al dente“, „Hamam“) trifft mit diesem vielschichtigen und emotionalen Porträt einer bedingungslosen Liebe mitten ins Herz. In Italien war sein Film ein Publikumsliebling mit über einer Million Kinobesucher*innen. An beeindruckenden Originalschauplätzen in Rom, dem antiken Heiligtum der Fortuna Primigenia nahe Palestrina und in der Villa Valguarnera bei Palermo gedreht, strahlen die sonnendurchfluteten Bilder Ozpeteks typische italienische „eleganza“ aus und erinnern an die Filme Luca Guadagninos. (Polyfilm)

 

„Bezaubernd und manchmal herzzerreißend.“ (The New York Times)
„Sinnlich und zart“ (KinoCulture)

 

David di Donatello Awards 2020, Beste Schauspielerin, Bester Song

https://www.youtube.com/watch?v=Ljz_JmS4x8g
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Do 17.2. 20:00
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
CH 2018 | 99 min |Doku | R: Thomas Haemmerli
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
Schweiz 2018 | 99 min | Doku | Regie und Buch: Thomas Haemmerli | Kamera: Stéphane Kuthy | Schnitt: Daniel Cherbuin | Mit: Lupe Haemmerli, Pablo Haemmerli, Ana Roldàn, u.a.

Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings“ macht sich lustig. Über alles und jeden. Über die Linken, die alles bewahren wollen und sich vor Fortschritt fürchten. Über die Rechten, die jammern, der Fremde nehme ihnen Wohnung, Arbeit und den letzten Eisenbahn-Sitzplatz weg. Der Essay streitet für dichte, vertikal gebaute Städte und erklärt die 20-Millionen-Metropole São Paulo zum Vorbild für die Schweiz. Er folgt der Wohnvita des Autors, der früher besetzte und heute im Trendquartier besitzt, der weltweit Wohnungen sammelt und sich damit selbst zum Gentrifizierungs-Schurken macht.

 

Regisseur Thomas Haemmerli entführt in Weltmetropolen wie Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Und er untersucht, warum in den Schweizer Städten Wohnungen so teuer sind, obwohl überall Baukräne stehen. Ohne je die Moralkeule zu schwingen fragt er, warum allerorten renoviert wird und die Mieterschaft plötzlich auf der Strasse steht. Ein rasant geschnittener, innovativ gestalteter Film – humorvoll, selbstironisch, provokant.

 

„Warum lebt die Grosszahl der Schweizer eigentlich im ersten bis dritten Stock? Warum wollen wir keine Wolkenkratzer? Und warum sieht Zürichs Innenstadt immer noch so putzig aus wie im vorletzten Jahrhundert? Thomas Hämmerli weiß wieso - und warum es sich nicht ändert. Als kommunikativer Verdichter mit globaler Präsenz nimmt er sich an der Nase und Städteplanung unter die Lupe. Mit Ironie und Knalleffekten. Aber immer witzig und prägnant.“ (Outnow.ch)

 

Eine Filmvorführung im Begleitprogramm zur Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems „Am Rand. Zusammen leben in der Untergass'“ mit einer kurzen Einführung in den Film von Anika Reichwald (Jüdisches Museum Hohenems).

 

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems und dem vai Vorarlberger Architektur.

 

Zurich Film Awards 2018, Bester Dokumentarfilm

Zürich Film Fesival 2017, Special Mention in der Kategorie International Documentary Film

https://www.youtube.com/watch?v=dA0IF9ZEjE4
Nebesa
Mi 23.2. 20:00
Nebesa
Der Schein trügt
RS 2021 | 122 min | OmU | R: Srdjan Dragojevis
Nebesa
Nebesa
Nebesa
Serbien 2021 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Srdjan Dragojevis | Kamera: Dusan Joksimovic | Schnitt: Petar Markovic | Musik: Aleksander Randjelovic | Mit: Goran Navojec, Bojan Navojec, Ksenija Marinkovic, Danijela Mihajlovic, Natasa Markovic, u.a.

Stojan ist ein unbescholtener Mann, fürsorglicher Familienvater und sehr bescheiden. Ein Kurzschluss der Glühbirne bringt ihm unverhoffte Erleuchtung: ein Heiligenschein ziert plötzlich Stojans Haupt. Er wird zu der Attraktion in der Nachbarschaft und stellt das beschauliche Leben seiner Familie auf den Kopf. Stojans Frau Nada ist vom Trubel schnell genervt. Das Ding muss weg und eine Mütze ist bekanntlich keine Dauerlösung. Doch nachdem auch gründliches Haarewaschen nichts bringt, verdonnert sie ihren Mann zu einem ausgiebigen Curriculum in Sachen Sünde. Ein bisschen Völlerei hier, ein wenig Ehebruch dort. Von derlei Tricksereien lässt sich der edle Nimbus nicht beeindrucken. Stojan ackert sich durch alle Todsünden – und findet schließlich Gefallen an der Grausamkeit. Und nicht nur er. Je herzloser Stojan seinen Vorteil ausnutzt, umso bereitwilliger wird er von den Nachbarn als moralische Instanz akzeptiert. Es stellt sich heraus: der schöne Schein überstrahlt auch noch den schlimmsten Frevel.


Die Geschichte von Stojans Aufstieg ist nur der spektakuläre Auftakt zu Srdjan Dragojevics in drei Episoden geteilte Satire, in dem neben scheinheiligen Heiligenscheinen auch die lange Leitung zu Gott und essbare Kunstwerke eine Rolle spielen. Dem “Parada”-Regisseur gelingt nichts weniger als eine so furiose wie groteske Bestandsaufnahme des post-sozialen Europas, eine hinterlistige, äußerst kurzweilige und sehr schlaue Abrechnung mit der Macht der Bilder und der Lust an der Projektion.

 

„Ein ebenso unterhaltsamer wie verblüffend komplexer Film, der mit wilder Fabulierlust eine ganz eigene Welt erschafft.“ (kino-zeit.de)

 

Locarno Film Festival 2021, Junior Jury Award

Mostra de València – Cinema del Mediterrani 2021, Beste Kamera

https://www.youtube.com/watch?v=eJVT5cVPp8Y
The Alpinist
Do 24.2. 20:00
The Alpinist
Der Alpinist
US 2021 | 93 min | OmU | R: Peter Mortimer, Nick Rosen
The Alpinist
The Alpinist
The Alpinist
The Alpinist
The Alpinist
The Alpinist
The Alpinist
USA 2021 | 93 min | OmU | Regie: Peter Mortimer, Nick Rosen | Kamera: Jonathan Griffith, Brett Lowell, Austin Siadak | Schnitt: Josh Lowell | Musik: Jon Cooper | Mit: Marc-André Leclerc, Alex Honnold, Reinhold Messner, Brette Harrington, Peter Mortimer, u.a.

Während sich das Klettern zu einem gehypten Trendsport entwickelt, klettert Marc-André Leclerc allein, weit weg vom Rampenlicht. Er ist der geheimnisumwitterte Außenseiter der Szene. Die Besteigungen abgelegener Steilwände, die der 23-Jährige unternimmt, gehören zu den gewagtesten Solo-Touren der Geschichte. Dennoch zieht er kaum Aufmerksamkeit auf sich. Ohne Kameras, ohne Seil und ohne Spielraum für Fehler sind Leclercs Bergbesteigungen der Inbegriff des Solo-Abenteuers.

Regisseur Peter Mortimer (Durch die Wand) ist von Leclercs Leistungen fasziniert und möchte einen Film über ihn machen. Aber der kanadische Solo-Bergsteiger ist schwer fassbar: Er ist ein öffentlichkeitsscheuer Nomade, besitzt weder ein Telefon noch ein Auto und ist eher abgeneigt, seine pure Vision des Bergsteigens mit einem Filmteam zu teilen.

Es fällt Peter Mortimer schwer, mit Leclerc Schritt zu halten und zugleich werden dessen Solo-Touren immer umfangreicher und kühner. Einige Top-Bergsteiger staunen über Leclercs Leistungen, andere hingegen sind besorgt und meinen, er gehe zu große Risiken ein. Dann begibt sich Leclerc auf ein historisches Abenteuer in Patagonien, das die Möglichkeiten des Solo-Bergsteigens neu definiert.

 

„Der Alpinist“ ist ein intimer Dokumentarfilm über einen visionären Bergsteiger, der trotz der möglicherweise dramatischen Folgen konsequent seinen eigenen Weg geht. In spektakulären Aufnahmen werden auf der Kinoleinwand die Größe, Schönheit und Gefahr des Kletterns spürbar. „Free Solo-Star Alex Honnold, einer Leclercs größter Bewunderer, kommt ebenso zu Wort wie der Südtiroler Pionier Reinhold Messner: »Ohne die Möglichkeit des Todes wäre das Klettern keine Kunst«. (Polyfilm)

 

„Absolut mitreißend, angsterregend und hypnotisierend“ (Variety)
„Ein Film, den man auf der größtmöglichen Leinwand erleben sollte.“ (Time Out)
„Atemberaubend“ (The Hollywood Reporter)


Critics Choice Documentary Awards: Bester Sportdokumentarfilm

https://www.youtube.com/watch?v=5esVaU2Ikhc